#361 Gestern, 21:40
Starsky Anwesend
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Betreff: Re: Hörgeräte und der natürlicher Klang
Dianaca: Viel schriftlich, viel rechtlich, so Kram, das geht auch ohne groß hören :-).
Untypisch, weil das sehr sehr selten ist, wirklich extrem selten.
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#362 Gestern, 21:42
dianaca Abwesend
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Betreff: Re: Hörgeräte und der natürlicher Klang
Versuch mal zu erklären. Was ist da selten?
Die Hörkurve?

Arbeitest du zuhause?
.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 17.10.2017, 21:43 von dianaca. ↑  ↓

#363 Gestern, 21:51
Starsky Anwesend
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Betreff: Re: Hörgeräte und der natürlicher Klang
Die Verständlichkeit ist oftmals das Problem, je nachdem wie jemand redet, Frauen besser als Männer. Ist ganz was merkwürdiges, direkt da kann man nichts ändern. Aber man kann das tonale verstärken, dann gehts besser. Manche Geräusche hör ich wiederum fast zu gut ;-).
Nö, schön wärs, ganz normal in nem Büro.
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#364 Gestern, 21:54
dianaca Abwesend
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Betreff: Re: Hörgeräte und der natürlicher Klang
Wurdest du denn am Kopf schonmal untersucht, also mrt z.b?
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#365 Gestern, 22:03
Starsky Anwesend
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Betreff: Re: Hörgeräte und der natürlicher Klang
Ja natürlich.
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#366 Heute, 02:54
dianaca Abwesend
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Betreff: Re: Hörgeräte und der natürlicher Klang
Ich war grad kurz vor der Tür und mich hat es sehr deprimiert, dass ich die Geräusche der Nacht nicht hören konnte...

Für die mal gehört haben, kennt ihr noch die nächtlichen Geräusche?
Ein ganz leises Rauschen, wahrscheinlich von Autos, die weiter weg sind, oder Züge...

Das höre ich nur noch, wenn ich mit der Hand ein Trichter hinter dem Ohr mache....

Ist diese Art von Rauschen mit Hörgerät noch wahrnehmbar?
Also, kann das einer mit HG hören?
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#367 Heute, 07:05
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Hörgeräte und der natürlicher Klang
Hier noch die eine oder andere Bemerkung aus meiner Sicht:

Zitat von lchtschwrhrg:
Die Aussage von Frau Faltin und der Freundin zu den furchtbaren Anfangseindrücen von Wasser fließt, Zeitungsgeraschel etc. sind richtig und wichtig- wie auch die Schlussaussage - ich trag die jetzt ca 4 Wochen durchgehend - jetzt merke ich gar nicht mehr, dass das Wasser komisch klingt. Es ist so, als hätte ich keine HGs drinnen -also Gewöhungsfaktor! Die meisten Probleme haben die, die die HGs (gerade auch in der Testphase) aber auch danach nicht nutzen! Nur weil es zunächst klanglich und Lautstärkemäßig unangenehm ist weil ungewohnt.

Ich halte diese Aussagen für ziemlichen Schwachsinn. Ich möchte das nur ganz kurz begünden (ausführlicher habe ich dies in einem anderen Beitrag getan): die Schwierigkeit sehe ich darin, dass so generell das (allfällige, aber meiner Ansicht nach "systembedingt häufig an zu treffende") Problem einer "falschen Einstellung" (näher möchte ich dies hier nicht ausführen) komplett dem Nutzer der Hörgeräte aufgebürdet wird. Dabei ist der Akzeptanz der Hörgeräte durch ihn höchste Priorität ein zu räumen.
Es hängt also auch sowohl davon ab, ob sich jemand (etwas spitz formuliert) "für dumm verkaufen lässt" und und sich eine miese Einstellung bieten lässt, als auch "vom Zufall" (dass jemand das Glück hat, "zufällig" eine etwas bessere Einstellung erwischt zu haben), ob jemand gewillt (oder auch nur überhaupt in der Lage) ist, eine schlechte Einstellung zu akzeptieren (was er eigentlich nicht tun müsste - da ja der Akustiker und das Hörgerät dafür verantwortlich sind - nicht er selbst).


Zitat von lchtschwrhrg:
Denn das Hirn hat beim Schwerhörigen ja auch auf empfindlicher gestellt und zusätzliche Infoquellen wie Lippenlesen dazugenommen um zu hören und zu verstehen. Da mus sich das Hirn erst umsstellen, dass das nicht mehr notwendig ist. UNd genau dieses Erleben nutzen die Akus dazu aus, die offensichtlich "komfortableren" HGs an den Mann zu bringen - was sich eh mit der Zeit einpendeln würde!

Da die ucls variieren und eigentlich auch nicht viel darüber aussagen, ob ein Hörgerät möglicherweise das Gehör schädigende Lärmdosen abgibt, ist es meiner Ansicht nach grundsätzlich falsch, sie als einziges Kriterium für die Begrenzung heran zu ziehen.

