ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

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rabenschwinge
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#26

Beitrag von rabenschwinge »

Gerne, Carla. Ich würde ganz einfach das Gespräch mit dem Akustiker suchen und schauen, was geht und was nicht.
Nanni
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#27

Beitrag von Nanni »

Carla, ich finde es krass, was dir passiert ist. Ein Akustiker sollte wissen dass das Hörempfinden mit Otoplastik völlig anders ist als mit Schirmchen, die weitere Anpassung der Einstellungen und Anfertigung der Otoplastik muss er liefern, dafür hast du bezahlt. Eine gewisse Bringschuld hat auch der Akustiker.
VG
Ohrenklempner
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#28

Beitrag von Ohrenklempner »

Alex68 hat geschrieben: 22. Apr 2021, 13:01 @Ohrenklempner
Machst Du das häufig bei Kunden oder eher die Ausnahme?
Meinst du okklusionsfreie Otoplastiken ohne Belüftung?
Ich glaube, ich habe zwei Kunden mit geschlossenen Otoplastiken. Also eher die Ausnahme.
Allons-y!
Carla
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#29

Beitrag von Carla »

Nanni, das hat er nicht getan. Nach meiner Kaufentscheidung sagte er, dass wir nun den Abdruck für die Otoplastik machen werden :shock: Ich habe damit nicht gerechnet. Ich dachte allen Ernstes, das mit den Schirmchen blieb bei mir so. Hörgerät, Schirmchen, fertig. Über die verschiedenen Testgeräte habe ich mich im Netz schlau gemacht, aber über die Schnittstelle, die Otoplastik, nicht. Die kam in meinem Denken nicht vor.

Ich bin ja auch erst hier ins Forum gekommen über die Otoplastik, weil ich immer die Filterchen verlor. Hätte ich das alles gewusst, :? Hätte ich die Geräte anders bewertet, wenn ich gewusst hätte, dass das Hörempfinden sich mit Otoplastik noch mal verändert?

Es gibt aber in allen Bereichen gute und schlechte Akteure. Hier auch, und wenn ich keinen Vergleich hätte, wäre ich nicht glücklich mit meinem neuen Akustiker. Also unter dem Strich alles gut.

Trotzdem hänge ich nun schon lange mit den Otoplastiken herum und wenn diese letzte, der Ring, nichts wird, dann hat es sich fürs Erste für mich mit den Grillen 🦗 hören.
Johannes B.
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#30

Beitrag von Johannes B. »

Carla hat geschrieben: 24. Apr 2021, 10:52
Trotzdem hänge ich nun schon lange mit den Otoplastiken herum und wenn diese letzte, der Ring, nichts wird, dann hat es sich fürs Erste für mich mit den Grillen 🦗 hören.
nun, das mit dem Grillen zirpen hören hat sich ja mit ohrverstopfenden Otoplastiken ohnehin weitgehend erledigt, weil:
ich las gerade einen wissenschaftlichen Aufsatz, dass Grillen zwar bis über 100 dB laut zirpen können, dieses sich aber in Frequenzbereichen oberhalb 5 kHz bis 16 kHz abspielt und Otoplastiken in diesen Höhen nix ans Trommelfell lassen, was die maximale Übertragungsfrequenz von Hörsystemen übersteigt.
Fazit:
Otoplastiken bewirken die Reduzierung auf technisch zubereitete Klänge, abseits jeder Natürlichkeit. ;-)
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für Komfort und Design und schönen Schein zahlt man halt drauf ;-)
Carla
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#31

Beitrag von Carla »

Du meinst also, ich kann mit den Otoplastiken nur technische Klänge hören, kein Froschquaken, keine Grillen, nix? Kein Summen der 🐝? Das wäre in der Tat traurig.
Johannes B.
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#32

Beitrag von Johannes B. »

Carla hat geschrieben: 24. Apr 2021, 11:46 Du meinst also, ich kann mit den Otoplastiken nur technische Klänge hören, kein Froschquaken, keine Grillen, nix? Kein Summen der 🐝? Das wäre in der Tat traurig.
nein,
ich meine, dass du mit Otoplastiken faktisch nur noch technisch aufbereitete Klänge an´s Trommelfell bekommst;
Und daher auch nur noch DEN Bereich, den dein Hörsystem auch verarbeiten kann.
Was letztlich weniger als die Hälfte dessen ist, was die Natur dem Menschen erlaubt. ;-)
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Akustik Alex
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#33

Beitrag von Akustik Alex »

