Frage zu Oticon more

Johannes B.
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Frage zu Oticon more

#1

Beitrag von Johannes B. »

moin,
kann das Hörsystem Oticon more mit Frequenzbereich bis 10 Khz bei folgendem Audiogramm offen und rückkopplungsfrei angepasst werden (beidseitig ähnlich): 40, 30, 30, 30, 30, 30, 40, 50, 60?
Und: gibt es Vergleichbares auch günstiger?
Danke für Info.
für bestmöglich hören und verstehen zahlt man in D mit seinen Kassenbeiträgen,
für Komfort und Design und schönen Schein zahlt man halt drauf ;-)
Vanni
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Re: Frage zu Oticon more

#2

Beitrag von Vanni »

da wird die Zensurkeule geschwungen, alles was dem König Johannes nicht passt wird zensiert oder gleich gelöscht. So sieht eine transparente offene Forenführung aus, indem alles Mundtod gemacht wird wo dem alleinherschenden König oder vielleicht gar ... nicht passt

und das heilliger König Johannes alias Johns einen Bentley zum Preis von einem VW Golf will oder noch besser gleich ganz geschenkt, ist wohl eine Tatsache welche nicht abgestritten werden kann gemäss seinen Postings
rhae
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Re: Frage zu Oticon more

#3

Beitrag von rhae »

Das war keine Zensur, sondern der Versuch die ruhige Stimmung zur Zeit nicht durch unsachliche Provokationen wieder zur Eskalation zu bringen.

VG Ralph :ily:
Johannes B.
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Re: Frage zu Oticon more

#4

Beitrag von Johannes B. »

gibt´s wirklich niemanden, der sich zu dieser puren Sachfrage im Startpost sachlich zu äußern wagt?
das wäre ja beredtes Schweigen in geradezu konzertierter Form.
auch DAS wäre allerdings ein entlarvendes Statement, welches nur notdürftig mit dem Kommentar #1 bemäntelt werden könnte ;-)
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was
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Re: Frage zu Oticon more

#5

Beitrag von was »

Ich wüsste nicht, warum man bei deinem Hörverlust das Gerät nicht mit einer Luftbohrung (falls das "offen" genug für dich ist) anpassen und so einstellen können sollte, dass es nicht dauerhaft pfeift (solange du das nicht mit Händen an den Ohren provozierst).
Also ich behaupte mal, dass es grundsätzlich möglich ist.

Ob günstigere Oticon Modelle deinen Ansprüchen genügen würden, müsstest du ausprobieren.
Teste doch einfach mal das More 1 und das Ruby 1.
Johannes B.
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Re: Frage zu Oticon more

#6

Beitrag von Johannes B. »

moin was,
ich danke dir für deine Stellungnahme.
mit "offen" meine ich, dass Geräusche außerhalb der massiv beschränkenden Hörgerätefähigkeit überhaupt noch mein Ohr erreichen können (Stichwort: "Klangteppich") ;-)
zur Zeit helfe ich mir, dass ich - jeweils tgl. abwechselnd links/rechts - nur EIN Hörgerät trage.
das ist natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss, aber kommt dem MORE-Anpass-Ziel von Oticon wohl noch am nähesten.
Kurz:
kann moderne, temporäre Rückkopplungsauslöschung (wenn ich z.B. meine Hände an die Ohren halte) so wirksam sein, dass es wieder eine Versorgung mit kleinen Schirmchen ermöglicht?

https://www.n-tv.de/wissen/Naturgeraeus ... 45079.html
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was
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Re: Frage zu Oticon more

#7

Beitrag von was »

Johannes B. hat geschrieben: 2. Apr 2021, 05:45 mit "offen" meine ich, dass Geräusche außerhalb der massiv beschränkenden Hörgerätefähigkeit überhaupt noch mein Ohr erreichen können (Stichwort: "Klangteppich") ;-)
Sobald du einen Ex-Hörer oder eine Otoplastik für Schallschläuche im Ohr hast, wird automatisch weniger Schall direkt (ohne Hörgerätverstärkung) ans Trommelfell gelangen, weil der Gehörgang nun etwas mehr "dicht" ist. Das liegt in der Natur der Sache und lässt sich nicht vermeiden.

