Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

Bambus
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Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#1

Beitrag von Bambus »

Es gibt im Forum bereits sehr viele Threads zu diesem Thema:
Ohrenklempner hat geschrieben: 16. Feb 2022, 11:57
Falls noch jemand Fragen zum Thema Batterie oder Akku hat, kann man ja auf diesen oder eines dieser 17 anderen Themen verweisen:
Für jemanden, der aktuell vor dieser Frage steht, ist es daher sehr mühsam, sich daraus selbst eine Meinung zu bilden.
Hier gibt es für jede Version sehr überzeugte Verfechter. Tatsächlich ist es aber eine sehr individuelle Entscheidung. Deshalb möchte ich hier nur die allgemeinen Fakten aufzählen, die eine Rolle spielen können.
(Die Erfahrungen mit einem speziellen Hörgeräte-Typ gehören in separate Threads.)

Technik und Handhabung:
Hörgerätebatterien sind Zink-Luft-Knopfzellen. Sie haben eine sehr hohe Energiedichte und die Spannung von ca. 1,4 Volt bleibt bis zum Ende der Entladung nahezu konstant.
Die Luftlöcher am Pluspol von neuen Batterien sind mit einer Schutzfolie abgeklebt um den Zutritt von Luft zu vermeiden.
Gängige Typen – Farbe – Durchmesser x Höhe in mm – Kapazität:
10 – gelb – 5,8 x 3,6 – 100 mAh
312 – braun – 7,9 x 3,6 – 180 mAh
13 – orange – 7,9 x 5,4 – 310 mAh
675 – blau – 11,6 x 5,4 – 650 mAh
Kurz vor Ende der Batterielaufzeit (im Durchschnitt nach 5 – 7 Tagen) gibt das Hörgerät normalerweise ein akustisches Signal. Zum Austausch wird das Batteriefach geöffnet.
Vor dem Einlegen der neuen Batterie ins Hörgerät die Schutzfolie abziehen und dann zur Aktivierung idealerweise noch ca. eine Minute atmen lassen.
(Nach Abziehen der Folie leeren sich die Batterien auch, wenn sie nicht genutzt werden.)
Über Nacht sollte man das Batteriefach öffnen, um es auszuschalten.
Sicherheitshalber sollte man unterwegs immer zwei Ersatzbatterien dabei haben.
Für Menschen mit Sehstörungen oder motorischen Einschränkungen kann der Batteriewechsel schwierig sein.

Bei Akkus für Hörgeräte unterscheidet man zwischen austauschbaren und integrierten.
Austauschbare Akkus werden wie Hörgerätebatterien gehandhabt und sind in denselben Größen erhältlich.
Es sind üblicherweise Nickel-Metallhydrid-Akkus mit 1,2 Volt Spannung.
Gängige Typen und ihre Kapazität: 10 – 12 mAh, 312 – 22 mAh, 13 – 33 mAh, 675 – 70 mAh.
Zwei solcher Akkus kosten ab ca. 20 €, ein Ladegerät knapp 100 €.
Nicht jedes Hörgerät ist für den Betrieb mit Hörgeräteakkus geeignet! Anhaltswert: Wenn eine Batterie im Hörgerät 10 Tage hält, sind Akkus als alternative Stromquelle überlegenswert.

