#1 20.10.2009, 19:20
altini Abwesend
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Betreff: vorschulische Bildungsmöglichkeiten
Hallo, da ich immer noch hin und her gerissen bin, ob unsere Tochter auf der SH-Schule besser aufgehoben ist, trotz langer Fahrzeit, wollte ich mal fragen ob jemand von euch schonmal was von der vorschulischen Bildungsmöglichkeit gehört hat und wenn ja, was ist darin enthalten.

Und wie kommt unser Tochter in den Genuss dieser Bildungsmöglichkeiten??

LG
Nicole mit Alexa*2003 (26.SSW, hochgradig schwerhörig mit Hörgeräten)
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#2 20.10.2009, 20:32
Pevau Abwesend
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Betreff: Re: vorschulische Bildungsmöglichkeiten
Hallo altini,
ich denke damit sind lediglich die üblichen Frühfördermaßnahmen und keine besonderen Bildungsmöglichkeiten gemeint. Auch ich war bei meinem Sohn sehr unschlüssig was die Einschulung betraf. Ich hab dann bei unserem zuständigen Beratungs- und Förderzentrum einen Antrag auf "Beratung" in dieser Sache gestellt. Bis dann alles abgewickelt war, waren sich die Pädagogen einig, das mein Sohn die SH-Schule besuchen sollte. Vom Bauchgefühl her, war ich dagegen. Doch die "Vernunft" siegte. Die Einschulung in kleinen Klassen mit speziell geschulten Erziehern, war schon wichtig und gut. Aber nach 1,5 Jahren drängte ich immer mehr zum Wechsel auf eine normale Regelschule, da er doch im Unterricht unterfordert war. Nach der 2. Klasse hat er also gewechselt, diese Klasse wiederholt - ging soweit auch alles gut. Jetzt in der 3. Klasse hat er aber doch seine Probleme. Er muss fast den ganzen Unterricht nacharbeiten, weil er doch vieles nicht mitbekommt. Ich denke, es kommt auch auf das Kind selbst an. Bei uns im Ort ist ein fast taubes Mädchen -(mittlerweile hat sie Cis), die es gut von der normalen Regelschule und danach aufs Gymnasium geschafft hat. Alles ist möglich.........
LG
Petra mit 18 und 25 J. erfolgreiche Otosklerose OP mit Sohn Nikolas (*04.2000) seit Geburt beidseitig mittel-bis hochgradig schwerhörig.
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#3 20.10.2009, 20:40
PetraAnett Abwesend
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Betreff: Re: vorschulische Bildungsmöglichkeiten
Hallo altini,

ich vermute das wird von Bundesland zu Bundesland verschieden sein.

In Sachsen z.B. findet in der Regel im letzten Kiga Jahr die Vorschule statt, das wird je nach Kiga verschieden gestaltet. viele Kiga haben Kooperationsverträge mit den zukünftigen Grundschulen und ein Kooperationslehrer schaut im Kiga vorbei. Vorschule ist je nach Kiga zwischen 2x 30 min bis 4x 30 min (soweit ich das bisher erlebt habe - kann auch noch anders sein)
Sobald ein Kind im Kiga ist nimmt es am Vorschulprogramm des Kiga teil. Die Kiga sind soweit ich weiß auch verpflichtet seit kurzem Vorschule durchzuführen.
Ansonsten wurde während der ERgo auch viel schulvorbereitende getan und im Rahmen der ERgo auch sehr genau darauf geachtet ob er eine Integration in der Regelschule schaffen wird. Unsere ERgotherapeutin hat immermal Kinder bei denen in Bezug auf Einschlung viele Fragen offen sind - das läuft aber über ein ganz normals ERgorezept.

LG
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#4 21.10.2009, 10:11
altini Abwesend
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Betreff: Re: vorschulische Bildungsmöglichkeiten
Ich hab von einem Mädel gehört, bei der normalen Frühförderung, das einmal in der Woche nach Münster zur SH- schule fährt und dort so vorschulische Bildungsmöglichkeit bekommt.

Leider darf mir die Frühförderin nicht die Adresse der Familie geben, aber ich hab ihr meine Adresse gegeben, in der Hoffnung die Familie ruft mich mal an, denn ihre Tochter ist genauso alt wie unsere Tochter und soll wohl nächstes Jahr auch eingeschult werden.

Die Schule kann ich gerade nicht erreichen, denn es sind hier in NRW Ferien.

Ich warte dann mal ab!!!

LG
Nicole mit Alexa*2003 (26.SSW, hochgradig schwerhörig mit Hörgeräten)
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#5 21.10.2009, 14:11
Sabine Abwesend
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Beiträge: 824


Betreff: Re: vorschulische Bildungsmöglichkeiten
Hallo Nicole,

ich denke, ich verrate kein Geheimnis, wenn ich Dir den Tipp gebe, Dich mal an Tina hier im Forum zu wenden, die Mama von Sarah und Carina. Sie kennt sich mit der SH-Schule in Münster gut aus.

Viele Grüße,
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#6 21.10.2009, 16:05
altini Abwesend
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Betreff: Re: vorschulische Bildungsmöglichkeiten
Dankeschön!!!
Nicole mit Alexa*2003 (26.SSW, hochgradig schwerhörig mit Hörgeräten)
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#7 28.10.2009, 09:29
altini Abwesend
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Betreff: Re: vorschulische Bildungsmöglichkeiten
Ich hab gestern mit der SH-Schule in Münster telefoniert, wir haben ein Beratungsgepräch am 20.11. bin ja mal gespannt.

Die Sh-Schule bietet dies Vorschule einmal die Woche an, leider ist die Klasse schon voll. Die Schule überlegt, die klassse zu teilen, das geht aber nur wenn genug Lehrer da sind................

Ob Alexa da dann allerdings einsteigen kann, ist eine andere Sache, da sie keine HFF bekommt,

Schauen wir mal was sich am 20.11: so ergibt.
Nicole mit Alexa*2003 (26.SSW, hochgradig schwerhörig mit Hörgeräten)
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#8 08.11.2011, 22:05
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Betreff: Re: vorschulische Bildungsmöglichkeiten
Ich denke auch, dass es hier um die allgemeine Frühförderung geht.

Es gibt neben den altbekannten Frühförderstellen auch in immer mehr Bundesländern die Möglichkeit einer mobilen Frühförderung, die auch nach Hause kommt. Dies bedeutet für die Eltern weniger Stress und findet im besten Falle bilingual, mit Gebärdensprache, statt.
Ich persönlich weiß von meiner Arbeit in Sachsen-Anhalt und Köln (und Umland) und von Kollegen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Mehr Informationen zu den Standorten gibt es auch unter http://www.quietschehaende.de

Viele Grüße
Isabel
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