wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

Auch für Beiträge die zu keinem eingerichtetem Thema passen.
Johns
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wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#1

Beitrag von Johns »

moin ihr Schwerhörer und Schwerversteherinnen,
wir erleben es ja nicht so selten, dass so einige wenige User es immer wieder hinbekommen, sich so zu äußern, dass man selber die Contenance verliert und unsachlich reagiert, was dann das eigentliche Thema zersetzt.
Das soll nicht sein.
Wie wäre es, wenn jemand, der die unzügelbare Lust verspürt, den anderen in irgend einer Weise zu beschimpfen, das in einem extra dafür kreierten Strang - z.B. diesem - tut.
Da könnte dann zum Beispiel schadlos auch von Michaela Ender geschrieben werden: "...müll das Forum hier nicht voll".

na, wie wär´das?

LG
Johns
Ansichten sind eine Sicht der Dinge, aber:
Richtiges wird nicht allein dadurch falsch, dass es die Falschen sagen,
so wie Falsches nicht schon dadurch richtig wird, dass es die Richtigen sagen 😉
rhae
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#2

Beitrag von rhae »

Na da bist Du ja schon wieder. Leider gibt es die alte Forumssoftware nicht her (deine) Müllbeiträge in einen eigenen Thread zu verschieben, damit die eigentlichen Themen lesbar bleiben. Daher lösche ich sie jetzt einfach.

Ich lösche aber nicht, wenn 5 verschiedene Leute jeweils einen Müllbeitrag machen. Sowas kommt immer mal vor, noch dazu wenn jemand zuvor provoziert hat. Wenn Du aber 5 mal hintereinander Müll schreibst, zweifel ich schon an Deiner Kommunikationsfähigkeit.

VG Ralph
svenyeng
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#3

Beitrag von svenyeng »

Hallo!

@Ralph:
Welche weise Worte.
Das hast Du sehr gut formuliert.

Gruß
sven
Johns
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#4

Beitrag von Johns »

ok Ralph,
bleiben wir mal bei deiner Argumentation:
wäre es dir lieber, wenn niemand provoziert und alles einheitsharmoniert?
meiner Meinung nach wäre das lähmender und letztlich tödlicher Mehltau.
Und das - abgesprochener - Widerspruch von vermeintlich nichts miteinander zu tun habenden Usern eine beliebte und verbreitete Disziplinierungsmethode ist, werde ich DIR ja wohl nicht erklären müssen. Und wenn DU dann öffentlich meine Beiträge als "Müll" definierst, dann ist das doch geradezu der Anpfiff für die Meute zur Hasenjagt.
LG
Johns
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#5

Beitrag von rhae »

Ja mir wäre es sehr lieb, wenn im Forum nicht provoziert wird. Ich glaube man kann alle anstehenden Fragen auch so diskutieren. Das beliebte Spiel einiger Pressevertreter zunächst zu provozieren um dann entgleisende Antworten ausschlachten zu können, möchte ich hier nicht haben.

VG Ralph
Johns
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#6

Beitrag von Johns »

das kann ich gut verstehen Ralph,
aber es wird ja schon als Provokation empfunden, wenn jemand hier "gegen den Strom" schwimmt.
Aber eine andere Sicht der Dinge muss doch nicht stets per "Shitstorm" geahndet, schlimmer noch, dann der Shitstorm per - "sind 5 Einzelfälle" - legitimiert werden.
Zuletzt geändert von Johns am 18. Okt 2020, 22:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#7

Beitrag von rhae »

Offen gesagt weiss ich gar nicht welche andere Meinung Du eigentlich hast. Herausgelesen habe ich, dass Du eine gute Hörgeräteversorgung zum günstigen Preis möchtest. Das dürfte sich so ziemlich jeder Betroffene wünschen und passt hervorragend hier als Thema ins Forum.
Warum es trotzdem ständig Probleme mit Deinen Beiträgen gibt, solltest Du Dich jetzt mal selbst fragen.

VG Ralph
akopti
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#8

Beitrag von akopti »

Hallo Johannes,

du warst ja schon früher im Forum aktiv und wurdest ausgeschlossen. Auch damals hast du dem Forum vorausgesagt, dass es untergeht.
Es ist nicht passiert.
Ich finde, das in dem Zeitraum, in dem du "pausierst" hast, im Forum wesentlich mehr los war und der Informationsgehalt um einiges höher.

