Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

tyleke
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#251

Beitrag von tyleke »

777 hat geschrieben: 12. Jan 2026, 22:44 Alles, egal was defekt ist wird ersetzt umsonst?
Das hat 300 € für beide HGs gekostet. Für 4 Jahre ist erst einmal alles abgedeckt, Porto, Austausch, Reparatur. Wenn es aber nach der Gewährleistung ein so gravierendes Problem gibt, dass es nicht repariert werden kann, wird ein Eigenanteil von 30 % fällig und man bekommt ein neues HG. Aber dann bekommt man auch einen neuen Kassenzuschuss (Deutschland), so dass man nichts "draufzahlt". Man bekommt dann aber nicht eine aktuelle Version sondern das HG in der Variante, das kaputt gegangen ist, sofern verfügbar. Wenn nicht, etwas Gleichwertiges.
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StefWt
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#252

Beitrag von StefWt »

777 hat geschrieben: 12. Jan 2026, 22:45
tyleke hat geschrieben: 12. Jan 2026, 22:34 Und was macht ihr jetzt, wenn ihr erkältet seid?
Wenn es nur bisschen ist geh ich hin, mit starker Männergrippe bleibe ich eh im Bett :crazy:
Wenn es auch darum geht, hörtechnisch was zu entscheiden, würde ich vermutlich warten. Zumindest bei mir geht es direkt auf die Ohren und ich höre dann auch ( noch) schlechter. Ich habe aktuell auch wieder eine fette Nebenhöhlenentzündung...ist bei mir die Regel nach jeder noch so kleinen Erkältung.
Hz 125 250 500 750 1000 1500 2000 3000 4000 6000 8000
R 25 20 25 30 40. 50 35 40 55 55 55 .
L 15 30 40 40 30 40 30 45 40 50 70
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#253

Beitrag von 777 »

Jo wenn sowas gemeint ist, würde ich es auch verschieben. Ich dachte an normale Kontrolltermine...
Moin Moin und viele Grüße aus dem nördlichsten Bundesland :wave:
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#254

Beitrag von Ohrenklempner »

tyleke hat geschrieben: 13. Jan 2026, 11:05 Das hat 300 € für beide HGs gekostet. Für 4 Jahre ist erst einmal alles abgedeckt, Porto, Austausch, Reparatur. Wenn es aber nach der Gewährleistung ein so gravierendes Problem gibt, dass es nicht repariert werden kann, wird ein Eigenanteil von 30 % fällig und man bekommt ein neues HG. Aber dann bekommt man auch einen neuen Kassenzuschuss (Deutschland), so dass man nichts "draufzahlt".
Dazu ein paar Anmerkungen:
"dass es nicht repariert werden kann" gibt es nicht. Hörgeräte können in der Regel mindestens 10 Jahre nach Markteinführung und mindestens sechs Jahre nach Ausphasung repariert werden.
Einen neuen Kassenzuschuss bekommt man erst nach sechs Jahren, zumindest bei den nicht-vdek-Krankenkassen und der Barmer. Bei allen anderen Krankenkassen (alle Ersatzkassen außer Barmer) gibt's den Zuschuss nach sechs Jahren nur, wenn die vorhandene Versorgung nicht mehr reparierbar, nicht mehr ausreichend oder nicht mehr vorhanden (=verloren) ist.
Und komisch ist das mit den 30% für ein neues Hörgerät bei einem Defekt. Die Reparatur ist normalerweise sehr viel günstiger.
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#255

Beitrag von tyleke »