Schwerpunkt der Diskussionen sind hier aber inzwischen integrierte Akkus. Das sind Lithium-Ionen-Akkus, die vom Hersteller fest im Hörgerät verbaut sind und mit passendem Ladegerät angeboten werden.
Durch den Wegfall des beweglichen Batteriefachs sind die Hörgeräte besser gegen Schmutz und Feuchtigkeit geschützt.
Üblicherweise geben die Hersteller für die Leistungsfähigkeit der Akkus nicht deren Kapazität (mAh) an sondern die tägliche Betriebsdauer, die aber sehr stark vom Nutzungsverhalten abhängt.
Im Neuzustand halten die Akkus mindestens 24 Stunden ohne Streaming.
Aktuell sticht das Signia das Pure Charge&Go T AX (mit T-Spule) besonders hervor: laut Signia hält der Akku bis zu 36 Stunden inklusive 5 Stunden Streaming.
Allerdings altern Akkus im Laufe der Zeit insbesondere durch die Ladezyklen, d. h. sie verlieren an Kapazität. Im Idealfall hat man nach 2.000 Ladevorgängen (bei täglichem Laden 5,5 Jahre) noch 80% der ursprünglichen Kapazität zur Verfügung.
Da integrierte Akkus noch nicht lange auf dem Markt sind, liegen noch keine Langzeiterfahrungen vor.
Die Hörgeräte wurden bisher nur unter beschleunigten Laborbedingungen getestet.
Deshalb sollte man sich vor dem Kauf über verbindliche Angaben des Herstellers – insbesondere Garantie – informieren.
In der Regel werden die Hörgeräte jede Nacht geladen. Dazu werden sie einfach in die zwei Steckplätze des Ladegerätes gesteckt und der Ladevorgang startet vollautomatisch. Nach etwa 3 Stunden sind die Akkus wieder voll geladen.
Falls die Kapazität z. B. für einen langen Tag nicht ausreicht, hilft die Schnellladefunktion: mit nur einer halben Stunde in der Ladestation bekommt man Energie für weitere 3 bis 6 Stunden.
Für unterwegs gibt es Ladestationen mit integrierter Powerbank oder man schließt die Ladestation per USB-Kabel an eine separate Powerbank an.
Sollte der Akku irgendwann nicht mehr für einen üblichen Tag ausreichen, muss er ausgetauscht werden. Bei einigen Herstellern kann das der Akustiker machen, bei den anderen muss das Hörgerät eingeschickt werden.

Energieverbrauch der Hörgeräte:
Der tägliche Energiebedarf der Hörgeräte ist bei der Batterie-Version entscheidend für die Höhe der Betriebskosten und bei der Akku-Version für die erforderliche Kapazität.
Dafür spielt es eine Rolle, wie viele Stunden am Tag sie benutzt werden und wie stark der Hörverlust ist d. h. welche Verstärkung benötigt wird.
Aber vor allem das Streaming (Telefonieren, Fernsehen, Musikhören) per Bluetooth (normal oder LE) ist ein Großverbraucher.
Für die Batterie-Version lässt sich der Energiebedarf leicht abschätzen.
Beispiel eine 312er (180 mAh) hält 5 Tage, d. h. pro Tag wird durchschnittlich 36 mAh benötigt.
Wenn man bei der entsprechenden Akku-Version 20% Kapazitätsverlust (wegen der Alterung) ansetzt, müsste der Akku im Neuzustand mindestens 45 mAh besitzen.
Allgemeiner: wenn man die Akku-Version testet, sollte am Ende eines typischen Tages der Akku noch mindestens 20% Kapazität haben – oder man ist bereit, tagsüber nachzuladen.

Kosten:
Für die Batterie-Version ist der Batterieverbrauch entscheidend.
Beispiel: die Batterien halten 5 Tage, bei beidseitiger Versorgung sind das 146 Batterien pro Jahr, bei 15 € für 60 Stück macht das 36,50 € pro Jahr (halten die Batterien 7 Tage: 26 €/Jahr).
Bei 5 Tage-Batterien und einer Nutzungsdauer von 6 Jahren fallen also 220 € Kosten an.

Für die Akku-Version mit Ladegerät sind zunächst die Mehrkosten bei der Anschaffung entscheidend – und damit abhängig vom HG-Modell und dem Aku-Betrieb.
Es ist wohl realistisch für beidseitige Versorgung mit Mehrkosten von 200 € bis 600 € zu rechnen.
Falls in der Nutzungszeit der Hörgeräte (nach Ablauf der Gewährleistung) ein Akkutausch notwendig wird, muss man noch zusätzlich mit 50 bis 200 € pro Ohr kalkulieren.
Den Stromverbrauch für die tägliche Aufladung von 2 Hörgeräten setzt Signia in seiner Umweltstudie (s. u.) mit 1 Wh an. Das ergibt in 6 Jahren 2,2 kWh und ist damit wohl vernachlässigbar.

