Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

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donalf
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Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#1

Beitrag von donalf »

Hallo,


ich bin seit einem Jahr (oder länger) mit Unterbrechungen, schon auf der Suche nach einen HG für mein rechtes Ohr.
Lt. AK ist es nicht möglich, soviel Tiefen einzuregeln, dass ich bei Musik auch wieder Bass auf rechts höre.

Beim Testen der Geräte habe ich das linke Ohr mit einen Stopfen zugemacht - Radio ein - und mit dem Rechten Ohr
getestet mit HG raus und rein um den Underschied festzustellen.

Ist das Falsch?

Der AK sagte, es geht hier nicht um Musik sondern um Sprache.
Kann ich Musik (Bass) rechtes Ohr vergessen und ich sollte mich "nur" um das Sprachverständnis kümmern?

Für was braucht man dann die z.B. 20 Frequenzbänder?

Vielen Dank schon mal im voraus.

Alfons
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AnnaGreta
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#2

Beitrag von AnnaGreta »

Moin Alfons,
warum sollte es nicht um Musik gehen ?

Du möchtest die Bässe wieder hören. Sag dem Akustiker das und er soll dein Hörgerät bitte vernünftig einstellen.
Wenn das Gerät, das du gerade testest, das nicht leisten kann, dann teste ein anderes Gerät.
Sollte der Akustiker mit der richtigen Anpassung des Geräts überfordert sein, dann gehst du woanders hin. Die Dinger sind so teuer, da kann man schon was erwarten.

Ich trage seit sieben Jahren Hörgeräte, und natürlich geht es nicht NUR um das Sprachverständnis.

Viele Grüße
Dani!
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#3

Beitrag von Dani! »

50dB zu veestärken, um Bässe überhaupt wahr zu nehmen, ist schon ordentlich Wumms. Nämlich mehr als der 300 Fache Schalldruck als bei Normalhörenden.
Dazu kommt: Tiefe und sehr hohe Töne hören auch Normalhörende schon um Größenordnungen schlechter als den mittleren Tonbreeich.

Um Tiefe Töne effektiv zu verstärken müsste man geschlossene Otoplastiken verwenden. Das will man nicht den ganzen Tag im Ohr haben. Bei offenen Ohrpassstücken kann sich der nötige Druck nicht im Gehörgang aufbauen. Der Bass fliest einfach ohne Gegendruck aus dem Ohr. Der Akustiker kann da kaum was machen.

Und schließlich beklagen sich schon Hochtonschwerhörige über mangelnden Druck der Hörgeräte im Tieftonbereich. Dann geht es erst Recht nicht bei Tieftonschwerhörigen.
Dominik
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donalf
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#4

Beitrag von donalf »

Also sollte ich doch mit "besseren" Sprachverständnis zufrieden sein und die Bässe vergessen.
Bringen mir die 20 oder mehr Frequenzbänder etwas ? oder reichen da auch z.B. 8 ?
Dani!
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#5

Beitrag von Dani! »

20 Frequenzbänder können helfen, müssen aber nicht. Das musst du leider individuell testen.

Theoretisch helfen können mehr Bänder bei der internen Verarbeitung und Reduzierung von manchen Störgeräuschen. Da muss man aber einen der Akustiker hier Fragen.
Dominik
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AnnaGreta
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#6

Beitrag von AnnaGreta »

Dani! hat geschrieben: 21. Aug 2022, 18:06 50dB zu veestärken, um Bässe überhaupt wahr zu nehmen, ist schon ordentlich Wumms. Nämlich mehr als der 300 Fache Schalldruck als bei Normalhörenden.
Dazu kommt: Tiefe und sehr hohe Töne hören auch Normalhörende schon um Größenordnungen schlechter als den mittleren Tonbreeich.

Um Tiefe Töne effektiv zu verstärken müsste man geschlossene Otoplastiken verwenden. Das will man nicht den ganzen Tag im Ohr haben. Bei offenen Ohrpassstücken kann sich der nötige Druck nicht im Gehörgang aufbauen. Der Bass fliest einfach ohne Gegendruck aus dem Ohr. Der Akustiker kann da kaum was machen.

