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Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 27. Dez 2017, 17:05
von Wolf-Walter Fietz
hi all,
Anregung : Glossar mit in diesem Forum verwendete Fachbegriffen (hab leider keine "Pschyrembel" oder wie dat heißt) ) und
Abkürzungen : was z.B. ist OHC : overhead camshaft fuer ohren ?
was ist RIC ?
oder gibt es dazu ein bestimtes Wiki ? hab nix dazu gefunden !
wünsche guten Jahresbeschluss !
Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 27. Dez 2017, 17:11
von akopti
Hallo,
siehe hier:
Lexikon
Ansonsten einfach fragen.
Gruß
Dirk
OHC: äußere Haarsinneszellen
RIC: externer Hörer (Lautspercher, der im Gehörgang getragen wird)
Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 27. Dez 2017, 17:15
von Faber
moin Wolf,
was "OHC" ist, das kann ich dir leider nicht erklären,
aber "RIC" oder "RITE" meint die Hörer von "
hdO" (hinter dem Ohr) Hörgerät per zeitgemäßem Kabel direkt im Gehörgang (anstelle der Normalschlauch - oder gar Schlimmtube-Versorgung)

LG
Gewichtl
Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 27. Dez 2017, 17:53
von Lchtschwrhrg
OHC outer hair cells
IHC inner hair cells
Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 27. Dez 2017, 18:06
von Wolf-Walter Fietz
sorry..
vielleicht sollte ich das Menu links auch mal zuende lesen

)
Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 2. Jan 2018, 12:30
von Ohrenklempner
Wobei das Lexikon mal überarbeitet werden könnte. Da steht z.B., dass Hörgeräte heute noch überwiegend mit Analogtechnik arbeiten.

Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 2. Jan 2018, 12:57
von Musiker_72
Naja, der Lautsprecher ist analog, das Mikrofon / die Mikrofone sind analog, die Kabel zu / von denselben versenden analoge Signale ... aber Du hast recht, für ein "überwiegend" reicht das wohl nicht

Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 2. Jan 2018, 15:16
von Gerhard_R
Musiker_72 hat geschrieben:Naja, der Lautsprecher ist analog, das Mikrofon / die Mikrofone sind analog, die Kabel zu / von denselben versenden analoge Signale ... aber Du hast recht, für ein "überwiegend" reicht das wohl nicht

sind auch alles die ausschlaggebenden Herzstücke nicht war? :help:
Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 2. Jan 2018, 15:27
von Ohrenklempner
Solange elektrische Ladung gequantelt ist, ist für mich auch das analogste Analoggerät digital.

Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 2. Jan 2018, 16:26
von Faber
Ohrenklempner hat geschrieben:Solange elektrische Ladung gequantelt ist, ist für mich auch das analogste Analoggerät digital.

was ist denn "gequantelt"?
"Schrödingers Katze"?

Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 2. Jan 2018, 17:29
von Wolf-Walter Fietz
hi all,
also meines Wissens ist der Unterschied zwischen analogem und digital modulierten (größenmäßig verändertem) Strom folgender :
der analoge Strom schwankt im Rhythmus der Sprache /Musik; der digitale Strom nimmt nur 2 Stärken an : viel/wenig (high/low) diese Stärken bilden den zu einem bestimten Zeitpunkt gemessenen Strom als Zahl (=digit !) in Form einer Folge von high/low - Stömen ab .
Desto öfter gemessen wird, desto genauer ist die Wiedergabe, aber desto mehr Zahlen muß man pro Zeiteinheit abbilden; aber damit ist der digitale Strom auch unabhängiger von Störströmen, es gibt ja immer nur high/low !
wer kann's besser erklären ?
Frohes Jahr 2018 !
Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 2. Jan 2018, 17:54
von Wolf-Walter Fietz
noch ne kleine Ergänzung :
mit high/low hat man zwei Zustände : Zahlen werden also BINÄR abgebildet.
wer sich hier weiterbilden will, kann mal bei den Wiki's schauen zu Binäralgebra, Bool'sche Algebra und steigt damit tiefer in das "innenleben" des Computer und moderne Kommunikation ein..ein RIESIGES Fachgebiet !
LG
wolf
Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 2. Jan 2018, 19:48
von Musiker_72
Ich hatte versucht (!) einen Witz zu machen.
Die heute üblichen Hörgeräte haben analoge Mikrofone. Das Signal der Mikrofone wird von einem AD (Analog - Digital) Wandler in digitale Signale umgewandelt.
Die ganze Signalverarbeitung geschieht dann digital.
Anschließend wird das digitale Signal mit einem DA-Wandler in ein analoges zurückverwandelt, verstärkt und an den Lautsprecher weitergeleitet, der es dann ausgibt.
Ein "digitales" Hörgerät hat also digitale und analoge Komponenten, wohingegen ein analoges Hörgerät nur analoge Komponenten hat.
Viele digitale Hörgeräte arbeiten mit 16 bit und einer Samplingfrequenz von 20 kHz. Das heißt, dass jede Lautstärkeinformation vom Mikrofon in Zahlen zwischen 0 und 65535 umgewandelt wird, und das 20 000 mal pro Sekunde.
Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 2. Jan 2018, 20:20
von Wolf-Walter Fietz
jede Lautstärkeinformation vom Mikrofon in Zahlen zwischen 0 und 65535 umgewandelt wird, und das 20 000 mal pro Sekunde.
sorry, aber das macht Nicht das mikrofon, sondern ein "sampler", also ein computer-chip, oder ?
Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 2. Jan 2018, 20:25
von Musiker_72
ich meinte "jede vom Mikrofon kommende Lautstärkeinformation wird ...", und dass das der AD-Wandler tut (also ein Chip, ja, aber kein Computer in dem Sinne), schrieb ich ja vorher.
Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 2. Jan 2018, 20:42
von Wolf-Walter Fietz
nix für ungut..die vorteile der digitalisierung sehe ich bei so nem kleinen gerät
momentan irgendwie nicht, eher bei großen leitungslängen bzw. "on-air-übertragung", wo störsignale eliminiert weren sollen..
weißt du da mehr drüber ?
Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 3. Jan 2018, 10:33
von Ohrenklempner
Der größte Vorteil ist neben der Unempfindlichkeit gegenüber Störeinflüssen (können auch WLANs, Mobilfunkmasten, Stromleitungen usw. sein), dass man mit einem digitalen Signal rechnen kann. Das Signal kann also beliebig analysiert, verändert und bearbeitet werden. Störlärmunterdrückung, Programmautomatik, automatisch adaptive Richtcharakteristik in mehreren Bändern usw. wäre mit Analogtechnik kaum umzusetzen.
Nur am Rande, moderne Hörgeräte lösen das Eingangssignal mit 18 Bit auf, das ergibt sogar 262144 verschiedene Schwingungszustände.

Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 3. Jan 2018, 20:55
von fast-foot
Ohrenklempner hat geschrieben:Störlärmunterdrückung, Programmautomatik, automatisch adaptive Richtcharakteristik in mehreren Bändern usw. wäre mit Analogtechnik kaum umzusetzen.
Es ist ja auch mit den aktuellen Geräten nur mangelhaft um zu setzen, da nicht mit der Prozessorleistung gearbeitet wird, welche hierfür benötigt würde (Störlärmunterdrückung klappt nur bei statischen Signalen, Programmautomatik nicht zuverlässig etc. etc.).
Ausserdem sind auch die Wandler (Mikrofone, Lautsprecher wie auch ADU und DAU) bedeutend wichtiger, als sie genommen werden (deshalb klingen Hörgeräte auch so schlecht).
Ohrenklempner hat geschrieben:Nur am Rande, moderne Hörgeräte lösen das Eingangssignal mit 18 Bit auf, das ergibt sogar 262144 verschiedene Schwingungszustände.
Trotzdem können Frequenzen über 10 kHz nicht mehr verarbeitet werden, wenn mit einer Samplingfrequenz von 20 kHz gearbeitet wird. Auch ergeben sich durch die "Fehlkonstruktion Hörgerät"-bedingte schwache Leistung einigermassen hohe zeitliche Verzögerungen...
Ein fäirer Schrotthändler würde für solch ein Teil kaum mehr als eur 200.- verlangen
Gruss fast-foot
Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 3. Jan 2018, 21:03
von Skunkdude
fast-foot hat geschrieben: (Störlärmunterdrückung klappt nur bei statischen Signalen, Programmautomatik nicht zuverlässig etc. etc.)
Tu doch deinen falsch informierten Quellen zum neuen Jahr etwas Gutes und räume diese falschen Behauptungen aus der Welt

Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 3. Jan 2018, 21:11
von fast-foot
Sobald die Branche mit gutem Beispiel voran geht - bis dann klappt es vielleicht auch tatsächlich

Re: Glossar zu Fachbegriffen
Verfasst: 4. Jan 2018, 09:29
von Ohrenklempner
Fast_foot, du machst die Hörgeräte schlechter als sie sind. Hast du in letzter Zeit mal in eins reingehört?