fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

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Samos
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#26

Beitrag von Samos »

Hallo zusammen,

offensichtlich gibt es immer wieder zwischenmenschliche Probleme in den verschiedenen Threads mit Beteiligung von Johannes B.

Andere User können abgeschreckt werden, bzw. werden nicht so schnell versuchen, im Schwerhoerigenforum nach für sie sinnvollen Informationen zu suchen. Sie werden sich an interessanten Themen wohl auch nicht beteiligen.

Es wäre vielleicht sinnvoll, bei aufkommenden Differenzen, diese mittels PN zu klären.

Viele Grüße
Günter
Zuletzt geändert von Samos am 25. Nov 2021, 09:30, insgesamt 1-mal geändert.
rhae
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#27

Beitrag von rhae »

Naja Du (Johannes) musst aber schon auch weitergefasste Antworten zulassen, in so einer speziellen Fragestellung. Google findet bei der Eingabe "fachgebietsübergreifende Hörbehinderung" genau 1 Treffer - diese Diskussion hier. Da gibt es entweder keine Erfahrungen oder Du hast (mal wieder) eine Frage so formuliert bzw. für Dich interpretiert, dass sie nicht beantwortet werden kann.

Depression ist ein Symptom (ähnlich wie Kopfweh), die Suche nach der Ursache kann sich lange hinziehen, vielleicht kann sie auch nie eindeutig gefunden werden. Und auch hier musst Du zulassen, dass mal wieder die Psyche mit im Spiel ist und die macht nicht immer das was man will.

VG Ralph
Carla
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#28

Beitrag von Carla »

Johannes, viele Diskussionen hatten wir doch schon. Wie du sber auch selbst im anderen Strang geschrieben hast, ist dieses Thema um das Hören, gerade bestmögliche Versorgung, GKV, dein Steckenpferd. Es kommen immer andere Aspekte dazu, um eine Diskussion zu führen. Wobei meines Erachtens die Sachebene immer aussen vor bleibt. Das funktioniert nicht. Auch berichtetest du von deiner Frau, die sich die Geräte in die Ohren steckt und zufrieden ist. Das ist für mich das Schlagwort: Sie ist zufrieden und du suchst akribisch nach Fehlern. Was könnte man besser machen, was geht mit teureren Geräten besser? Nichts, wenn du dich nicht darauf einlässt.
Zur Maske: Damit ist keiner glücklich. Wenn die Brille beschlägt und man schlecht hört, könnte ich schreien. Aber so isses.
Johannes B.
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#29

Beitrag von Johannes B. »

rhae hat geschrieben: 25. Nov 2021, 09:25 Naja Du (Johannes) musst aber schon auch weitergefasste Antworten zulassen, in so einer speziellen Fragestellung. Google findet bei der Eingabe "fachgebietsübergreifende Hörbehinderung" genau 1 Treffer - diese Diskussion hier. Da gibt es entweder keine Erfahrungen oder Du hast (mal wieder) eine Frage so formuliert bzw. für Dich interpretiert, dass sie nicht beantwortet werden kann.

Depression ist ein Symptom (ähnlich wie Kopfweh), die Suche nach der Ursache kann sich lange hinziehen, vielleicht kann sie auch nie eindeutig gefunden werden. Und auch hier musst Du zulassen, dass mal wieder die Psyche mit im Spiel ist und die macht nicht immer das was man will.

VG Ralph
Ralph,
hältst du es für möglich, dass ein erheblicher Hörbehinderungsanteil auch psychosomatischer Natur sein kann?
Hältst du es für möglich, dass Depression und Hörbehinderung sich gegenseitig aufschaukeln?
Für beide Behandlungen ist die GKV zuständig. Es fragt sich nur, welches die wirtschaftlichere Methode ist:
a) immer neue Depressionsbehandlungen, b) individuell geeignetere Hörsysteme zu testen u. bei Erfolg zu bewilligen?
Hältst du es für die Versorgung für erforderlich die Ursachen der Depression klar benennen zu können?
Hältst du es für die Versorgung für erforderlich, z.B. die Ursachen einer Innenohrschwerhörigkeit benennen zu können?
Hältst du es für möglich, dass Höranstrengungsabsenkung psychosomatische Hörbehinderungen senken können?
Hältst du es für möglich, dass offenere Versorgung ein stresserzeugendes "Abkapselungsgefühl vermindern kann?
Ist es also ausgeschlossen, dass eine Verstehverbesserung erfolgen kann, wenn aktuelle Technik Rückopplungskreischen verhindern kann, ohne die Ohren immer dichter zu machen?
Wie kann der Freiburger Test also ausreichen um diese Dinge zu diagnostizieren oder gar ausreichend zweckmäßig zu versorgen?
Wenn du das alles aber nicht beurteilen kannst, dann bist du doch gar nicht gefragt.
Warum äußerst du dich dann?
Gleiches gilt auch für Carla und alle anderen nicht adäquat betroffenen Kommentierer hier.

