Otoplastik dumpfes Hören

Blümle
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#26

Beitrag von Blümle »

Ja, kann ich verstehen, - an manchen Tage Tagen nervt mich der Mist auch so, 🤮 dass ichs Heulen nicht mehr zurückhalten kann. 😥
hkg
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#27

Beitrag von hkg »

Die Probleme kenne ich noch aus Zeiten wo ich Im Ohr Geräte getragen habe. Jetzt bei den hdo benutze ich nur noch doppelte geschlossene Schirme. Seitdem habe ich wesentlich weniger Probleme, auch wenn die Meisten hier der Meinung sind, dass das nichts wäre. Man muss natürlich darauf achten, dass die Schirme wirklich so gut abdichten, dass ein sauberer Rückkopplungstest möglich ist. Die Verstärkung muss natürlich unbedingt stimmen. Ich habe relativ hohe Werte und schaffe dies bisher trotzdem. Habe deshalb vor Kurzem von 10mm auf 12mm erhöhen müssen. Ist mir auf jeden Fall lieber als das Theather mit den Otoplasiken. Versuch macht Klug.
krypto
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#28

Beitrag von krypto »

Die Erfahrung habe ich auch gemacht . Mit Schirmchen hatte ich weniger Okklusion, wenn auch nicht ganz weg
Timo69
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#29

Beitrag von Timo69 »

Das Problem ist, dass jeder Mensch anders ist und da auch nochmal jedes Ohr :mrgreen:

Wenn ich beide Seiten gleich hätte, wäre es für mich "Stand der Technik". Da aber das rechte Ohr viel besser ist als das linke, weiß ich ja was geht. Wie gesagt, es gibt Tage da ist es mir egal und es gibt welche, da stört es mich mehr.

Hier meine Oto

Gruß Timo
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cn3boj00
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#30

Beitrag von cn3boj00 »

Es ist manchmal seltsam was in so einem Thread manchmal los ist. Deshalb zitiere ich die Fragestellung noch einmal: "Nun stelle ich fest, dass mit den Otoplastiken ich immer meine Stimme höre, auch mein Atem und die Kaugeräusche sind sehr laut. Kann man dies mit Softwareeinstellung und oder mit einer größeren Bohrung komplett beseitigen? "
Die Behauptung, dass es in diesem Thread also um Okklusion geht (und nichts anderes) kann ich nicht nachvollziehen. Ja, Okklusion ist eine mögliche Ursache. Aber wie ich schon feststellte, sind mir da die Angaben des Fragestellers zu dürftig. Schließlich ist es normal, dass man mit einem Hörgerät seine eigene Stimme hört, nicht bloß wenn Okklusion auftritt. Und wenn daraus dann eine Diskussion über Rückkopplungen angestrengt wird, kann man durchaus die Frage stellen ob Schirmchen statt Otoplastik nicht auch eine Alternative sind. Ich stelle jedenfalls zwischen dem Hören mit Otoplastik und Domes ziemliche Unterschiede fest, die nicht zwangsweise pro Otoplastik sprechen, aber bei mir konnte das eben durch Einstellungen (eigen Stimme zu laut, unnatürlich) beseitigt werden. Da hätte ich mich gefreut, wenn der Fragesteller etwas genauer beschreibt was ihn eigentlich stört und um welchen Hörverlust wir überhaupt reden. Ich bin dann mal raus hier.
Viele Grüße
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Timo69
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#31

Beitrag von Timo69 »

Ich finde es schade, dass du raus bist. Oft helfen die Erfahrungen ja nicht nur dem, der ein Frage gestellt hat, sondern auch noch anderen. Ich habe z.B, noch nie ein Schirmchen getestet und freue mich über Beiträge mit Erfahrungswerten. Was ist denn so schlimm, wenn es ein wenig in eine andere Richtung geht? Wenn es für den TS nicht passt, kann er ja jederzeit wieder eine Frage in seine Richtung stellen.