Fazit: Da der Batterieverbrauch und die Preise sehr unterschiedlich sind, muss jemand, dem der Kostenvergleich wichtig ist, mit seinen individuellen Fakten selber rechnen.

Umweltfreundlichkeit:
Sowohl Lithium-Ionen-Akkus als auch Zink-Luft-Batterien enthalten umweltschädliche Stoffe und gehören nicht in den Hausmüll. Die Batterien können allerdings zu 98% recycelt werden während das Recycling der Akkus sehr aufwändig und daher unwirtschaftlich ist.
Allerdings verbraucht man bei Batterien, die 5 Tage halten, in 6 Jahren rund 440 Stück pro Ohr und zusätzlich noch eine Menge Verpackungsmüll (Blister) – aber nur höchstens zwei Akkus.

Signia hat eine umfangreiche Studie für den Vergleich anfertigen lassen (danke Blümle):
https://www.signia-pro.com/de-de/news/l ... ssessment/
Kurzfassung: die wiederaufladbaren Signia-Hörgeräte belasten die Umwelt um 65 % weniger als die batteriebetriebenen.
Die dort angesetzten Bedingungen sind durchaus realistisch: 2 Hörgeräte 12 Stunden täglich,
Nutzungsdauer 5,5 Jahre, die Batterien halten 6 Tage, tägliche Aufladung der Akkus mit 1,03 Wh Energieverbrauch und 15% der Akkus müssen getauscht werden.
Sicherlich können die Ergebnisse nicht 1:1 auf die Hörgeräte anderer Hersteller und andere Hörgewohnheiten übertragen werden. Aber es ist wohl unzweifelhaft, dass die Akku-Hörgeräte hinsichtlich Umweltbelastung eindeutig überlegen sind.

Laut einer Prognose werden im Jahr 2025 90% der verkauften Hörgeräte akkubetrieben sein.

Sachliche Korrekturen und Ergänzungen sind herzlich willkommen!
Kein Mensch ist nutzlos, er (m,w,d) kann immer noch als abschreckendes Beispiel dienen.
Blümle
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#2

Beitrag von Blümle »

Durch die Geräteform/Bauform ergeben sich noch ganz spezifische Für und Wider zu Batterie und Akku,
- Dank M. nachzulessen hier: https://www.schwerhoerigenforum.de/phpb ... 81#p134081
Ein weiterer interessanter Aspekt und Abwägungspunkt, oder?
Ohrenklempner
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#3

Beitrag von Ohrenklempner »

Sehr schön geschrieben, Danke dafür!
Nur leider hat deine Rechnung mit der Stromstärke einen Fehler: Akkus haben eine Spannung von 3,6 Volt und ziehen daher weniger als die Hälfte Strom. ;)
Carreau!
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#4

Beitrag von Ohrenklempner »

...ich hab das n bisschen unglücklich formuliert: Li-Ionen-Akkus haben eine Spannung von 3,6 Volt, Zink-Luft-Zellen 1,4 Volt. Akku-Hörgeräte ziehen also bei gleicher Leistung weniger als die Hälfte Strom. Bei gleicher Kapazität (mAh) hält ein Li-Ionen-Akku also mehr als doppelt so lange durch.
Carreau!
Bambus
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#5

Beitrag von Bambus »