Freundliche Grüße
Johannes B.
meine Ansichten der Dinge sind stets nur ein Angebot und ausschließlich zur Ergänzung deiner Sichtweite gedacht :-)
Carla
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#30

Beitrag von Carla »

Je nun, du hast eine Frage gestellt. Wenn keiner die hier beantworten kann, egal auf welcher Ebene, dann ist das Thema doch zu Ende. Auf Google findest du einen Treffer. Verweis hierauf.
Vielleicht ist dann dieses Forum das falsche, vielleicht solltest du dich dann in einem Forum für Depressive, Depressionen und deren Auswirkungen forschen.
Und nebenbei: hältst du es für möglich, dass deine Depressionen auch nicht mit einem teuren Hörgerät verschwinden?
rhae
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#31

Beitrag von rhae »

Johannes B. hat geschrieben: 25. Nov 2021, 12:43 Wenn du das alles aber nicht beurteilen kannst, dann bist du doch gar nicht gefragt.
Warum äußerst du dich dann?
Gleiches gilt auch für Carla und alle anderen nicht adäquat betroffenen Kommentierer hier.
Ich versuche mal für alle zu antworten -
Wenn Du mit unseren Antworten nicht zufrieden bist, warum fragst Du dann überhaupt noch? Solange hier kein Prof. Dr. kommt und mit seiner geballten Fachkompetenz schreibt, musst Du Dich halt mit dem begnügen was im Forum erscheint.

Und die GKV ist natürlich für alle Krankheiten und Behinderungen zuständig die Du hast. Bei Hörschädigungen bekommst Du von ihr Hörgeräte und bei Depressionen bekommst Du Psychotherapie. Wenn Du jetzt versuchst bessere Hörgeräte zu bekommen als die GKV normalerweise bezahlt um damit die Depressionen verbessern zu können wird es schwierig. Kein mir bekannter Hörtest berücksichtigt psychologische Störungen. Frag doch mal bei der GKV nach was die als Lösung vorschlagen.

VG Ralph

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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#32

Beitrag von Dani! »

Johannes B. hat geschrieben: 25. Nov 2021, 08:25 Und ich warte immer noch auf Sachbeiträge - auf Basis eigener Erfahrung - zum Vorgehen zu geeigneten Hörgeräten zu kommen, ohne die GKV aus ihrer Leistungspflicht zu entlassen.
Wieso wartest du immer noch? Es sind entsprechende Beiträge bereits gepostet worden. Aber:
muggel hat geschrieben: 24. Nov 2021, 19:27 ...bitte antwortet nur, wenn ihr Antworten habt, die Johannes gefallen!!!! Alles andere ist hier nicht willkommen!
dem ist nichts hinzuzufügen.
Johannes B. hat geschrieben: 25. Nov 2021, 12:43 Gleiches gilt auch für Carla und alle anderen nicht adäquat betroffenen Kommentierer hier.
Jetzt bleib mal am Boden!
Nur weil sich keiner outet, heißt das noch lange nicht, dass keiner der Schreiber jemals betroffen gewesen wäre. Du kannst dir ruhig sicher sein, dass hier im Thread Selbstbetroffene mit persönlicher Erfahrung geschrieben haben. Nur dass du sie halt wieder in der Luft zerpflückst. Also warum sollten wir uns dann noch die Mühe machen.