Du stellst ja deine HG selbst ein und überprüfst deine eigene Einstellung anscheinend auch mit den AHAB. Es scheint aber nicht zielführend zu sein.
Ich selbst, laut Audiogramm noch normalhörend, hab seit der Maskenpflicht, im Kundengespräch auch so meine Schwierigkeiten und muss öfter mal nachfragen.
Unabhängig von Maskentragen bemerke ich bei mir selbst schon lange, dass ich in Gesellschaft schlecht verstehe (wie gesagt, nach Messung normalhörend, also keine medizinische Indikation) und nach ca 15 min abschalte. Auch beim telefonieren verstehe ich in den ersten paar Sekunden nicht das Gehörte. Das ist echt blöd, weil da der Gesprächspartner meisten sagt wer er ist. Ich muss also immer nachfragen wer da am "Rohr" ist.
Ich habe damals in der Ausbildung gelernt, das das nachlassen der zeitlichen Verarbeitung eine Vorstufe zu einer beginnenden SH ist.

Was ich damit sagen will, das nicht nur Schwerhörige in der heutigen, besonderen Zeit mit Problemen zu kämpfen haben. Ich habe aber bisher noch nicht erlebt, dass meine Gesprächspartner nicht bereit waren sich zu wiederholen, so wie ich kein Problem habe, mich zu wiederholen. Und, weil viele "Normalhörende" auch dieses Problem haben, werden sie sensibler und arrangieren sich mit der Situation.

Provokation kann ein Mittel zur Diskussion sein, aber nur dann wenn sie in homöopathischen Dosen eingesetzt wird. Homöopatische Mittel sind Gifte, die schädlich/tödlich sind, wenn man sie zu hoch dosiert.

Gruß

Dirk
Johns
Beiträge: 924
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#9

Beitrag von Johns »

moin Ralph und Dirk,
ich danke euch erst einmal für eure wohltuend sachlich formulierten Kommentare gerade.
Übrigens heißt es APHAB und nicht AHAB-Formular (aus wichtigem Grund).
Wenn mein Anliegen hier so massiv bekämpft wird, so liegt es wahrscheinlich daran, dass es dafür wirbt, die gängigen Narrative zu hinterfragen und z.B. hinsichtlich "all inclusive-Versorgung" die Redlichkeit seitens der Leistungsanbieter zu hinterfragen, heraus- und einzufordern.
Konkret:
Was ist seitens der GKV-Beitragszahler mit der Versorgungspauschale bereits bezahlt und welche Möglichkeiten der Ergebnisüberprüfung stehen dem Betroffenen zur Verfügung. Hier werbe ich deutlich für die Verinnerlichung der Hilfsmittelrichtlinie nach Buchstaben und Geist und die strikte Anwendung des wissenschaftlich fundierten APHAB-Formulars zur Überprüfung der Verstehverbesserung im realen Alltag des Betroffenen über die seit meiner Geburt bereits geltenden Freifeldmessungen unter "Laborbedingungen"hinaus.
DAS ist mein hier im Forum stattfindendes "gegen-den-Mainstream schwimmen".
Kurz:
ich renne hier gegen das verfestigte Narrativ an, dass die Verstehqualität mit der Höhe der individuellen Zuzahlung zunimmt.
Und zwar ist hier mein Engagement nicht wesentlich anders als das vom User @svenyeng, der - unsanktioniert - nicht müde wird, das genaue Gegenteil zu propagandieren 🙂

LG
Johns
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Mukketoaster
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#10

Beitrag von Mukketoaster »

Ey Johns und was hat dein letzter post hier mit dem eigentlichen Thema zu tun? :D
Atson
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#11

Beitrag von Atson »

Johns hat geschrieben:ich renne hier gegen das verfestigte Narrativ an, dass die Verstehqualität mit der Höhe der individuellen Zuzahlung zunimmt.
Der Zusammenhang mag nicht zwingend korrelieren, ist aber kausal. Dass höherwertige Technik in den weitaus meisten Fällen auch besseres Verstehen ermöglicht ist die Realität. Natürlich muss man dazu sagen, dass die Qualität der heutigen "Kassenversorgung" locker mit den Top-Modellen vor 10..15 Jahren mithalten kann. Oft geht heute um Fragen wie Komfort und Konnektivität, die akustische Qualität wird zumindest nach meinen Erfahrungen erst bei wirklich hochgradiger Schwerhörigkeit ggf. in Kombination mit der einen oder anderen Besonderheit relevant.

