#1 03.03.2016, 14:49
Casey Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 13.11.2007
Beiträge: 20


Betreff: kindergarten Raumakustik
hallo

Mein kleiner ist 6 und geht noch ein weiteres Jahr in die Kita. Nun Bekommt er Hörgeräte. Ich mache mir sorgen wegen der Raumakustik. Es Hallt sehr in dem Gruppenraum und Mensa.
Habt ihr tips man da machen kann und ob die Kita verpflichtet ist was zu tun (z.B. Teppichboden)

Danke LG
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#2 03.03.2016, 14:56
Casey Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 13.11.2007
Beiträge: 20


Betreff: Re: kindergarten Raumakustik
ich vergas zu sagen das er I kind in einer I kita ist
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#3 03.03.2016, 15:59
otoplastik Abwesend
Moderator
Dabei seit: 12.01.2011
Beiträge: 497


Betreff: Re: kindergarten Raumakustik
Hallo,
herzlich willkommen hier.
Ich weiß nur, wie es bei Schulen ist. Sie können beim Schulträger Raumdämmungsmaßnahmen beantragen.
In unserem Fall wurde nach viel hin und her der Raum mit einer schallschluckenden Decke und einzelnen großen Wand"verkleidungen" versehen.
Ob es eine Pflicht gibt, weiß ich nicht.
Herzliche Grüße, otoplastik
otoplastik
Sohn, 17 Jahre, mit 14 Monaten Meningitis, seitdem re. hochgradig und links taub,
rechts HG (Naida S IX UP), links CI seit 01/14 (Naida Q70), vorher links viele Jahre PhonakCros Smiling
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#4 04.03.2016, 17:36
Norbert_S Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.02.2008
Beiträge: 220


Betreff: Re: kindergarten Raumakustik
Hallo Casey und otoplastik!
Die Kita (und für später: auch die Schule) muss hier nicht von sich aus tätig werden. Und es gibt kein Gesetz, das den Träger zu irgendwas in der Art verpflichtet.
Wenn du die Kita-Leitung überzeugen kannst (vielleicht haben die Mitarbeiter ja selbst Probleme mit den halligen Räumen) und du dir vielleicht noch den Rückenwind der Elternvertretung verschaffst, dann kann die Kita beim Träger (Kommune, Kirche, …) beantragen, dass eine Verbesserung vorgenommen wird. Der Träger prüft das dann und wird die Kosten überschlagen. Das ist für einen einzigen Gruppenraum ein fünfstelliger Betrag. Wenn alles wunschgemäß läuft (aber nur dann!) und der Träger genug Geld hat, wird die Maßnahme in den Haushalt des nächsten Jahres aufgenommen und in diesem oder einem späteren Jahr ausgeführt. Rechne besser damit, dass der Träger wegen der Kosten eher wenig interessiert ist. Bei Neubauten sind Akustikdecken heute eher Standard, Altbauten sind nur bedingt und teuer nachrüstbar. Vielleicht gibt es in deiner Nähe eine Einrichtung, die das Problem nicht hat. Dann wäre ein Wechsel dorthin die schnellere Lösung.
Teppichböden? Schwer durchzusetzen. Die sind hygienisch fragwürdig, die Pflegekosten sind höher als bei Kunststoffboden und der Träger weiß vorher schon, dass er sich damit den Protest der Mütter von Allergiker-Kindern einhandelt.
Auch keine ernsthafte Lösung sind Do-it-Yourself-Aktionen von Eltern. Das Thema setzt Fachkenntnisse in Akustik und auch beim Brandschutz voraus.
So, jetzt kennst du die Argumente, die man dir entgegenhalten wird.
Viel Erfolg!
Nette Grüße
Norbert_S
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