individuelle Otoplastik

Johannes B.
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Re: individuelle Otoplastik

#76

Beitrag von Johannes B. »

Alex68 hat geschrieben: 10. Mai 2021, 17:09
rabenschwinge hat geschrieben: 10. Mai 2021, 16:19 Mal ne Frage an die Akus:

Wie sieht das eigentlich mit den Indikationen für die Formen der Otoplastiken aus? Wann ist was in welcher Form angezeigt in der Versorgung und wann gibt es ggf. eine Kontraindikation?
Tja, so schnell wird deine Frage an die Fachleute mal wieder von einem User gekapert und läuft wieder in seine typische Richtung.

Wird sich hier wohl nie ändern
lieber Alex,
nimm bitte dreierlei zur Kenntnis:
1. dein Kommentar ist off topic,
2. mein Kommentar #68 widerspricht deiner Unterstellung,
3. dieser Strang wurde von mir eröffnet und ich nehme mir hier das Recht heraus, meinen Wissendurst zu befriedigen, so, wie du es in den von dir eröffneten Strängen gerne tun kannst - und tust.
Kurz:
DU schürst - immer und immer wieder - Unfrieden.

Johannes B.
für bestmöglich hören und verstehen zahlt man in D mit seinen Kassenbeiträgen,
für Komfort und Design und schönen Schein zahlt man halt drauf ;-)
rabenschwinge
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Re: individuelle Otoplastik

#77

Beitrag von rabenschwinge »

Alex68 hat geschrieben: 10. Mai 2021, 17:09
rabenschwinge hat geschrieben: 10. Mai 2021, 16:19 Mal ne Frage an die Akus:

Wie sieht das eigentlich mit den Indikationen für die Formen der Otoplastiken aus? Wann ist was in welcher Form angezeigt in der Versorgung und wann gibt es ggf. eine Kontraindikation?
Tja, so schnell wird deine Frage an die Fachleute mal wieder von einem User gekapert und läuft wieder in seine typische Richtung.

Wird sich hier wohl nie ändern
Ich weiß, Alex68. Vielleicht bekomme ich auf meine Frage ja trotzdem von den Akus eine Antwort.
Captain
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Re: individuelle Otoplastik

#78

Beitrag von Captain »

rabenschwinge hat geschrieben: 10. Mai 2021, 17:43
Alex68 hat geschrieben: 10. Mai 2021, 17:09
rabenschwinge hat geschrieben: 10. Mai 2021, 16:19 Mal ne Frage an die Akus:

Wie sieht das eigentlich mit den Indikationen für die Formen der Otoplastiken aus? Wann ist was in welcher Form angezeigt in der Versorgung und wann gibt es ggf. eine Kontraindikation?
Tja, so schnell wird deine Frage an die Fachleute mal wieder von einem User gekapert und läuft wieder in seine typische Richtung.

Wird sich hier wohl nie ändern
Ich weiß, Alex68. Vielleicht bekomme ich auf meine Frage ja trotzdem von den Akus eine Antwort.
weiter vorne bin ich bereits auf Ihre Frage eingegangen :wave:
rabenschwinge
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Re: individuelle Otoplastik

#79

Beitrag von rabenschwinge »

Captain hat geschrieben: 10. Mai 2021, 17:10
Johannes B. hat geschrieben: 10. Mai 2021, 16:57 ich hatte die Frage von rabenschwinge so verstanden, dass sie erfahren wollte, welche Otoplastikform wann geht und welche Form in welchen Fällen gar nicht geht, und warum. Die Frage, ob Otoplastik überhaupt indiziert sei, die stellte sie meiner Meinung nach gar nicht.
Achso XD

Die Form der Otoplastik mach ich Abhängig vom Halt. Am schönsten ist natürlich ein kleiner Stöpsel als Folie am besten noch mit Nugget. Je nach Gehörgangsform und Verlauf hält der aber nicht und rutsch raus. Dann braucht die Otoplastik Haltezonen außerhalb des Gehörgangs in der Ohrmuschel. Die Ohrmuschel bietet aber auch nicht bei jedem Menschen die gleichen Haltezonen, von daher gibt es eben Otoplastiken mit verschiedenen Haltezonen (Ring, Kralle, Spange, Langspange...)
Rein vom Hören her macht das aber keinen Unterschied!