Gruß Timo
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Dani!
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#32

Beitrag von Dani! »

Timo,
Wenn jemand zu einem späteren Zeitpunkt Informationen zu Otoplastiken sucht, dann ist es wenig hilfreich, wenn dann über Rückkopplung von Schirmchen philosophiert wird ...
Das Forum soll ja jedem helfen, nicht nur dem konkreten Fragesteller.
Dominik
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Johannes B.
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#33

Beitrag von Johannes B. »

Dani! hat geschrieben: 15. Jan 2022, 19:46 Das Forum soll ja jedem helfen, nicht nur dem konkreten Fragesteller.
und deshalb ist es nützlich, wenn es im Strang um dumpfes Hören mit Otoplastik geht, die Frage zu erörtern, ob es denn überhaupt stets Otoplastiken sein müssen, oder es ggf. auch mit Schirmchen gehen könnte
"Wir sind die Guten"
ja, "Wahrheit" wird stets nur dann erfasst, wenn sie zum eigenen Weltbild passt ;-)
Dani!
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#34

Beitrag von Dani! »

Deine entsprechende Frage in #7 wurde nicht beanstandet und in #9 und #12 beantwortet. Bereits mit #10 und #13 kapertest du den Thread. Du musst das nicht schon wieder tun. Macht das ein Neuling mal, ist es ja nicht so schlimm. Du aber nervst mit deinem mehrfach durchgekautem Ich-will-premium-Hörgeräte-zum-Nulltarif, worauf deine Frage-Antwort-Spielchen stets hinauslaufen.
Soll ich nochmal in deinem Namen Urlaub beantragen?
Dominik
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Johannes B.
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#35

Beitrag von Johannes B. »

Nein Dominik,
es ist bis jetzt eben NICHT beantwortet, ab wieviel Verstärkungsbedarf die volle Ohrenverstopfung mittels individueller Otoplastik überhaupt notwendig ist, oder ob moderne Technologien das auch immer öfter eleganter lösen können.
Es ist absolut NICHT beantwortet, ob alle Hersteller bei der exakt identischen Verstärkung in die Rückkopplung geraten.
Also behaupte du nicht wahrheitswidrig, dass die Frage, die jeden leicht bis mittelschwerhörigen Menschen interessieren dürfte, beantwortet sei.
Es fällt auf, dass ich immer dann an Nachfragen behindert werde, wenn ich mich mit substanzbefreiten Pseudoantworten nicht zufrieden gebe.
Wem hilft die Binse aus #9, dass der HGA einen Rückkopplungstest mit Schirmchen macht
und die Binse aus #12, dass alle Hörgeräte oberhalb kritischer Verstärkung pfeifen?
Das sind doch keine wirklichen Antworten, dass sind Antwortvermeidungsschwurbeleien.

Freundliche Grüße
Johannes B.
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rhae
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#36

Beitrag von rhae »

Johannes B. hat geschrieben: 16. Jan 2022, 08:20 Wem hilft die Binse aus #9, dass der HGA einen Rückkopplungstest mit Schirmchen macht
und die Binse aus #12, dass alle Hörgeräte oberhalb kritischer Verstärkung pfeifen?
Das sind doch keine wirklichen Antworten, dass sind Antwortvermeidungsschwurbeleien.
Stell Dich doch nicht dümmer dar als Du bist. Die Antwort im Beitrag #12 von Ohrenklempner war zu 100% richtig. Wenn ein Hörgerät verstärkt zu Rückkopplungen neigt hört man entweder ein Pfeifen oder nichts (mit funktionierendem Rückkopplungsmanager), beides ist unbefriedigend. Ein Akustiker kann aus seiner Erfahrung abschätzen wann es vermehrt zu Rückkopplungen kommen könnte und weiss auch ob eine Otoplasik evtl. eine weitere Öffnungsbohrung verträgt oder nicht oder ob Schirmchen genommen werden können. Dafür kann man die Geräte ja ausgiebig testen. Herstellerlisten welches HG unter welchen Bedingungen zum Pfeifen neigt gibt es ganz sicher nicht. Genausowenig gibt es Listen von Automodellen die zu quitschenden Reifen beim Schnellstart an einer Ampel neigen.

VG Ralph
Knödel
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#37

Beitrag von Knödel »

kurz und bündig: bei deinem minimalsten Hörverlust (grenzend an Normalhörend) bestimmt nicht
akopti
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#38

Beitrag von akopti »

Wovon ist die Rückkopplung abhängig:
Verstärkung
Abstand Lautsprecher Mikrofon
Anbindung an den Gehörgang
Lage des Lautsprechers im Gehörgang.