Blümle hat geschrieben: 23. Feb 2022, 16:52 Durch die Geräteform/Bauform ergeben sich noch ganz spezifische Für und Wider zu Batterie und Akku,
- Dank M. nachzulessen hier: https://www.schwerhoerigenforum.de/phpb ... 81#p134081
Ein weiterer interessanter Aspekt und Abwägungspunkt, oder?
Sorry Blümle, mir ist nicht klar, was du genau meinst.
Kannst du das bitte etwas konkreter spezifizieren?
Ohrenklempner hat geschrieben: 23. Feb 2022, 19:04 Sehr schön geschrieben, Danke dafür!
Nur leider hat deine Rechnung mit der Stromstärke einen Fehler: Akkus haben eine Spannung von 3,6 Volt und ziehen daher weniger als die Hälfte Strom. ;)
Danke Ohrenklempner. Du hast natürlich recht: nur bei gleicher Spannung wäre die Kapazität proportional zur Energie. Tatsächlich braucht der Lithium-Ionen-Akku nur ca. 1,4 V / 3,6 V = 39% der Batterie-Kapazität.
Da aber (zumindest mir) keine Werte für die tatsächliche Kapazität der Akkus vorliegen bringt die Umrechnung ja auch keinen praktisch Nutzen.
Da ich das im ursprünglichen Beitrag nicht mehr ändern kann: bitte diesen Teil
Für die Batterie-Version lässt sich der Energiebedarf leicht abschätzen.
Beispiel eine 312er (180 mAh) hält 5 Tage, d. h. pro Tag wird durchschnittlich 36 mAh benötigt.
Wenn man bei der entsprechenden Akku-Version 20% Kapazitätsverlust (wegen der Alterung) ansetzt, müsste der Akku im Neuzustand mindestens 45 mAh besitzen.
Allgemeiner: wenn man die Akku-Version testet, sollte am Ende eines typischen Tages der Akku noch mindestens 20% Kapazität haben – oder man ist bereit, tagsüber nachzuladen
.“
ersetzen durch
Wenn man die Akku-Version testet, sollte am Ende eines typischen Tages der Akku (wegen der späteren Alterung) noch mindestens 20% Kapazität haben – oder man ist bereit, tagsüber nachzuladen.
Blümle
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#6

Beitrag von Blümle »

Gemeint war speziell das hier aus dem verlinkten Beitrag: „ Nicht jeder möchte seine Geräte per Batterie betreiben, dass verstehe ich. Aber dies ist nun mal der Preis dafür, wenn mein kleines unauffälliges Gerät haben möchte und wer das wirklich will, den stören die Batterien auch nicht“.

Wenn man möglichst kleine, unauffällige im-Ohr-Geräte (idO) haben mag, sind Batterien wegen der Kleinheit unvermeidlich.

Aber im Prinzip ists ja auch egal,… kann ja glücklicherweise jede*r selbst nehmen, worin sich Akustiker und Kunde einig sind, dass es zu Lifestyle, Philosphie von Aku und Kunde, Geldbeutel usw. passt.
cn3boj00
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#7

Beitrag von cn3boj00 »

Hallo, ich habe mal die Akku-Laufzeit an meinen Signia C&G T 3AX getestet. Ich hatte sie je 2 Tage für 14:45 Stunden drin und am dritten Tag nach weiteren 5:30 Stunden war dann Schluss, wobei nach ca. 3 Stunden Warnsignale anfingen, die dann immer öfter kamen.
In Summe heißt das 35 Stunden, allerdings so gut wie ohne ohne Streaming. Die Angabe "bis zu 36 Stunden incl. 5 Stunden Streaming" muss man also wörtlich nehmen, es heißt "bis zu" und nicht "mindestens" und ist somit recht dehnbar. Nach 2 Stunden Ladezeit hatten die Akkus wieder >80%.
Viele Grüße
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#8

Beitrag von Dani! »

Ähm. Dein letzter Absatz hat einen negativen Unterton. Tatsächlich finde ixh 35h statt 36h phänomenal gut getroffen. Normalerweise ist mit einem deutlich größeren Abschlag zu rechnen.
Dominik
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#9

Beitrag von cn3boj00 »

Ich wollte damit nur klarstellen, dass die Angabe 36 h incl. 5 h Streaming keine garantierte Laufzeit ist (im Prinzip wären 25 Stunden auch "bis zu" 36 Stunden). Und da die Geräte neu sind ist mit gar keinem "Abschlag" zu rechnen. Ich werde versuchen nochmal mit Streaming zu messen, da brauch ich nur mal ne Gelegenheit.
Klar sind 35 Stunden echt gut, und da denke ich, dass auch nach paar Jahren ein Tag Mindestlaufzeit gut drin ist. Mehr muss man ja nicht erwarten. Jetzt ist es jedenfalls kein Problem, wenn man mal eine Nacht nicht laden kann.
Viele Grüße
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#10

