ich möchte mal aus neugier wissen ob es nur mir so geht oder ihr das gleiche Empfinden habt wie ich, das Schwerhörigkeit auch in der eigenen Familie eher ein Tabuthema ist. Selbst schwerhörige Familienmitglieder meiden das Thema Schwerhörigkeit so gut es geht auch wenn man sich untereinander trifft. Da wird dann immer so getan als ob man alles versteht, drauflosgebrüllt, durcheinandergequatscht, etc. Ich selber kam kaum zu Wort und wenn dann hatte ich das Gefühl es hört mir keiner wirklich zu...
Thema Schwerhörigkeit noch immer Tabu?
Thema Schwerhörigkeit noch immer Tabu?
Hallo Leute,
ich möchte mal aus neugier wissen ob es nur mir so geht oder ihr das gleiche Empfinden habt wie ich, das Schwerhörigkeit auch in der eigenen Familie eher ein Tabuthema ist. Selbst schwerhörige Familienmitglieder meiden das Thema Schwerhörigkeit so gut es geht auch wenn man sich untereinander trifft. Da wird dann immer so getan als ob man alles versteht, drauflosgebrüllt, durcheinandergequatscht, etc. Ich selber kam kaum zu Wort und wenn dann hatte ich das Gefühl es hört mir keiner wirklich zu...
Sorry, bin grand so richtig down...
ich möchte mal aus neugier wissen ob es nur mir so geht oder ihr das gleiche Empfinden habt wie ich, das Schwerhörigkeit auch in der eigenen Familie eher ein Tabuthema ist. Selbst schwerhörige Familienmitglieder meiden das Thema Schwerhörigkeit so gut es geht auch wenn man sich untereinander trifft. Da wird dann immer so getan als ob man alles versteht, drauflosgebrüllt, durcheinandergequatscht, etc. Ich selber kam kaum zu Wort und wenn dann hatte ich das Gefühl es hört mir keiner wirklich zu...
Re: Thema Schwerhörigkeit noch immer Tabu?
Hallo,
ich glaube eher, dass Behinderungen allgemein ein Tabu-Thema in Deutschland sind. Verschiedene Behinderungen werden von den Nichtbehinderten anders wahrgenommen. Bei Gehbehinderungen können sich Nichtbetroffene eher reindenken. Eine Gipsbein hat fast jeder schonmal gehabt. Eine Hörbehinderung fällt aber erstmal nicht auf. Außerdem kann sich ein Schwerhöriger i.d.R. ganz gut unterhalten, solange die Umgebung wenig Störgeräusche hat. Daher entsteht vielleicht der Eindruck, dass mit derHG -Versorgung alles wieder gut ist.
Ich versuche mir einen Gesprächspartner zu angeln, so dass ich mich nur auf diesen konzentrieren muss; in einer großen Runde hat man mMn verloren.
Gruß
Alfred
ich glaube eher, dass Behinderungen allgemein ein Tabu-Thema in Deutschland sind. Verschiedene Behinderungen werden von den Nichtbehinderten anders wahrgenommen. Bei Gehbehinderungen können sich Nichtbetroffene eher reindenken. Eine Gipsbein hat fast jeder schonmal gehabt. Eine Hörbehinderung fällt aber erstmal nicht auf. Außerdem kann sich ein Schwerhöriger i.d.R. ganz gut unterhalten, solange die Umgebung wenig Störgeräusche hat. Daher entsteht vielleicht der Eindruck, dass mit der
Ich versuche mir einen Gesprächspartner zu angeln, so dass ich mich nur auf diesen konzentrieren muss; in einer großen Runde hat man mMn verloren.
Gruß
Alfred
bds Innenohrschwerhörigkeit ca. 80 dzb
Phonak Audeo R P50 13T UP + TV-Link
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Re: Thema Schwerhörigkeit noch immer Tabu?
Hallo Sanny,
ich finde Kommunikation ist generell problematisch, ob gut hörend oder schwerhörig
Ja, es ist eine Kunst und oft klappt es besser wenn man mal auf die nur-zuhörende Postion wechselt.
Ich kann hier wohl kaum adäquate Tipps für dich geben, denn ich kenne deine spezielle Problematik nicht.
Für mich war die Reha in Rendsburg positiv, sie hat mir gerade für das Miteinander-Kommunizieren viele Tipps vermittelt. Die Hörenden wissen auch nicht einfach so, wie man es gut oder besser macht.
In Rendsburg ist man 4 Wochen in einer Gruppe und verbringt tatsächlich viele Stunden miteinander. Dann kann man vor Ort schon das frisch gelernte umsetzen.
Liebe Grüße
Claudia
ich finde Kommunikation ist generell problematisch, ob gut hörend oder schwerhörig
Ja, es ist eine Kunst und oft klappt es besser wenn man mal auf die nur-zuhörende Postion wechselt.
Ich kann hier wohl kaum adäquate Tipps für dich geben, denn ich kenne deine spezielle Problematik nicht.
Für mich war die Reha in Rendsburg positiv, sie hat mir gerade für das Miteinander-Kommunizieren viele Tipps vermittelt. Die Hörenden wissen auch nicht einfach so, wie man es gut oder besser macht.
In Rendsburg ist man 4 Wochen in einer Gruppe und verbringt tatsächlich viele Stunden miteinander. Dann kann man vor Ort schon das frisch gelernte umsetzen.
Liebe Grüße
Claudia
