Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

Für Ratsuchende, Erfahrungsaustausch, Hilfestellungen
ossi67
Beiträge: 40
Registriert: 04.08.2020

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#26

Beitrag von ossi67 »

Also eins muss ich hier mal loswerden, Johns bleibt immer recht höflich und Sachlich, was man von vielen anderen hier nicht behaupten kann und nicht Johns verunsichert Neulinge, sondern die vielen nicht Zielführenden Antworten gegen eine Person, da mag man hier keine Frage stellen oder Antwort geben.

Dabei ist das doch alles ganz einfach, wenn ich zu einer Frage keine Antwort habe, dann schreibe ich auch nichts und alles ist gut. :yes:
Mukketoaster
Beiträge: 455
Registriert: 15.02.2019
2

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#27

Beitrag von Mukketoaster »

Ich hätte auf alle seine Fragen auch antworten. Aber er versucht immer wieder krampfhaft gratis Premiumgeräte abzustauben, das ist sein einziges Anliegen hier... neben seinen neurotischen Problemen ganz zu schweigen.

Ich bin lange distanziert und gechillt geblieben, aber so langsam überspannt er den Bogen, für meinen Geschmack.. bei anderen hat er das schon lange.

Im übrigen gilt die Funktion des ignorierens auch anders rum. Wenn es ihm nicht passt, muss er meinen Kram ja auch nicht lesen! :D
Johannes B.
Beiträge: 1069
Registriert: 28.05.2020

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#28

Beitrag von Johannes B. »

moin,
ich bin erschrocken, dass noch nicht einmal zu meiner ersten Frage im ersten Beitrag eine fundierte Antwort kommt.
die - für Hörakustikermeister sicher ganz einfach zu beantwortende - Frage lautete:
"wo werden die Lautsprecher für den Freiburger Freifeldtest für die Worte und für das Störgeräusch positioniert im Verhältnis zu dem Hörhilfebedürftigen. Ich ergänze: und wohin ist die Blickrichtung des Probanden?"
LG
Johns
Mitglied im Deutschen Schwerhörigenbund e.V. (DSB)
Johannes B.
Beiträge: 1069
Registriert: 28.05.2020

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#29

Beitrag von Johannes B. »

übrigens:
weitere persönliche Verunglimpfungen bitte im eigens dafür bereitgestellten Metakommunikationsstrang im Bereich "Fragen, Tipps und Anregungen"

LG
Johns
Mitglied im Deutschen Schwerhörigenbund e.V. (DSB)
bms
Beiträge: 30
Registriert: 08.08.2020
Wohnort: Österreich

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#30

Beitrag von bms »

Ich bin zwar kein HAK, aber ..
ich denke,
daß es der Hörtest mit Störgeräuschen sein soll.

bei mir kamen die Geräusche von hinten und die Wörter von vorne.
ich denke, ich saß mittig.
Liebe Grüße
Johannes B.
Beiträge: 1069
Registriert: 28.05.2020

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#31

Beitrag von Johannes B. »

danke bms,
ich meine auch, mich derart zu erinnern.
aber,
wichtig wäre zu wissen (der Vergleichbarkeit wegen):
1. sind die Lautsprecher (Klang) genormt,
2. sind die Lautsprecherpositionen genormt (Abstand, Höhe zum Probandenohr)?
3. ist die Position und die Blickrichtung des Probanden genormt?
falls das so ist - was ich hoffe - wäre eine klare Ansage schön.
Vielleicht erbarmt sich ja noch Akustik Alex oder der Ohrenklempner zu einer fachkundigen Aufklärung ;-)
LG
Johns
Mitglied im Deutschen Schwerhörigenbund e.V. (DSB)
Ohrenklempner
Beiträge: 3704
Registriert: 20.02.2015
6
Wohnort: Mitteldeutschland

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#32

Beitrag von Ohrenklempner »

Sinnvollerweise kommt das Nutzsignal (die Sprache) bei einer binauralen Versorgung von vorne.
Woher das Störgeräusch kommt, ist nicht vorgeschrieben. Hauptsache ist, dass es immer aus der gleichen Richtung kommt.
Die Lautsprecher müssen auf einen Abstand von 1 Meter kalibriert sein.
Allons-y!
Johannes B.
Beiträge: 1069
Registriert: 28.05.2020

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#33

Beitrag von Johannes B. »

danke Ohrenklempner für den Ansatz meiner Fragebeantwortung.
trotzdem muss ich nachfragen:
ist die Lautsprecherqualität vorgeschrieben (Frequenztransparenz z.B.)
was ist mit "Abstand 1 Meter" gemeint?
a) Abstand in der Höhe vom Fußboden?
b) jeweilige Entfernung zum Probanden?
c) Abstand zwischen den beiden Lautsprechern?
und wieso ist es sinnvoll, dass das Nutzsignal von vorne kommt?
weil:
im Auto kommt es von der Seite, z.B.
kannst du da noch präzisieren?
Danke
LG
Johns
Mitglied im Deutschen Schwerhörigenbund e.V. (DSB)
akopti
Beiträge: 992
Registriert: 17.08.2016
4

