Re: Entscheidung für ein CI?
Verfasst: 31. Jan 2014, 22:04
Hallo otoplastik ,
CI -Operation zunächst ein mal (rein juristisch gesehen) den Tatbestand der Körperverletzung erfüllt. Daher müssen die Umstände möglichst genau abgeklärt werden. Hierzu müssen möglichst alle erforderlichen Informationen beschafft werden können. Sehr kooperativ scheinen die Kliniken in dieser Beziehung ja nicht zu sein, wenn sie bei einem derart wichtigen Punkt schlicht null Informationen liefern.
Anstatt mir andauernd den schwarzen Peter zu zu schieben, würde ich an Deiner Stelle jetzt ein mal einen Gang zurück schalten und überlegen, wo denn nun das eigentliche Problem liegt.
Und ausserdem wurde von der Threadstarterin nach unserer Meinung in punktoCI gefragt; "pro und contra". Ich denke, da darf ich auch ein paar Nachteile erwähnen.
Ich beispielsweise hätte die ersten Atombombenversuche abgelehnt - weil man zum damaligen Zeitpunkt nur im Experiment bestätigen konnte, dass sich nicht die gesamte Erdatmosphäre entzündet.
Wäre es anders gewesen, so bräuchten wir hier jetzt gar nicht mehr über allfällige Risiken einerCI -Operation zu diskutieren - eine Vorstellung, welche aus meiner Sicht durchaus über einen gewissen Charme verfügt
Man kann sich ja wirklich fragen, weshalb keine Informationen verfügbar sind. Ein ernsthaftes Problem besteht ja offensichtlich, wie das Zitat aus dem folgenden Link zeigt (danke serik); man findet es im zwölften Abschnitt in der siebten Zeile:
"Die Operation wird besonders schonend durchgeführt da der Bohrer eine Lautstärke von 130 dB erreicht und das Restgehör zusätzlich schädigt."
Link:
http://www.hoerrohr.org/2007/11/18/1ci- ... st-wendel/
Sagt ja eigentlich alles. Weshalb wird bei einerCI -Voruntersuchung nicht standardmässig darüber aufgeklärt?
Gruss fast-foot
Vielleicht ist Dir nicht ganz klar, was in Kliniken so alles abläuft. Ich würde mir an Deiner Stelle vielleicht ein mal überlegen, dass eineOtoplastik hat geschrieben:Hallo fast-foot,
ich finde einen Beitrag, in dem Du bereits 2009 auf die mögliche Schädigung durch Bohrgeräusch hingewiesen hast, aber auch damals schon die Quelle nicht (mehr) nennen konntest.
2013 hast Du dann auf den Bericht des CI-Symposiums 2007 verwiesen, den ich oben erwähnt habe. Ich hoffe, ich habe das alles richtig dargestellt.
Es ist völlig unklar, wie alt Deine Quelle ist und wie verlässlich. Und: auch, wenn es eine gute Quelle ist, ist sie vielleicht veraltet und entspricht nicht mehr dem, was Bohrgeräusche heutzutage für Restgehör bedeuten.
Du hantierst mit einer Information, die Eltern soviel Angst vor dem CI machen kann, dass sie sich vielleicht dagegen entscheiden. Vielleicht ist Dir nicht klar, wieviel Gewicht diese Aussage für andere haben kann.
Anstatt mir andauernd den schwarzen Peter zu zu schieben, würde ich an Deiner Stelle jetzt ein mal einen Gang zurück schalten und überlegen, wo denn nun das eigentliche Problem liegt.
Und ausserdem wurde von der Threadstarterin nach unserer Meinung in punkto
Ich beispielsweise hätte die ersten Atombombenversuche abgelehnt - weil man zum damaligen Zeitpunkt nur im Experiment bestätigen konnte, dass sich nicht die gesamte Erdatmosphäre entzündet.
Wäre es anders gewesen, so bräuchten wir hier jetzt gar nicht mehr über allfällige Risiken einer
Nein, da hast Du mich vermutlich falsch verstanden. Sinngemäss (etwas plakativ ausgedrückt) geht es darum, dass es für Dich offenbar das grössere Problem darstellt, wenn die Information, dass der Bohrer das Gegenohr schädigen kann, nicht zutreffend ist, als wenn die Schädigung tatsächlich eintritt (und niemand es für nötig hält, darüber zu informieren).Aber wenn Du neuen Mitgliedern diese als Gefahr benannte Information unterbreitest und sie damit eventuell verunsicherst, solltest Du diese Information belegen können.
Schließlich ist das auch einer Deiner Kritikpunkte, dass Ärzte nicht alles belegen. Da habe ich Dich doch richtig verstanden?
Man kann sich ja wirklich fragen, weshalb keine Informationen verfügbar sind. Ein ernsthaftes Problem besteht ja offensichtlich, wie das Zitat aus dem folgenden Link zeigt (danke serik); man findet es im zwölften Abschnitt in der siebten Zeile:
"Die Operation wird besonders schonend durchgeführt da der Bohrer eine Lautstärke von 130 dB erreicht und das Restgehör zusätzlich schädigt."
Link:
http://www.hoerrohr.org/2007/11/18/1ci- ... st-wendel/
Sagt ja eigentlich alles. Weshalb wird bei einer
Gruss fast-foot