#21 17.03.2017, 14:00
monif Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 14.11.2010
Beiträge: 104


Betreff: Re: Zukunftsvisionen bei Hörgeräten
@sven
Genau!
Wir wollen doch kein Fisher Price Bebeartikel haben, die blinken und wirres Geräusch rausposaunen! Sondern Holzartikel, die natürlich klingen und zum anfassen sind! 😂😂
↑  ↓

#22 17.03.2017, 21:46
Hoffi Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.10.2011
Beiträge: 95


Betreff: Re: Zukunftsvisionen bei Hörgeräten
Hallo,

den Ausführungen von fast-foot kann ich nur voll zustimmen.
Was mir meine HG-Lautsprecher an Sprachqualität anbieten ist einfach nur schlimm.
Da habe ich mit meinen Sennheiser-Kopfhörern (ohne Hörgeräte) um Welten bessere Qualitäten; nur das die Lautstärke bei meiner hochgradigen Schwerhörigkeit etwas gering ist.

Gruß und frohes Wochenende
Hoffi
↑  ↓

#23 19.03.2017, 14:04
Gast Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.06.2013
Beiträge: 25


Betreff: Re: Zukunftsvisionen bei Hörgeräten
Hallo fast-foot


Zitat:
Als kleiner Tipp an die Hörgeräteindustrie nur so viel:

Sie sollte endlich aufwachen und merken, "dass es eigentlich nicht ihr Job ist, Högeräte her zu stellen, welche man möglichst schlecht sieht, sondern solche, mit denen man möglichst gut hört Laughing

Wenn sie dies erst ein mal begriffen hat, ist zumindest die erste Grundvoraussetzung für eine enorme Qualitätssteigerung erfüllt.

Die Industrie ist hellwach. Der Kunde bestimmt den Markt. Die grossen Abnehmer sind diejenigen ab fünfzig. Die Werbung vermittelt den Eindruck, dass man mit den Geräten perfekt hört und man den "Mangel"nicht sieht. Es ist eine Doppelbotschaft, nämlich das es ein Mangel ist, wenn man im Alter nicht mehr so gut hört wie die Jugend und das man dies Beheben kann (muss).

Solange die Menschen begehren, was sie sehen, floriert der Markt...


Das ist in anderen Industrien genau so. Die Autos z.B werden immer grösser, nicht weil die Autoindustrie schläft und deshalb kein energie, kostengünstiges und zweckmässiges Auto produzieren könnte. Sondern weil die Werbung den Kunden suggeriert, dass das neuste Modell einem zufriedener macht.



Bei der Lebensmittel-und der Pharmaindustrie ist es ebenfalls so.

Es gibt nur einen Markt, wo es auch Kunden gibt. Irgend jemand muss die Erdbeeren welche im Januar im Laden stehen auch kaufen, sonst würden sie nicht produziert.

Dein Einkaufzettel ist dein Stimm und Wahlzettel.

Gruss
LL
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 19.03.2017, 16:03 von Gast. ↑  ↓

#24 19.03.2017, 20:09
monif Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 14.11.2010
Beiträge: 104


Betreff: Re: Zukunftsvisionen bei Hörgeräten
Hallo Gast
Es wird mir übel, wenn ich dein Post lese. Also die Werbung macht für Menschen 50+ . Da kannst du noch recht haben. Was ist mit den Jungen ab 18 + , die dann ihr Hörgerät voll bezahlen müssen und bisschen was gutgeschrieben bekommen? Die unter Umständen noch in der Lehre sind oder ein Studium beginnen. Wie sollen die das blechen? Und wie ungerecht das ganze ist, ist dir wohl nicht bewusst . Hast du Vorschläge , wie die Jungen bis 30 Jahre ihre Hg berappen sollen und auf dem gleichen Stand sind wie die mit 50+ mit der Versorgung ?
Büßen müssen die Jungen allemal!
Dein Vergleich mit Autos und Erdberren ist wirklich unangebracht. Es handelt sich hier um Hilfsmittel. Die Industrie will die 50+ Kunden anlocken und ja die haben Geld! Was macht man mit der kleinen Minderheit unter 50 jährigen? Einfach nur Produkte herstellen für 50 + ? Ah ja klar!!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 19.03.2017, 20:18 von monif. ↑  ↓

#25 20.03.2017, 10:19
Gast Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.06.2013
Beiträge: 25


Betreff: Re: Zukunftsvisionen bei Hörgeräten
Hallo Monif

das dir übel wird kann ich verstehen.

In die Verkaufspsychologie wird weit mehr investiert als in die Humanpsychologie.

Die Forschung wird hauptsächlich von der Wirtschaft finanziert. Da ist es naheliegend, dass nur das auf den Markt kommt, was auch Geld einbringt.
Auch die"kleine Minderheit unter 50 Jährigen" wird beworben. z.B die smarthphone sind ein gutes Geschäft.