Meine Krankenkasse hat jedenfalls, wenn auch widerwillig, bereits mehrfach auch extrem hohe Mehrkosten übernommen, weil der Nutzen und damit Mehrwert der höherpreisigen Geräte bei meiner extremen Schwerhörigkeit eindeutig nachgewiesen und auch vom MDK so bestätigt wurde.

Wie gestern schon an anderer Stelle geschrieben: Auch mit Hörgeräten "passiert" das Verstehen im Kopf. Mehraufwand bei der Technik zahlt sich nicht zwingend in besserem Sprachverstehen aus, da stimme ich durchaus zu. Allerdings kann man diesen Fakt weder den Herstellern noch den Akustikern anlasten.

Grüße
Atson
Zuletzt geändert von Atson am 19. Okt 2020, 08:41, insgesamt 1-mal geändert.
M, 47, taub "mit Hörresten" im Tieftonbereich, 1. CI-OP geplant 12/2020 ...
dixi
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#12

Beitrag von dixi »

Wäre s möglich eine Ignorierfunktion im Forum zu aktivieren?
Dann hätten die User eine Ruhe von gewissen Usern und die anderen könnten ja munter los Diskutieren
Jani
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#13

Beitrag von Jani »

dixi hat geschrieben:Wäre s möglich eine Ignorierfunktion im Forum zu aktivieren?
Dann hätten die User eine Ruhe von gewissen Usern und die anderen könnten ja munter los Diskutieren
Das ist eine sehr gute Idee. Da bin ich ganz bei Dir!
Seit nach Geburt hörgeschädigt.

rechts: Naída Q70 CI seit 2001
links: Naída Q90 CI seit 2018

"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." (Antoine de Saint-Exupéry) :blume1:
svenyeng
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#14

Beitrag von svenyeng »

Hallo!

@johns:
Ich würde mich freuen, wenn die KK mehr für. die HGs zahlen würde.
Das tut sie aber nicht. Ich sehe nur die Realität.
Das es hier und da Fälle gibt, wo mehr bezahlt wird, ok, ist aber nicht die Regel.
Es hilft auch nicht hier wirres Zeug zu schreiben, denn die Kunden und Akustiker sind hier die falschen Ansprechpartner. Du musst bei der KK auflaufen und dort Rabatz machen.

Der Akustiker bekommt nun mal die festgelegte Pauschale für die HGs des Kunden.
Damit kann er schauen welche HGs er zuzahliungsfrei raus geben kann.
HGs die im Einkauf teurer sind als die Summe, die die KK zahlt, scheiden schon mal direkt aus.
Dann ist die Auswahl nicht mehr sehr groß.
Sollte man dann damit nicht zurecht, muss man eben eine entsprechende Zuzahlung leisten.
Danach kann man sich mit der Krankenkasse anlegen und ggf. klagen, damit die mehr zahlen.
Dass höherwertige Technik in den weitaus meisten Fällen auch besseres Verstehen ermöglicht ist die Realität.
Das ist absolut Fakt. Daher teste ich auch immer hochpreisige HGs, wenn es bei mir um neue HGs geht.
Selbstverständlich teste ich auch zuzahlungsfreie, um die Unterschied beim hören und verstehen festzustellen.
Bisher war es immer so das Welten zwischen zuzahlungsfrei und hochpreisig waren.
Ist auch ganz normal, denn sonst wäre ja der Preis auch nicht gerechtfertigt.
Das ist ja auch der Grund, warum ich Dir Johns, immer wieder sage, teste bitte mal ein hochpreisiges HG.
Du muss es am Ende nicht nehmen. Aber man sollte es aber ausprobieren.
Wenn Du dann feststellst, ui, das ist mein HG, damit kann ich sehr gut hören und verstehen, stellst Du bei Deiner KK einen Antrag auf volle Übernahme der Kosten. Die werden sich erst mal weigern, also Widerspruch. einlegen.
Reicht das auch nicht aus, Klage beim Sozialgericht einreichen.
Das ist jedem freigestellt so vorzugehen.
Das blöde ist nur, das sich sowas sehr sehr lange hinziehen kann und der HG-Träger ist der Dumme, weil der Akustiker nicht auf sein Geld warten machte bzw. kann. Er muss das HG ja bezahlen.

Gruß
sven
mirochen
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#15

Beitrag von mirochen »

Dinge verändern sich nur, wenn man sie immer und immer wieder thematisiert und die Finger in die Wunden legt.

Es ändert sich absolut nichts, wenn man sich regelmäßig nur am Status Quo orientiert und seine eigenen Ansprüche daran ausrichtet - Realität hin oder her.