Bei manchen Menschen verformt sich der Gehörgang sichtbar wenn er seinen Kiefer bewegt, in dem Fall darf der Zapfen der Otoplastik nicht zu weit in den Gehörgang hineinragen.
Nicht ganz. Leider.

Wann ist denn die Kralle angezeigt, wann der Nugget , wann der Sharkbite bspw? Länge des Zapfens der Otoplastik... wann muss er lang sein, wann kurz? Inwiefern spiel hier der Grad der Hörschädigung eine Rolle?

Der geflügelte Satz unter den Akus ist ja nicht selten: So geschlossen wie nötig und so offen wie möglich. Selten sind ja eher Akus wie Mukketoaster, der lieber geschlossen anbietet.

Wie ist es hier? Wann was? Und welche Rolle spielen sowohl Anatomie des Trägers und die die Stärke der Hörschädigung sowie deren Form?
Captain
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Re: individuelle Otoplastik

#80

Beitrag von Captain »

Nicht ganz. Leider.

Wann ist denn die Kralle angezeigt, wann der Nugget , wann der Sharkbite bspw? Länge des Zapfens der Otoplastik... wann muss er lang sein, wann kurz? Inwiefern spiel hier der Grad der Hörschädigung eine Rolle?

Der geflügelte Satz unter den Akus ist ja nicht selten: So geschlossen wie nötig und so offen wie möglich. Selten sind ja eher Akus wie Mukketoaster, der lieber geschlossen anbietet.

Wie ist es hier? Wann was? Und welche Rolle spielen sowohl Anatomie des Trägers und die die Stärke der Hörschädigung sowie deren Form?
[/quote]

Wie gesagt, die Form der Otoplastik (Kralle, Ring, Stöpsel) ist unabhängig vom Hörverlust und richtest sich ausschließlich an die gegebenen Haltezonen.

Der Nugget oder ähnliche Begriffe, beschreibt einen Bereich vorne am Zapfen der abgeschliffen wird um Okklussion zu verhindern.

Zapfenlänge, je näher am Trommelfell desto weniger Verstärkung muss das Hörgerät leisten um auf das gleiche Ergebniss zu kommen. Das spielt nur bei sehr starken Hörverlusten eine Rolle. Je nach Krümmung des Gehörgangs ist das Einsetzten einer Otoplastik mit langen Zapfen eine Zumutung.
Bei Hörverlusten bis ca.80dB im Mittel reicht ein kurzer Zapfen meist vollkommen aus, noch schwächer dann reicht sogar eine reine Shlauchhalterung ohne Zapfen, hier dann aber mit Haltezonen in der Ohrmuschel (Ring, Kralle)
rabenschwinge
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Re: individuelle Otoplastik

#81

Beitrag von rabenschwinge »

Also ist die Form der Otoplastik abhängig von der Anatomie des Trägers.

Wie ist es denn mit der offenen und der geschlossenen Versorgung? Du sagst, je geschlossener die Versorgung desto unverfälschter das Klangerlebnis des Hörgerätes.

Doch wie ist es denn mit leichter und hochgradige Schwerhörigkeit? Ich sehe bei hochgradig bzw. an Taubheit grenzenden Schwerhörigen entweder eine sehr kleine Belüftungsbohrung oder eben die komplett geschlossene Versorgung. Auch oft in Kombination mit Schale.
Professor Longhair
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Re: individuelle Otoplastik

#82

Beitrag von Professor Longhair »

Captain hat geschrieben: 10. Mai 2021, 18:04 ...
Bei Hörverlusten bis ca.80dB im Mittel reicht ein kurzer Zapfen meist vollkommen aus, noch schwächer dann reicht sogar eine reine Shlauchhalterung ohne Zapfen, hier dann aber mit Haltezonen in der Ohrmuschel (Ring, Kralle)
Das finde ich sehr interessant. Es gibt eine Art Otoplastik die nur den Schlauch hält?
Geht soetwas auch bei den Lautsprechern mit Kabelanbindung in Verbindung mit Domes?
Diese dünnen Kunststoffhalterungsbändchen sind nicht sehr sicher und die Lautsprecher vielleicht nicht immer an der besten Position.

