Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

Rancher
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#26

Beitrag von Rancher »

2-3 Akkusätze? :-o
Wenn, dann würde mir einer als Reserve reichen.

Auch das Argument von cleo99 mit den Wechselschichten kann ich nicht nachvollziehen. Da schläft man doch trotzdem zwischendurch und kann währenddessen die HGs laden, oder?
Für mich persönlich gäbe es nur einen Grund gegen Akku-Geräte: wenn ich wochenlang in der Wildnis ohne Strom unterwegs wäre. Aber wer geht heute noch ohne Powerbank in die Wildnis. :lol:
125-250-500-1k-1,5k-2k-3k-4k-6k-8k-10k
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Ohrenklempner
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#27

Beitrag von Ohrenklempner »

@sven, naja, dann sollte man aber lieber gleich bei Batterien bleiben. Akku-Geräte sind genau dafür konzipiert, dass man am Gerät nichts mehr auf- und zuklappen muss, außer für den Fall, dass man nach ein paar Jahren den Akku wechseln möchte. Wenn man ständig Ersatz-Akkus dabei haben will und ein Ladegerät, um diese regelmäßig am Leben zu halten, dann ist ein Batterie-HG die bessere Wahl.

Es kommt eben genau auf die persönliche Vorliebe, das Nutzungsprofil und die gewünschten Hörgeräte an. Wenn jemand regelmäßig 24-Stunden-Dienste mit Bereitschaft schieben muss, dem würde ich niemals Signia Styletto oder Widex-Akkugeräte verkaufen, sondern entweder welche mit Batterien oder solche, wo der Akku generell mindestens 30 Stunden am Stück durchhält.

Man muss es eben für sich selbst entscheiden. Ich habe einerseits viele glückliche Akku-Hörgerät-Kunden und würde auch selbst welche mit Akku kaufen. Auf der anderen Seite habe ich die Leute, die seit 20 Jahren Batteriewechsel gewöhnt sind und lieber dabei bleiben möchten oder denen es generell egal ist, die aber aufs Geld gucken und sich lieber ein günstiges Hörgerät ohne Schnickschnack zulegen möchten.
Brittany
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#28

Beitrag von Brittany »

Darüberhinaus ist die etwas geringere Wartungsbedürftigkeit der Akkugeräte ja offenbar genau damit zu erklären, dass da eben keine Öffnung mehr ist, wo Feuchtigkeit u.a. eindringen kann. Das fällt ja bei Svens Variante dann auch flach.

Die 174 Threads hier zu dem Thema haben ja hinlänglich bewiesen, dass man das nicht per simpler pro-contra-Liste lösen kann. Das Sicherheitsdenken spielt bei den Argumenten ja immer wieder eine große Rolle, und Sicherheitsbedürfnis ist sehr individuell. Manche stecken Handy und Schlüssel ein und sind den ganzen Tag mit weiter nichts unterwegs. Andere packen selbst auf dem Weg zum Supermarkt um die Ecke Wasserflasche, Müsliriegel, Regenschirm und Extrajacke und noch zehn wichtige Dinge ein, denn man weiß ja nie. In welchem Ausmaß man wovor Angst hat, lässt sich nicht verallgemeinern.
Sven ist sozusagen eher furchtsam. Dass die Schrecken offenbar nicht so gewaltig sind, zeigen unzählige Akku-Hörgeräteträger, die damit (tja, Sven...) ebenfalls berufstätig sind.
Einen Regenschirm- und Wasserflascheneinpacker wird man einfach nicht davon überzeugen, dass er den Rucksack zuhause lassen kann. Und umgekehrt genauso. Und das ist keine Gewichtung, sondern eher Plädoyer dafür, dass beide Varianten gut sind. Je nach Fall.
Baracuda49
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#29

Beitrag von Baracuda49 »