Ich glaube, dass genau da der Hase im Pfeffer liegt. Johns will, wie ein paar andere hier auch, im Grunde dazu auffordern, sich entweder das zu erkämpfen, was einem zusteht (so sieht es Johns) oder zumindest dazu anzuregen, sich nicht mehr damit zufriedenzugeben, was momentan einfach zu bekommen ist.

Anders ausgedrückt: Man muss ab und an mal über den Zaun gucken, dann sieht man, was die Welt noch so zu bieten hat. Für mich regen Johns und andere (ich schließe mich da ein) genau dazu an - und das halte ich für wichtig, wenn auch gelegentlich nervig.

Jemand alleine dafür regelmäßig "abzuwatschen" finde ich echt gruselig. Das passiert hier mit der "-"-Funktion bei praktisch allen Kommentaren von Johns. Interessanterweise aber hat die Moderation scheinbar verstanden, man muss ggf. ein wenig eingrenzen und für thematische Sauberkeit sorgen, aber im Großen und Ganzen sind Leute, die mal auf den Tisch hauen, wichtig - selbst wenn darunter die "Kuschel-Harmonie" ein wenig leidet. Es darf halt nicht übertrieben werden.

IMHO.
Zuletzt geändert von mirochen am 19. Okt 2020, 09:30, insgesamt 1-mal geändert.
42
rhae
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#16

Beitrag von rhae »

Ich glaube Johns hat einen inneren Zwang das Kürzel APHAB in jedem verfügbaren Thread zu platzieren. Ein bischen so wie manche Veganer jedes Gespräch auf ihr Lieblingsthema umleiten und da gibt's noch eine ganze Reihe anderer Missionare die sowas drauf haben.
Und ja, eine der besten Funktionen der neuen Forensoftware wird der "ignore"-Knopf werden. :-)

VG Ralph
Johns
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#17

Beitrag von Johns »

Mukketoaster hat geschrieben:Ey Johns und was hat dein letzter post hier mit dem eigentlichen Thema zu tun? :D
moin Mucketoaster,
gern will ich dir erklären.
Im Post #7 erklärte Ralph, dass er eigentlich gar nicht meine Meinung kennen würde. Im Post # 9 habe ich sie ihm erklärt.
verschtehscht jetzt? 😉
Ansichten sind eine Sicht der Dinge, aber:
Richtiges wird nicht allein dadurch falsch, dass es die Falschen sagen,
so wie Falsches nicht schon dadurch richtig wird, dass es die Richtigen sagen 😉
Johns
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#18

Beitrag von Johns »

moin Ralph,
eine Ignorierfunktion ist der sicherste Weg zur beschränkten Echokammer.
wenn das dein Wunsch und Wille ist.
Chapeau 👍
Ansichten sind eine Sicht der Dinge, aber:
Richtiges wird nicht allein dadurch falsch, dass es die Falschen sagen,
so wie Falsches nicht schon dadurch richtig wird, dass es die Richtigen sagen 😉
Nanni
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#19

Beitrag von Nanni »

Moin,
niemand verteufelt hier nützliche Hinweise auf Ausprobung, Finanzierung, rechtliche Möglichkeiten etc (wie z. B. Sven / Finanzierung oder Johns / Hilfsmittelrichtlinien). Allerdings sollte der - einmalige ? - Hinweis darauf ausreichend sein. Jeder kann für sich selbst entscheidden, inwieweit er sich darauf einlässt und in dieser Richtung tätigt wird.
Das ständige Mantra-Artige Wiederholen von Vorschriften über mehrere Treads ist allerdings in der Tat nervig und treibt einen gerade dazu provokativ darauf zu antworten.

Aus meiner Sicht ändert sich nichts an der Situation an sich, wenn man sich hier verbal "an die Gurgel" geht und trifft meistens die Falschen. Wenn man wirklich etwas bewegen will, muss man sich - siehe Greta Thumberg (man muss weder das Mädel noch deren Absichten mögen, aber sie bewegt in der Welt etwas) draußen in der realen Welt engagieren und auf die Problematik aufmerksam machen.
Die meisten Hörgeschädigten kennen die Problematik, sich lediglich untereinander darüber auszutauschen ist zwar nett und hilfreich, führt m. E. aber nicht zum großen Paukenschlag, dass die gesetzlichen/vertraglichen Bestimmungen geändert werden.