Und schließlich beklagen sich schon Hochtonschwerhörige über mangelnden Druck der Hörgeräte im Tieftonbereich. Dann geht es erst Recht nicht bei Tieftonschwerhörigen.
ich trage geschlossene Schirmchen. Die passen genau und ich spüre sie nicht. Ich bin im Hochtonbereich schwerhörig. Das läßt sich vollständig korrigieren.
AnnaGreta
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#7

Beitrag von AnnaGreta »

AnnaGreta hat geschrieben: 21. Aug 2022, 19:59
Dani! hat geschrieben: 21. Aug 2022, 18:06 50dB zu veestärken, um Bässe überhaupt wahr zu nehmen, ist schon ordentlich Wumms. Nämlich mehr als der 300 Fache Schalldruck als bei Normalhörenden.
Dazu kommt: Tiefe und sehr hohe Töne hören auch Normalhörende schon um Größenordnungen schlechter als den mittleren Tonbreeich.

Um Tiefe Töne effektiv zu verstärken müsste man geschlossene Otoplastiken verwenden. Das will man nicht den ganzen Tag im Ohr haben. Bei offenen Ohrpassstücken kann sich der nötige Druck nicht im Gehörgang aufbauen. Der Bass fliest einfach ohne Gegendruck aus dem Ohr. Der Akustiker kann da kaum was machen.

Und schließlich beklagen sich schon Hochtonschwerhörige über mangelnden Druck der Hörgeräte im Tieftonbereich. Dann geht es erst Recht nicht bei Tieftonschwerhörigen.
ich trage geschlossene Schirmchen. Die passen genau und ich spüre sie überhaupt nicht. Ich bin im Hochtonbereich schwerhörig. Das läßt sich vollständig korrigieren.
Der Akustiker muß einfach ein Profi sein.
Dani!
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#8

Beitrag von Dani! »

AnnaGreta hat geschrieben: 21. Aug 2022, 19:59 ich trage geschlossene Schirmchen. Die passen genau und ich spüre sie nicht. Ich bin im Hochtonbereich schwerhörig. Das läßt sich vollständig korrigieren.
Richtig, du hast eine Hochtonschwerhörigkeit. Die ist wesentlich leichter zufriedenstellend anpassbar als TieftonSH. Wobei „vollständig „ dürfte auch das nicht korrigiert sein. Aber diese Wahl hat Alfons ohnehin nicht.
Dominik
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MarkoPlus
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#9

Beitrag von MarkoPlus »

Dani! hat geschrieben: 21. Aug 2022, 18:06

Um Tiefe Töne effektiv zu verstärken müsste man geschlossene Otoplastiken verwenden. Das will man nicht den ganzen Tag im Ohr haben. Bei offenen Ohrpassstücken kann sich der nötige Druck nicht im Gehörgang aufbauen. Der Bass fliest einfach ohne Gegendruck aus dem Ohr. Der Akustiker kann da kaum was machen.

Und schließlich beklagen sich schon Hochtonschwerhörige über mangelnden Druck der Hörgeräte im Tieftonbereich. Dann geht es erst Recht nicht bei Tieftonschwerhörigen.
Warum nicht geschlossene Ohrpassstücken?
Wenn es keine Wahlmöglichkeiten gibt, gewöhnt er sich daran. Ich habe einen schweren Hörverlust und ich trage sie, als ob sie ein Teil von mir wären. Das ist der Kompromiss, den ich akzeptiert habe. Ich kann Hörgeräte nicht verwenden, wenn sie nicht geschlossen sind. Und er muss sich daran gewöhnen.
Ich gebe zu, dass das Ohr dann feuchter ist, weil es keine Luft gibt, in diesem Fall empfehle ich, die Ohrstäbchen öfter zu verwenden, mindestens 1-2 Mal am Tag, es hängt davon ab, wie oft es passiert. Ich brauche es am häufigsten, wenn es draußen heiß ist.
britta.b
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#10

Beitrag von britta.b »

Ja, warum denn nicht geschlossene Otoplastiken, wenn das Ergebnis damit am besten ist.
Ich trage seit vielen Jahren harte Acryl Schalenotoplastiken ohne Belüftungsbohrungen zum meinen beiden Naida UP.
Klar war es Anfangs eine Umgewöhnung von der belüfteten Schalenotoplastiken auf die Unbelüfteten umzusteigen, aber nach zwei, drei Wochen hatte ich mich daran gewöhnt. Heute trage ich sie ganztags vom Aufstehen bis zum Schlafengehen und ich spüre sie gar nicht mehr sie sind ein Teil von mir geworden, im Gegensatz zur großen Plastikgaumenplatte meiner oberen Totalprothese. Ich komme inzwischen zwar mit meinen beiden Totalprothesen gut zurecht, empfinde die Gaumenplatte aber, im Gegensatz zu meinen Otoplastiken und Hörgeräten, nach wie vor als Fremdkörper. Na ja vielleicht gibt sich das auch noch, denn ich bin seit Jahrzehnten Hörgeräteträgerin, aber erst seit ein paar Monaten Gebissträgerin.