Ich habe 6 verschiedene Geräte mit Batterien getestet und mich abschließend für das Bernfon Alpha XT 5 mit AKKU entschieden. Mir gefiel die Fummelei beim Wechseln nicht. Ich habe es nicht bereut. Meine Tragezeit beträgt täglich im Schnitt 15 Stunden. Wenn ich die HG vor dem Zubettgehen in das Ladegerät lege, ist immer noch eine Restkapazität von 30-40 % vorhanden! Das Ladegerät "Bernafon Ladestation Plus" ist recht handlich und stellt selbst ein Art Powerbank dar. Wenn die Ladestation aufgeladen ist, kann ich 3 x die Geräte aufladen. Man kann sie übrigens auch gut mitnehmen, weil sie so handlich ist. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich zwischendurch immer wieder mal streame und sich das nur unwesentlich auf den Verbrauch ausgewirkt hat.

Hinsichtlich Akkus hatte ich die Bedenken, dass ihre Kapazität nach nach ein paar Jahren nachlässt und ich dann nicht mehr über den Tag komme. Hier im Forum wurden diese Bedenken aber relativiert, weil man bei Bernafon und wahrscheinlich auch bei anderen Geräten den Akku leicht tauschen kann. So ist es mir auch von meiner Akkustikerin bestätigt worden.

Wenn sich jemand für Batteriegeräte entscheidet ist das aber doch auch in Ordnung. Jeder macht da so seine Erfahrung.
Anjeran
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#30

Beitrag von Anjeran »

Ich kann mich meinem Vorschreiber anschließen. Ich habe zunächst 2 Geräte mit Batterie getestet und dann eines mit Akku. Mir hat dann aber das Gerät mit Akku vom Handling im Alltag wesentlich besser gefallen. Mit dem plötzlichen Batteriewechsel zum Beispiel während der Arbeitszeit oder wenn ich draußen unterwegs war, bin ich gar nicht klargekommen.Ich habe die Oticon Real, also das Pendant zum Bernafon Alpha XT und auch das gleiche Ladegerät mit Power Bank Funktion, nennt sich bei Oticon Smart Charger. Ich mache die Hörgeräte morgens rein und habe spät abends oft noch eine Restkapazität von 12h. Ich habe es bisher nicht bereut, mich für die Akkuvariante entschieden zu haben.
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Dani!
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#31

Beitrag von Dani! »

Brittany hat geschrieben: 15. Jan 2024, 13:28 Sven ist sozusagen eher furchtsam. Dass die Schrecken offenbar nicht so gewaltig sind, zeigen unzählige Akku-Hörgeräteträger, die damit (tja, Sven...) ebenfalls berufstätig sind.
Je größer der Hörverlust, umso mehr ist man auf das Funktionieren der Geräte angewiesen. Auch wenn es in 100 Fällen die Schrecken nicht so gewaltig sind, so darf man dennoch nicht den einen Fall unterschlagen, bei dem das unerwartete Ende des Akkus tatsächlich eine mittlere Katastrophe ist. Ich wiederhole die Geschichte nicht noch mal.

Abwägen muss letztendlich jeder für sich.
Dominik
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Brittany
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#32

Beitrag von Brittany »

Hi Dani,

ja, es gibt Katastrophen. (Und nur noch mal zur Erinnerung: Ich habe nichts gegen Batterien. Ich trage selbst Batteriehörgeräte.)

Mir ging es nur darum, dass die möglichen Katastrophen sich dennoch bestens mit ganz verschiedenen Entscheidungen vertragen. Sie führen sozusagen nicht logisch dazu.
Sven z.B. hat gar keinen sonderlich großen Hörverlust; da gibt es ja andere mit ganz anderen Kurven. Und es gibt sicherlich auch noch andere mit anderen Kurven und einem längeren Arbeitstag undundund, die trotzdem Akku-Geräte tragen.
Dani! hat geschrieben: Abwägen muss letztendlich jeder für sich.
Eben. Diese Abwägungen sind nicht übertragbar, nicht verallgemeinerbar. Diese Akku-vs.-Batterie-Diskussionen verlaufen ja immer gleich; jeder kommt mit seinen Argumenten und Überlegungen, die für ihn selbst absolut klar und überzeugend sind, und am Ende gehen alle auseinander und jeder bleibt bei seiner Variante. Es ist in dem Sinne auch keine Diskussion.
misterref
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#33