Das nicht-Outen ist Teil des Prozess, mit dem jeweiligen Problem umzugehen. Daher kann ich dir hier nur zum wiederholten Male dringend raten, deine Hörbehinderung zu akzeptieren. Nicht nur rational zu akzeptieren, sondern vor allem auch emotional!
Dominik
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#33

Beitrag von Rondomat »

Johannes, Du schaffst es immer wieder, durch meist unbeantwortbare Fragen hier für Zwietracht, unnötige Auseinandersetzungen und vor allem denen, die an echter Information Interessierten und dafür auch dankbaren Lesern und (vor allem auch Neu-)Foristen die Leselaune zu verderben. Nach so langer Zeit Deiner Mitgliedschaft würde mir das zu denken geben an Deiner Stelle, ob Deine Fragen hier an dieser Stelle gelöst werden können.

Ich poste ja nicht so viel, aber hin und wieder schon auch :D ...
Viele Grüsse, Rainer
_________________________________ Ich habe dauernd Med-el's im Kopf ....
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#34

Beitrag von Wallaby »

Man bekommt das Gefühl, dass Du mit nix zufrieden bist und darauf fokussiert was nicht alles klappen tut. Denkst andere verstehen „alles“ nur wie diese das Verstehen kompensieren tun ist immer noch eine andere Frage. Deine Testwerte waren wie du schrieb gut, aber für Alltag ist dies dennoch für dich nicht zufriedenstellend.
Wie einige hier schon erwähnten, hängt von diversen Faktoren ab mit diese eine oder andere mehr/weniger arrangieren muss/tut.
Du schrieb, dass du bereits seit 20! Jahren HG trägst. Schrieb vor nicht allzu langer Zeit, was Dir die Reha brachte und feststellte dass viele in der Kommunikation aus „hören“ plus „kombinieren“ dann „besser verstehen“ tun. Das heißt noch lange nicht, dass alle Wortwörtlich wiedergeben können sondern der Inhalt wird oftmals verstanden.
Wenn du meinst, dass mit andere HG vom Gefühl her besser klar kommst, warum nimmst Du diese nicht auch wenn die Messwerte keine signifikante Werte hergeben tut? Wenn Dir das Geld Wert ist dann Zahl es doch.
Unter jetzige Umstände ist doch logisch, dass vermehrt Hörgeschädigte mit der Kommunikation und verstehen sich schwer tun, da Gesprächspartner die Maske aus div. Gründen nicht absetzen können! Diejenigen die im Berufsleben stehen, könnte viele auf dem Kriegsfuß stehen, da die Kollegen plötzlich merken wie schwierig die Kommunikation mit uns Hörgeschädigte geworden ist. Das zerrt viele Hörgeschädigte berufstätige an Nervliche Belastungen. Und ja nach dem Feierabend verstehe ich in Alltag schlechter und will erstmal Ruhe vom Job haben. Du als Rentner tust so als ob Du allein mit diesem Problem da stehst.
Selbst wenn eine Begründung geben würde wie das zusammen hängt, dass die Psyche, Depression mit Hörschädigung zusammen hängt ist nicht unbedingt neu. Nur ein Allgemeinrezept gibt es nicht dafür. Aber Du suchst weiter nach Nadel im Heuhaufen, welche Dinge in Verbindung mit Hörschädigung zusammen hängt um dann zu versuchen, dass dadurch höherwertige HG von KK zu bekommen obwohl keine Messbare verbesserungswerte hergeben!
Wer weiß wie Deine Frau das verstehen kompensieren tut und daher zufrieden ist!? Mir kommt vor, dass Du am liebsten 1:1 verstehen willst und steigerst Dich darein indem du suchst warum es nicht klappt anstatt zu sehen was Du mal hier und da plötzlich verstanden hattest/haben könnte. Kann es sein, dass Du an Akzeptanz deiner SH-keit hadern tust und deswegen immer wieder da anknüpfst wo nicht klappt anstatt sich freuen solltest was es klappte bzw. das beste daraus zu machen.

Gruß
Wallaby
Johannes B.
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#35

Beitrag von Johannes B. »

rhae hat geschrieben: 25. Nov 2021, 13:20
Johannes B. hat geschrieben: 25. Nov 2021, 12:43 Wenn du das alles aber nicht beurteilen kannst, dann bist du doch gar nicht gefragt.
Warum äußerst du dich dann?
Gleiches gilt auch für Carla und alle anderen nicht adäquat betroffenen Kommentierer hier.
Ich versuche mal für alle zu antworten -
Wenn Du mit unseren Antworten nicht zufrieden bist, warum fragst Du dann überhaupt noch? Solange hier kein Prof. Dr. kommt und mit seiner geballten Fachkompetenz schreibt, musst Du Dich halt mit dem begnügen was im Forum erscheint.