Beitrag von Ena2019 »

Ich habe Batteriegeräte. Als diese mal in der Reparatur waren, bekam ich Akkugeräte als Ersatz, was mir recht war, denn somit konnte ich auch mal Akkugeräte testen.
Als nach etwa 15 Stunden der Warnton kam, dass der Akku bald leer ist, wurde ich etwas nervös, weil ich noch unterwegs war und somit keine Lademöglichkeit hatte.
Leere Batterien tausche ich halt ratzfatz auch unterwegs kurz aus.
Andererseits fand ich es auch bequem, dass ich die HG abends nur in die Ladeschale stecke und am nächsten Tag sind sie halt sofort einsatzbereit und ich muss nicht erst noch die Batterien ins HG stecken und die Batterieklappe schließen.
Auch wenn Akkus umwelttechnisch besser sein sollen, ziehe ich Batteriegeräte zum jetzigen Zeitpunkt immer noch vor, weil ich mir leere Akkus schlicht nicht erlauben kann.
Ich brauche z.B. beim Auto fahren zwingend meine HG.
cn3boj00
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#11

Beitrag von cn3boj00 »

Ena2019 hat geschrieben: 14. Mär 2022, 18:15 Als nach etwa 15 Stunden der Warnton kam, dass der Akku bald leer ist, wurde ich etwas nervös, weil ich noch unterwegs war und somit keine Lademöglichkeit hatte.
Deshalb habe ich hier mit den Signia mal getestet, der Warnton kam nach ca. 32 Stunden und dann haben sie immer noch 3 Stunden mitgemacht :D
Zum Laden hab ich ne mobile Ladeschale mit Power Bank, die man auch an ein USB-Stecker (im Auto) anschließen kann. Nach ca. 15 Minuten Laden haben die wieder 2 Stunden Laufzeit.
Man sollte also, wenn man Akku-Geräte möchte, nicht ausschließlich nur das Hören, sondern eben auch Dinge wie Akkulaufzeit unterschiedlicher Hersteller berücksichtigen. Wenn man HG 16 Stunden täglich trägt, durch Alterung vielleicht 30% Kapazitätsverlust entsteht kann es bei vielen Herstellern, die "bis zu" 24 Stunden angeben, auch mal eng werden. Vor allem, wenn viel Streaming dabei ist, weil BT (auch das LE) ja doch zusätzlich Energie verbraucht. Wer also "Power-User" ist und die Geräte täglich lange und mit viel Streaming nutzt sollte sich das also gut überlegen ob er sich so ein Gerät zulegt, außer Signia mit den C&G T kenne ich aktuellen keinen Hersteller der deutlich über 24 Stunden anbietet.
Viele Grüße
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Dani!
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#12

Beitrag von Dani! »

cn3boj00 hat geschrieben: 14. Mär 2022, 18:02 Klar sind 35 Stunden echt gut, und da denke ich, dass auch nach paar Jahren ein Tag Mindestlaufzeit gut drin ist. Mehr muss man ja nicht erwarten. Jetzt ist es jedenfalls kein Problem, wenn man mal eine Nacht nicht laden kann.
Warst du mit den Geräten auch mal draußen? Also mehr als nur für 5 Minuten?
Wenn ja, dann müsstest du den Test im Sommer nochmal wiederhiolen. Bei Batterien hielten meine Hörgeräte im Winter 10 Tage durch, im Sommer bis zu 17 Tage ...
Kälte ist ein richtiges Problem für Energiespeicher.

Meine CIs halten 34h. Versprochen wurden bis zu 60h. Bei 2 Batterien gleichzeitig. Also etwas mehr als die Hälfte. Bei Akkus hält es 8 statt 10h. Immerhin nur 20% weniger als versprochen. Gemessen jeweils im Sommer.

"Bis zu" ist doch schon seit Jahren ein Begriff dafür, dass du garantiert nicht mehr bekommst, im Labor dies immerhin erreicht wurde. Sei es Akkulaufzeit oder Datenrate oder Ersparnis beim Abschluss neuer Netzverträge.