Eine Luftbohrung hätte allerdings im Gegensatz zu einer Otoplastik ohne Luftbohrung den Vorteil, dass du kein Druckgefühl im Ohr bekommst wie z.B. mit Gummistopfen im Gehörgang, was dann auch z.B. beim Kauen unangenehm sein könnte.

Je "geschlossener" die Anbindung ans Ohr, desto weniger muss dann natürlich auch die Rückkopplungsunterdrückung eingreifen (und dabei den Klang verfälschen/manipulieren), dh. da müsstest du einen Kompromiss finden, was für dich am besten funktioniert.
Johannes B.
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Re: Frage zu Oticon more

#8

Beitrag von Johannes B. »

nun ja,
meine Frage war:
Johannes B. hat geschrieben: 2. Apr 2021, 05:45 kann moderne, temporäre Rückkopplungsauslöschung (wenn ich z.B. meine Hände an die Ohren halte) so wirksam sein, dass es wieder eine Versorgung mit kleinen Schirmchen ermöglicht?
weil:
eine temporäre Klangverfälschung - immer nur in dem kurzen Moment, wo dem Ohr gerade mal was zu nahe kommt - kann ich deutlich besser ertragen als die dauerhaft-präventive Halbierung der Klangerlebnisse von 20 - 20.000 Hz (theoretische menschliche Hörfähigkeit) auf 100 - 10.000 Hz (theoretische Hörsystemfähigkeit).
also:
was ist besser bei meiner Hörkurve (hinsichtlich "viel hören"):
a) abwechselnd einseitig Hörgerät tragen (für´s "verstehen" auf Sprecherseite),
b) Schirmchenversorgung auf beiden Ohren?
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was
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Re: Frage zu Oticon more

#9

Beitrag von was »

Johannes B. hat geschrieben: 2. Apr 2021, 08:06 weil:
eine temporäre Klangverfälschung - immer nur in dem kurzen Moment, wo dem Ohr gerade mal was zu nahe kommt - kann ich deutlich besser ertragen als die dauerhaft-präventive Halbierung der Klangerlebnisse von 20 - 20.000 Hz (theoretische menschliche Hörfähigkeit) auf 100 - 10.000 Hz (theoretische Hörsystemfähigkeit).
also:
was ist besser bei meiner Hörkurve (hinsichtlich "viel hören"):
a) abwechselnd einseitig Hörgerät tragen (für´s "verstehen" auf Sprecherseite),
b) Schirmchenversorgung auf beiden Ohren?
Fürs Sprachverstehen reicht dir eigentlich eine Bandbreite bis ca. 6 kHz.
Und das Wahrnehmen der wirklich tiefen Frequenzen ist nicht zwingend (nur) ein Hören, sondern auch ein Fühlen. Es gibt daher auch komplett taube Menschen, die trotzdem zu den satten Beats aus großen Lautsprecherboxen tanzen können, weil sie die Schallwellen und Vibrationen der Umgebung (Boden etc.) am Körper spüren.

Kein Hörgerät der Welt kann dir dein Hörvermögen wieder so herstellen, dass es einem gesunden Gehör eines Kindes gleicht (mit zunehmenden Alter nimmt die Hörfähigkeit von hohen Frequenzen auch ab, das ist normal).
Ich habe bei einem anderen Thread von dir gesehen, dass du im Freiburger Sprachtest 95% geschafft hast - das ist doch ein Top Ergebnis.
Ob die fehlenden 5 % noch erreichbar wären, hängt vielleicht auch einfach nur von deiner Tagesform ab. Ich würde mir da nicht zu viele Gedanken machen.
Dass du zunehmend Probleme beim Verstehen von anderen Menschen aufgrund der Corona-Masken hast, ist auch klar - das geht aber vielen Menschen so einschließlich mir.

Wenn du grundsätzlich lieber Schirmchen hättest, dann probier es aus und lass dir ein Programm erstellen, in dem die Rückkopplungsunterdrückung ausgeschaltet ist - am besten eine Kopie deines "Hauptprogramms", nur eben ohne Rückkopplungsunterdrückung. Dann kannst du gut beim Hin- und Herschalten und Vergleichen gut einschätzen, wie sehr die Rückkopplungsunterdrückung tatsächlich eingreift.