Und die PKV ist natürlich für alle Krankheiten und Behinderungen zuständig die Du hast. Bei Hörschädigungen bekommst Du von ihr Hörgeräte und bei Depressionen bekommst Du Psychotherapie. Wenn Du jetzt versuchst bessere Hörgeräte zu bekommen als die PKV normalerweise bezahlt um damit die Depressionen verbessern zu können wird es schwierig. Kein mir bekannter Hörtest berücksichtigt psychologische Störungen. Frag doch mal bei der PKV nach was die als Lösung vorschlagen.

VG Ralph
lieber Ralph,
weder bin ich bei einer privaten Krankenkasse versichert, noch nützt mir die Antwort einer privaten Krankenkasse etwas, wenn ich dort nicht versichert bin. Warum bringst du sie ins Spiel, anstelle schlicht einzuräumen, dass du für die Beantwortung meiner Frage nicht kompetent bist?
Diese Art von "Flüchtigkeitsfehlern" - wie kürzlich der von Miriam in diesem Strang - zeigen doch deutlich auf, dass es euch weniger um Problemlösung der Sachfrage, als um wegbügeln des Fragestellers geht. Wieder einmal!
Warum?
Warum sind z.B. die HGA´s bei dieser Frage so unüberhörbar still?
Sie müssten doch ein eigenes Interesse daran haben, ihr Klientel auf Kosten der GKV höherwertig neuversorgen zu können.
Oder können sie eben das genau doch nicht, weil die Kosten letztlich doch bei ihnen hängen bleiben?

Freundliche Grüße
Johannes B.
meine Ansichten der Dinge sind stets nur ein Angebot und ausschließlich zur Ergänzung deiner Sichtweite gedacht :-)
Johannes B.
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#36

Beitrag von Johannes B. »

Samos hat geschrieben: 25. Nov 2021, 09:12 Hallo zusammen,

Es wäre vielleicht sinnvoll, bei aufkommenden Differenzen, diese mittels PN zu klären.

Viele Grüße
Günter


moin Günter,
wie du siehst besteht kein Interesse mittels PN zu kommunizieren.
Es geht - wie stets - um öffentliche Vorführung anstelle ernsthaftem Sachfragendiskurs.

Freundliche Grüße
Johannes B.
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rhae
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#37

Beitrag von rhae »

Oh der Fehler mit der Verwechslung von PKV und GKV zeigt nur, dass es Dir um keine Lösung geht sondern nur Spass macht auf Fehlern herumzureiten.

Und die Akustiker beteiligen sich nicht an dem Unsinn, weil sie wissen wie eine Hörgeräteversorgung abläuft, Du leider nicht.

VG Ralph
Johannes B.
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#38

Beitrag von Johannes B. »

Dani! hat geschrieben: 25. Nov 2021, 14:00 Nur weil sich keiner outet, heißt das noch lange nicht, dass keiner der Schreiber jemals betroffen gewesen wäre. Du kannst dir ruhig sicher sein, dass hier im Thread Selbstbetroffene mit persönlicher Erfahrung geschrieben haben. Nur dass du sie halt wieder in der Luft zerpflückst. Also warum sollten wir uns dann noch die Mühe machen.

Das nicht-Outen ist Teil des Prozess, mit dem jeweiligen Problem umzugehen.
Lieber Dominik,
ist dir eigentlich klar, was du hier schreibst?
Es kommt rüber:
Hier schreiben an und über mich Leute, die selbstbetroffen sind oder waren, aber zu feige sind, sich diesem Problem (öffentlich) zu stellen. Anstelle dessen lieber die GKV aus deren Leistungspflicht entlassen und zeitgleich genau diejenigen bekämpfen, die das nicht tun.
Das klingt für mich sehr nach: "wenn ich draufgezahlt habe, soll der das gefälligst auch, weil: sonst müsste ich ja glauben, ich sei blöd". Wer traut sich das denn einzugestehen? Jetzt begreife ich auch endlich den ständigen Shitstorm. Danke für diesen Nachdenkens-Wert!!!