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#34

Beitrag von akopti »

Der Audiometer wird jährlich durch einen Messtechniker kalibriert. Dabei wird am Sitzplatz des Kunden ein Messmikrofon plaziert und das Signal der LS so eingestellt, das Frequenzen mit der richtigen Lautstärke ankommen. Dabei wird auch die Raumakustik berücksichtigt um Effekte von stehenden Wellen zu berücksichtigen.
Wie von Ohrenklempner schon geschrieben kommt das Nutzsignal von vorne 0° . Meistens der Störschall von hinten 180°.
Das ganze wird mit dem Kopfhörer und mit dem Knochenleitungshörer durchgeführt.
akopti
Beiträge: 992
Registriert: 17.08.2016
4

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#35

Beitrag von akopti »

LS auf Kopfhöhe, Entfernung 1m, falls nicht einzuhalten, dann so kalibriert als würde er auf 1m stehen
Johannes B.
Beiträge: 1069
Registriert: 28.05.2020

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#36

Beitrag von Johannes B. »

akopti hat geschrieben: 22. Jan 2021, 16:46 Das ganze wird mit dem Kopfhörer und mit dem Knochenleitungshörer durchgeführt.
wieso wird ein Freifeldsprachtest mit Kopfhörer durchgeführt???
Mitglied im Deutschen Schwerhörigenbund e.V. (DSB)
akopti
Beiträge: 992
Registriert: 17.08.2016
4

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#37

Beitrag von akopti »

Es ging um die Kalibrierung des kompletten Systems, hätte ich den Nebensatz weggelassen, hätte womöglich sich jemand gemeldet, ob die Kopfhörer nicht auch Kalibriert werden müssten, weil sonst die ganze Messungen zu hinterfragen seien. So Leute soll es ja geben. :D
Johannes B.
Beiträge: 1069
Registriert: 28.05.2020

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#38

Beitrag von Johannes B. »

bitte entschuldige, aber ich habe bisher verstanden:
1. die Lautsprecher sollen in Kopfhöhe des zu Versorgenden angebracht sein.
2. jeder Lautsprecher soll - soweit möglich - 1m vom Kopf des zu Versorgenden entfernt sein (in welchem Winkel ist nicht verbindlich definiert)
3. der Meßtechniker kalibriert einmal jährlich mit Kopfhörer und Knochenleitungshöhrer das System.
4. der zu Versorgende kann auf seinem Platz so gedreht werden, wie´s am besten zum gewünschten Ergebnis passt.
hab´ ich das jetzt erstmal so richtig erfasst?
Mitglied im Deutschen Schwerhörigenbund e.V. (DSB)
akopti
Beiträge: 992
Registriert: 17.08.2016
4

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#39

Beitrag von akopti »

Nein 4 stimmt nicht.
Johannes B.
Beiträge: 1069
Registriert: 28.05.2020

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#40

Beitrag von Johannes B. »

es ist also verbindlich definiert, wohin die Blickrichtung sein muss?
falls "ja":
wo steht das?
Mitglied im Deutschen Schwerhörigenbund e.V. (DSB)
akopti
Beiträge: 992
Registriert: 17.08.2016
4

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#41

Beitrag von akopti »

Wähle Bitte

1. Grimms Märchen
2. DIN ISO
3. Geschichten aus 1001 Nacht.
Ohrenklempner
Beiträge: 3704
Registriert: 20.02.2015
6
Wohnort: Mitteldeutschland

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#42

Beitrag von Ohrenklempner »

Die Entfernung von 1m von den Ohren des Probanden zum Lautsprecher sollte möglichst eingehalten werden, damit mehr Direktschall (vom Lautsprecher) und weniger Diffusschall (Reflexionen von den Wänden, Möbeln etc.) beim Probanden ankommt.
Die Blickrichtung hin zum Nutzschall ist schon sinnvoll, wenn man zwei Hörgeräte anpasst. Man kann aber meinetwegen den einen Lautsprecher auch schräg oben hinter den Probanden hängen und den Störschall von vorne rechts kommen lassen. Dann muss die Messung aber immer so durchgeführt werden und nicht mal so, mal so.
Allons-y!
Johannes B.
Beiträge: 1069
Registriert: 28.05.2020

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#43

Beitrag von Johannes B. »

moin Ohrenklempner,
also zusammengefasst was Pflicht und was Kür bei der Freifeldmessung im Störschall:
Pflicht ist:
2 Lautsprecher und Konfiguration beibehalten.
Kür ist:
der Rest.
habe ich das richtig verstanden?
falls "ja"
kann dann der Gebrauchsvorteil enger Richtmikrofonfokussierbarkeit nicht dadurch nachgewiesen werden, dass man die beiden Lautsprecher immer näher zusammenrückt?