Das schreibt Auzen dazu:
"1. Im Falle eines Schadens schickt Ihnen Auzen für die Dauer der Reparaturen Ersatzhörgeräte. Sollte Ihr Hörgerät vom Labor als nicht reparabel eingestuft werden, garantiert Auzen den identischen Ersatz für nur 30 % des Preises zum Zeitpunkt des Ersatzes.
Bei Verlust oder Diebstahl schickt Ihnen Auzen ein Ersatzgerät, das mit dem verlorenen Gerät identisch ist, für nur 30 % des Preises zum Zeitpunkt des Ersatzbedarfs.
2. Im Falle einer Beschädigung erhalten Sie Ihre vorläufigen Ersatzhörgeräte innerhalb weniger Tage. Sie müssen nur noch einen Abholtermin vereinbaren, um uns die beschädigten Hörgeräte zurückzuschicken.
Und natürlich geht der Versand auf unsere Kosten.
3. Wenn Ihre Hörgeräte repariert werden können, übernimmt Auzen die Kosten für Ersatzteile und Arbeit sowie die Kosten für den Rücktransport zu Ihnen.
Sollte Ihr Hörgerät nicht repariert werden können, schickt Ihnen Auzen ein identisches Ersatzgerät für nur 30 % des damaligen Preises. Und wieder gehen die Versandkosten auf uns."
Das Ganze heisst "Auzen Care" und kostet 150 € pro HG für 4 Jahre.
Das ist insofern übertrieben, dass ich bis jetzt 14 Tage auf mein "Express"- Paket warte. Aber immerhin hat mir Auzen heute erklärt, dass es bei Zoll festhängt, obwohl es das nicht sollte, weil es aus Frankreich nach Deutschland geht. Und es ist ein neuer Charger drin.
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#256

Beitrag von 777 »

Ich will es nicht schlecht reden, aber meine Gedanken bleiben:
Die können einem ja viel erzählen, dass es nicht mehr reparierbar war.
Bei Verlust meldest du dich ohnehin bei deiner KK und hast dann womöglich gar keine Kosten.
Gibt es die Wartungspauschale der KK für Onlinehandler auch, oder nur bei Ladengeschäften? Die müsste ja auch irgendwie zum Tragen kommen dann.
Moin Moin und viele Grüße aus dem nördlichsten Bundesland :wave:
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#257

Beitrag von svenyeng »

Hallo!

Das wäre mir alles zu viel Stress.
Und 14 Tage mit nicht richtig funktionierenden HGs geht auch nicht.
Geiz ist eben geil. Da muss man mit gewissen Einschränkungen und Stress leben.

Auzen Care macht wenig Sinn. 2 Jahre Garantie hat man immer und oft sogar noch länger. In dieser Zeit zahlt man eh nichts für Reparaturen. Verlust ist ein ganz anderes Thema.

Gruß
sven
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#258

Beitrag von Ohrenklempner »

Klingt ja ganz nett. Die Verlustabsicherung ist gut. Der Rest... puuh, dünnes Eis.


Zitate von der Webseite:
https://auzen.com/de/pages/garantie-auzen-care hat geschrieben:Sie haben kein Auzen Care

Wenn Ihre Hörgeräte nicht repariert werden können und Sie diese ersetzen möchten, müssen Sie den vollen Preis für die neuen Hörgeräte bezahlen. Die Versandkosten gehen natürlich auf uns.
Ausgehend von dem Fakt, dass Hörgeräte mindestens sechs Jahre nach Verkaufsende repariert werden können, das schließt auch einen "Swap", d.h. "Reparaturtausch", beim Hersteller ein, schlussfolgere ich daraus: Damit ist höchstwahrscheinlich gemeint, wenn Auzen das Gerät nicht selbst reparieren kann, dann wird es eingeschickt bzw- getauscht und man muss den vollen Kaufpreis bezahlen, obwohl man nur die Reparaturkosten plus ggf. mit einem Aufschlag für die Aufwendungen seitens Auzen bezahlen müsste. Selbst die 30% Kaufpreis (mit Auzen Care) sind ganz schön teuer verglichen mit den Reparaturkosten vom Hersteller. Die andere Möglichkeit, dass das Gerät wirklich irreparabel ist, besteht nicht. Denn wenn es irreparabel ist, ist es schon lange vom Markt und kann nicht mehr durch ein Neues ersetzt werden.

Dazu das:
https://auzen.com/de/pages/conditions-utilisation hat geschrieben:Bei Bruch muss das Produkt zwingend an Auzen in einem Paket mit Paketverfolgung zurückgesandt werden, so dass es in unserem Labor überprüft werden kann. (...) Das Gutachten bestimmt, ob das Gerät repariert werden kann oder als irreparabel erklärt wird.
Damit ist klar, dass Auzen über "reparabel" und "irreparabel" entscheidet und damit auch darüber, ob man für die Herstellerreparatur 30% des Kaufpreises (oder den gesamten Kaufpreis ohne Auzen Care) zahlen muss oder nicht. Und damit kommen wir zu diesem Haken:
Auzen Care gilt für das/die Hörgerät(e), die anhand ihrer Seriennummer(n) auf der Rechnung definiert sind.
Das bedeutet, einmal vom Hersteller repariert, "Akkutausch", oder was auch immer, bedeutet in der Regel eine neue Seriennummer und damit das Ende von Auzen Care.