Beitrag von misterref »

Man kanns sicher so sagen

Ist man ein schusseliger, vergesslicher Mensch dann sind Akku's eine Gefahr, weil man plötzlich ohne Saft dasteht (in den meisten Fällen fallen beide gleichzeitig aus), allerdings kann das auch bei Batterien passieren, wenn man vergisst die mitzunehmen oder den leeren Blister auszutauschen ;) allerdings kann man da dann besser reagieren (in den nächsten Laden gehen einkaufen) aber alles in allem laufen bei Batterien selten beide gleichzeitig aus so dass man immer ein HG hat das funktioniert.

Wenn man Akku's hat heisst das ja nicht das man ohne HG dasteht wenn man Laden muss, sagt ja keiner das man beide gleichzeitig laden muss, erst das eine HG für 5-15 min laden und dann das andere und man hat je nach Modell ein paar Stunden gewonnen. Leider braucht man dann allerdings entweder zwei Ladegeräte (1 Zuhause, 1 Büro) oder man schleppt ihn ständig mit rum (dann wären Batterien aber einfacher).

Also am besten 3 Ladegeräte kaufen, das normale fürs Büro, das mit Akku für Zuhause/Urlaub und noch das Powerladegerät für die kritischen Fälle, der Akustiker/Onlinehändler/HG Hersteller dankt es dir. Denn bei Batterien verdienen die HG Hersteller nix und die Akustiker auch immer weniger, darum ein Schelm wer Böses denkt, wenn einem immer zuerst die Akku's präsentiert werden.

Aber ja ich persönlich schwanke noch zwischen Akku und Batterien, haben beide ihre Vor- und Nachteile.
Ohrenklempner
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#34

Beitrag von Ohrenklempner »

Wenn man unsicher ist, gibt's ja die Möglichkeit, beide Varianten auzuprobieren und sich für die zu entscheiden, die einem sympathischer erscheint.
crew
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#35

Beitrag von crew »

Hallo zusammen,
Ich habe eine Frage zum Thema: Ist es möglich, den Akku des Oticon-Hörgeräts zu entfernen und die ganz normale Batterien mit einem anderen Adapter einzusetzen ?
Lodda
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#36

Beitrag von Lodda »

Nein! Hörgerätebatterien brauchen Luft zum atmen.

Warum sollte man Batterien verwenden?
Gruß Lothar

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svenyeng
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#37

Beitrag von svenyeng »

Hallo!

Ich finde die Idee gut.
So könnte man im. Notfall auch mal Batterien einsetzen.

Gruß
sven
Ohrenklempner
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#38

Beitrag von Ohrenklempner »

Die Akkus sind erstmal dicker als eine 312er Batterie und dünner als eine 13er. Zudem unterscheiden sich die Zellspannungen zu sehr. Also: nein, das ist nicht möglich!
Lodda
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#39

Beitrag von Lodda »

svenyeng hat geschrieben: 16. Jan 2024, 19:08 Hallo!

Ich finde die Idee gut.
So könnte man im. Notfall auch mal Batterien einsetzen.

Gruß
sven
Für was für einen Notfall?
Meine Hg kommen Abends ins Ladegerät und morgens in die Ohren.
Wozu sollte ich da Batterien mitschleppen? Genau weil bei mir Batterien total unpraktisch waren habe ich mich entgegen meiner anfangsmeinung für Akkugeräte entschieden.
Und jetzt nicht wieder: wenn ich mal vergessen habe sie zu laden.
So wie ich beim zu Bett gehen die Brille an ihren Platz lege, kommen die HG in die Box.
Wenn es einen Notfall geben sollte, ist es der dass sie kaputt sind, aber nicht das der Akku plötzlich schlapp macht.
Gruß Lothar

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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#40

Beitrag von Dani! »

Lodda hat geschrieben: 16. Jan 2024, 20:32
svenyeng hat geschrieben: 16. Jan 2024, 19:08 Hallo!