Sorry wenn ich darauf rumreite. Mich verwundert einfach der vorwurfsvolle Ton gegenüber Signia. Ich wäre begeistert bei dieser nahen Punktlandung. Aber vielleicht ist das Lebenseinstellungssache.
Dominik
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#13

Beitrag von Treehugger »

Eine schöne Zusammenfassung mit Beleuchtung des Umweltaspekts.

Klar, gibt es auch noch andere Aspekte die beleuchtet / bewertet werden müssen.
Aber für diese gibt es zu viele individuelle Betrachtungen.

Der Umweltaspekt ist da eher "objektiv"
Ohrenklempner
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#14

Beitrag von Ohrenklempner »

cn3boj00 hat geschrieben: 14. Mär 2022, 19:39 außer Signia mit den C&G T kenne ich aktuellen keinen Hersteller der deutlich über 24 Stunden anbietet.
Widex gibt bei den mRIC-R-Geräten eine Laufzeit von 40h an, bei den BTE R 50 Stunden. ;)
Hab ich hier noch nie so erwähnt, glaube ich, aber Widex ist einer von den unterschätzten und eher unbekannten (und hier wenig diskutierten) Marken.
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Dani!
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#15

Beitrag von Dani! »

Ohrenklempner hat geschrieben: 15. Mär 2022, 11:45 Hab ich hier noch nie so erwähnt, glaube ich, aber Widex ist einer von den unterschätzten und eher unbekannten (und hier wenig diskutierten) Marken.
Ohne es selbst zu wissen oder wissen zu können gebe ich hier mal prophylaktisch zu bedenken, dass der Grund darin liegen könnte, dass Widex einfach funktioniert. Vielleicht gibt es halt nichts darüber zu diskutieren (was ja positiv wäre) wie bei allen anderen Geräten und deshalb jegliche Diskussion sofort erschöpft ist. ;)
Gilt übrigens für Starkey auch, die sind auch kaum Thema hier.

Echt schräg: Man muss als Hersteller (von was auch immer) stets einen kleinen Makel haben, über das distkutiert werden kann, damit der Name auch ständig präsent ist. Über Produkte, die funktionieren, wird kaum gesprochen, so dass auch deren Name so gut wie nie fällt und somit aus dem Bewusstsein der Käufer. Marketing kann richtig fies sein. :-x
Dominik
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#16

Beitrag von Ohrenklempner »

Ja, das stimmt teilweise. :D
Wenn Widex in ner Diskussion aufkommt, dann entweder mit einem Problemchen, was bei anderen Hörgeräten exakt genau so passieren kann (wie beim "Verstopfungs"-Thread von Türmer) oder was Rückkopplungen angeht, was bei Widex aber bekanntermaßen eine schlimme Baustelle ist.
ABBC3_OFFTOPIC
Was mich bei Widex stört, sind die 7 (sieben!) Technikstufen... braucht kein Mensch. Ich war ja bei den Signia Active ganz optimistisch, dass sich die zwei-Technikstufen-Philosophie eventuell durchsetzt. Ein High-End-Modell zum stolzen Preis, allerdings nicht ganz so teuer wie jetzige High-End-Modelle, ein relativ günstiges Mittelklassegerät und ein Basisgerät. Was braucht's mehr, das macht die ganze Kundenberatung auch viel leichter. Die Leute blicken ja schon kaum durch die Bauformen-Vielfalt durch, und die Technikstufen-Supervielfalt sorgt dann endgültig für perfekte Verwirrung.
Ups, ich komm vom Thema ab, Sorry! Mich würde aber mal die Meinung anderer interessieren, da mach ich mal ein neues Thema auf.
Und zwar hier: Technikstufen - kann weniger mehr sein?
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#17

Beitrag von Bambus »