Gruß Nanni

PS: Mein Eiskonfekt ist alle, ich muss einkaufen gehen O:)
Dani!
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#20

Beitrag von Dani! »

mirochen hat geschrieben:Dinge verändern sich nur, wenn man sie immer und immer wieder thematisiert und die Finger in die Wunden legt.
Gerne. Aber bitte in der richtigen Dosis an der richtigen Stelle, nicht irgendwo.
Wenn mir die eine Semmel beim Bäcker in Gelsenkirchen nicht geschmeckt hat, beschwere ich mich auch nicht mehrmals täglich beim Metzger in Mönchengladbach.
....
Anders ausgedrückt: Man muss ab und an mal über den Zaun gucken, dann sieht man, was die Welt noch so zu bieten hat. Für mich regen Johns und andere (ich schließe mich da ein) genau dazu an - und das halte ich für wichtig, wenn auch gelegentlich nervig.
"gelegentlich" :D :D :D
Selbst mal "über den Tellerrand gucken" oder von anderen "penetriert werden" sollte man doch unterscheiden können.
...
aber im Großen und Ganzen sind Leute, die mal auf den Tisch hauen, wichtig - selbst wenn darunter die "Kuschel-Harmonie" ein wenig leidet. Es darf halt nicht übertrieben werden.
Genau, "MAL auf den Tisch hauen" ist ok. Johns macht das hier aber schon ein paar Jahre lang. Da darf man getrost einen Hass auf seine Beiträge haben, zumal dessen Beiträge zu tl;dr ausarten.

---------
Johns hat geschrieben:moin Ralph,
eine Ignorierfunktion ist der sicherste Weg zur beschränkten Echokammer.
wenn das dein Wunsch und Wille ist.
Chapeau 👍
Das mach ich täglich im realen Leben: Ich ignoriere vollständig alles was die BILD-Zeitung zu bieten hat. Wo ist da dein Problem?
Zuletzt geändert von Dani! am 19. Okt 2020, 10:32, insgesamt 1-mal geändert.
Dominik
https://www.schwerhoerigenforum.de/phpbb/viewtopic.php?t=10370
R: 20.2.20: Med-el Sonnet2
L: 16.12.20: Med-el Sonnet2
Johns
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#21

Beitrag von Johns »

moin Nanni, moin Danil,
zu euren Einwendungen möchte ich Folgendes entgegnen:
1. Nanni:
können wir uns darauf einigen, dass ich mengenmäßig genau so oft auf meine Sicht der Dinge hinweisen darf, wie der User Svenyeng auf seine Sicht der Dinge?
2. Danil:
du irrst, wenn du meinst, ich würde mich bei der falschen Adresse bschweren, weil:
ich beschwere mich bewusst dort, wo´s hingehört, nämlich bei den Hörsystemanbietern und dem Vertrieb, weil:
ich möchte nicht doppelt für die gleiche Leistung bezahlen.
ich versuche das mal an einem Beispiel zu verdeutlichen:
Wenn mir meine Autoversicherung verspricht, dass sie mit allen Autovermietern Verträge dahingehend abgeschlossen hat, dass ich von denen - im Fall einer Leihwagenerfordernis - genau so ein Fahrzeug erhalte, wie es für meinen individuellen Lebensraum ausreichend zweckmäßig erforderlich ist, dann erwarte ich, dass mir nicht vor Ort erklärt wird, dass ich für Heizung und Allrad zuzahlen müsse, weil ich meinen Wohnsitz im verschneiten Wald ohne Asphaltstrasse hätte.
Hier schaue ich dann in die Verträge und sehe, WER mich hier doppelt abkassieren will. Es ist unbestritten, dass Sonderwünsche wie Metalliclackierung, elektr. Schnickschnack, Automatikgetriebe, Sonnendach, Navisoundsystem und wasweißichnoch, NICHT zum Bereich "NOTwendig" gehört.
also übertragen auf Hörsysteme:
individuell bestmögliches Hören und Verstehen ist bereits bezahlt.
Komfort und Design nicht.
Ausschließlich für die Durchsetzung dieser Erkenntnis setze ich mich hier ein.
Nicht mehr - und nicht weniger.
eigentlich ganz einfach - oder? 😎

LG
Johns
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so wie Falsches nicht schon dadurch richtig wird, dass es die Richtigen sagen 😉
muggel
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#22

Beitrag von muggel »