Wenn der Akustiker eine Rückkopplungsmessung macht, bei der der Hörer im Gehörgang an einer bestimmten Stelle sitzt, dann Funktioniert das System optimal, wenn der Hörer im Alltag auch immer an dieser Stelle sitzt. Das ist mit einer Otoplastik gewährleistet, mit einem Schirmchen nicht.
Das ist der Grund, warum viele Akustiker die Otoplastik bevorzugen.
Der weitere Vorteil, ist das das Ergebnis einer Perzentilanpassung auch von der definierten Position des Hörers im Gehörgang abhängt. Die definierte Position ist nur mit Otoplastik gewährleistet.

Um die Nachteile der Otoplastik, z.B Okklusion zu vermeiden wurde ja schon auf die diversen Möglichkeiten der Bauform und der Materiealauswahl hingewiesen.

Bei der ganzen Betrachtung ist ist es also völlig unerheblich, bei welchen Verstärkungsbedarf und mit welcher Technik/Technikstufe/Hörgerät /Hersteller die Systeme das koppeln anfangen, den es müssen auch immer die drei anderen Punkte betrachtet werden und die sind vom jeweiligen Träger abhängig.
ATC747
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#39

Beitrag von ATC747 »

akopti hat geschrieben: 13. Jan 2022, 15:35 Da es in diesem Threat um Oklussion geht, bitte hier am Thema bleiben.
Keinen neuen Threat aufmachen bedeutet aber auch, keine Threats auf sein Bedürfnis umzubiegen..
Thread bitte. Thread.

(Danke, habs berrichtigt - Dirk)
Mukketoaster
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#40

Beitrag von Mukketoaster »

Ich habe doch alles in #13 oder 14 erklärt,....
cn3boj00
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#41

Beitrag von cn3boj00 »

Timo69 hat geschrieben: 14. Jan 2022, 20:17 Ich finde es schade, dass du raus bist. Oft helfen die Erfahrungen ja nicht nur dem, der ein Frage gestellt hat, sondern auch noch anderen. Ich habe z.B, noch nie ein Schirmchen getestet und freue mich über Beiträge mit Erfahrungswerten.
Gruß Timo
Gut. Ich finde es schade wenn manche Mitglieder gemobbt werden wenn sie Antworten geben die manche nicht hören wollen (und da meine ich nicht mich). Und leider fehlt mir ein Feedback des TS ob es denn nun wirklich Okklusion ist oder nicht auch andere Ursachen haben kann.
Ich habe 4 Hersteller zunächst mit Schirmchen (Powerdomes, also 2 Dichtlippen) getestet. Auf der rechten Seite ist die Verstärkung auch recht hoch, und mit dem M&RIE von ReSound hatte ich dabei Rückkopplungsprobleme, mit den anderen Geräten nicht. Mit Starkey hingegen habe ich z.B. meine Kaugeräusche sehr stark wahrgenommen, es war regelrecht nervend. Mit den Schirmchen wohlgemerkt, nicht mit Otoplastik. Das war bei den anderen Herstellern deutlich besser. Das einzige was mich an Schirmchen stört ist, dass sie mir wirklich teilweise lästig wie Stöpsel vorkommen, ich mehr Cerumen produziere und sie deshalb immer mal rausnehmen muss. Braucht man nur geringe Verstärkung, kann man aber offene Domes nehmen, und die könnten durchaus angenehmer sein als Otoplastiken.
Jetzt habe ich Otoplastiken aus Titan, die merke ich de fakto nicht im Ohr (außer wenn nach vielen Stunden der Eindruck entsteht es hat sich etwas gelockert und ich muss es wieder bissel reindrücken). Okklusion merke ich nicht, Rückkopplung nur beim Rausnehmen, alle Geräusche klingen gut, dafür entsteht interessanterweise auf der Seite mit der geringeren Verstärkung manchmal ein Störgeräusch bei der eigenen Sprache. als ob ein Funke überspringt. Das war mit den Domes nicht da, und das nervt mich, weil es allseits hieß, mit Otoplastik wird alles noch besser! Ich habe nun in den Einstellungen bei der eigenen Stimme die Lautstärke zurückgenommen, und es ist fast weg.
Ich knn deshalb nur wiederholen, dass die Fragestellung viele Antworten zulässt, dass man nicht immer alle Probleme auf Okklusion schieben muss und dass Schirmchen durchaus auch Alternativen zu Otoplastiken sin können.
Dem TS würde ich raten, sich einfach mal probehalber vom Aku Schirmchen statt der Oto draufmachen zu lassen und zu beurteilen wie dann der Unterschied ist. Dazu muss allerdings der Aku auch die Einstellungen nochmals anpassen. So erfährt man besten, ob es an den Otos liegt, am Gerät oder an den Einstellungen, wenn einen etwas stört. VG
Viele Grüße
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Mukketoaster
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#42

