Konstantes Audiogramm aber stetig sich verschlechterndes Hörerlebnis
Verfasst: 9. Aug 2023, 22:24
Hallo in die nette Runde,
ich hatte mich ja hier einmal kurz vorgestellt mit meiner Geschichte:
https://www.schwerhoerigenforum.de/phpb ... hp?t=13420
Mein Audiogramm mit beidseitigem Lärmschaden (C5 Senke) ist seit ca. Mai ziemlich stabil, was ich so grob 1x die Woche zu Hause mit einer App in einem sehr stillen Zimmer kontrolliere. Das schwankt nur je nach Tagesform so um die +/- 5dB. Wie ihr seht habe ich vor allem nen Lärmproblem gehabt aber lasse seit März keinen Schall mehr direkt durch Kopfhöher o.Ä. an mein Ohr.
Leider ist das Audiogramm zwar konstant aber ich habe nun das Problem, dass ich tiefe Töne als zunehmend unangenehm und zunehmend als lauter und präsenter empfinde. Ich muss laufend die Bässe aus Radio und TV herausdrehen damit ich den Ton wieder geniessen kann. Ich verstehe das nicht so recht, denn das Audiogramm ist ja sozusagen auch subjektiv und geht über die ganze Strecke vom Innenohr bis zum Schall wirklich im Kopf hören und das ist absolut konstant. Gibt es dafür irgendeine Erklärung? Ist das normal oder was geschieht hier und pegelt sich das irgendwann auf einem konstanten Niveau ein?
Ich stand letztens im Supermarkt an der Kasse als eine Lautsprecherdurchsage kam und ich dachte, die hätten da mehrere Subwoofer hinzugeschaltet und es schmerzte fast ein wenig. Das war nur wenige Wochen vorher bei gleichem Audiogramm nicht so.
Ich kann mir da momentan keinen Reim drauf machen. Ich hätte gedacht, dass die hohen Frequenzen dann irgendwie schlechter gehört werden müssten dazu oder die tiefen Frequenzen besser, wenn Bässe so nerven.
Mal angenommen, es sterben irgendwie noch weitere Härchen in der Hörschnecke ab, würde ich doch vermuten, dass man das im Audiogramm sehen müsste? Aber das Audiogramm ist wie gesagt seit dem vermuteten Hörsturz (wobei das die Frage ist ob das überhaupt einer war) nach einiger Zeit nun absolut konstant.
Die Lautstärke lasse ich übrigens absolut konstant. Es ist jetzt nicht so, dass ich die kontinuierlich hochdrehen muss oder so.
Audiogramm von heute habe ich mal einfach angehangen. So sieht das mehr oder weniger seit Mai aus bis auf Tagesformschwankungen. Bin fast 52 Jahre ... also der Drop bei 12KHz ist vermutlich einigermassen normal. Nur die C5 Senke eben Ergebnis von Knalltrauma und Lärmtrauma.
Wäre total nett, wenn da Jemand was zu sagen könnte.
ich hatte mich ja hier einmal kurz vorgestellt mit meiner Geschichte:
https://www.schwerhoerigenforum.de/phpb ... hp?t=13420
Mein Audiogramm mit beidseitigem Lärmschaden (C5 Senke) ist seit ca. Mai ziemlich stabil, was ich so grob 1x die Woche zu Hause mit einer App in einem sehr stillen Zimmer kontrolliere. Das schwankt nur je nach Tagesform so um die +/- 5dB. Wie ihr seht habe ich vor allem nen Lärmproblem gehabt aber lasse seit März keinen Schall mehr direkt durch Kopfhöher o.Ä. an mein Ohr.
Leider ist das Audiogramm zwar konstant aber ich habe nun das Problem, dass ich tiefe Töne als zunehmend unangenehm und zunehmend als lauter und präsenter empfinde. Ich muss laufend die Bässe aus Radio und TV herausdrehen damit ich den Ton wieder geniessen kann. Ich verstehe das nicht so recht, denn das Audiogramm ist ja sozusagen auch subjektiv und geht über die ganze Strecke vom Innenohr bis zum Schall wirklich im Kopf hören und das ist absolut konstant. Gibt es dafür irgendeine Erklärung? Ist das normal oder was geschieht hier und pegelt sich das irgendwann auf einem konstanten Niveau ein?
Ich stand letztens im Supermarkt an der Kasse als eine Lautsprecherdurchsage kam und ich dachte, die hätten da mehrere Subwoofer hinzugeschaltet und es schmerzte fast ein wenig. Das war nur wenige Wochen vorher bei gleichem Audiogramm nicht so.
Ich kann mir da momentan keinen Reim drauf machen. Ich hätte gedacht, dass die hohen Frequenzen dann irgendwie schlechter gehört werden müssten dazu oder die tiefen Frequenzen besser, wenn Bässe so nerven.
Mal angenommen, es sterben irgendwie noch weitere Härchen in der Hörschnecke ab, würde ich doch vermuten, dass man das im Audiogramm sehen müsste? Aber das Audiogramm ist wie gesagt seit dem vermuteten Hörsturz (wobei das die Frage ist ob das überhaupt einer war) nach einiger Zeit nun absolut konstant.
Die Lautstärke lasse ich übrigens absolut konstant. Es ist jetzt nicht so, dass ich die kontinuierlich hochdrehen muss oder so.
Audiogramm von heute habe ich mal einfach angehangen. So sieht das mehr oder weniger seit Mai aus bis auf Tagesformschwankungen. Bin fast 52 Jahre ... also der Drop bei 12KHz ist vermutlich einigermassen normal. Nur die C5 Senke eben Ergebnis von Knalltrauma und Lärmtrauma.
Wäre total nett, wenn da Jemand was zu sagen könnte.