Johns hat geschrieben: du irrst, wenn du meinst, ich würde mich bei der falschen Adresse bschweren, weil:
ich beschwere mich bewusst dort, wo´s hingehört, nämlich bei den Hörsystemanbietern und dem Vertrieb, weil:
ich möchte nicht doppelt für die gleiche Leistung bezahlen.
ich versuche das mal an einem Beispiel zu verdeutlichen:
Wenn mir meine Autoversicherung verspricht, dass sie mit allen Autovermietern Verträge dahingehend abgeschlossen hat, dass ich von denen - im Fall einer Leihwagenerfordernis - genau so ein Fahrzeug erhalte, wie es für meinen individuellen Lebensraum ausreichend zweckmäßig erforderlich ist, dann erwarte ich, dass mir nicht vor Ort erklärt wird, dass ich für Heizung und Allrad zuzahlen müsse, weil ich meinen Wohnsitz im verschneiten Wald ohne Asphaltstrasse hätte.
Hier schaue ich dann in die Verträge und sehe, WER mich hier doppelt abkassieren will. Es ist unbestritten, dass Sonderwünsche wie Metalliclackierung, elektr. Schnickschnack, Automatikgetriebe, Sonnendach, Navisoundsystem und wasweißichnoch, NICHT zum Bereich "NOTwendig" gehört.
also übertragen auf Hörsysteme:
individuell bestmögliches Hören und Verstehen ist bereits bezahlt.
Komfort und Design nicht.
Ausschließlich für die Durchsetzung dieser Erkenntnis setze ich mich hier ein.
Nicht mehr - und nicht weniger.
eigentlich ganz einfach - oder? 😎

LG
Johns
Nö... denn hier ist ein Forum für Selbstbetroffene und nicht die Krankenkasse oder die Akustikerinnung.
Oder beschwerst du dich, in Analalogie zu deinem Autokauf, bei dem Inhaber der Waschstrasse statt bei deiner Versicherung oder dem Autohändler?
Zuletzt geändert von muggel am 19. Okt 2020, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
Johns
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#23

Beitrag von Johns »

moin Muggel,

lies nochmal:

also übertragen auf Hörsysteme:
individuell bestmögliches Hören und Verstehen ist bereits bezahlt.
Komfort und Design nicht.
Ausschließlich für die Durchsetzung dieser Erkenntnis setze ich mich hier ein.
Nicht mehr - und nicht weniger.
eigentlich ganz einfach - oder? 😎

LG
Johns
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svenyeng
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#24

Beitrag von svenyeng »

Hallo!
individuell bestmögliches Hören und Verstehen ist bereits bezahlt.
Verbreite hier bitte nicht immer falsche Dinge.

Die Krankenkasse zahlt einen festen Beitrag für die HGs. Das ist eine sogenannte Grundversorgung der Krankenkasse.
Dafür gibt es auch zuzahlungsfreie HGs. Der Akustiker soll mit diesen Geräten, das bestmögliche Hören und Verstehen ermöglichen.
Der Akustiker schaut dann, welche HGs er für das Geld der Krankenkasse einkaufen kann.
Das sind aber meistens HGs die die Hersteller aus dem Sortiment genommen haben und dafür ein neues HG eingeführt haben.

Aber bei diesen zuzahlungsfreien HGs sind eben auch Grenzen.
Sind die erreicht, wars das. Dann muss man zu hochpreisigen HGs greifen.
Diese zahlt die Krankenkasse nicht einfach so und ein Akustiker kann kein 5000 Euro HG uzahlungsfrei rausgeben. Das wäre unter seinem EK.
Du musst Dich mit Deiner Krankenkasse auseinandersetzen und ggf. Klage einreichen. Auf letzteres läuft es hinaus. Das habe Dir wir hier im Forum aber schon mehrfach erklärt. Klagen dauert i.d.R. sehr lange und man muss erst mal die Summe an den Akustiker bezahlen.

Gruß
sven
Zuletzt geändert von svenyeng am 19. Okt 2020, 16:16, insgesamt 1-mal geändert.
muggel
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Re: wie wäre es mit einem Metakommunikationsstrang?

#25

Beitrag von muggel »

Nochmal:
Dafür ist dieses das falsche Forum.
Dies ist ein Forum für Betroffene! Hier kannst du deine Rechte auf bestmögliches Hören ohne Eigenanteil nicht durchsetzen, weil hier
- die Leistungserbringer,
- die Hersteller von Hörgeräten und
- die Krankenkassen als Zahler der Beiträge zur Beschaffung von Hilfsmitteln
nicht erreicht werden können.
Du kannst hier lediglich "Leidensgenossen" erreichen... und da hilft dein "es steht aber in der Hilfsmittelrichtlinie, dass.... " nichts, insbesondere nicht in Dauerschleife und in jedem Thread.
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