An den ganz heißen Tagen wie jetzt nehme ich die Otoplastiken und Geräte alle 2-3 Stunden mal kurz raus und trockne Otoplastiken und meine Ohren mit Kosmetiktüchern.

Liebe Grüße
Britta
Crackliner
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#11

Beitrag von Crackliner »

Die Menschen sterben so wie sie geboren wurden. Ohne Haare, ohne Zähne, und ohne Geist. Nun kann jeder sehen wie weit er ist.
Nur fantasielose flüchten in die Realität.
AnnaGreta
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#12

Beitrag von AnnaGreta »

AnnaGreta hat geschrieben: 21. Aug 2022, 20:00
AnnaGreta hat geschrieben: 21. Aug 2022, 19:59
Dani! hat geschrieben: 21. Aug 2022, 18:06 50dB zu veestärken, um Bässe überhaupt wahr zu nehmen, ist schon ordentlich Wumms. Nämlich mehr als der 300 Fache Schalldruck als bei Normalhörenden.
Dazu kommt: Tiefe und sehr hohe Töne hören auch Normalhörende schon um Größenordnungen schlechter als den mittleren Tonbreeich.

Um Tiefe Töne effektiv zu verstärken müsste man geschlossene Otoplastiken verwenden. Das will man nicht den ganzen Tag im Ohr haben. Bei offenen Ohrpassstücken kann sich der nötige Druck nicht im Gehörgang aufbauen. Der Bass fliest einfach ohne Gegendruck aus dem Ohr. Der Akustiker kann da kaum was machen.

Und schließlich beklagen sich schon Hochtonschwerhörige über mangelnden Druck der Hörgeräte im Tieftonbereich. Dann geht es erst Recht nicht bei Tieftonschwerhörigen.
ich trage geschlossene Schirmchen. Die passen genau und ich spüre sie überhaupt nicht. Ich bin im Hochtonbereich schwerhörig. Das läßt sich vollständig korrigieren.
Der Akustiker muß einfach ein Profi sein.
Ich habe meine Akusitkerin heute gefragt. Auch bei Tieftonschwerhörigkeit kann ein guter Akustiker viel machen. Auf jeden Fall ist es möglich, die Bässe wieder zu hören. Gut angepasste geschlossene Otoplastiken drücken nicht. Viele Grüße aus Flensburg !
donalf
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#13

Beitrag von donalf »

vielen Dank Anna Greta.

Meine neue Überlegung war, wenn man mehr als das 300 Fache Schalldruck braucht und tiefe Töne zu hören, sich nicht einfach mit einem Kassengerät zufrieden zu geben. Welches "mitläuft", den Hauptteil der Arbeit macht doch das noch "relativ" gute linke Ohr.
Oder liege ich hier falsch?

Ist es eine Gute Idee, wie schon ein anderer User geschrieben hat, sich das gute Ohr zuzumachen um dann zu sehen (hören) was am rechten ankommt?
Oder sollte man nur das Gesamtbild betrachten? Also was links und rechts kommt?

Noch eins, wäre ein ImOhr Gerät eine Option?
Gibt es da mittlerweile was brauchbares? Sind die Dinger immer noch so sehr reparaturbedürftig?
Dani!
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#14

Beitrag von Dani! »

AnnaGreta hat geschrieben: 23. Aug 2022, 14:47
AnnaGreta hat geschrieben: 21. Aug 2022, 20:00
AnnaGreta hat geschrieben: 21. Aug 2022, 19:59

ich trage geschlossene Schirmchen. Die passen genau und ich spüre sie überhaupt nicht. Ich bin im Hochtonbereich schwerhörig. Das läßt sich vollständig korrigieren.
Der Akustiker muß einfach ein Profi sein.
Ich habe meine Akusitkerin heute gefragt. Auch bei Tieftonschwerhörigkeit kann ein guter Akustiker viel machen. Auf jeden Fall ist es möglich, die Bässe wieder zu hören. Gut angepasste geschlossene Otoplastiken drücken nicht. Viele Grüße aus Flensburg !
Sag das bitte all jenen Hochtonschwerhörigen, die sich darüber beklagen, dass sich gestreamte Musik beschissen anhört, weil einfach keine Bässe ankommen. Dabei brauchen sie doch bloß einen Profi!