Beitrag von Mukketoaster »

Wenn Du deine Körper eigenen Geräusche zu laut hörst, dann ist das Okklusion. Bsp- Du sitzt mit einer zweiten Person beim Essen und hörst nur noch dein Kauen, aber nicht mehr deinen Gesprächspartner. Oder Du hast das Gefühl, alles hört sich wie im Flugzeug, oder auf einem Berg an, wo Du Druck auf dem Trommelfell hast.

Wo entsteht Okklusion? Wenn die Otoplastik, oder der Dome am Kiefergelenkskopf anliegen und zu viel Restvolumen zwischen Otoplastik/Dome und Trommelfell vorhanden ist. Ins Besondere immer dann, wenn Du die tiefen Töne noch gut hörst.

Was kann man also tun? Im Grund genommen sind Domes nie eine gute Lösung, also reden wir hier mal nicht drüber.
Du kannst jeden, und ich meine wirklich jeden, Hörverlust mit einer Otoplastik versorgen und das sogar geschlossen. In dem Du eben das Kiefergelenk mit der Otoplastik entkoppelst (die entsprechende Stelle frei lässt) und den Abdruck so tief wie möglich nimmst.
Wer nun Angst vor einer geschlossenen Otoplastik hat ( dummer Irrglaube vom Gefühl verstopfter Ohren) kann sich eine grösser Belüftungsbohrung reinsetzen lassen. Aber dies ist bei guter Herstellung und Platzierung der Otoplastik nicht nötig ist. Mit einer geringeren Bohrung haste auch mehr von den Features, das würde nun aber das Thema anlenken.
Johannes B.
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#43

Beitrag von Johannes B. »

nun ja,
bei einer geschlossenen Otoplastik muss man sich darüber klar sein, dass nix Natürliches mehr das Trommelfell erreicht.
Man hört nur noch nachgemachte Klänge. Surrogat eben, wie Analogkäse.
Wer´s braucht... ;-)

Freundliche Grüße
Johannes B.
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Rondomat
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#44

Beitrag von Rondomat »

Einige Millionen BürgerInnen dieses Landes bräuchten das. Wo nix Natürliches mehr ist, müssen nachgemachte Klänge helfen. Du kannst es auch lassen, dann brauchst Du auch dieses Forum nicht mehr.

Deine Aussage "Wer's braucht" ist an Zynismus kaum zu überbieten.
Viele Grüsse, Rainer
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Johannes B.
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#45

Beitrag von Johannes B. »

Rondomat hat geschrieben: 17. Jan 2022, 13:03 Einige Millionen BürgerInnen dieses Landes bräuchten das. Wo nix Natürliches mehr ist, müssen nachgemachte Klänge helfen. Du kannst es auch lassen, dann brauchst Du auch dieses Forum nicht mehr.

Deine Aussage "Wer's braucht" ist an Zynismus kaum zu überbieten.
DU legst den Zynismus in diese Aussage, Rondomat.
Ich brachte damit zum Ausdruck:
wessen Hörverlust darauf angewiesen ist, der kommt nicht umhin.
Aber die Aussage, dass Otoplastiken IMMER das Nonplusultra seien, die teile ich nicht.

