#1 13.11.2017, 07:55
Gerhard_R Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 27.09.2016
Beiträge: 156


Betreff: RIC Hörer testen
Ich habe 2 105 dB Hörer in einer Schale eingegossen.

Ich bin der Meinung , dass mein rechter Hörer deutlich dunkler ist, als der Linke, obwohl beide HG auf meinen Wunsch gleich eingesteltt wurden, diskrepanzen der beiden Ohren wurde nicht korrigiert.

Ich habe einmal beide Hörer so gut wie es geht "verkehrt herum" in beide Ohren gesteckt und auf beiden Ohren ist der rechte Hörer dunkler. Filter waren neu. Und Einstellung auf beiden HG 100% gleich, dennoch höre ich deutliche Unterschiede auf egal welchem Ohr mit beiden Hörern.

Welche Möglichkeiten hat der Aku das genauer zu messen?

In meinem Serviceheft steht, dass die Geräte immer abgehört wurden, und er meinte letztens er würde keinen Unterschied raushören.

Aber ich vertraue da auf meine Erfahrung, rechte Seite war immer dunkler, ganze Anpassung lang.
Ich bin der Meinung, dass bei der Verkabelung an der rechten Seite etwas schiefgegangen ist.

Es werden Kabel vom Hörer an das ende der Schale gelötet, dort ist eine Ansteckverbindung für das normale Kabel, das vom HG kommt.

Kann man das irgendwie besser testen, oder einfach mal wieder zu Oticon einschicken mit der Vermutung und dort testen lassen?


Danke für jede Info.
Hörverlust // Oticon OPN1 105dB C-shell mit Abstützung

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#2 13.11.2017, 09:21
svenyeng Abwesend
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Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 387


Betreff: Re: RIC Hörer testen
Hallo!

Also ich würde den Hörer mal testweise tauschen lassen gegen einen neuen.
Das kann der Akustiker doch problemlos machen und dann kannst Du prüfen ob es dann besser ist.

Gruß
sven
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#3 13.11.2017, 09:34
Ohrenklempner Anwesend
Mitglied
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Beiträge: 613


Betreff: Re: RIC Hörer testen
Hallo!

Wenn du einfach nur das Hörgerät der rechten Seite austauschst, also linkes Gerät an die rechte Otoplastik stecken und mit dem rechten Ohr reinhören, dann ist der Klang unverändert? Sollte er zumindest sein. Damit kann man zumindest ausschließen, dass nicht eine Hörgeräteeinstellung Schuld am Klang ist.
Trotz identischer Einstellung kann es nämlich sein, dass der Rückkopplungsmanager einen gewissen (hochtonigen) Frequenzbereich dämpft und es dadurch dumpfer klingt.

Mit einem Stethoclip könnte man das mal genauer prüfen: Linke Otoplastik mit einem HG abhören, danach das gleiche Hörgerät an die rechte Otoplastik stecken und nochmals abhören. Wenn es da unterschiedlich klingt und das Filtersieb frei ist, ist zu 100% der Hörer im Eimer. Du könntest auch mal ganz frech zu einem anderen Akustiker stiefeln und ihn darum bitten, falls du keinen Stethoclip zur Hand hast.
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#4 13.11.2017, 11:25
Gerhard_R Abwesend
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Dabei seit: 27.09.2016
Beiträge: 156


Betreff: Re: RIC Hörer testen
Zitat von svenyeng:
Hallo!

Also ich würde den Hörer mal testweise tauschen lassen gegen einen neuen.
Das kann der Akustiker doch problemlos machen und dann kannst Du prüfen ob es dann besser ist.

Gruß
sven


der hörer ist in der Otoplastik eingegossen, wie ich schon sagte, ich könnte nur mit 100dB und domes nochmal testen, ob ich dieselben Merkmale höre.
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#5 13.11.2017, 11:36
Gerhard_R Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 27.09.2016
Beiträge: 156


Betreff: Re: RIC Hörer testen
Zitat von Ohrenklempner:
Hallo!