Und dann noch das:
https://auzen.com/de/pages/garantie-et-assurances hat geschrieben:Herstellergarantie
Alle auf der Website von Auzen erworbenen Hörgeräte haben eine 4-jährige Herstellergarantie. Sollten Defekte oder Herstellungsfehler bei den auf unserer Plattform gekauften Produkten auftreten, werden diese behoben oder das Gerät wird ausgetauscht.
Das heißt, Auzen gibt sowieso vier Jahre Garantie auf die Geräte. Man soll Auzen Care mit einer Laufzeit von vier Jahren kaufen für eine beworbene Leistung, die sowieso schon in den AGB geregelt ist? Fairerweise muss ich sagen, dass das nicht die Verlustabsicherung betrifft.
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#259

Beitrag von 777 »

Klingt nach doppeltgemoppelt. Heißt Hersteller springt 4 Jahre ein ohne dass mir Kosten entstehen. Bleibt nur die Sache bei Verlust, das klingt gut.

Irgendwie klingt die Werbung seltsam, erst was Auzen alles übernimmt und dann, dass der Hersteller ohnehin einsteht. Verstehe die Logik dahinter noch nicht ganz... :crazy:
Moin Moin und viele Grüße aus dem nördlichsten Bundesland :wave:
tyleke
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#260

Beitrag von tyleke »

777 hat geschrieben: 13. Jan 2026, 23:13 Gibt es die Wartungspauschale der KK für Onlinehandler auch, oder nur bei Ladengeschäften? Die müsste ja auch irgendwie zum Tragen kommen dann.
Mein Wissensstand von 07/25: Wenn man online in Deutschland kauft, greift der Online-Händler die Pauschale ab (Hearly, MSE). Da Auzen in der Schweiz sitzt, hat meine KK die Wartungspauschale nicht an Auzen gezahlt. Meine KK hat mir dann eine Liste mit Akus im Umfeld von 5 km geschickt, der Aku, den ich dann gefunden habe, konnte sich die Wartungspauschale von der TK abrufen. In meinem Fall bekommt also mein lokaler Aku die Wartungspauschale und Auzen den HG- Anteil. Das läuft aber nicht automatisch so.
Danke für Eure Gedanken.


Und zu "Auzen Care" habe ich zwei Dinge im Kopf gehabt - Verlust und Akku-Defekt.

Verlust: Der Mann meiner Physiotherapeutin hatte in der Phase meiner Austestung seine ersten HGs bekommen, InEars, und hat beim ersten Joggen gleich eins verloren. Und jetzt, 4 Monate später, muss ich ehrlicherweise sagen, der HdOs mit Otoplastik zwar gut sitzen, aber mit Brille und Brillenwechsel ich es doch einmal im Haus verloren habe (beim Vorbeugen zum Reinigen der Katzentoilette, es lag dann daneben) und der eisige Winter hier mit Stirnband/Mütze auch so Einiges an Potential zum Verlust bildet. Das fand ich dann sehr beruhigend, dass ich , gerade als HG-Neuling, abgesichert bin.

Akku-Defekt: da wurde ja hier im Forum ausdrücklich vor gewarnt. Da habe ich bei Auzen nachgefragt, ein Akkuwechsel bedingt keine neue Seriennummer.

Geiz ist Geil-Mentalität: Ich finde diese Phrase einfach nicht passend. Meine HG-Findung ist ja nun ganz ausführlich in diesem Thread nachzulesen. Ich sehe die Vorteile eines lokalen Akus, aber den muss man erst einmal finden. Zu dem Zeitpunkt, als ich bei Auzen gekauft habe, hatte ich den nicht. Die Betreuung dort war schneller, transparenter, niemand wollte mir irgend etwas andrehen, es wurde nicht in eine hochpreisige Richtung beraten. Die Online- Anpassung hat nach anfänglichen Schwierigkeiten gut gepasst und 20 Minuten gedauert.