Der Energieverbrauch der HG ist ja individuell sehr unterschiedlich: Jemand, bei dem die Automatik vollständig abgeschaltet ist, der kein Streaming nutzt und sich in ruhiger Umgebung aufhält, verbraucht sehr viel weniger Energie als ein anderer, bei dem ständig verschieden Programme aktiv sind und der nahezu den ganzen Tag streamt (Telefon, Videokonferenzen, Musik und TV).
Daher ist die tägliche Akku-Laufzeit in Stunden eine sehr subjektive Angabe.
Man kann nur hoffen, dass die HG-Hersteller alle einen realistischen Durchschnittswert verwenden (sonst würden sie wohl mit vielen Reklamationen ihrer Kunden rechnen müssen). Immerhin ist da eine Angabe „bis zu X Stunden inklusive Y Stunden Streaming“ schon konkreter.
Eine objektive Angabe wäre die Kapazität (mAh) des Akkus.
Bisher habe ich aber dazu noch keine Aussage gefunden. Andererseits würde der Nutzer damit auch nur in Ausnahmefällen seine tägliche Laufzeit abschätzen können.
Immerhin könnte man aber über die Kapazitäten die Akkus verschiedener Hersteller vergleichen.
Pragmatisch bleibt aber nur, die Akku-Laufzeit selbst zu testen.
Und nicht vergessen: Akkus altern – hauptsächlich durch die Anzahl der Ladezyklen.
Wer also (wie cn3boj00) zumindest in der Anfangszeit nur alle 2 Tage laden muss verlängert die Gebrauchsdauer.
Also sollte ein neuer Akku am Ende eines typischen Tages noch mindestens 20% Restkapazität haben, damit er noch genug „Luft“ für die nächsten Jahre hat.
Auf der anderen Seite: die Demo-Geräte der HGA sind ja meist auch nicht mehr neu.
(Bei mir war laut Oticon-Einstellungssoftware ein Akku der More 1 R bereits „im roten Bereich“ und der andere kurz davor. D. h. die Akkus sollten ausgetauscht werden. Sie waren auch schon über ein Jahr alt und sind wohl nicht immer perfekt behandelt worden.)
Kein Mensch ist nutzlos, er (m,w,d) kann immer noch als abschreckendes Beispiel dienen.
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#18

Beitrag von cn3boj00 »

@Dani du musst nicht auf einem vermeintlich "vorwurfsvollen Ton gegen Signia" rumreiten. Ich habe mich nicht für umsonst nach Test von 4 Herstellern für Signia entschieden und bin zufrieden damit. Was ich bemängle ist einzig, dass die Laufzeiten allgemein mit "bis zu" und nicht mit "mindestens" angegeben werden, bei allen Herstellern.
Und ja ich bin mit den Geräten viel draußen, habe einen Garten und Hund.
Und zu Starkey hab ich hier ne Menge geschrieben, die sind bei mir durchgefallen, und ihre Akkulaufzeit ist eher bescheiden, dass sie also eher "einfach funktionieren" würde ich so nicht sagen.
Dass Widex eine positive Ausnahme sind nehm ich gern zur Kenntnis. Vielleicht hätte ich die in die Probeauswahl aufnehmen sollen, aber als ich hier nach Vorschlägen gefragt habe hat die niemand genannt.

@ Bambus ja eine Angabe in mAh wäre sinnvoll, um Geräte vergleichen zu können, bei Handys oder Autos tut man das ja auch.
Viele Grüße
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#19

Beitrag von Ohrenklempner »

Die Angabe in mAh finde ich gerade nicht so sinnvoll, weil die Geräte unterschiedlich hungrig sind. Es gibt sparsame Geräte und Energieschlucker. Da ist die Angabe der Laufzeit sinnvoller. Mal wieder der schöne Autovergleich... mich interessiert nicht der Tankinhalt sondern der Spritverbrauch auf 100 km. Ok, der Vergleich hinkt, da Benzin und Diesel wirtschaftlich ne Hausnummer sind. Wie wär's mit Elektroauto-Vergleich: Wie weit komme ich mit einer Akkuladung? Das ist ja letztendlich die interessante Größe.
Carreau!
Bambus
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#20

Beitrag von Bambus »

