Reha

Pedigr - ohr
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Re: Reha

#51

Beitrag von Pedigr - ohr »

Hallo, und hoffentlich eine schöne Reha für Nanni!,

ich wurde trotz möglichst präzisen Angaben zu meiner "Krankheit", ich wollte Schwerhörigenbehandlungen, einer reinen Tinnitusgruppe zugeordnet. Aber dort war man dann zum Glück flexibel. Aber auch was die Intensität angeht, wäre es, wie ich finde, absolut im Sinne der Gesundheit, wenn man mitentscheiden dürfte. Da habe ich in St. Wendel sehr gute Erfahrungen machen dürfen.
Aber schlimm, dass es hier Menschen gibt, die stressige "Rehas" erlebten. Das ist doch nicht zielführend?!

Freundliche Grüße,
P.
Randolf
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Re: Reha

#52

Beitrag von Randolf »

Tuchel48.1.1 hat geschrieben:Hallo, Randolf, ich hatte vor 17 Jahren eine Kur in Bad Grönenbach. Medizinisch war sie okay, aber gefallen hat es mir nicht. Alle 2 Tage vor dem Frühstück 2 km in den Wald und zurück, alle 2 Tage kalte Dusche vom Kopf bis zu den Beinen. So schnell werde ich keine Kur beantragen. Das Essen war auch nicht gerade toll.
Ob das eine kur oder Reha war, weiß ich nicht, aber das war die letzte Kur, die hat mir gereicht!
Nach der Zeit ist ein neuer Test nötig.
Inzwischen sollte das ESSEN besser und die Kneipp - Güsse ANREGEND sein.
Menschen mit Behinderung können den (Kur-) Ort selbst AUSSUCHEN!

LG Randolf
svenyeng
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Re: Reha

#53

Beitrag von svenyeng »

Hallo!
Inzwischen sollte das ESSEN besser und die
Eher nicht. Früher war das Essen in ReHa-Kliniken und Krankenhäusern richtig gut.Da hatte jede Klink eine Küche im Haus wo selber frisch gekocht wurde. Heute wird es bei den meisten Kliniken von Großküchen angeliefert. Da bekommt die Großküche ganz klar ne Anweisung was ein Essen kosten darf. Und as ist nicht viel. Davon ein gutes Essen zu machen ist so wie nicht möglich, wie ja viele feststellen müssen.

Unser kleines Krankenhaus hier im Ort (hatte früher 5 Stationen + Intensiv + OP, heute nur noch 2 + Intensiv + OP) hat früher eine eigene Küche gehabt. Das Essen hatte Restaurant-Qualität. Die Küche wurde schon vor vielen Jahren geschlossen. Da zu dem Krankenhaus weitere Krankenhäuser gehören wird im großen Haupthaus für alle Häuser (incl. Haupthaus sind es 5 Kliniken) für als Häuser morgens gekocht, das Essen runter gekühlt und auf den LKW geladen, zu den einzelnen Kliniken gefahren und dort wieder aufgewärmt.
Das das nicht schmecken kann ist logisch.
Aber grade Essen ein ein Aspekt, der stark zur Genesung der Menschen beiträgt.
Schade das sich das alles so gewandelt hat.
Menschen mit Behinderung können den (Kur-) Ort selbst AUSSUCHEN!
Das ist so nicht richtig.
Jeder (ob schwerbehindert oder nicht) kann im ReHa-Antrag einen Wunsch für den Ort eintragen. Genauso kann man eintragen, wo man auf keinen Fall hin möchte.
In der Regel wird die RV das beachten, wenn es um den Ort geht. Aber eine Garantie dafür gibts nicht.