Unbestritten ist ein lokaler Aku Gold wert, jetzt habe ich ja einen, und werde mich in 5,5 Jahren bestimmt zuallererst mit ihm hinsetzen und Optionen besprechen. Und dass ich jetzt ein ix7 habe, ist den niedrigen Preisen bei Auzen geschuldet, aber ich habe ja schon geschrieben, dass ich mit meinem Wissensstand heute bei einem lokalen Aku auch einen Mehrpreis zahlen würde.
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#261

Beitrag von tyleke »

Update "Express"- Paket: Es wurde von Paris über London nach Berlin geschickt und hängt deshalb (GB ist "Drittland") im Zoll fest. Auzen verschickt aus Frankreich, da hätte das jetzt bei einer Sendung nach Deutschland eigentlich nicht passieren sollen. Ich frage nach und berichte.
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#262

Beitrag von Ohrenklempner »

tyleke hat geschrieben: 14. Jan 2026, 10:32 Akku-Defekt: da wurde ja hier im Forum ausdrücklich vor gewarnt. Da habe ich bei Auzen nachgefragt, ein Akkuwechsel bedingt keine neue Seriennummer.
Nicht unbedingt, das kommt aber auf den Hersteller an. Bei GN, Oticon/Bernafon, Widex und Signia gibt's auf jeden Fall eine neue Seriennummer.
Wie das im Einzelfall gehandhabt und ausgelegt wird, kann sich ja dennoch von der Klausel in den Geschäftsbedingungen unterscheiden.
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#263

Beitrag von tyleke »

Auzen selbst stellt soweit ich weiß keine HGs her, sie bestellen vom Hersteller und online gibt es Akustiker, die die Anpassung durchführen.

Ich habe jetzt bei Auzen einen Anpassungstermin angefragt. Soll ich da fragen, wann es eine neue Seriennummer gibt (Akku-Tausch etc.) und wie die Reparatur abläuft? Ich mache mir gern eine Liste an Fragen und arbeite die dann ab, notfalls per Email.
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#264

Beitrag von Ohrenklempner »

Du hast ja schon gekauft, aber rein informativ wäre das für dich vielleicht interessant, wie es in Zukunft abläuft -- insbesondere nach den vier Jahren, wenn da ein Hörgerät irreparabel* defekt sein sollte. Den Service für Styletto IX wird es seitens Signia voraussichtlich bis 2033/2034 geben. Auch die ersten 2018 erschienenen Stylettos (Nx-Plattform, noch ohne Bluetooth und mti fest angebauter Hörerzuleitung) bekommen voraussichtlich noch die nächsten zwei Jahre den vollen Service.

*) irreparabel heißt, dass es nicht von Auzen repariert werden kann sondern vom Hersteller repariert/getauscht werden muss.
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#265

Beitrag von svenyeng »

Hallo!

Zum Thema Verlust:
Ich trage seit über 30 Jahren HGs und habe noch keine verloren.
Brillenträger bin ich auch von Kindheit an.
Die KK zahlt bei Verlust sofort ihren Zuschuss.
Heißt also, das man niemals ohne HGs da steht.
Warum also soll man da was versichern? Kostet nur unnötig Geld.

Du hast ja jetzt nen guten Akustiker vor Ort.
Dann mach alles über den und nichts mehr über Auzen.

Gruß
sven
Maju
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#266

Beitrag von Maju »

Bei zuzahlungsfreien .... ja. Aber wenn du 3000 Euro zusätzlich zahlst? ;)
svenyeng
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#267

Beitrag von svenyeng »

Hallo!

Du bekommst immer den Zuschuss. Auch bei teuren HGs.
Somit würde man bei Verlust immer zuzahlungsfreie HGs bekommen.

Man sollte halt auch ein bisschen vorsichtig sein.
Mützen o.ä. Würde ich als HG Träger eh nicht tragen. Oder ich muss die HGs dann rausnehmen.

Gruß
sven
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#268

Beitrag von Ohrenklempner »

Was spricht denn gegen eine Versicherung, wenn die Konditionen stimmen und man sich lieber absichern möchte als auf Risiko zu gehen? Du bestehst einerseits darauf, für eine hochwertige Hörgeräteversorgung notfalls einen Kredit aufzunehmen, andererseits lehnst du es ab, diesen Wert auch finanziell abzusichern. Ja, die Krankenkasse zahlt einen Festbetrag für einfache Hörgeräte, aber der Kredit läuft im Verlustfall trotzdem weiter, und zwar für nichts.