Freundliche Grüße
Johannes B.
Zuletzt geändert von Johannes B. am 25. Nov 2021, 16:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#39

Beitrag von rhae »

Sorry Dein letzter Beitrag ist kompletter Unsinn und zeigt nur wie Du jede Aussage in ihr Gegenteil verdrehst.

VG Ralph
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#40

Beitrag von Johannes B. »

ich wiederhole meinen Aufruf:
wagen es Selbstbetroffene, die mehrere unterschiedliche Erkrankungsgründe für ihr Schlechtverstehen haben, sich zu äußern, wie sie ihre Krankenversicherung davon überzeugen konnten?
meine Ansichten der Dinge sind stets nur ein Angebot und ausschließlich zur Ergänzung deiner Sichtweite gedacht :-)
Carla
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#41

Beitrag von Carla »

@ Johannes: Dein letzter Beitrag, 38, ist nicht nur kompletter Unsinn. Der ist durch und durch eine Unverschämtheit. Dominik hat sehr emphatisch geantwortet und du brichst die Probleme wieder auf die Zuzahlung herunter. Ein Schelm, wer sich Böses dabei denkt.
muggel
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#42

Beitrag von muggel »

Wie machen es andere? Sie beantragen das bei Ihrer Kasse.
Die Kasse lehnt ab? Sie klagen... vor dem Sozialgericht, vor dem Landesgericht, vor dem Bundesgericht.

Wenn du das nicht möchtest, dann kannst du -- wie jeder andere GKV-Versicherte auch -- den Betrag über dem, was deine Kasse dir zu der Hörgeräteversorgung zuzahlen möchte, aus eigener Tasche zahlen.

Diese Möglichkeiten gibt es. Nicht mehr, nicht weniger. Und genau so machen es alle anderen GKV-Versicherten. Entweder die akzeptieren die Entscheidung der GKV und nehmen das "Kassenhörgerät", sie fechten den Beschluss der GKV an und verklagen die GKV auf Kostenübernahme oder sie zahlen den Aufpreis aus eigener Tasche.
Es ist nun deine Entscheidung, was du machst.
Zuletzt geändert von muggel am 25. Nov 2021, 17:08, insgesamt 1-mal geändert.
Ohrenklempner
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#43

Beitrag von Ohrenklempner »

Johannes B. hat geschrieben: Warum sind z.B. die HGA´s bei dieser Frage so unüberhörbar still?
Sie müssten doch ein eigenes Interesse daran haben, ihr Klientel auf Kosten der GKV höherwertig neuversorgen zu können.
Wenn ich etwas konstruktives beizutragen hätte, dann hätte ich es auch längst getan. ;)

Aber genau genommen hab ich wenig Interesse daran, mich mit der KK zu streiten. Für 685 Euro gibt's vernünftige Hörgeräte, und wer mehr möchte, zahlt eben drauf.
In meinen Beiträgen nutze ich zur besseren Lesbarkeit Personenbezeichnungen und personenbezogene Wörter stets in nur einer Geschlechterform. :)
Johannes B.
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#44

Beitrag von Johannes B. »

muggel hat geschrieben: 25. Nov 2021, 17:05 Wie machen es andere? Sie beantragen das bei Ihrer Kasse.
Die Kasse lehnt ab? Sie klagen... vor dem Sozialgericht, vor dem Landesgericht, vor dem Bundesgericht.

Wenn du das nicht möchtest, dann kannst du -- wie jeder andere GKV-Versicherte auch -- den Betrag über dem, was deine Kasse dir zu der Hörgeräteversorgung zuzahlen möchte, aus eigener Tasche zahlen.

Diese Möglichkeiten gibt es. Nicht mehr, nicht weniger.
Miriam,
die Fragen sind:
welche Beweise lassen sich beibringen, dass nicht immer nur auf Freiburger Test bestanden wird?
wie kann der Hörakustiker helfen (z.B. zusätzlich andere Testverfahren, wie OLSA / Gösa / Döring)?
kann man auf Einschaltung des MDK bestehen?
auf was stützt sich denn erfahrungsgemäß vor dem Sozialgericht der notwendige Gutachter (welche Tests)?
Zusammenfassend:
wer hat so etwas mit welchen Stufen (Antrag - Ablehnung - Widerspruch - MDK - Sozialgericht) und welchen Erfahrungen bereits durchgemacht?
z.B. muss ein konkretes Hörgerät begehrt werden, oder nur Fähigkeiten des individuell ausreichend zweckmäßigen Hörgerätes.
Und, und, und...
Leider schwiegen zu diesen wichtigen Einzelheiten hier bisher alle Kommentare.