Gruß
sven
Dani!
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Re: Reha

#54

Beitrag von Dani! »

Also ich kenne da ein anderes "früher". Vor 30 Jahren war das Essen in den Kliniken für mich nicht genießbar. Ich war aber zum Glück nur Gast und kein Patient, durfte aber mal kosten. Heute ist das Essen zwar auch kein Gourmet. Aber man kann es essen und optisch ist es nicht mehr nur ein Haferschleim.
Die beiden Kuren, die ich in den letzten Jahren (wieder nur als Gast eines Patienten) besucht habe, da fand ich das (Kantinen-)Essen ansprechend genug. Es handelt sich halt immer noch nicht um ein 5-Sterne Hotel. Auch die eigenen Kochkünste sind nicht unbedingt das Maß. Im übrigen wird heutzutage zu Hause viel zu stark gewürzt, umso mehr je älter man wird, so dass das Gefühl aufkommen kann, außwärts hat das Essen keinen Geschmack. Ist aber nicht so. Natürlich darf man bei der abschließenden Beurteilung auf das verbesserungswürdige Essen hinweisen. Essen ist aber nicht die Hauptaufgabe der Kur.
Mein einziger eigener Klinikaufenthalt in meinem Leben war dieses Jahr in einem der größten Klinikkomplexe Deutschlands (aber staatlich). Dort hat man natürlich mehr Möglichkeiten. Daher zähle ich das mal nicht.
Dominik
https://www.schwerhoerigenforum.de/phpbb/viewtopic.php?t=10370
R: 20.2.20: Med-el Sonnet2
L: 16.12.20: Med-el Sonnet2
svenyeng
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Re: Reha

#55

Beitrag von svenyeng »

Hallo!
Es handelt sich halt immer noch nicht um ein 5-Sterne Hotel.
Das stimme ich Dir voll und ganz zu, keine Frage.
Aber das Essen sollte genießbar sein.
In der Medianklinik in Bad Salzuflen war es aber überwiegend alles andere als genießbar.
Wirklich ungelogen bekommt Tiere besseres Essen.
Kantinenessen ist da sehr viel besser. Da fand ich selbst das aufgewärmte Essen im Klinikum hier bei uns besser und schmackhafter.

Vor ca. 28 Jahren als Zivi hatte ich immer 2 Essen pro Tag frei. Ich war Heimschläfer.
Das Krankenhaus war nur 3km von mir entfernt.
Ich habe für mein Leben gerne dort Mittag gegessen. Die Küche war First Class in dem kleinen Krankenhaus,
Die wurden weit und breit unheimlich gelobt. Das Essen war sehr lecker, schmackhaft und würzig.
Im übrigen wird heutzutage zu Hause viel zu stark gewürzt, umso mehr je älter man wird, so dass das Gefühl aufkommen kann, außwärts hat das Essen keinen Geschmack.
Das stimmt sicherlich. Aber es muss eine Grundwürze im Essen sein,
Es standen ja Salz und Pfeffer in Bad Salzuflen auf en Tischen, nur das bringt nichts, wenn man beim Kochen gar kein Gewürz anwendet, denn dann kann ich mit Nachwürzen nichts mehr erreichen. Es muss wie gesagt nicht stark gewürzt sein, denn das mag nicht jeder.
Aber eben so, das jemand der gern würzig isst, mit nachwürzen noch was erreichen kann.
Im übrigen kann man mich mit ner Kartoffel mit Butter und Salz auch zufrieden stellen.
Aber die Kartoffel sollte richtig gekocht sein.

Ich bin während der ReHa öfters Essen gegangen. Eben so wie es mein Geldbeutel zuließ.
Auf dem Zimmer hatte ich auch immer Kekse etc. pp. in meinem Schrank. Anders ging's einfach nicht.
Und wie gesagt, ich verlange kein Sternemenu, im Gegenteil, einfaches schmackhaftes Essen.
Und das geht auch mit wenig Geld.