Ja, bei komplett verschlossener Versorgung (was man aber eigentlich nur bei WHO4-Fällen macht), ist das bedingt richtig. Eine Otoplastik, so oder so, nimmt etwas vom natürlichen Hören weg. Allerdings ist das manchmal gewünscht, nämlich dann, wenn das Gerät kognitive Prozesse stark unterstützen muss. Würde man hier zu offen anpassen, könnte das Gerät nur wenig "vorarbeiten". Hat man bspw. einen 50% Hörverlust im Tonaudiogramm, dann kann das Hörgerät vereinfacht gesagt nur die 50% bearbeiten. Klappt aber das natürliche selektive Hören nicht mehr oder sehr eingeschränkt, wäre es doch gut, wenn das HG auch die anderen 50% mit vorselektieren könnte. Und da machts dann wieder Sinn. Das geschieht aber, wie du sagst, nur in einem eingeschränkten Frequenzbereich, richtig. Aber welche wie durch eine Zusatzbohrung kommen können, ist ja auch beeinflussbar. Allerdings hört der Mensch zwar auf dem Papier bis 20kHz, aber ich bin mir sicher, dass bei den meisten ab 12 - 16 kHz nichts mehr ankommt.

Wer will, kann ja mal seinen Lieblingskopfhörer aufschnallen, einen 1 oder 2 khZ Ton bei Youtube anmachen und auf eine subjektiv angenehme Lautstärke justieren. Danach mal folgendes Video anmachen und gucken, von wo bis wo man so kommt.

https://www.youtube.com/watch?v=qNf9nzvnd1k

Ja, es hängt geringfügig auch vom Endgerät ab, aber die Töne in dem Video sind alle von identischer Schallintensität. Für einen Anhaltspunkt reicht es, sofern Anlage/Kopfhörer den Frequenzbereich abbilden können. ;)
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Johannes B.
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#34

Beitrag von Johannes B. »

moin Alex,
ich möchte über die Sinnhaftigkeit keinesfalls diskutieren.
Mir geht es nur um die Verdeutlichung der Tatsache an sich, dass mit zunehmender Ohrverstopfung in gleichem Maße die Naturgeräusche abnehmen und man das akustische Angebot an das eigene Hirn auf das verengt, was die Hörgeräte können.

Übrigens höre ich (67 Jahre alt und mittelgradig schwerhörig unter 100 Hz und über 5 kHz) noch bis über 16.000 Hz (wenn´s nur laut genug angeboten wird) ;-)
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Carla
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#35

Beitrag von Carla »

Könnte mir denn bitte jemand sagen, ob ich nun besser höre mit Otoplastik , die Grillen und die Tiere? Auch das Fahrrad hinter mir?

Sonst frage ich mich gerade, warum ich mir das antue :roll:
Johannes B.
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#36

Beitrag von Johannes B. »

nun, kurz gesagt:
mit Otoplastiken hörst und verstehst du die alltagswichtigen Dinge (auch Fahrradklingel und Hundebellen) besser.
Schwieriger wird´s schon bei Bienensummen, Mäusepiepen und Mückensurren).
Kurz: mit "natürliches hören" hat das ohrverstopfungshören eben weniger bis nix mehr zu tun. ;-)
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Petra71
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#37

Beitrag von Petra71 »

Carla frag die Akustiker im Forum und lass dich nicht verunsichern. Schade das dich dein erster Akustiker verarscht hat.

Ich trage vom ersten Tag an Otoplastiken zwar erst seit 2 1/2 Jahren aber meine Akustikerin hat als erstes abdrücke gemacht da hatte ich noch nicht mal ein Rezept. Mit großer belüftungsbohrung und bei mir fehlen die mittleren Töne. Das mischt sich prima mit den natürlichen Klängen.
akopti
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#38

Beitrag von akopti »

Hallo Johannes,
Bei den ganzen Betrachtungen vernachlässigst du die Isophonen und das Abstandsgesetz. Die 100 dB einer Grille wirst du nie erleben, da diese sich kaum in 1m Entfernung aufhalten wird und dann noch zirpt.
Zudem hat das was du als Natürliches Hören beschreibst nichts mehr mit dem "natürlichen Hören" einer gewachsenen Hörminderung zu tun.
Johannes B.
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#39

Beitrag von Johannes B. »

akopti hat geschrieben: 24. Apr 2021, 13:39 Hallo Johannes,
Bei den ganzen Betrachtungen vernachlässigst du die Isophonen und das Abstandsgesetz. Die 100 dB einer Grille wirst du nie erleben, da diese sich kaum in 1m Entfernung aufhalten wird und dann noch zirpt.
Zudem hat das was du als Natürliches Hören beschreibst nichts mehr mit dem "natürlichen Hören" einer gewachsenen Hörminderung zu tun.
mit "natürliches hören" meine ich natürlich "Natur hören" ;-)
und es beißt die Maus keinen Faden ab, dass Technik bisher nur den halben Klangteppich nachzubilden vermag und jede Ohrverstopfung "Natur" natürlich in gleichem Maße aussperrt ("Isophone" und sonstige Unverständlichkeiten hin oder her) ;-)
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#40

Beitrag von Akustik Alex »

Carla hat geschrieben: 24. Apr 2021, 13:11 Könnte mir denn bitte jemand sagen, ob ich nun besser höre mit Otoplastik , die Grillen und die Tiere? Auch das Fahrrad hinter mir?