LG
Johns
Mitglied im Deutschen Schwerhörigenbund e.V. (DSB)
Ohrenklempner
Beiträge: 3704
Registriert: 20.02.2015
6
Wohnort: Mitteldeutschland

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#44

Beitrag von Ohrenklempner »

Johns hat geschrieben: kann dann der Gebrauchsvorteil enger Richtmikrofonfokussierbarkeit nicht dadurch nachgewiesen werden, dass man die beiden Lautsprecher immer näher zusammenrückt?
Könnte man so machen.
Ich weiß schon, worauf du hinaus willst. :D
Allons-y!
Johannes B.
Beiträge: 1069
Registriert: 28.05.2020

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#45

Beitrag von Johannes B. »

moin Ohrenklempner,
ja, ich will darauf hinaus, dass DAS Pflicht bleibt, was Pflicht ist,
und nur für Kür Eigenanteile zu zahlen sind ;-)
LG
Johns
Mitglied im Deutschen Schwerhörigenbund e.V. (DSB)
Alexsandra
Beiträge: 29
Registriert: 03.02.2019
2

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#46

Beitrag von Alexsandra »

Ach Leute! Hören ist individuell. Ein Test beweist gar nix, es kommt lediglich darauf an, ob der Hörgeschädigte einen Vorteil empfindet oder nicht. Jeder kennt das, wenn bei einer Anpassung ein Aha-Effekt erfolgt und man sofort besser hört oder ein bestimmtes Hörproblem behoben worden ist. Dann war der Akustiker erfolgreich und der Kunde ist happy. Nur darauf kommt es an! Oder?
125-250-500 -1k - 1,5 - 2k - 3k - 4k - 6k - 8k 80 - 85 - 70 - 75 - 75 - 75 - 75 - 70 - 70 - 80 re
80 - 85 - 75 - 75 - 70 - 70 - 70 - 65 - 70 - 75 li
Johannes B.
Beiträge: 1069
Registriert: 28.05.2020

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#47

Beitrag von Johannes B. »

Alexsandra hat geschrieben: 24. Jan 2021, 12:50 Ach Leute! Hören ist individuell. Ein Test beweist gar nix, es kommt lediglich darauf an, ob der Hörgeschädigte einen Vorteil empfindet oder nicht. Jeder kennt das, wenn bei einer Anpassung ein Aha-Effekt erfolgt und man sofort besser hört oder ein bestimmtes Hörproblem behoben worden ist. Dann war der Akustiker erfolgreich und der Kunde ist happy. Nur darauf kommt es an! Oder?
wenn man vollständiger Selbstzahler ist, dann ist dir unbedingt zuzustimmen ;-)
Mitglied im Deutschen Schwerhörigenbund e.V. (DSB)
svenyeng
Beiträge: 1962
Registriert: 10.06.2013
7
Wohnort: Rahden

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#48

Beitrag von svenyeng »

Hallo!

@alexandra:
Absolut korrekt.
Diese Text sind und bleiben überflüssig, da sie unter Laborbedingungen gemacht werden.
Laborbedingungen interessieren aber überhaupt nicht.
Man muss im Alltag in allen Situationen mit den HGs gut hören und verstehen.
Und das muss man eben ausgiebig testen.
Kein Test der Welt kann das wiederspiegeln.

Gruß
sven
Mukketoaster
Beiträge: 455
Registriert: 15.02.2019
2

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#49

Beitrag von Mukketoaster »

Völliger Blödsinn... diese Tests sind sehr wohl notwendig.

Ohne eine SA bekommst du gar nicht raus welche Diskrimination noch möglich ist und was der Kunde erreichen kann. Du brauchst doch reproduzierbare referenzierte, ohne die kannste gar nix nachprüfen.

Katastrophe, hier wird so viel Unwahrheit und Schwachsinn in letzter Zeit erzählt... war seit dem ich hier angefangen habe noch nie so heftig....
Johannes B.
Beiträge: 1069
Registriert: 28.05.2020

Re: Freiburger Freifeldtest im Störgeräusch

#50

Beitrag von Johannes B. »

interessant in diesem Zusammenhang wäre es zu erfahren, wie denn die Hersteller ihre Neuentwicklungsverstehverbesserungen objektiv testen, damit das auch wissenschaftlich "Hand und Fuß" hat, was sie so versprechen.
mit dem Freiburger Freifeldtest von 1953 ja wohl dann doch eher nicht - oder? ;-)
Mitglied im Deutschen Schwerhörigenbund e.V. (DSB)
Antworten