Gruß
sven
Nanni
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Re: Reha

#56

Beitrag von Nanni »

Ich fand das Essen in Bad Salzuflen viel zu stark gewürzt, da hätte man auch einfach Maggi-Würfel hinlegen können 🤢
Über Essen lässt sich immer streiten, aber wo auch immer es sollte essbar sein.
Ich war schon mal in einer anderen Reha, da gab es auch keine Sterneküche, aber man konnte das essen und auch satt werden.
4-5 Wochen lang auswärts essen kann ich mir nicht leisten.....
svenyeng
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Re: Reha

#57

Beitrag von svenyeng »

Hallo!
Ich fand das Essen in Bad Salzuflen viel zu stark gewürzt, da hätte man auch einfach Maggi-Würfel hinlegen können
Uh, interessant. Dann haben die was geändert.
Also ich da war, hatte der Lieferant ohne Gewürze gekocht.
Es gab mal an einem Sa so nen Nudeleintopf. Schmeckte wie Abwaschwasser.
Selbst ne größere Menge Salz und Pfeffer schaffe keine Abhilfe.
Den halbdollen Teller stellte ich dann weg. Das war ungenießbar.
4-5 Wochen lang auswärts essen kann ich mir nicht leisten....
Das kann sich wohl kaum jemand leisten.
Aber zwischendurch mal war das drin.
Schräg gegenüber der Medianklinik gabs nen kleines Restaurant mit über 40 Sorten Schnitzel.
Da war ich zwischendurch mal. Die waren recht günstig.
Das Vitasol war ja auch schnell erreichbar. Nur einmal durch den Wald.
Dort gibts ein Restaurant. hatte durch zwischendurch mal Nudeln mit Bolognesesoße gegessen für unter 10 Euro.

Ein Stückchen weiter ist ein Biergarten der auch sehr günstig Pommes, Bratwurst, Currywurst etc. anbietet was auch alles gut schmeckte. Leider hatten die nur selten auf. War ja März als ich da war und somit noch keine Saison. Am Wochenende, wenn mal Besuch kam sind wir auch gerne mal in die Stadt und haben ganz lecker im Steakhouse gegessen.

Wenn ich es mir hatte leisten können, wäre ich öfters Essen gegangen.

Der größte Witz ist ja, das es Median Premium gibt. Eben für die Leute die viel Geld haben.
Die zahlen dann ordentlich Geld pro Tag dazu.
Dafür habe sie eine eigene Station, die sonst niemand betreten kann.
Die Zimmer dort gehen bis zu Suiten.
Neben dem normalen Essensraum haben diese Gäste einen eigenen Essensraum.
Dort gibt es Tischdecken auf den Tischen und Bedienung.
Witzigerweise bekamen die aber das gleiche Essen. Schön dumm, wenn man dafür so viel Geld zahlt.
Hätte ich ein solches Budget, würde ich mich in ein Hotel einquartieren und dann entsprechende Anwendungen in einer ReHa Klink buchen.
Ich weiß nicht mehr was Median Premium kostet. Damals hatte ich das mal nachgesehen.
Für den Eigenanteil kann man bestens in einem Hotel mit Vollpension buchen, was auch entsprechende Essensqualität für das Geld bietet.

Ich würde mir in ReHa Kliniken kleine Kochecken wünschen, eben für die Selbstversorgung.
Kleinigkeiten könnte man dann schnell selber kochen. Da würden schon 2 Kochplatten im Zimmer ausreichen.

Gruß
sven
Nanni
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Re: Reha

#58

Beitrag von Nanni »

Naja, kochen auf dem Zimmer scheitert ja schon an der Größe der Zimmer, Kühlschrank, Hygiene, Spülmöglichkeit etc. etc.
das wäre auch völlig überzogen

Offiziell darf man ja noch nicht mal einen Wasserkocher für Tee u.ä. mitnehmen
Randolf
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Re: Reha

#59

Beitrag von Randolf »

Hallo!

Vielen Dank für die Zustimmung.
Mir geht es nicht "nur" um das MITTAGESSEN, sondern um ALLES, was mit FUTTER zusammenhängt.
Wenn ich schon vor dem FRÜHSTÜCK Kneipp´sche Anwendungen bekomme, MUSS ich vor dem Sport / Gym. gut FRÜHSTÜCKEN, mit frischen BRÖTCHEN vom örtl. BÄCKER - und nicht mit aufgewärmtem Knetgummi / Pappdeckel!

Das MITTAGESSEN schmeckt doppelt so gut, wenn man auch merkt, was auf dem Teller liegt, ohne Würzmittel!

Nach dem Vortrag macht man gern eine KAFFEEPAUSE mit einem kleinen KUCHEN und lernt Leute kennen.