Sonst frage ich mich gerade, warum ich mir das antue :roll:
Das kommt natürlich auch auf die Hörminderung an, aber ja, das Gerät kann besser wirken mit Ohrstücken. Nicht weil es andere Klänge aussperrt, sondern weil eine Otoplastik individuell gefertigt werden kann. Ich weiß, du hast da noch Schwierigkeiten mit, aber grundlegend kann man bei Otoplastiken eben bestimmen, wieviel rein und raus kann/soll/darf. Dein Fachgeschäft wird das schon, der Hörminderung entsprechend, gemacht haben.

Vorteil ist bspw.
Verschlossener = Mehr Verstärkung möglich
Offener = Weniger Okklusion/weniger tiefe Töne und körpereigene Geräusche
Längerer oder kürzerer Zapfe/Hohlkanal/Stufe = Verschiebung von Resonanzen

Ins Ohr muss ja letztlich immer was. Und Folienoptoplastiken bspw. verstopfen auch nicht wirklich mehr als Power-Schirmchen.
Mit einer guten Otoplastik kann man also den Klang aktiv und sinnvoll Beeinflussungen. Wieviel von was ist natürlich individuell.
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rabenschwinge
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#41

Beitrag von rabenschwinge »

Carla hat geschrieben: 24. Apr 2021, 11:46 Du meinst also, ich kann mit den Otoplastiken nur technische Klänge hören, kein Froschquaken, keine Grillen, nix? Kein Summen der 🐝? Das wäre in der Tat traurig.
Ich höre: Frösche quaken, Bienen durchaus auch, Vögel , das Sirren / Pfeifen der Heizung, das leise Grummeln meines Hundes, das Schnurren der Katze beim Streicheln, das Keckern der Eichhörnchen im Baum usw. usf. Fahrräder nicht immer , manches Laufgeräusch geht einfach unter. Eben auch nach Hörprogramm :)

Es ist schlicht Blödsinn, was @Johannes B. da von sich gibt.

Nachsatz: Das, was @ Akustik Alex schreibt kann ich nur bestätigen.
Johannes B.
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#42

Beitrag von Johannes B. »

rabenschwinge hat geschrieben: 24. Apr 2021, 15:38
Carla hat geschrieben: 24. Apr 2021, 11:46 Du meinst also, ich kann mit den Otoplastiken nur technische Klänge hören, kein Froschquaken, keine Grillen, nix? Kein Summen der 🐝? Das wäre in der Tat traurig.
Es ist schlicht Blödsinn, was @Johannes B. da von sich gibt.
was - konkret - ist an dieser Aussage aus meinem Post #38 "schlicht Blödsinn"?

nun, kurz gesagt:
mit Otoplastiken hörst und verstehst du die alltagswichtigen Dinge (auch Fahrradklingel und Hundebellen) besser.
Schwieriger wird´s schon bei Bienensummen, Mäusepiepen und Mückensurren).
Kurz: mit "natürliches hören" hat das ohrverstopfungshören eben weniger bis nix mehr zu tun.
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#43

Beitrag von rabenschwinge »

Bienensummen kann man hören, Mäuse im Käfig piepen eher weniger und in der freien Wildbahn nur bei Gefahr. Da sind Meeris kommunikativer und sabbeln den ganzen Tag bei Bedarf.

Und Mücken kann man durchaus auch hören. Auch wenn man hochgradig schwerhörig und mit Powergeräten samt Otoplastik unterwegs ist.