Dass die einzige Lösung bei diesem Hörverlust ist, sich geschlossene Otoplastiken anfertigen zu lassen hatte ich schon geschrieben. Die meisten kommen damit aber nicht klar. Erst Recht nicht, wenn das andere Ohr Normalhörend ist.
Dominik
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#15

Beitrag von AnnaGreta »

Dani! hat geschrieben: 23. Aug 2022, 23:48
AnnaGreta hat geschrieben: 23. Aug 2022, 14:47
AnnaGreta hat geschrieben: 21. Aug 2022, 20:00 Der Akustiker muß einfach ein Profi sein.
Ich habe meine Akusitkerin heute gefragt. Auch bei Tieftonschwerhörigkeit kann ein guter Akustiker viel machen. Auf jeden Fall ist es möglich, die Bässe wieder zu hören. Gut angepasste geschlossene Otoplastiken drücken nicht. Viele Grüße aus Flensburg !
Sag das bitte all jenen Hochtonschwerhörigen, die sich darüber beklagen, dass sich gestreamte Musik beschissen anhört, weil einfach keine Bässe ankommen. Dabei brauchen sie doch bloß einen Profi!

Dass die einzige Lösung bei diesem Hörverlust ist, sich geschlossene Otoplastiken anfertigen zu lassen hatte ich schon geschrieben. Die meisten kommen damit aber nicht klar. Erst Recht nicht, wenn das andere Ohr Normalhörend ist.
Moin , du, ich sag allen Schwerhörigen, dass sie sich nicht zufrieden geben sollen mit schlecht angepassten Hörgeräten, drückenden Otoplastiken und einem unmotivierten Akustiker. Ich würde Hörgeräte-Kersten empfehlen, aber die gibt es nur im Norden.
Musihu
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#16

Beitrag von Musihu »

Hallo,
Die Hochtonschwerhörigkeit ist oft im Alter der Fall und
Ist mit mit HG recht gut zu behandeln. Denke auch, dass durch geschlossene Otoplastik die Bässe gut kommen. In meinem rechten HG sind noch Belüftungslöcher, dadurch sind die Bässe schwächer. Wenn ich dann mit dem Daumen zu halte sind die Bässe deutlicher. Im linken Ohr leider keine Bässe mehr hörbar durch M. Meniere. Da hilft auch kein Akustiker. Hier hört sich alles grässlich an durch die Höhen und Verzerrungen nebst Tinnitus. Ich misse die Bässe auf dieser Seite sehr. Kein harmonisches Hören mehr möglich, oder hat jemand gegenteilige Erfahrungen.
Dani!
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#18

Beitrag von Dani! »

Ist das eine Demonstration, wie sich schräge, total verzerrte Musik anhört?
Dominik
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Vorsicht bissig.
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#19

Beitrag von rabenschwinge »

Nee, aber ein Sinnbild dafür wie wir Musik wahrnehmen : via Schwingungen.

Ich dachte Du kennst den Text von Grönis " Sie mag Musik nur wenn sie laut ist" @Dani
Musihu
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Re: Tieftonschwerhörigkeit was ist (noch) möglich was nicht ?

#20

Beitrag von Musihu »

Hallo, ich höre auf dem linken Ohr erst Frequenzen ab 1000 Herz und entsprechender Lautstärke, vielleicht so 60 dB und verzerrt. Ich glaube nicht, dass die unteren Frequenzen mittels HG wieder hergestellt werden können da der Schaden im Innenohr liegt. Meine jetzigen HG Phonak Marvel 90. Die Sinneshärchen für die Tiefen sind halt irreversibel geschädigt. Gerade die Bässe sind bei Musikhören entscheidend. HG sind eben nur Verstärker und sind nicht annähernd in der Lage das natürliche Hören wieder herzustellen. Ich lache mich jedesmal „krank“ wenn bestimmte HG Hersteller solche Versprechen in ihrer Werbung farvorisieren . Außenstehende glauben das sogar noch, verrückt. Es geht letztendlich wirklich nur ums Sprachverstehen was natürlich am wichtigsten ist, das sollte wenigstens funktionieren, Musik löst viele Emotionen aus, schade wenn man mehr oder weniger drauf verzichten muss.
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