Zum ABENDESSEN ist etwas AUSWAHL angenehm, zum SELBSTAUSSUCHEN und NACHLADEN!

Dazu braucht es keine Sterne.

Ich habe bei meinen Kuren gegessen, was auf den Tisch kam, keine Restaurants besucht, keine Kekse und keinen Alkohol.
Da, wo das ESSEN gut war, hat es mir stets am besten gefallen.
Schön ist es, wenn sich die Teilnehmer bei Tisch zu Speisezeiten TREFFEN.

Leider trifft es zu, dass die HAUSKÜCHEN zugunsten der Großküchenanlieferung mehr und mehr geschlossen werden.

Ich habe oft VOR Ablauf der Wartezeit eine neue Reha-/Kur bewilligt bekommen, ohne akute Erkrankung, nur 1 x ging es nicht dahin, wo ich gern hin wollte. Das ESSEN dort war nicht gut.

LG Randolf
svenyeng
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Re: Reha

#60

Beitrag von svenyeng »

Hallo!
Naja, kochen auf dem Zimmer scheitert ja schon an der Größe der Zimmer, Kühlschrank, Hygiene, Spülmöglichkeit etc. etc.
das wäre auch völlig überzogen
Offiziell darf man ja noch nicht mal einen Wasserkocher für Tee u.ä. mitnehmen
Völlig richtig und klar das das nicht geht. Das mit dem Wasserkocher ist wohl so, das da ggf. was in Brand geraten kann. Manche Leute passen halt nicht auf.
Mir geht es nicht "nur" um das MITTAGESSEN, sondern um ALLES, was mit FUTTER zusammenhängt.
Richtig. Ich hatte ja damals sehr schnell Verlängerung bekommen. Das habe ich auch gerne angenommen. Die Anwendungen sind OK. So viel Sport macht man sonst nicht.
BRÖTCHEN vom örtl. BÄCKER - und nicht mit aufgewärmtem Knetgummi / Pappdeckel!
Hihi, bei der Median waren die Brötchen reinste Pappe.
Leider gabs kein Weißbrot, dann hätte ich das genommen.
Aber trotzdem konnte man die Brötchen ja noch essen.
Frühstück und Abendessen waren aber sonst relativ unproblematisch.
Nach dem Vortrag macht man gern eine KAFFEEPAUSE mit einem kleinen KUCHEN und lernt Leute kennen.
Wenn man die Zeit dafür hat, geht das.
Manchmal hat man aber eine Anwendung nach der anderen.
Wenn dann mal Zeit war bin ich auch gerne aufs Zimmer gegangen und hab mich nen Moment hingelegt.
Schön ist es, wenn sich die Teilnehmer bei Tisch zu Speisezeiten TREFFEN.
Ja, leider war es bei der Median so, das freie Platzwahl war. War total verwundert, weil ich das von meiner ersten ReHa nicht kannte.
Fand ich ich sehr schlecht, denn so sitzen auch oft viele Leute alleine.
Werden die Plätze zugewiesen, sitzen auch immer die gleichen Leute zusammen und es ist sehr einfach Kontakt zu knüpfen, auch für Leute die nicht so kontaktfähig sind.
Da, wo das ESSEN gut war, hat es mir stets am besten gefallen.
Logisch, denn das Essen trägt zu einem großen Teil zur Genesung bei.
Dazu gehört auch ein wenig Deko (zu bestimmten Feiertagen wie z.B. Ostern) im Speisesaal, aber auch das bekommt die Median nicht hin. Das man Ostersonntag wenigstens mal ein Frühstücks Ei essen kann wäre auch schön gewesen. Auf freundliche Nachfrage bei einem der Mitarbeiter wurde man noch angemotzt.
Leider trifft es zu, dass die HAUSKÜCHEN zugunsten der Großküchenanlieferung mehr und mehr geschlossen werden.
Genau das ist das Problem. Heute wird nur an Profit gedacht. Hauptsache die Führungsebene der Klinik kann seine Gehälter ordentlich erhöhen.