Abwechselnd nur ein Hörgerät zu tragen ist natürlich auch eine Option - etwas ungewöhnlich, aber wenn das für dich funktioniert?
Erinnert mich ein bisschen an die Katarakt OP (Grauer Star) mit "Goethe Blick" - da werden beiden Augen starre Linsen eingesetzt, eine fürs gute Sehen auf Entfernung, beim anderen Auge eine fürs gute Sehen in Nähe.

Erlaubt ist, was gefällt - und funktioniert.
Johannes B.
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Re: Frage zu Oticon more

#10

Beitrag von Johannes B. »

was hat geschrieben: 2. Apr 2021, 20:45 Erlaubt ist, was gefällt - und funktioniert.
nun ja,
letztendlich zielt meine Frage ja darauf ab:
wenn man es als Tatsache akzeptiert, dass der Klangteppich an Naturgeräuschen für Geist, Seele und Hirn gesundheitliche Relevanz besitzt, ist es dann - bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit - sinnvoller, eine breitbandige "so offen wie möglich Versorgung beidseitig" - mit allerhöchstem Technikeinsatz wegen der dann erforderlichen temporären Rückkopplungsauslöschung - anzustreben?
Oder ließe sich letztlich der gleiche Effekt auch mit dem einseitigen Tragen sprachfrequenzoptimierter Hörgeräte (jeweils akuell auf Sprecherseite) erzielen?
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AlfredW
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Re: Frage zu Oticon more

#11

Beitrag von AlfredW »

Hallo Johannes B,

du sagst also deinem Beifahrer: Fahr Du mal, ich habe das "falsche" HG dabei. Oder Du nimmst immer beide Hörgeräte mit und stöpselt Dir das jeweils passende HG in Sprecher-Ohr?
Stelle ich mir sehr praktikabel vor :-)

Gruß

Alfred
bds Innenohrschwerhörigkeit ca. 80 dzb Phonak NAIDA S IX UP
+ ComPilot + TV-Link
Johannes B.
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Re: Frage zu Oticon more

#12

Beitrag von Johannes B. »

AlfredW hat geschrieben: 3. Apr 2021, 12:00 Hallo Johannes B,

du sagst also deinem Beifahrer: Fahr Du mal, ich habe das "falsche" HG dabei. Oder Du nimmst immer beide Hörgeräte mit und stöpselt Dir das jeweils passende HG in Sprecher-Ohr?
Stelle ich mir sehr praktikabel vor :-)

Gruß

Alfred
also, wenn mir das tausende Euronen ersparen würde, dann hielte ich das in der Tat für die für mich geeignetere Variante ;-)
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Thüringer
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Re: Frage zu Oticon more

#13

Beitrag von Thüringer »

ja, die armen Beamten halt
Der Hörverlust rechts ist: 94 % An Taubheit grenzende Schwerhörigkeit
Der Hörverlust links ist: 97 % An Taubheit grenzende SH / Taubheit
Johannes B.
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Re: Frage zu Oticon more

#14

Beitrag von Johannes B. »

Thüringer hat geschrieben: 3. Apr 2021, 14:28 ja, die armen Beamten halt
wen meinst du?
und hältst du die Prüfung von Preis-Wirkungs-Effizienz für beamtenspezifisch? ;-)
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was
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Re: Frage zu Oticon more

#15

Beitrag von was »

Johannes B. hat geschrieben: 3. Apr 2021, 08:44
nun ja,
letztendlich zielt meine Frage ja darauf ab:
wenn man es als Tatsache akzeptiert, dass der Klangteppich an Naturgeräuschen für Geist, Seele und Hirn gesundheitliche Relevanz besitzt, ist es dann - bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit - sinnvoller, eine breitbandige "so offen wie möglich Versorgung beidseitig" - mit allerhöchstem Technikeinsatz wegen der dann erforderlichen temporären Rückkopplungsauslöschung - anzustreben?
Oder ließe sich letztlich der gleiche Effekt auch mit dem einseitigen Tragen sprachfrequenzoptimierter Hörgeräte (jeweils akuell auf Sprecherseite) erzielen?
Diese Relevanz mag vorhanden sein - das heißt aber nicht im Umkehrschluss, dass du bei eingeschränktem Hörvermögen zwangsläufig depressiv wirst.
Schon gar nicht, solange die Kommunikation mit deinem sozialen Umfeld noch funktioniert, was mE ein bedeutenderer Faktor ist als der Genuss von 20 kHz Fledermausgekreische - geht bei diesen Viechern übrigens bis 140 KHz hoch. ;)
Carla
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Re: Frage zu Oticon more

