Erste Überlegungen bezüglich CI

urlaubsreif
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Re: Erste Überlegungen bezüglich CI

#51

Beitrag von urlaubsreif »

@Urlaubsreif: Wie soll sie während laufende jetzige Reha HG testen?
Indem wenigstens konsiliarisch ein HNO, ein Audiologe und/oder ein Akustiker eingeschaltet wird. Und wenn das nicht geht, dann muss sich die Bezugstherapeutin/die Ärztin überlegen, ob sie die Reha überhaupt zu einem erfolgreichen Abschluss bringen kann.
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rabenschwinge
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Re: Erste Überlegungen bezüglich CI

#52

Beitrag von rabenschwinge »

urlaubsreif hat geschrieben:
@Urlaubsreif: Wie soll sie während laufende jetzige Reha HG testen?
Indem wenigstens konsiliarisch ein HNO, ein Audiologe und/oder ein Akustiker eingeschaltet wird. Und wenn das nicht geht, dann muss sich die Bezugstherapeutin/die Ärztin überlegen, ob sie die Reha überhaupt zu einem erfolgreichen Abschluss bringen kann.
Diese Reha ist dazu gedacht, dass Petra in ihrem gesundheitlichen Zustand beurteilt wird um daraus ersehen zu können , ob und wie die EM Rente für sie sinnvoll ist.

Darum geht es: Ist Petra noch in der Lage zu arbeiten oder nicht? Hat sie Anspruch auf die EM Rente oder nicht?
Oder kann sie arbeiten und wenn ja, wie? Was braucht es an Hilfsmitteln, an Arbeitsplatzverbesserung etc.pp. ?

Das ist der Sinn von Reha vor Rente!

Am Ende steht eine gutachterliche Beurteilung, die darüber entscheidet ob und wie was für Petra weitergeht.
Zuletzt geändert von rabenschwinge am 27. Feb 2020, 09:55, insgesamt 1-mal geändert.
Nanni
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Re: Erste Überlegungen bezüglich CI

#53

Beitrag von Nanni »

Naja, da drehen wir uns ja im Kreis. Sie braucht als Hilfsmittel Hörgeräte, mit denen sie auch hört und versteht. Ich sehe es auch als Problem, die Reha zu absolvieren, wenn sie nicht wirklich alles mitbekommt. Und ganz so abwegig ist es nicht, während einer Reha Hörgeräte zu testen, ob diese nun von der Klinik direkt angeboten werden oder von einem Akustiker vor Ort.
Meine Schwägerin war mal aus völlig anderen Gründen zur Reha, dort wurde überhaupt erst festgestellt, dass sie nicht richtig hört und sie hat auch während der Reha Hörgeräte angepasst bekommen. Sonst wäre die Reha auch nicht zielführend geworden, weil sie die Therapiestunden nicht wirklich mitbekommen hat.
rabenschwinge
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Re: Erste Überlegungen bezüglich CI

#54

Beitrag von rabenschwinge »

Da die TS das beim Gruppengespräch schon thematisiert hat würde ich persönlich die Therapeuten und Ärzte dort einfach ihren Job machen lassen und alles andere auf nach die Reha vertagen. Auch und gerade im Hinblick auf die seelische Gesundheit der TS und der daraus folgenden schnellen Überforderung.
Zuletzt geändert von rabenschwinge am 27. Feb 2020, 12:36, insgesamt 1-mal geändert.
urlaubsreif
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Re: Erste Überlegungen bezüglich CI

#55

Beitrag von urlaubsreif »

Das ist der Sinn von Reha vor Rente!
Am Ende JEDER Reha steht eine Beurteilung der Berufsfähigkeit im Entlassungsbericht.
Nennt sich im Entlassungsbericht "Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung und Epikrise".
Naja, da drehen wir uns ja im Kreis.
Genau!
Und das immer wieder, wenn der Kreis nicht aufgelöst wird.

Die Klinik in Bad Nauheim hatte eine Kooperation mit einem ortsansässigen Akustiker.
Sämtliche unter- bis nichtversorgten Patienten haben während der Reha ein Gerät angepasst bekommen. Der Hörerfolg mit den neuen Geräten war mitsamt seinen psychosozialen Auswirkungen Bestandteil des Entlassungsberichts.
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rabenschwinge
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Re: Erste Überlegungen bezüglich CI

#56

Beitrag von rabenschwinge »

süss, hier mal genauer: https://rentenbescheid24.de/reha-vor-rente/

darum geht es.

Medizinische Voraussetzungen: Geprüft wird zunächst, ob die Arbeitsfähigkeit des Antragstellers durch medizinische oder berufliche Reha-Maßnahmen doch wieder ganz oder teilweise hergestellt werden kann. Diesen Grundsatz nennt man „Reha vor Rente“. Die Überprüfung erfolgt durch den Rentenversicherungsträger. [size=large]Ist es nicht möglich, durch eine Rehabilitations-Maßnahme die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen, wird geprüft, in welchem zeitlichen Umfang der Antragsteller noch arbeiten kann. Davon ausgehend wird dann festgestellt, ob eine Rente wegen voller oder wegen teilweiser Erwerbsminderung in Frage kommt.[/[/size]i]

quelle: https://www.vdk.de/deutschland/pages/re ... ps?dscc=ok

Ich geh dann mal meine Bart einsammeln. Der ist ja schon länger als der von Methusalem.
Zuletzt geändert von rabenschwinge am 27. Feb 2020, 16:59, insgesamt 3-mal geändert.
Parmin
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Re: Erste Überlegungen bezüglich CI

#57

Beitrag von Parmin »

So, das Einzelgespräch war heute Morgen.

Also die Reha wird nicht abgebrochen. Nach der Reha werde ich dann meine Ohren angehen. Bevorzugt in der HNO Uniklinik
in Essen. Da soll man mal ausloten was bei mir sinnvoll wäre. O-Ton der Therapeutin „Ja, machen Sie das auf jeden Fall“.
Offensichtlich stand schon nach dem Erstgespräch mit der Therapeutin und dem Chefarzt fest, das ich aufgrund meiner
psychischen Erkrankungen als „arbeitsunfähig“ und mit „...unter 3 Stunden...“ hier entlassen werden. Ich bekomme im
letzten Einzelgespräch auch das „Gutachten“ zu lesen. Dann könnten Unklarheiten noch beseitigt werden.
Im Einzelgespräch wird jetzt Traumatherapie gemacht. Ansonsten versuche ich mitzunehmen was geht. Und dann werde ich mich
zuhause ohne Druck um mein Hörvermögen kümmern.
Zuletzt geändert von Parmin am 27. Feb 2020, 19:49, insgesamt 2-mal geändert.
Nanni
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Re: Erste Überlegungen bezüglich CI

#58

Beitrag von Nanni »

Das hört sich nach einem Plan an 👍
genieße soweit wie möglich die Reha und lass den Rest in Ruhe auf Dich zukommen
Alles Gute für Dich
Gruß Nanni
annib
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Re: Erste Überlegungen bezüglich CI

#59

Beitrag von annib »

Ich bin in Essen operiert worden. Vor der OP war es etwas chaotisch, aber es ist alles gut gelaufen und ich schätze die Oberärztin auch als kompetent ein. Auch die Hörtherapie ist gut (ambulant).
nach Hörsturz/Hörstürzen auf einem Ohr an Taubheit grenzend, jetzt mit CI
Parmin
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Re: Erste Überlegungen bezüglich CI

#60

Beitrag von Parmin »

Beim ersten Termin in Essen würde ich ja sowieso nur schauen was möglich/ angebracht wäre. Und ob die Chemie stimmt.
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