Also versuch gar nicht erst mir meine Welt zu erklären @ Johannes B. . Du oller Tüddelbüddel. Dat ward nix.
Johannes B.
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#44

Beitrag von Johannes B. »

nun ja,
generell bleibt festzustellen:
je verschlossener das Ohr, umso abhängiger von der Hörgerätetechnikfähigkeit
und folglich: umso beschränkter und technikverfälschter das, was das Trommelfell - und damit das menschliche Hirn - noch erreicht.
Mit allen den Auswirkungen, die Beschränktheit und Verfälschung nun einmal so mit sich bringt ;-)
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#45

Beitrag von rabenschwinge »

Johannes B. hat geschrieben: 24. Apr 2021, 16:41 nun ja,
generell bleibt festzustellen:
je verschlossener das Ohr, umso abhängiger von der Hörgerätetechnikfähigkeit
und folglich: umso beschränkter und technikverfälschter das, was das Trommelfell - und damit das menschliche Hirn - noch erreicht.
Mit allen den Auswirkungen, die Beschränktheit und Verfälschung nun einmal so mit sich bringt ;-)
:69: was bitte stellst Du Dir vor kann ein hochgradig Schwerhöriger, der seine Hörgeräte nicht als Spielzeug trägt, ohne gut sitzender und auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Otoplastik wohl wie hören?

Du versuchst über Dinge zu referieren von denen Du a. keine Ahnung und mit denen Du b. keine Praxis hast. Was mehr als störend ist.
Johannes B.
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#46

Beitrag von Johannes B. »

ich hatte mich dazu bereits geäußert.
schau mal an:
Johannes B. hat geschrieben: 24. Apr 2021, 13:00 moin Alex,
ich möchte über die Sinnhaftigkeit keinesfalls diskutieren.
Mir geht es nur um die Verdeutlichung der Tatsache an sich, dass mit zunehmender Ohrverstopfung in gleichem Maße die Naturgeräusche abnehmen und man das akustische Angebot an das eigene Hirn auf das verengt, was die Hörgeräte können.
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#47

Beitrag von rabenschwinge »

Johannes B. hat geschrieben: 24. Apr 2021, 18:15 ich hatte mich dazu bereits geäußert.
schau mal an:
Johannes B. hat geschrieben: 24. Apr 2021, 13:00 moin Alex,
ich möchte über die Sinnhaftigkeit keinesfalls diskutieren.
Mir geht es nur um die Verdeutlichung der Tatsache an sich, dass mit zunehmender Ohrverstopfung in gleichem Maße die Naturgeräusche abnehmen und man das akustische Angebot an das eigene Hirn auf das verengt, was die Hörgeräte können.
:69: Mit anderen Worten Du weißt es nicht. Aber einen auf große Koryphäe machen wollen :animiertes-gefuehl-smilies-bild-0132:
Johannes B.
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#48

Beitrag von Johannes B. »

nun,
sagen wir mal so:
ich bestreite den Nutzen keinesfalls generell, ich zeige nur die Risiken und Nebenwirkungen auf.
weil:
ich habe den Mut mich meines eigenen Verstandes zu bedienen (Empfehlung von Immanuel Kant),
im Wissen, dass ich NICHT weiß (wie Sokrates),
und im festen Glauben, dass alles relativ ist (Einstein).
Fazit:
ich gehe davon aus, dass jeder Mensch - wenn er nicht stärker als relativ beschränkt ist - von allem und jedem lernen kann.
auch von vermeintlichen Dummsinnern,
und zwar ganz gleichgültig, wie oft man sie persönlich verunglimpft (die beschränkten Menschen und die vermeintlichen Dummsinner) ;-)
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#49

Beitrag von rabenschwinge »

:animiertes-frech-smilies-bild-0042: süss aber Nein.

Was eine gut sitzende und auf die Bedürfnisse des Trägers zugeschnittene Otoplastik kann erlebe ich gerade selbst. Und Du liegst mit Deinen Formulierungen und Ausführungen sowas von daneben, dass es schon peinlich ist @Johannes B.
Carla
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Re: ab Mai 2021 Otoplastiken von der Stange?

#50

Beitrag von Carla »

Johannes, ich weiß nicht genau, was du mir sagen willst. Ich bediene mich durchaus meines Verstandes. Dass ich nicht viel weiß, zumindest über Hörgeräte und Otoplastiken, weiß ich nun auch. Da du dich aber nun offensichtlich Jahre damit beschäftigst und mit Gesetzestexten und Regeln und mit offener und geschlossener Versorgung, stundenlang, bist du offensichtlich nicht so viel weiter als ich.

Was aber sollte ich nun von allem halten? Hörst du gut? Hörst du schlecht? Scheitert es am Preis? Zuzahlung? Kassengerät? Immer wenn es Butter bei die Fische kommt, redest du über Philosophie und die Philosophen. Die waren nun auch nicht so klug, damals vielleicht. Heute würde man vieles anders sehen. Andere Bedingungen.

Was also muss ich persönlich mit meinen Otoplastiken machen? Was höre ich wie? Ich bin gerne bereit, deinen Ratschlag vorurteilsfrei auszuprobieren.
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