#1 12.11.2017, 12:20
RainMan Abwesend
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Dabei seit: 31.10.2017
Beiträge: 21


Betreff: Tinnitustest abgebrochen ...
Hallo,

bei meinem HNO Arzt ist eine Praxisangestellte hier der "General". Besagte Dame wird dann schon mal laut und aggressiv.

Auf jeden Fall testete Ihre Kollegin die Tinnitusgrundfrequenz mit lediglich 4 Versuchen aus und meinte dann (wegen Zeitdruck), jetzt könne sie den Test durchziehen.

Weit gefehlt ... Die Messungen stimmten nicht, ich wurde immer irrritierter was Sie denn überhaupt mit Ihrem Test will und letztendlich verließ die Testdame dann den Raum um sich zu beschweren. Danach hatte "der General" ihren Auftritt, wies mich darauf hin dass ich "(Original Zitat) 5 Minuten Ihrer Zeit verschwendete habe" und der Test jetzt abgebrochen wird und in einem Monat wiederholt.

Klasse. Ich habe einen Antrag auf GdB laufen wo der Schwerpunkt der GdB die Hörbehinderung ist und diese Person setzt mich einfach vor die Tür.

Ich habe dann unter MyNoise Tinnitusanalyse meine Grundfrequenz mit 7.100 Hertz bestimmen können.

War nicht einfach, denn wenn der Ton identisch ist, verstummt mein Kopfton für einige Sekunden !! Ich habe dann nur noch ein Rauschen. Also besteht mein Tinnitus aus einem Rauschen (tieffrequenter) und dem Pfeifen mit 7.100 Hz.

Habt Ihr ähnliche Erfahrungen oder besser, was kann ich denn bei der Tinnitus Analyse besser machen um nicht noch mehr Steine in den Weg zum GdB vor die Ohren geworfen zu bekommen?
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, das letzte Mal am 16.11.2017, 21:36 von RainMan. ↑  ↓

#2 12.11.2017, 13:58
pascal2 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.04.2011
Beiträge: 384


Betreff: Re: Tinnitustest abgebrochen ...
Hallo RainMan,

bei mir ist die Bestimmung der Frequenz schwierig, da da ich auf beiden Seiten Tinnitus habe und pro Ohr auch noch unterschiedliche Frequenzen.
Zudem bin ich beidseitig CI implantiert, da geht so ein Test gar nicht mehr.
Hat zumindest mal ein Arzt zu mir gesagt.

Aber ich kann mich noch gut daran erinnern, als der Test bei mir gemacht wurde, als ich noch Hörgeräte getragen habe.
Das wär ähnlich wie von dir geschildert katastrophal.
Und damals hatte ich beim Tinnitus auch noch eine ganz andere Frequenz wie heute.
Ich habe mit niedergelassenen HNO-Ärzten ebenso nur schlechte Erfahrungen gesammelt.
Keine Zeit, keine Ahnung, bringt alles zu wenig Geld, Privatpatienten bevorzugt, rausgeschmissen worden, als Hörbehinderter erst gar nicht angenommen worden, Alles schon erlebt.

Aber wir schaffen das, in dem Land in dem wir gut und gerne leben............
Zum Glück hat der weise Trittin die Entwicklung des Deutschen Rentensystems früh erkannt und das Flaschenpfand eingeführt !
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 12.11.2017, 13:59 von pascal2. ↑  ↓

#3 12.11.2017, 16:09
RainMan Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 31.10.2017
Beiträge: 21


Betreff: Re: Tinnitustest abgebrochen ...
Zitat von pascal2:

Aber wir schaffen das, in dem Land in dem wir gut und gerne leben.

Ich finde es mittlerweile desaströs. Rundherum brechend volle Wartezimmer, genervtes Praxispersonal, ingnorante Ärzte und Klüngelei an allen Ecken. Wie schnell wird ohne eigene Voruntersuchung einem "Kollegen" dann eine vielleicht gar nicht notwendige Untersuchung weiterüberschrieben ...
↑  ↓

#4 12.11.2017, 19:22
Doris Z. Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 17.02.2016
Beiträge: 46


Betreff: Re: Tinnitustest abgebrochen ...
Hallo!

Ich frage mich, wie wichtig es ist, die genaue Frequenz des Tinnitus bei Antragstellung anzugeben. Denn Tinnitus ist ja nicht immer nur ein „Ton“ mit bestimmter Frequenz, sondern auch Geräusche wie Rascheln usw. Ich habe z.B. ein Cluster aus mehreren Frequenzen, das ließ sich bei meinem
Test garnicht bestimmen.

Ist es bzgl. des Antrags nicht relevanter wie sehr dich der Tinnitus psychisch einschränkt?

Nichtsdestotrotz ist es ein Unding, dass du so eine schlechte Erfahrungen machen musstest!!

Viele Grüße
↑  ↓

#5 12.11.2017, 20:27
pascal2 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.04.2011
Beiträge: 384


Betreff: Re: Tinnitustest abgebrochen ...
Ja, die Frequenz genau zu bestimmen, ist eigentlich überflüssig.
Bei mir steht im Feststellungsbescheid bezüglich dem Tinnitus:
"Psychovegitative Störungen" oder so ähnlich, müßte den rauskramen.
Vom HNO wurde der Härtegrad "4" festgehalten.
So irgendwie war das.
Jedenfalls hätte ich ohne Tinnitus "nur" einen GDB von 80
So habe ich mit dem Tinnitus einen GDB von 100, also bin 100% schwerbehindert.
Zum Glück hat der weise Trittin die Entwicklung des Deutschen Rentensystems früh erkannt und das Flaschenpfand eingeführt !
↑  ↓

#6 13.11.2017, 08:56
mgm Anwesend
Mitglied
Dabei seit: 25.07.2017
Beiträge: 17


Betreff: Re: Tinnitustest abgebrochen ...
Was bedeutet GDB?
↑  ↓

#7 13.11.2017, 09:28
svenyeng Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 387


Betreff: Re: Tinnitustest abgebrochen ...
Hallo!

@rainman:
Also ich finde sowas geht gar nicht.
Ich hätte sofort verlangt mit dem Arzt zu sprechen.
Erreicht man über den Weg auch nichts, geh zu Deiner KK und beschwere Dich über die Praxis.

@mgm:
GDB = Grad der Behinderung

Gruß
sven
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#8 13.11.2017, 23:25
RainMan Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 31.10.2017
Beiträge: 21


Betreff: Re: Tinnitustest abgebrochen ...
Hallo Ihr alle,

vielen Dank für die Antworten. Ich kann Euch bestätigen, die Sache liegt mir schwer im Magen. Nur, die Beurteilung des Arztes ist sehr wichtig und bestimmend für meinen GdB.

Aber ... wenn ich die Bewertungen zusammenhabe ... das hat definitiv ein Nachspiel. Diese Sprechstundenhilfe ist eine absolute Zumutung.

Und wie ihr richtig erkannt habt, Ihre Kollegin hat es auch "richtig drauf". So einen Test so "luschig" zu machen und mich so auf die Rolle zu setzen, das muss man erst mal bringen.
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