Ich finde die Idee gut.
So könnte man im. Notfall auch mal Batterien einsetzen.

Gruß
sven
Für was für einen Notfall?
Meine Hg kommen Abends ins Ladegerät und morgens in die Ohren.
Weder Sven ist der Maßstab noch irgend wer anders.
Dominik
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#41

Beitrag von Tamás »

Ohrenklempner hat geschrieben: 12. Jan 2024, 22:52 Man liest hier öfter mal von enormen Reparaturpreisen bei Geers, die man höchstens mit dem Abschluss des überteuerten Schutzbriefs dämpfen kann.
Wir überlegen aktuell tatsächlich ob wir diesen Schutzbrief abschließen sollten. Kostenpunkt 500€ für beide Seiten. Versichert sind dann sämtliche Reparaturen und auch der Verlust der Geräte (mit SB, im 5. Jahr 50% des Eigenanteils).
Ohrenklempner hat geschrieben: 12. Jan 2024, 22:52 Schon einmal in einem anderen Hörakustik-Geschäft gewesen? Da gibt es auch alternative Hörgeräte zum testen, und eventuell ist etwas dabei, das besser geeignet ist.
WIr haben mehrere Hörgeräteakustiker durch. Den Anfang machte Kind, dann waren wir bei auric, dann bei Otremba und schließlich bei Geers. DIe 3 erstgenannten Hörgeräteakustiker haben sehr schnell auf eine Entscheidung gedrängt. Ganz anders bei Geers.
Captain
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#42

Beitrag von Captain »

Persönliche Erfahrung aus unserem Betrieb.
All unsere Testgeräte haben wir der Einfachheit halber nur als Akku-Gerät da.
Auch bei der Amnamnese wird bezüglich Batterie vs. Akku fast immer der Akku bevorzugt. Im Verlauf der Anpassung wird auch nicht mehr nach Batteriegeräten gefragt wenn ein Akkugerät getestet wird.
Speziell bei den RIC-Geräten von Oticon (die mit dem Draht ins Ohr) ist der Akku auch simplel, schnell und günstig wechselbar.

Batteriegeräte werden bei uns nur bei den zuzahlungsfreien Hörgeräten und denen mit geringer Aufzahlung genommen bzw. da gibts keine Akkus.
Bei den kleinen Im Ohr Geräten ist meist auch nur Batterie möglich, was dann aber auch für den Kunden ok ist da die Geräte eben schön klein sind.
(ja wir haben auch Silk C&G IX, die kosten aber schon etwas)
Birkbot
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#43

Beitrag von Birkbot »

Irgendwie ist die Akku-vs.-Batterie-Diskussion hier dasselbe wie bei der Elektroauto-vs.-Benziner-Diskussion. Benzin-HGler haben halt Reichweitenangst ;-) Komischerweise zähle ich mich bei den Hörgeräten zu denen mit Reichweitenangst, bei den Autos zu denen ohne...
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#44

Beitrag von misterref »

Bei den HG wird diese Diskussion im Gegensatz zum Auto wohl schnell verschwinden. Es gibt nur noch wenige Marken die "schwache" Akkus haben und in ein paar Jahren werden wohl alle locker 24h halten.

Was das Auto angeht bin ich eher skeptisch, es geht ja nicht nur um die Reichweite per se, sondern darum von A nach B zu kommen ohne möglichst zu laden. Momentan mag es ja genug Ladestationen geben und man kriegt wohl auch meist eine freie Zapfsäule, aber man stelle sich vor was passieren würde wenn innert 6 Monaten 50% der Benziner auf Batterie wechseln, dann ist nichts mehr mit Laden und Kaffe trinken gehen, dann wartest du eventuell mal 3h weil 10 Autos vor dir stehen die allesamt laden müssen und ich bin mir 100pro sicher das wird zu einigen körperlichen Auseinandersetzungen führen.
Treehugger
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#45