Wenn du einfach nur das Hörgerät der rechten Seite austauschst, also linkes Gerät an die rechte Otoplastik stecken und mit dem rechten Ohr reinhören, dann ist der Klang unverändert? Sollte er zumindest sein. Damit kann man zumindest ausschließen, dass nicht eine Hörgeräteeinstellung Schuld am Klang ist.
Trotz identischer Einstellung kann es nämlich sein, dass der Rückkopplungsmanager einen gewissen (hochtonigen) Frequenzbereich dämpft und es dadurch dumpfer klingt.

Mit einem Stethoclip könnte man das mal genauer prüfen: Linke Otoplastik mit einem HG abhören, danach das gleiche Hörgerät an die rechte Otoplastik stecken und nochmals abhören. Wenn es da unterschiedlich klingt und das Filtersieb frei ist, ist zu 100% der Hörer im Eimer. Du könntest auch mal ganz frech zu einem anderen Akustiker stiefeln und ihn darum bitten, falls du keinen Stethoclip zur Hand hast.


hast du Erfahrungswerte, was ein Einschicken bei Oticon mit der Bitte zum Testen bringen würde?

Oder hast du Kunden die auch mit 105dB powermolds versorgt sind, bei denen es vlt mal Probleme mit der Zusammensetzung des eingebeteten Hörers gab?
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#6 13.11.2017, 12:33
svenyeng Abwesend
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Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 387


Betreff: Re: RIC Hörer testen
Hallo!

Was ist denn das für ein Murks, Ex-Hörer in Othoplastik eingießen.
Wenn der Hörer defekt ist muss wohl auch neue Plastik gemacht werden.
Ui ui ui, das wird teuer!
Vor allem kann man dann auch die Othoplastik nicht mehr in eine Ultraschallgerät zum sauber machen legen.

Bei sind die Ex-Hörer einfach lose in die Ohtoplastik gesteckt.

Ah ja Oticon, da wundert mich nichts.
Hatte mit denen viele Jahre nur Ärger. Bin froh nun andere Geräte zu haben.

Gruß
sven
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#7 13.11.2017, 13:18
akopti Abwesend
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Beiträge: 250


Betreff: Re: RIC Hörer testen
Hallo

@Sven
Ja bei extremen Power-Hörern werden diese in eine Otoplastik eingebaut. Das ist kein Murks, sondern audiologische Notwendigkeit. Eine neue Schale ist bei Austausch des Hörers nicht notwendig, da man die Deckplatte der Otolastik mit einer scharfen Klinge abheben kann und dann den Hörer aus der Otoplastik lösen kann.
Ach ja, das ist nicht Oticon-Spezifisch, sondern wird bei extremen Powerhörern von allen Herstellern so gemacht.

@Gerhard_R
Jeder Akustiker sollte eine Messbox haben. Damit ist es möglich die Verstärkungskurven des Systems auf zu nehmen und Unterschiede zu erkennen. Wenn man dann mal zwei Messungen macht, einmal rechter Hörer mit rechte Gerät sowie linken Hörer und linkes Gerät und dann mal umgekehrt, kann man erkennen, ob es am Hörer oder eventuell am Mikrofon liegt. Dabei werden beide Geräte auf Norm-Einstellung gebracht. Somit ist sicher gestellt, dass beide Geräte wirklich mit indentischen Einstellungen laufen. So ein Unterschied kann auch mal von den Mikrofonen kommen.
Danach kann man auch mit einer Insitumessung vergleichen, was mit den persönlichen Einstellungen am Trommelfell ankommt. Zudem sollte man prüfen, ob eventuell Cerumen auf dem Trommelfell liegt, was die Schwinngungsfähigkeit beeinflußt.