Abgesehen davon finde ich den Filmbeitrag ziemlich schwach (und, wie ich es in Erinnerung habe, sorgt er nicht für Aufklärung - im Gegenteil!), wie ich in einem anderen Thread etwas ausführlicher begründet habe. Ich würde mir den Schrott also gar nicht erst ansehen.


Zitat von Starska:
Hinter der Cochlea liegt das Problem.

So atypisch ist das Problem gar nicht, und im Alter eher die Regel als die Ausnahme. Atypisch ist vielleicht das Ausmass im Vergleich zum Alter, wenn man es denn genau weiss (was für den individuellen Fall schwierig heraus zu finden ist).


Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#368 Heute, 08:48
Lchtschwrhrg Anwesend
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Betreff: Re: Hörgeräte und der natürlicher Klang
Zitat von Starsky:
Lchtschwrhrg: Für so eins wollen sie bei mir 1500 Euro pro Gerät? Ich bin privatversichert. Also die machen den Preis für Private so hoch, wie die Versicherung dann zahlt, also nicht aka Kassenleistung? Wow, bin langsam baff.
Das hat nichts mit der KK zu tun - das ist,wie Du weißt immer eine Frage des Angebots des Akustikers. Und niemand "zwingt" Dich "in der Apotheke" einzukaufen. Nur must Du halt auch selbst aktiv werden und eine Marktübersicht verschaffen!
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#369 Heute, 09:28
Lchtschwrhrg Anwesend
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Betreff: Re: Hörgeräte und der natürlicher Klang
Moin Fast-Food, zu Deinem Beitrag #367

Ein Fernsehbeitrag zu einem Thema, der hier zwar fast eine dreiviertel Stunde dauert, wird immer das Problem haben, eine möglichst breite Abdeckung hinsichtlich "interesse am Thema wecken", "sachlicher Info" und die Zielgruppe im Sinne "wer wird sich das Anschauen" zu finden. Mit dem Beitrag werden doch eindeutig die "Zögerer" und die "betroffenen-Nichtbetroffenen" (HG-besitzer ohne Nutzung) angesprochen. Die Entwicklung von Ursache und Anlass (Handschuh/Hausschuh) mag zwar an den Haaren herbeigezogen sein -ist aber nachvollziehbar. Dann kommt gleich ein Prof.Dr. zum Ohrenschmalz rausnehmen zu Wort usw.. Sehr gut fand ch die kurze Passage mit dem Koblenzer Aku und der visuellen Darstellung von Schwer- und Normalhörigkeit mit den Percentll-Darstellung. Könnte für den, der sich bislang nicht mit dem Thema befasst hat, noch zu wenig bzw. zu schnell gewesen sein. usw..

Zu Deinen Anmerkungen, dass das "Problem einer "falschen Einstellung" (näher möchte ich dies hier nicht ausführen) komplett dem Nutzer der Hörgeräte aufgebürdet wird." und den variablen Unbehaglichkeitsschwellen (UCL =uncomfortable level) habe ich an anderer Stelle bereits ausgeführt, dass auf Grund der sehr subjektiven Hör-/Verstehenseindrücke von rein "technischem Vorgang" in VerBindung mit "hirnleistung der Kombinatorik und Filterung" es m.M.n. kein tatsächlich objektives Messverfahren gibt bzw. geben kann.
Das ist m.E. der Punkt, den ich der HG-Branche vorwerfe: sie vermittelt den Eindruck, man würde das Hören und Verstehen eines Menschen objktiv messen und dann die Lösung HG liefern. Niemand sagt einem beim Hörtest - Ton- wie Sprache- dass diese "Daten-Aufnahme" - ein nur genau zu der Zeit gültiger Wert ist, niemand sagt - wir machen das Spiel noch fünf mal, mal früh mal Abends - Weil es klar ist, dass das Ergebnis so ungefähr in der Linie der Messwerte liegen wird. (siehe hier die deutlichen Unterschiede des besseren Ohrs von Dianaca). Beim Sprachverständlichkeitstest kommt es auf den Aku an, dass er Dir die Lautwolke zeigt, weil auch das Kurve ja nur er %--Wert richtig verstanden gezeigt wird.

Ein guter AKu, der wird den Kunden darauf aufmerksam machen und eben nicht "Wir messen das mal und ich stell Ihnen dann was ein" - und das macht er das halt eher, wenn entweder sein Verdienst davon nicht abhängig ist, oder wenn er mehr für sich gewinnen kann.

Es ist wie wenn man das Auto in der Werkstatt abgibt. Man erwartet, dass es richtig repariert wieder abgeholt werden kann. Geht, wenn der Kunde die Fehlersymptome halbwegs richtig beschreibt. Sagt er nur "irgendwie fährt es schlecht" - dann gibt es eine hohe Rechnung, möglicherweise ohne dass die Lösung gefunden wurde.
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