Freundliche Grüße
Johannes B.
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Johannes B.
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#45

Beitrag von Johannes B. »

Ohrenklempner hat geschrieben: 25. Nov 2021, 17:07
Johannes B. hat geschrieben: Warum sind z.B. die HGA´s bei dieser Frage so unüberhörbar still?
Sie müssten doch ein eigenes Interesse daran haben, ihr Klientel auf Kosten der GKV höherwertig neuversorgen zu können.
Wenn ich etwas konstruktives beizutragen hätte, dann hätte ich es auch längst getan. ;)

Aber genau genommen hab ich wenig Interesse daran, mich mit der KK zu streiten. Für 685 Euro gibt's vernünftige Hörgeräte, und wer mehr möchte, zahlt eben drauf.
moin Ohrenklempner,
magst du ausführen, ob - und ggf. wann zuletzt - du eine volle Kostenübernahme seitens einer GKV tatsächlich realisieren konntest?
Die Frage auch an alle anderen HGA´s hier.
Die Antworten darauf ließen Rückschlüsse auf die Sinnhaftigkeit dieser vom DSB vorgeschlagenen Methode zu.
Herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Johannes B.
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#46

Beitrag von Akustik Alex »

Hi Johannes,
warum sollte ein Fachbetrieb eine volle Kostenübernahme realisieren? Das ist nicht deren Aufgabe und auch nicht in deren Interesse. Am Ende muss jemand zahlen, wer das sein wird, ist dem Fachbetrieb egal. Wenn, dann müssen die Versicherten (wie schön, dass es noch genderfreie Plurals gibt) das tun. Ich selbst kenne Niemanden, der das je geschafft hätte. Geben wirds das aber sicherlich.

Besten Gruß,
Alex
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#47

Beitrag von muggel »

Um es mal ganz provokativ zu formulieren: es ist dir doch scheiß egal, welche Erfahrungen andere gemacht haben mit welchem Ergebnis -- denn das könntest du schließlich mit einer Recherche bei entsprechenden Gerichten selbst herausbekommen.
Die Beratungsrichtlinie ist ja nicht einfach nur so entstanden, sondern aufgrund zahlreicher Erfahrungen etc. Du hinterfragst jedoch deren Sinnhaftigkeit. Gut, kannst du machen. Aber dann hab gefälligst auch genug Arsch in der Hose und kämpfe deinen Kampf um deine Wunschhörgeräte aufgrund deines speziellen "fachgebietsübergreifenden Hörstatus" alleine. Du glaubst uns nicht, egal, was wir hier schreiben.
Wenn du wissen willst, was die Kasse akzeptiert, dann mach doch das einzig richtige: frag deine Kasse. Da du Krankenkassenbeiträge zahlst hast du da sogar einen Anspruch drauf, denn deine Kasse hat doch auch eine Beratungsfunktion.
Johannes B.
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#48

Beitrag von Johannes B. »

Akustik Alex hat geschrieben: 25. Nov 2021, 17:37 Hi Johannes,
warum sollte ein Fachbetrieb eine volle Kostenübernahme realisieren? Das ist nicht deren Aufgabe und auch nicht in deren Interesse. Am Ende muss jemand zahlen, wer das sein wird, ist dem Fachbetrieb egal. Wenn, dann müssen die Versicherten (wie schön, dass es noch genderfreie Plurals gibt) das tun. Ich selbst kenne Niemanden, der das je geschafft hätte. Geben wirds das aber sicherlich.