Also eine Art Otoplastikhalterung für Domes?
Ohrenklempner
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Re: individuelle Otoplastik

#83

Beitrag von Ohrenklempner »

rabenschwinge hat geschrieben: Ich sehe bei hochgradig bzw. an Taubheit grenzenden Schwerhörigen entweder eine sehr kleine Belüftungsbohrung oder eben die komplett geschlossene Versorgung. Auch oft in Kombination mit Schale.
Die kleine (oder keine) Belüftung kann zwei Gründe haben.
1. bei benötigter Verstärkung in den tiefen Tönen muss verschlossen werden, weil durch die Bohrung der verstärkte Schall nicht effektiv ans Trommelfell gelangt sondern nach außen abfließt
2. Je verschlossener und dichter, desto geringer das Rückkopplungsrisiko.

Ich muss noch schnell was loswerden: eine einfach anmutende Frage wie "Wann macht man welche Otoplastik?" lässt sich nicht mit drei oder vier (oder zehn) Sätzen beantworten. Da könnte man ein ganzes Buch drüber schreiben. Ach ups, hat ja schon jemand getan. :D
Allons-y!
Blümle
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Re: individuelle Otoplastik

#84

Beitrag von Blümle »

@ Ohrenklempner - netter Hinweis auf das Buch… 😂
In dem Buch gibt es das Kapitel vom perfekten Sitz der Otoplastik.
Dazu interessiert mich folgendes: wie oft hattest Du schon Fälle, bei denen Otoplastiken nicht geklappt haben, weil sich kein „perfekter Sitz“ herstellen ließ?
Das würde mich natürlich auch bei den anderen Akus hier interessieren.
Ich stelle mir einfach die Frage, wie lange ich noch weitersuchen muss/soll oder ob ich einfach doch mal aufgeben muss, weil man mir einfach nichts Passendes machen [b]kann[/b].
Jetzt ist es ein Jahr her, dass ich vom HNO die Verordnung dafür erhalten habe. 😞
„..... ein Königreich für passende Otoplastiken!“
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann fleht die Prinzessin auf der Erbse noch heute darum.....
:prayer: :animiertes-frech-smilies-bild-0042:
Captain
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Re: individuelle Otoplastik

#85

Beitrag von Captain »

Professor Longhair hat geschrieben: 10. Mai 2021, 18:48
Captain hat geschrieben: 10. Mai 2021, 18:04 ...
Bei Hörverlusten bis ca.80dB im Mittel reicht ein kurzer Zapfen meist vollkommen aus, noch schwächer dann reicht sogar eine reine Shlauchhalterung ohne Zapfen, hier dann aber mit Haltezonen in der Ohrmuschel (Ring, Kralle)
Das finde ich sehr interessant. Es gibt eine Art Otoplastik die nur den Schlauch hält?
Geht soetwas auch bei den Lautsprechern mit Kabelanbindung in Verbindung mit Domes?
Diese dünnen Kunststoffhalterungsbändchen sind nicht sehr sicher und die Lautsprecher vielleicht nicht immer an der besten Position.

Also eine Art Otoplastikhalterung für Domes?
Ja das hab ich auch schon mal mit Ex-Hörer gemacht, das war aber Marke Eigenbau 😅 der Draht vom Gerät zum Hörer lag dann nicht mehr schön an der Haut an.
Die Lösung der reinen Schlauchhalterung ist für Dünn.- und Dickschläuche gedacht.
Ein Dome ist dann natürlich nicht mehr drauf
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