Autos und Erdbeeren müssen ebenso rentieren, wie auch Hilfsmittel...und es hat einen Einfluss, ob du im Januar Erdbeeren aus Spanien kaufst oder nicht.
Die Werbung/das Angebot weckt deine Bedürnisse. Das die Menschen in Spanien dadurch kaum mehr Grundwasser haben und ihre eigene Existenz bedroht ist kümmert den Konsumenten nicht.

Ja, es ist schwierig, wenn man keinen Schuldigen hat...wir sind die Gesellschaft, die Industrie und auch die Wirtschaft. Und du und ich haben genauso unseren Beitrag dazu.

Gruss
LL
↑  ↓

#26 20.03.2017, 12:47
monif Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 14.11.2010
Beiträge: 104


Betreff: Re: Zukunftsvisionen bei Hörgeräten
Hallo Gast
Vielen Dank für die ausführlichen Erklärungen. Ich lese gerne von dir. Von außen betrachtet , hast du in vielen Punkten recht. Ich bin Betroffene und auch bisschen ein Mensch, der gegen den Strom schwimmt.😃. Die Gesellschafft bestimmt den Markt, wo du recht hast, hast du auch Recht! Ich bin eine Minderheit und kämpfe bisschen für die Minderheit! Sprich auch ich würde keine Erdbeeren im Winter kaufen, ander Planet hat Wassermangel. Sowie ich auch nicht Kinderkleider von Asien beziehe, wo Kinderarbeit herrscht! Nö ! Da bezahle ich schon mehr und bin bereit für das! Ich alleine? Na, das nützt auch nix! Biowolle und saisongerecht einkaufen ohne Kinderarbeit, da bin ich dafür!!!! Die Gesellschafft versteht vieles nicht. Was hälst du von, wenn man Stipendien beantragen könnte für Hg ? Wär das was? Oder findest du es gut, wenn die Eltern es bezahlen müssen oder vorschießen? Gerne höre ich von dir.
Herzliche Grüße
Monif
↑  ↓

#27 22.03.2017, 12:11
Gast Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.06.2013
Beiträge: 25


Betreff: Re: Zukunftsvisionen bei Hörgeräten
Hallo monif

ich versuche dir eine Antwort zu geben und gleichzeitig nicht zu weit vom Thema von diesem Thread abzuschweifen. Wenn du schreibst ich bin Betroffen weiss ich nicht von was. Hast du Hörgeräte oder musst du welche für deine Kinder bezahlen oder fühlst du dich Betroffen von der momentanen politischen Situation?

Wenn irgendwie möglich, zahle ich meine Anschaffungen selbst. Das bedeutet, dass ich nur "obligatorisch" versichert bin und in diesen Versicherungen auch keine Zusätze habe. Auch bei keinen Geräten eine Versicherung oder Garantieverlängerung abschliesse. Keine Vorsorge- und keine regelmässigen dental- Untersuchungen mache.lDadurch spare ich eine menge Geld. Steht dann etwas Grösseres an, kann ich das Eingesparte für diesen Zweck nutzen...und ich bin unabhängig.

Hätte ich Kinder welche ein HG brauchen und auch wollen und ich habe Geld , sehe ich keinen Grund es nicht für das einzusetzen (nicht als Vorschuss).

Ich glaube der Entwicklung der Technik sind kaum Grenzen gesetzt. Aber auch da bedeutet, je "entwickleter" desto abhängiger wird man vom Hersteller oder Anbieter (Arzt). Beim Auto z.B kommt man nicht mehr an den Motor. Plötzlich werden solche Entwicklungen Standart und ein Auto welches keine Klimaanlage mehr hat, oder wo man die Fenster noch von Hand runter lassen konnte ist nicht mehr zu haben. Also kann ich nicht mehr wählen und werde dadurch gezwungenermassen abhängig.

Bei den Erdbeeren kann ich im Gegensatz dazu immerhin noch wählen. Nur scheint es so, dass ein grossteil der Erdbeerkäufer gar nicht mehr wissen, wie sonnengereifte Erdbeeren schmecken. Die Januarbeeren sind nur noch ein billiger abklatsch dazu.
So vermute ich, ist es auch mit den Lautsprechern. Der grossen Masse scheint die Qualität zu genügen. Anders kann ich mir die schlechte Qualität (nicht nur bei Hörgeräten) nicht erklären.

Freundliche Grüsse
LL
↑  ↓

Seiten (2): 1, 2

Interessantes für Gäste und User ohne Beitrag in den letzten 100 Tagen ...



Alle Zeitangaben in GMT +02:00. Aktuelle Uhrzeit: 10:37.