Beitrag von Treehugger »

misterref hat geschrieben: 31. Jan 2024, 22:54 Was das Auto angeht bin ich eher skeptisch, es geht ja nicht nur um die Reichweite per se, sondern darum von A nach B zu kommen ohne möglichst zu laden. Momentan mag es ja genug Ladestationen geben und man kriegt wohl auch meist eine freie Zapfsäule, aber man stelle sich vor was passieren würde wenn innert 6 Monaten 50% der Benziner auf Batterie wechseln, dann ist nichts mehr mit Laden und Kaffe trinken gehen, dann wartest du eventuell mal 3h weil 10 Autos vor dir stehen die allesamt laden müssen und ich bin mir 100pro sicher das wird zu einigen körperlichen Auseinandersetzungen führen.
Das ist ja nun mal nicht ein so tolles Argument.
Wie sollten denn 50% der Benziner innerhalb von 5 Monaten wechseln?

A. Woher kommt das ganze Geld?
B. Wohin gehen die ganzen Benziner so schnell?
C. We soll so viel Autos so schnell produzieren?

Die Ladeinfrastruktur wächst derzeit sehr viel schneller als die Neuzulassungen.
Wenn wirklich mal 50% der jetzigen Autos mit Strom fahren, ist auch die Ladeinfrastuktur angepasst.

Und von A nach B zu kommen ohne zu laden... Ja die meisten menschen fahren fahren immer so 500 bis 60 km am Stück, ganz ohne Pause.... :wave:
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#46

Beitrag von svenyeng »

Hallo!

Also ich fahre seit ca. 3 Jahren rein elektrisch.
Man muss aber, wenn man über ein E-Auto nachdenkt, überlegen ob es sinnvoll ist.
Ich habe PV auf dem Dachbund somit sehr günstigen.
Da musste ich nicht lange nachdenken.
Reichweite meines ZOE: im Winter rund 250km, im Sommer ca. 350km.
Das reicht für alle Fahrten die ich so mache.
Muss aber dazu sagen das der Diesel von meiner Mutter noch da ist.
Für weite Fahrten wie z.B. Urlaub kann ich den nehmen.

Hat man nur ein E-Auto geht das auch. Man muss halt anders planen. Urlaub kann man auch mit der Bahn, Flugzeug, Bus machen.

Ich bin auch schon eine weitere Strecke elektrisch gefahren.
Vorher habe ich geschaut wie es mit Lademöglichkeiten aussieht.
Es war ein Besuch bei Bekannten. Am Zielort gibt’s ein Kaufhaus wo man sogar kostenlos laden kann.
Also das Auto dort zum Laden hingestellt, die Bekannten haben mich abgeholt und als es paar Stunden später nach Hause ging, wieder hingebracht. Ich fuhr dann mit vollem Akku wieder nach Hause.

Gruß
sven
Treehugger
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#47

Beitrag von Treehugger »

Wobei das hier jetzt grade extrem vom eigentlichen Thema abdriftet.
Bin nicht unschuldig dabei.

Wenn man ein E-Auto hat muss man gar nichts anders planen.
Man setzt sich rein und fährt los, ist der Akku leer, fährt man an die Ladestation.
Alles wie beim Verbrenner Auto auch.

Man muss für die Strecke etwas mehr Zeit einplanen, sonst ändert sich rein gar nichts.
Man muss nichts heute nichts mehr Planen.
Man kann auch einfach in den Urlaub fahren.
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#48

Beitrag von misterref »

Sonst ändert sich gar nix? oje .. dann viel Spass bei der ersten grösseren Ferienreise mit dem Auto