Gruß

Dirk
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#8 13.11.2017, 13:31
tan Abwesend
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Dabei seit: 03.12.2016
Beiträge: 45


Betreff: Re: RIC Hörer testen
Zitat von svenyeng:
Was ist denn das für ein Murks, Ex-Hörer in Othoplastik eingießen.
Es scheint durchaus Umstände zu geben, unter denen das so gemacht wird (wie auch bei mir), wenn z. B. die Platzverhältnisse bescheiden sind. Die Alternative wäre ein Schlauchgerät gewesen. Ich glaube auch gehört zu haben, dass die 105er-Hörer immer fest eingebaut werden.

Edit: da war ich wohl zu spät

Miniaturansichten angehängter Bilder:
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0250 0500 1000 2000 3000 4000 6000 8000 Hz
..10...15...25...30...55...60...55...60 links OPN 2, 85er Hörer
..50...55...85...95..100..110..115...95 rechts OPN 2, 105er Hörer
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#9 13.11.2017, 14:00
Ohrenklempner Anwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.02.2015
Beiträge: 613


Betreff: Re: RIC Hörer testen
Die 105er Hörer gibt es nur zum Einbau in Otoplastiken.
Genau wie die xUP (Sonova), HP/UP (Widex) usw.
Das ist keine Oticon-Erfindung. Wink
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#10 14.11.2017, 03:50
Gerhard_R Abwesend
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Beiträge: 156


Betreff: Re: RIC Hörer testen
Zitat von akopti:
Hallo



@Gerhard_R
Jeder Akustiker sollte eine Messbox haben. Damit ist es möglich die Verstärkungskurven des Systems auf zu nehmen und Unterschiede zu erkennen. Wenn man dann mal zwei Messungen macht, einmal rechter Hörer mit rechte Gerät sowie linken Hörer und linkes Gerät und dann mal umgekehrt, kann man erkennen, ob es am Hörer oder eventuell am Mikrofon liegt. Dabei werden beide Geräte auf Norm-Einstellung gebracht. Somit ist sicher gestellt, dass beide Geräte wirklich mit indentischen Einstellungen laufen. So ein Unterschied kann auch mal von den Mikrofonen kommen.
Danach kann man auch mit einer Insitumessung vergleichen, was mit den persönlichen Einstellungen am Trommelfell ankommt. Zudem sollte man prüfen, ob eventuell Cerumen auf dem Trommelfell liegt, was die Schwinngungsfähigkeit beeinflußt.

Gruß

Dirk


Insitu ist immer so eine Sache, da könnte auch die Otoplastik nicht so dicht sein wie die andere, oder der Gehörgang eine andere akutische Charakteristik haben, oder die Rückkopplung irgendwas machen.

Wie heisst denn diese Messbox genau, dass ich ihn drauf ansprechen kann?

Habe das Gefühl gehabt, dass er immer nur mit dem Stethoskop misst, messen kann, oder will.
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#11 14.11.2017, 07:32
akopti Abwesend
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Betreff: Re: RIC Hörer testen
Die Messbox heißt so.
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#12 14.11.2017, 07:51
Gerhard_R Abwesend
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Betreff: Re: RIC Hörer testen
ok danke :P
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#13 14.11.2017, 11:19
Gerhard_R Abwesend
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Betreff: Re: RIC Hörer testen
er hat sich erst geweigert zu testen, ich soll mich auf sein Gehör und den Test mit dem Stethoskop verlassen.

Danach sollte ich 2 Tage meine Hg da lassen und meine alten verwenden. Überbrückungsgeräte mit Domes nicht angeboten, auf Nachfrage ausgewichen, dass die Domes und Hörer sicher nicht besser sind als meine alten Geräte.

Ich werd die Filiale wechseln, ist eine Kette. Mein Glück woanders versuchen.
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#14 14.11.2017, 11:37
Ohrenklempner Anwesend
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Betreff: Re: RIC Hörer testen
Unglaublich.

Viel Glück auf der Suche nach einem qualifizierteren Akustiker. Wink
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