#16

Beitrag von Carla »

Hm, was ich nicht verstehe: Meines Wissens klappt ein Hörgerät gut, wenn ein Ohr hörbehindert ist. Dann ist dieses eine Hörgerät der Ausgleich. Nenn mich naiv, aber das ist mein Stand des Wissens.

Wenn du im Auto fährst, kannst du natürlich dieses eine Hörgerät von Ohr zu Ohr wechseln, wenn auch schwierig. Aber was machst du, wenn du in einer größeren Runde sitzt? Oticon ist doch gerade für dieses 360 Grad Hören gedacht. Ich denke, dass das Sparen am falschen Ende wäre. Wenn du eben beidseitig hörbehindert bist.

Ich verstehe nicht, warum du dir ein teures Hörgerät zulegen möchtest, wenn du es nicht bezahlen möchtest. Es gibt doch gute zuzahlungsfreie Geräte. Aber vermutlich ist dieser Kampf eben um des Tuns Willen und vermutlich hast du Zeit.
Johannes B.
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Re: Frage zu Oticon more

#17

Beitrag von Johannes B. »

Carla hat geschrieben: 3. Apr 2021, 19:25
Wenn du im Auto fährst, kannst du natürlich dieses eine Hörgerät von Ohr zu Ohr wechseln, wenn auch schwierig. Aber was machst du, wenn du in einer größeren Runde sitzt? Oticon ist doch gerade für dieses 360 Grad Hören gedacht. Ich denke, dass das Sparen am falschen Ende wäre. Wenn du eben beidseitig hörbehindert bist.

Hallo Carla, ich nehme jetzt mal nur den mittleren Absatz von Dir, weil das derjenige Teil deines Kommentares ist, welcher nicht persönliche Attitüden beinhaltet.

Also zum Thema "Auto und größere Gruppen":
im Auto setze ich das Hörgerät zur Fensterseite NICHT ein.
da es in größeren Gruppen nun ausdrücklich nicht um Naturgeräusche - folglich auch nicht um den vollständigen Klangteppich - geht, sondern tatsächlich um auf´s reine sprachverstehen verengtes hören, setze ich mir in dieser Situation natürlich beide ohrenverstopfende Hörgeräte ein. Ich habe ja zwei, nämlich für jedes Ohr eines ;-)
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Johannes B.
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Re: Frage zu Oticon more

#18

Beitrag von Johannes B. »

was hat geschrieben: 3. Apr 2021, 18:58
Johannes B. hat geschrieben: 3. Apr 2021, 08:44
nun ja,
letztendlich zielt meine Frage ja darauf ab:
wenn man es als Tatsache akzeptiert, dass der Klangteppich an Naturgeräuschen für Geist, Seele und Hirn gesundheitliche Relevanz besitzt, ist es dann - bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit - sinnvoller, eine breitbandige "so offen wie möglich Versorgung beidseitig" - mit allerhöchstem Technikeinsatz wegen der dann erforderlichen temporären Rückkopplungsauslöschung - anzustreben?
Oder ließe sich letztlich der gleiche Effekt auch mit dem einseitigen Tragen sprachfrequenzoptimierter Hörgeräte (jeweils akuell auf Sprecherseite) erzielen?
Diese Relevanz mag vorhanden sein - das heißt aber nicht im Umkehrschluss, dass du bei eingeschränktem Hörvermögen zwangsläufig depressiv wirst.
Schon gar nicht, solange die Kommunikation mit deinem sozialen Umfeld noch funktioniert, was mE ein bedeutenderer Faktor ist als der Genuss von 20 kHz Fledermausgekreische - geht bei diesen Viechern übrigens bis 140 KHz hoch. ;)
ich schrieb nix von zwangsläufiger Depressivität, sondern von gesundheitlicher Relevanz,
und ich schrieb auch nix von Ultraschallerlebniswunsch.
mir geht´s ausschließlich um den Nutzenaspekt hinsichtlich möglichst offener Versorgung mit nur temporärer Klangverfälschung, wie ihn Oticon gerade propagiert, im Vergleich zur bisherigen dauerhaften Ohrverstopfungsmethode allein zur Sprachverstehensoptimierung,
UND:
ob der offene Effekt nicht auch mit abwechsend einseitiger Hörsystemanwendung zu erreichen wäre.