Ka wie alt manche sind aber ich habe noch immer die Bilder der 80er Jahre im Kopf als es auf den Autobahnen an den Zapfsäulen zu langen Warteschlangen kam, das wird mit den E-Autos ähnlich sein. 10 Mio Deutsche fahren nach Italien? wenn nur 1 Mio davon elektrisch fährt gibt es irgendwo einen schönen Engpass. Vor allem bei denen die 0 Planen wie Treehugger.
Denn wo gibt es Platz auf den Raststätten um ein Elektronetz hinzustellen? Die PP? na dann viel Spass wenn die Hälfte von Benzinern verstellt ist weil es halt dann weniger PP gibt und die halt notgedrungen dort parkieren. Eventuell musst du noch von der Autobahn fahren um irgendwo in der Pampa dein Auto aufzuladen, joa braucht dann auch keine Planung ^^

aber wie gesagt am Thema vorbei und nicht vergleichbar mit HG Akku ^^
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#49

Beitrag von Treehugger »

misterref hat geschrieben: 1. Feb 2024, 10:14 Sonst ändert sich gar nix? oje .. dann viel Spass bei der ersten grösseren Ferienreise mit dem Auto

10 Mio Deutsche fahren nach Italien? wenn nur 1 Mio davon elektrisch fährt gibt es irgendwo einen schönen Engpass. Vor allem bei denen die 0 Planen wie Treehugger.

Denn wo gibt es Platz auf den Raststätten um ein Elektronetz hinzustellen? Die PP? na dann viel Spass wenn die Hälfte von Benzinern verstellt ist weil es halt dann weniger PP gibt und die halt notgedrungen dort parkieren. Eventuell musst du noch von der Autobahn fahren um irgendwo in der Pampa dein Auto aufzuladen, joa braucht dann auch keine Planung ^^
Ich fahre seid 2,5 Jahren rein elektrisch Auto.
Ca. 44 TKM
Mit sehr viel Langstreckenanteil (Also länger 700 km) immer von CH aus - D, F, Ö, I

Nein man muss nichts Planen, ich wusste nicht was.
Es gab auch nie Stau an Ladesäulen. Das Navi erkennt ob Stationen frei sind und plant entsprechend.


Und wenn 50 % Elektro wären, würde es auch entsprechend weniger PP für Verbrenner geben müssen.
Dani!
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Re: Akku oder Batteriegerät in Verbindung mit Bluetooth

#50

Beitrag von Dani! »

misterref hat geschrieben: 1. Feb 2024, 10:14 Sonst ändert sich gar nix? oje .. dann viel Spass bei der ersten grösseren Ferienreise mit dem Auto
Ich fürchte, du tust das was viele E-Skeptiker tun: Vermischen von Zukunft (1 von 10 Autos elektrisch) mit Status Quo (nicht genügend Ladestationen für eine Anzahl Autos, die es noch gar nicht gibt). Dieses Szenario ist natürlich doof.
Dass bei 1 Mio in Urlaub fahrenden elektrischen von 10 Mio Autos noch irgendein Parkplatz mit Ladestation von einem Verbrenner zugestellt wird, darf getrost bezweifelt werden. a) ist der Bedarf an Verbrenner-Parkplätzen entsprechend geringer (weil weniger Verbrenner) und b) der Tankstellenpächter ein gesteigertes wirtschaftliches Interesse daran hat, dass die Ladestationen auch genutzt werden, sprich: er wird schon effektiv dafür sorgen, dass die Ladestationen nicht zugestellt werden. Und c) darf der Verbrennerparker nicht den wütenden Mob vergessen, den er nur einmal im Leben bei so einer Aktion seinerseits erleben wird :D
d) Nimmt eine Verbrenner-Zapfsäule aufgrund der enormen Umweltauflagen mehr Platz weg als eine Ladestation, die an jedem Parkplatz stehen kann.

Ja ich weiß, geht gerade meilenweit am Thema vorbei. Aber hey, das ist ja auch schon lange mehrfach abgenudelt. Falls das Elektroauto wegen des fest verbauten Akkus mal nicht einsatzbereit ist, kann man notfalls wie ich auch anders ans Ziel kommen. Mache ich seit Jahren so, dass ich lange Strecken ausschließlich elektrisch fahre, mit Oberleitung. Bei Hörgeräten bzw. insbesondere CI mit fest verbautem Akku kann ich hingegen nicht eben mal auf eine Alternative ausweichen.
Dominik
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