Ohrenklempner hat geschrieben: 17. Mär 2022, 08:00
Wie wär's mit Elektroauto-Vergleich: Wie weit komme ich mit einer Akkuladung? Das ist ja letztendlich die interessante Größe.
Wie weit du mit dem E-Auto (und auch mit dem Verbrenner) kommst, hängt ja sehr davon ab, wie du fährst: ständig Vollgas oder energiesparend.
Und gerade beim E-Auto noch sehr wichtig: wie lange brauche ich für die gesamte Route, also wie oft muss ich wie lange nachladen (bzw. tanken).
Aber bevor das zu sehr „off-topic“ wird: Sowohl beim PKW als auch beim HG kommt es für die Reichweite auf das Modell, dessen Akku-Kapazität (bzw. Tankinhalt) und die Art der Benutzung an.
Dani!
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#21

Beitrag von Dani! »

Okay, einigen wir uns darauf, dass die Angabe der Laufzeit in Stunden bei einer Norm Anwendung noch der sinnvollste Parameter ist, um Hörgeräte miteinander zu vergleichen. Ach, das ist schon so? Na dann.
Dominik
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Hups
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#22

Beitrag von Hups »

Hallo Bambus,

ich denke, Du liegst da nicht weit weg. Vollgas im E-Auto entspricht wohl intensivem streaming mit den HGs. Es gibt Tage, da haben meine Akkus um 23.00 h noch 3 h Restlaufzeit angegeben, an anderen Tagen noch 7 h Restlaufzeit. Je nach Einsatz...

LG; Hubert
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Michaela Ender
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#23

Beitrag von Michaela Ender »

Wenn ich überhaupt kein Streaming mache und nur normal nutze haben meine starkey ido am Abend tatsächlich noch 70 % akkuleistung das hat mich schon verblüfft (Urlaub mit Oma ) daher ist mir das aufgefallen. Ich würde nicht mehr wechseln selbst wen ich der große Chaot bin und mitten in der Nacht bemerke auch du Sch…. Die Geräte sind noch in den Ohren (ca 2h) sind sie geladen bei 30 min bis 70 % was will man mehr.
:clap: Leute ich bin so 8-) das ich rolls Royce in den Ohrentrage :sm(4):
cn3boj00
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#24

Beitrag von cn3boj00 »

@Ohrenklempner: Ich glaube nicht, dass sich einzelne HGs so gravierend im Energieverbrauch unterscheiden. Ich glaube eher dass unter gleichen Bedingungen (!) die Unterschiede marginal sind. Wichtiger sind die gleichen Bedingungen, und wie beim Auto, bräuchten die HG-Hersteller dann ein standardisiertes Messverfahren, um vergleichen zu können. Ob es das gibt weiß ich nicht, aber wie beim Auto könnte man dann einen exakten Messwert angeben statt einer Bis-zu-Angabe. Und beim Elektroauto ist es ja auch so: wie weit man mit einer Akkuladung kommt hängt vom Fahrzeuggewicht und damit dem spezifischen Verbrauch und der Größe des Akkus ab, welche ja eine objektive Messgröße darstellt. Die Physik gilt auch hier. Und da schaue ich schon hin, denn ein Auto mit 40 Ah Akku kommt deutlich weiter als eins mit 25 Ah - das ist für mich aussagekräftiger als eine fiktive Reichweitenangabe unter Laborbedingungen.
Viele Grüße
HV rechts 77% links 41%
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Hups
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Re: Akku oder Batterie? Versuch einer sachlichen Zusammenfassung

#25

Beitrag von Hups »

...aber die Reichweitenangabe unter Laborbedingungen ist doch genau dieses standardisierte Verfahren :-)

Ich hatte noch nie ein Auto, das den angegebenen Verbrauch erreicht. Er war immer höher. Aber die Autos sind mit dieser unrealistischen Verbrauchsangabe untereinander (!) vergleichbar. Bei meinem Fahrprofil muss ich halt immer einen Liter dazurechnen... (ich klebe keine Lüftungsschlitze ab und benutze ab 30°C Außentemperatur auch mal die Klimaanlage...)

Und weil dieses standardisierte Verfahren nicht der Realität entspricht, schreiben sie "bis zu" in die Angaben. Mehr geht wirklich nicht ;-)

LG, Hubert
leichte Hochtonmacke, gelöst mit Widex Moment 330
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