Besten Gruß,
Alex
Danke für die Antwort.
Ich meinte mit "volle Kostenübernahme realisieren": tatsächlich "über den Festbetrag hinaus von GKV bekommen".
Ich schließe aus deiner Antwort:
1. du noch nie und wohl auch noch nie versucht?
2. und du kennst auch keinen solchen Fall.
Das ist doch schon mal "ne Hausnummer".
Nochmal herzlichen Dank dafür!
Und erneut ein ausdrückliches, öffentliches Lob für deine stets zielführenden Antworten, welche nicht psychologisch geschickte Nichtantworten sind ;-)

Freundliche Grüße
Johannes B.
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#49

Beitrag von rabenschwinge »

Vorallem aber: Was soll das bringen?

Das Hörproblem sitzt nicht in den Ohren sondern dazwischen und da hilft auch kein Superdupermegateures HG sondern gezieltes Einsetzen der Skills, die einen Psychotherapeut als auch Psychiater an die Hand gegeben haben.

Woher ich das weiß?

Weil ich selber betroffen bin mit Depressionen aber auch Panikattacken und genau weiß, was sie mit meiner Wahrnehmung visuell aber auch akustisch machen.

Je gestresster aber auch panischer oder depressiver ich bin desto diffuser und auch verzerrter oder dumpfer nehme ich wahr.

Und das spielt sich in meinem Kopf ab. Nicht in meinen Ohren!

Sprich ein stärkeres vs. teureres HG hilft mir nicht wohl aber Strategien, die ich mit meinem Therapeuten erarbeitet und die ich erlernt habe.
Johannes B.
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Re: fachgebietsübergreifende Hörbehinderung

#50

Beitrag von Johannes B. »

rabenschwinge hat geschrieben: 25. Nov 2021, 18:00 Vorallem aber: Was soll das bringen?

Das Hörproblem sitzt nicht in den Ohren sondern dazwischen und da hilft auch kein Superdupermegateures HG sondern gezieltes Einsetzen der Skills, die einen Psychotherapeut als auch Psychiater an die Hand gegeben haben.

Woher ich das weiß?

Weil ich selber betroffen bin mit Depressionen aber auch Panikattacken und genau weiß, was sie mit meiner Wahrnehmung visuell aber auch akustisch machen.

Je gestresster aber auch panischer oder depressiver ich bin desto diffuser und auch verzerrter oder dumpfer nehme ich wahr.

Und das spielt sich in meinem Kopf ab. Nicht in meinen Ohren!

Sprich ein stärkeres vs. teureres HG hilft mir nicht wohl aber Strategien, die ich mit meinem Therapeuten erarbeitet und die ich erlernt habe.

Mensch rabenschwinge,
du bist der erste Mensch in diesem Strang, der sich als selbstbetroffen outet und daraus ableitend die eigene Sichtweise dazu darstellt.
Respekt.
Alles was du beschreibst, das kenne ich von mir genau so.
Das verbindet.
Danke dafür.
Meine Situation stellt sich allerdings jetzt insoweit anders dar, als dass ich jetzt weiß, dass schon mein reiner Innenohrhörverlust mit meinen derzeitigen Hörgeräten nur noch mit ziemlich verschlossenen Ohren versorgbar ist, weil die Hörgeräte sonst entsetzlich früh ins Rückkopplungspfeifen geraten. Dagegen kann ich z.B. mit Starkey Muse 1600er Ric ganz hervorragend mit kleinen Schirmchen rückkopplungsfrei versorgt werden. Mein bisheriges Hörsystem trage ich seit 2020 nur noch einseitig, weil ich sonst "irre" werde mit diesen ganzen Einschränkungen der natürlichen Wahrnehmung und dann gar nix mehr verstehe, weil ich unwillkürlich "dicht mache". Mit den Starkeys ist das aber ganz anders: die verstopfen meine Ohren nicht, sie kreischen nicht wg. Rückkopplung und endlich - nach fast zwei Jahren - wäre ich wieder "beidohrig versorgt", wenn Krankenkasse nicht sagen würde: "die alten Hörgeräte haben noch Reserve und deine "Psychomeise" ist eine andere Abteilung und hat uns hier in der Hilfsmittelabteilung nicht zu interessieren".
Zusammenfassung:
es geht auf medizinisch-technisch aktuellem Stand deutlich besser, es hat nur Niemand Interesse daran, mir zu helfen das zu beweisen.

Nochmal Danke, ich freue mich sehr über diesen Beitrag von dir, obwohl ich vorurteilsbeladen dachte:
"ach die jetzt auch noch" ;-)

Freundliche Grüße
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