Ich kann mir schon vorstellen, dass es weh tun kann, wenn man sich Hörgeräte für 3000 Euro Aufzahlung gekauft hat und nach einer Woche passiert etwas und sie sind plötzlich weg.

Man sollte nur schauen, dass das Versicherungsangebot insgesamt auch stimmt. Einige Akustiker bieten auch Servicepakete an, die einen Verlustschutz beinhalten. Wenn eine Verlustversicherung 10-20 Euro im Monat kostet (je nach Kaufpreis der Hörgeräte), dann ist das in Ordnung. Soll man 40-50 Euro oder mehr im Monat dafür bezahlen, dann ist das zu viel.
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#269

Beitrag von tyleke »

Ohrenklempner hat geschrieben: 14. Jan 2026, 17:59 Was spricht denn gegen eine Versicherung, wenn die Konditionen stimmen und man sich lieber absichern möchte als auf Risiko zu gehen? Du bestehst einerseits darauf, für eine hochwertige Hörgeräteversorgung notfalls einen Kredit aufzunehmen, andererseits lehnst du es ab, diesen Wert auch finanziell abzusichern. Ja, die Krankenkasse zahlt einen Festbetrag für einfache Hörgeräte, aber der Kredit läuft im Verlustfall trotzdem weiter, und zwar für nichts.

Ich kann mir schon vorstellen, dass es weh tun kann, wenn man sich Hörgeräte für 3000 Euro Aufzahlung gekauft hat und nach einer Woche passiert etwas und sie sind plötzlich weg.

Man sollte nur schauen, dass das Versicherungsangebot insgesamt auch stimmt. Einige Akustiker bieten auch Servicepakete an, die einen Verlustschutz beinhalten. Wenn eine Verlustversicherung 10-20 Euro im Monat kostet (je nach Kaufpreis der Hörgeräte), dann ist das in Ordnung. Soll man 40-50 Euro oder mehr im Monat dafür bezahlen, dann ist das zu viel.
Ich habe für beide Stylettos ix7 nach Abzug des KK-Zuschusses 1740 € gezahlt. (Da sind sie, die absurd niedrigen Auzen-Preise). Wenn die Verlustversicherung jetzt für 48 Monate greift, dann kostet das 6,25 € im Monat. Das finde ich (angesichts der gewonnenen Seelenruhe) absolut ok.

Und zum Thema Verlust: Wenn Ihr in die Stadt geht und z.B. Sachen anprobiert( Pulli), nehmt Ihr dann die HG grundsätzlich vorher raus und steckt sie in ein Etui? Ich habe manchmal echt vergessen, dass ich die HGs drin habe. Auf Mützen und Kapuzen könnte ich im Winter nicht verzichten, Fahrradhelm auch nicht. Das sind bisher meine für Verlust anfälligen Situationen gewesen.
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#270

Beitrag von Neela »

Deine Konditionen scheinen mir recht günstig. Da ist es doch total in Ordnung, wenn dich das beruhigt.

Zum Thema Verlieren. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich beim Pulli an- oder ausziehen schon mal ein HG verloren hätte in de letzten 20 Jahren. Fahrradhelm trage ich ich fast täglich ohne Probleme. Aber ich würde das auch sofort merken, weil ja der Ton weg ist…
Rausgenommen hab ich sie zuletzt im Freizeitpark in der Achterbahn, weil ich das Risiko dort zu groß und ungünstig fand.
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Re: Meine HG-Reise...jetzt mit Otoplastik...alles noch schwieriger

#271

Beitrag von svenyeng »

Hallo!

@ohrenklempner:
Grundsätzlich stimme ich zu.

@all:
Also wie ich schon sagte, habe ich in über 30 Jahren mit HGs noch keines verloren.
Selbst wenn das HdO wegrutscht, hängt es noch am Draht des Hörers und selbst wenn der bricht hängt es noch an der Ummantelung. Die Hörer rutschen so nicht aus der Otoplastik.
Die Otoplastik selber sitzt fest im Ohr. Das merkt man, wenn die rausgehen würden.
Gefahr sehe ich da bei Schirmchen usw., da diese ja mal so und mal einsitzen und wohl nie richtig fest im Ohr sind.

Gruß
sven
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