Heute habe ich das Audiogramm erhalten. Zur besseren Vergleichbarkeit habe ich in Photoshop die linke Kurve in das rechte Diagramm hinein kopiert. Was meint ihr? Schlimmer geht immer, richtig?
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Und das Kopfhörer-Problem habe ich auch gelöst. Das Routen im Mixer über Aux-Wege wäre vermutlich möglich gewesen, brächte aber auch einige Nachteile mit sich. Jetzt habe ich einfach im Kopfhörer auf der "guten" Seite einen Widerstand in Reihe zum Schallwandler eingelötet.
Da ich fast ausschließlich Sprache abmische und man im Audiogramm ja auch sieht, dass der Abstand im Sprachbereich halbwegs konstant ist, passt das für mich so. Hat auch den Vorteil dass der Kopfhörer an anderen Geräten für mich gut nutzbar ist.
Und dann habe ich noch gute Nachrichten, was Hörgeräteakustiker angeht. Aufgrund eurer "Ketten-Warnungen" habe ich heute bei einem "kettenlosen" Hörgeräteakustiker angerufen. Die Dame am Telefon meinte dass deren Standard-Vorgehensweise folgendermaßen aussieht:
Es gibt einen eineinhalbstündigen Ersttermin mit verschiedenen Messungen. Anschließend gibt es in wöchentlichem Abstand 5 weitere Folgetermine, zwischen denen verschiedenen
Also, es geht doch. Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass es bei den Hörgeräteakustikern solch riesige Unterschiede gibt. Und auch wenn Dani mit ihrer Einschätzung richtig liegt und ich einer Illusion nachjage. Ich muss es wenigstens ausprobieren und erfahren was möglich ist, damit ich meinen Frieden mit der Einschränkung machen kann.