Trotz alle dem würde ich immer wieder eine ReHa beantragen.
Mir hat es gut getan und man kommt vor allem mal aus dem Alltagstrott raus.
Ganz kostenlos ist es ja nicht, 10 Euro pro Tag muss man selber zuzahlen.
Dafür bekommt man schon richtig viel geboten.
Ich denke es ist gut, wenn man versucht in eine kleine Klinik zu kommen, die keiner Kette anhängt.
Da ist man meistens besser aufgehoben.

Die Terminplanung war auch so ein Fall für sich in der Median.
Man bekommt den Anwendungsplan immer nur für den nächsten Tag.
Oft genug wurde der aber noch mehr als 1x umgestellt.
Auch das kannte ich so nicht, weil andere Kliniken Wochenpläne erstellen.
Das mal ne Anwendung ausfällt, kann passieren. Oder eine Kleinigkeit umgestellt wird.
Aber an sich können die Anwendungen für eine Woche fix sein.
Man möchte doch selber auch mal bisschen im Voraus planen.
Vielleicht mal ne Stadtbesichtigung o.ä. buchen oder was auch immer.
Nur dazu muss man frühzeitig wissen, wann man mit den Anwendungen durch ist.

Praktisch war bei der Median, das ich meinen PKW kostenlos parken konnte.
Ich bekam kostenlos eine Karte fürs Parkdeck. Wenn auf dem Parkplatz vorm Haus was frei war konnte man auch dort kostenlos parken. Und da war oft was frei.
In Bad Oeynhausen ist z.B. sehr schwierig mit Parken.
Dort muss man für sehr viel Geld in ein öffentliches Parkhaus und hat noch gutes Stück zur Klinik zu laufen.
Bahn fahren war in dem Fall für mich viel zu umständlich.
Mit dem PKW hatte ich auch den Vorteil mobiler zu sein.
Mal eben zum Supermarkt und mal paar Kleinigkeiten einkaufen oder so.
Die hohen Preise im Kiosk in den Kliniken muss man sich dann nicht antun.
Auch konnte ich sehr viel mehr von zu Hause mitnehmen, also Wäsche usw.

Was ein wenig blöd war, war der Abreisetag.
Der Witz ist, das dann ja gar keine Anwendungen mehr sind und man direkt früh morgens abreisen kann.
Ich hatte den Arzt gefragt ob ich denn nicht am vorletzten Tag nach der letzten Anwendung meine Papiere bekommen kann und nach Hause kann. Ich hatte ja nur 1 - 1,5h Autofahrt. War nicht möglich.
Was ich letztendlich spießig fand. Schließlich war man doch nicht im Knast.
Ich war dann nachmittags um 15 Uhr rum fertig und hing dann bis zum nächsten morgen rum.
Somit packte ich nach der letzten Anwendung so viel wie ging und brachte das meiste schon ins Auto.
Am Abreisetag holte ich um 7 Uhr direkt meine Papiere und fuhr nach Hause. Auf die Pappbrötchen hatte ich auch keine Lust mehr. Habe auf dem Weg nach Hause leckere Brötchen von nem guten Bäcker geholt.
zu Hause hatte ich schon Bescheid gesagt das leckere Eier gekocht werden.
Als ich dann zu Hause ankam hab ich gemütlich und in Ruhe gefrühstückt.
Nach 5 Wochen reicht es eine mit den Pappbrötchen.

Ach ja, ich durfte auch an Ostern nicht nach Hause. Einfach unverständlich.
Ich hätte morgens nach Hause fahren können und hätte aber Abends wieder in der Klink sein müssen.
Das machte keinen Sinn. Also blieb ich dort, bekam aber Besuch.
An Feiertagen hängt man halt ab, weil ja keine Anwendungen sind.
Am Samstag war zwar was auf dem Plan, aber das ist dann nur Kraftraum und Schwimmen.
Eben Anwendungen wo mit so wenig Personal wie möglich viele Patienten durchgeschleust werden können.
Bringt auf einfache Weise, ohne viel zu tun das volle Geld für die Klinik.

Gruß
sven
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