Da hilft nun weder Fledermaus, noch Depression ;-)
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was
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Re: Frage zu Oticon more

#19

Beitrag von was »

Johannes B. hat geschrieben: 3. Apr 2021, 20:07
ich schrieb nix von zwangsläufiger Depressivität, sondern von gesundheitlicher Relevanz,
und ich schrieb auch nix von Ultraschallerlebniswunsch.
mir geht´s ausschließlich um den Nutzenaspekt hinsichtlich möglichst offener Versorgung mit nur temporärer Klangverfälschung, wie ihn Oticon gerade propagiert, im Vergleich zur bisherigen dauerhaften Ohrverstopfungsmethode allein zur Sprachverstehensoptimierung,
UND:
ob der offene Effekt nicht auch mit abwechsend einseitiger Hörsystemanwendung zu erreichen wäre.

Da hilft nun weder Fledermaus, noch Depression ;-)
Wir haben halt leider keine Fledermausohren, das ist die Erkenntnis des Tages! :lol:


"Offen" im Sinne von gänzlich offen gibt es doch ohnehin nicht, irgendwas ist immer im Gehörgang, sobald du ein Hörgerät nutzt, und hindert den Schall auf seinem natürlichen Weg ans Ohr. Habe ich auch bereits geschrieben.
Bei deinem Hörverlust würde allerdings ohnehin kein Akustiker auf die Idee kommen, dir eine Otoplastik für Schallschlauch ohne Luftbohrung angedeihen zu lassen - außer du würdest es extra so haben wollen - man würde dir also sowieso die Geräte "möglichst offen" anpassen.

Mir ist nicht so ganz klar, warum du es nicht einfach mal ausprobierst, was für dich am besten funktioniert, bzw. wie viel "offen" es für dich sein darf.
Wie soll man das denn per Ferndiagnose in einem Online Forum herausfinden?

Daher nochmal mein ganz pragmatischer Tipp:

Probier es mit "offenen Schirmchen" und vergleich mal zwei Programme, die sich nur darin unterscheiden, dass bei einem die Rückkopplungsunterdrückung an ist und beim anderen nicht.
Johannes B.
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Re: Frage zu Oticon more

#20

Beitrag von Johannes B. »

moin was,

lies einfach noch mal den Eingangspost, dann erkennst du die ganz einfache Fragestellung vielleicht besser.
die wäre schlicht beantwortbar mit:
a) ja, Otikon more kann bei dieser Hörkurve mit kleinsten Schirmchen ohne merkliche Rückkopplung bis 10 kHz angepasst werden, aber die Marke xyz kann dasselbe und ist günstiger. oder eben nicht.
b) nein, Otikon kocht auch nur mit Wasser.

aber mal eine Frage an dich:
bist du Hörakustiker? weil:
dann verstünde ich deine Argumentationsstrategie ;-)
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Dani!
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Re: Frage zu Oticon more

#21

Beitrag von Dani! »

Die Antwort lautet mal wieder wie immer: Frag deinen Akustiker. Weil: offenbar weiß es hier niemand, sonst hätte man dir längst geantwortet.
Dominik
https://www.schwerhoerigenforum.de/phpbb/viewtopic.php?t=10370
R: 20.2.20: Med-el Sonnet2
L: 16.12.20: Med-el Sonnet2
was
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Re: Frage zu Oticon more

#22

Beitrag von was »