Freundliche Grüße
Johannes B.
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#46

Beitrag von Rondomat »

Deine Aussage zu Otoplastiken sind allen inzwischen hinreichend bekannt. Mir könnte das egal sein, weil mich das otoplastiktechnisch nicht mehr betrifft, aber mir ist nicht egal, wenn hier ein solch abwertendes Statement "wer's braucht" abgelassen wird. Das ist nicht gut für die Forumskultur, hier lesen nämlich auch noch andere, z.B. Nur-Leser ohne aktive Beteiligung mit, die dann möglicherweise zum Akustiker springen und sagen: "Im Schwerhörigenforum meint man, Otoplastiken sind ....." - den möglichen Ausdruck spare ich mir. So was geht mir auf den Keks, und dem jeweiligen Akustiker wahrscheinlich ebenfalls, der das argumentativ wieder geradebiegen muss.

Und zeige mir mal den Thread, in dem behauptet wird, dass Otoplastiken IMMER das Nonplusultra sind. Du solltest nach Deiner langen Forumzugehörigkeit inzwischen wissen, dass es keine zwei gleichen Schwerhörigen gibt - jeder ist anders beschaffen und hat somit ganz indivuelle Ansprüche - auch in der Frage, Otoplastik ja oder nein.
Viele Grüsse, Rainer
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muggel
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#47

Beitrag von muggel »

Hallo,
ich muss wiedersprechen. Auch mit Otoplastiken ohne Zusatzbohrung kommen noch eine Menge Geräusche von außen an das Trommelfell,d.h. 100% abdichten tut keine Otoplastik.
Mukketoaster
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#48

Beitrag von Mukketoaster »

Johannes alter, schäm dich! Es geht hier nicht um deine Haltung, die ich im übrigen mit 40 Fieber und Rückenwind auseinanderpflücke, sondern um Okklusion und Vermeidung von RK.

Wenn Du dich über Sinn oder nicht Sinn einer Otoplastik reden willst, mach was anderes auf.
Dani!
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#49

Beitrag von Dani! »

Johannes B. hat geschrieben: 17. Jan 2022, 12:56 bei einer geschlossenen Otoplastik muss man sich darüber klar sein, dass nix Natürliches mehr das Trommelfell erreicht.
Man hört nur noch nachgemachte Klänge. Surrogat eben, wie Analogkäse.
Wer´s braucht... ;-)
Hier geht's immer noch nicht um dich, sondern um den Thread-Ersteller. Kapier doch endlich, dass die Welt sich nicht nur um dich dreht, dass im Gegenteil die meisten offenbar nur noch genervt sind von deiner Schallplatte. Wundere dich also nicht, dass du gemobbt wirst, aber das schrieb ich dir ja schon mal.

Warum hört man dumpf? Weil die Höhen nicht genug verstärkt werden. Warum werden die Höhen nicht genug verstärkt? Weil es Rückkopplung gibt. Wie verhindert man Rückkopplung? a) physikalisch b) softwaretechnisch. zu a) indem möglichst geschlossene Systeme getragen werden, zu b) hat Ohrenklempner schon geschrieben, dass die Software nur für Ausnahmezustände zuständig ist, nicht für Dauerbetrieb. Dauerbetrieb der RK-Unterdrückung bedeutet: dumpfer Klang .... Aber du willst es nicht verstehen.

Das Surrogat, wie Analogkäse, das sind deine Beiträge hier, die wir immer und immer wieder verdauen müssen. 🤮
Dominik
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R: 20.2.20: Med-el Sonnet2
L: 16.12.20: Med-el Sonnet2
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Re: Otoplastik dumpfes Hören

#50

Beitrag von Johannes B. »

Mukketoaster hat geschrieben: 16. Jan 2022, 22:18 Im Grund genommen sind Domes nie eine gute Lösung, also reden wir hier mal nicht drüber.
Du kannst jeden, und ich meine wirklich jeden, Hörverlust mit einer Otoplastik versorgen und das sogar geschlossen.
das jetzt nur zur Info für Rondomat

und für @ muggel:
wenn Otoplastiken nicht voll abdichten können:
dann können es - bei geeignetem Hörverlust - auch andere Lösungen sein, welche die Ohrhaut nicht so belasten ;-)
"Wir sind die Guten"
ja, "Wahrheit" wird stets nur dann erfasst, wenn sie zum eigenen Weltbild passt ;-)
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