Johannes B. hat geschrieben: 4. Apr 2021, 07:29 moin was,

lies einfach noch mal den Eingangspost, dann erkennst du die ganz einfache Fragestellung vielleicht besser.
die wäre schlicht beantwortbar mit:
a) ja, Otikon more kann bei dieser Hörkurve mit kleinsten Schirmchen ohne merkliche Rückkopplung bis 10 kHz angepasst werden, aber die Marke xyz kann dasselbe und ist günstiger. oder eben nicht.
b) nein, Otikon kocht auch nur mit Wasser.
Johannes, ich habe dir diese Frage doch schon beantwortet:
was hat geschrieben: 2. Apr 2021, 00:27 Ich wüsste nicht, warum man bei deinem Hörverlust das Gerät nicht mit einer Luftbohrung (falls das "offen" genug für dich ist) anpassen und so einstellen können sollte, dass es nicht dauerhaft pfeift (solange du das nicht mit Händen an den Ohren provozierst).
Also ich behaupte mal, dass es grundsätzlich möglich ist.

Ob günstigere Oticon Modelle deinen Ansprüchen genügen würden, müsstest du ausprobieren.
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Dir scheint diese Antwort aber nicht gefallen zu haben, daher auch die weitere Diskussion.

Wie stark die Rückkopplungsunterdrückung eingreift, hängt zum einen vom Gerät selbst ab (also wie die Rückkopplungsunterdrückung technisch realisiert wurde) und zum anderen davon, wie offen das Gerät angepasst wird. Deshalb macht man doch auch in stiller Umgebung den Rückkopplungstest. Müsstest du eigentlich auch von deinen Sitzungen beim Akustiker schon erlebt haben - wenn er dann sagt "So Herr B. und jetzt müssen wir mal ganz still sein, jetzt kommt der Rückkopplungstest". :)

Da es hier um Oticon geht, noch der Hinweis von mir, dass ich bereits beim Geno im Vergleich zum Como eine etwas rigider eingreifende Rückkopplungsunterdrückung bemerkt habe, die leider auch bei Musik etwas mehr den Klang verfälscht/verschlechtert. Daher empfehle ich auch, bei Musikprogrammen diese zu deaktivieren. Du kannst es natürlich auch "Naturprogramm" nennen, wenn das für dich besser klingt.


Johannes B. hat geschrieben: 4. Apr 2021, 07:29 aber mal eine Frage an dich:
bist du Hörakustiker? weil:
dann verstünde ich deine Argumentationsstrategie ;-)

Ich bin kein Hörakustiker.
Und meine "Strategie" war eigentlich nur, deine Frage beantworten zu wollen. :idea:
Johannes B.
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Re: Frage zu Oticon more

#23

Beitrag von Johannes B. »

Dani! hat geschrieben: 4. Apr 2021, 20:52 Die Antwort lautet mal wieder wie immer: Frag deinen Akustiker. Weil: offenbar weiß es hier niemand, sonst hätte man dir längst geantwortet.
ist das dein Ernst, dass mir von den hier vertretenen Hörakustikern längst geantwortet würde, wenn diese etwas über Oticon more wüssten, was meine Frage betrifft?
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muggel
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7

Re: Frage zu Oticon more

#24

Beitrag von muggel »

Lieber Johannes,

du machst in etlichen Threads die Zunft der Akustiker schlecht, unterstellst ihnen, dass sie nicht richtig informieren, dass sie nur Geld der Leute wollen und erwartest, dass sie den Vertrag mit den GKVs erfüllen, indem sie auch Hörgeräte abgeben,die schon im Einkaufspreis deutlich über dem Betrag der Krankenkasse liegen.
Weiterhin weist du ständig darauf hin, dass dieses ein Forum für Betroffene und nicht für Akustiker ist.

Nun willst du -- über Ostern, also an einem Wochenende und an einem Feiertag -- dass deine Frage von einem Akustiker beantwortet wird. Natürlich vollkommen unendgeldlich und bitte mit viel Fachwissen?

Denk mal darüber nach...
Johannes B.
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Re: Frage zu Oticon more

#25

Beitrag von Johannes B. »

och nee,
bitte nicht schon wieder.
in dem Startbeitrag dieses Stranges geht´s allein um eine schlichte Sachfrage an Anwender oder Kenner des Hörsystems Oticon more.
Der gesamte Rest erstreckt sich auf Ablenkungsmätzchen.
Schön wäre, es könnte einfach mal schlicht sachlich beim Thema geblieben werden, ohne die ständigen Versuche vom Kernanliegen abzulenken u./o. mich persönlich negativ zu labeln.
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