Grüß Gott aus Südbayern
Verfasst: 17. Mär 2024, 18:40
Ein Servus in die Runde,
ich bin der James, in wenigen Tagen werde ich 56 Jahre und ich lebe südlich von Rosenheim.
Nach gut 10 Jahren Arbeit als Schreiner (für die nördlicheren Mitglieder: Tischler
) musste ich aus gesundheitlichen Gründen den Beruf ändern und wurde über Umwege mit 40 Jahren noch Lehrer.
Vor ca. 7 Jahren blieb nach einer Erkältung, während der mein Hörvermögen auch etwas eingeschränkt war, ein leichtes Rauschen im Ohr. Wegen diesem leichten Tinitus bin ich zum HNO und der führte auch einen Hörtest durch. Er meinte, dass ich einen leichten Hörverlust hätte und mir über kurz oder lang Gedanken machen solle, ob ein Hörgerät in Frage käme.
Diese Aussage habe ich erst einmal so stehen lassen. Der Tinitus ist übrigens immer noch da, wurde aber zum Glück nicht stärker.
Als ich aber im Lauf der Jahre feststellte, dass ich während des Unterrichts immer öfter in Richtung der Schüler ging, die sich meldeten, wurde mir bewusst, dass der Hörverlust wohl doch stärker wurde. Vorsichtshalber habe ich ab und an die Schüler*innen in der ersten Bankreihe gefragt, ob sie die Leute aus der hinteren Reihe verstehen würden, schließlich gibt es ja auch welche, die auch für andere im Raum zu leise reden. Aber meistens hieß es, die Beiträge seien gut zu verstehen.
Also ging's vor fast drei Jahren auf zum HNO mit dem Ergebnis, dass Hörgeräte durchaus zu empfehlen seien aufgrund Hörverlusts vor allem bei höheren Tönen.
Ich habe das Glück, dass in 1 km Entfernung meiner Wohnung ein Akustiker ist, der noch dazu laut Aussage einer mir bekannten Hörakustikermeisterin zu empfehlen sei.
Zur Versorgung: Der Akustiker bietet das Terzo-Hörtraining an, das ich gerne angenommen habe. Währenddessen habe ich insgesamt drei verschiedene Geräte probiert und habe mich schlussendlich für Resound one 9 entschieden. Aber nicht, weil ich unbedingt Hightech haben wollte, sondern weil ich mit ihnen in den Klassenzimmern am besten hörte. Ihr könnt euch vorstellen, dass die Akustik in jedem Raum anders ist und dass der Geräuschpegel sich auch ständig ändert. Außerdem fahre ich auch gerne Rad und daher ist mir eine gute Unterdrückung des Windgeräuschs wichtig, welche aber auch die anderen Geräte gut hinbekamen. Und ich höre eben wieder die Vögel zwitschern etc., es ist durchaus eine Steigerung der Lebensqualität. OhneHG klingt inzwischen alles dumpf.
Im ersten halben Jahr gab es dann ein Problem mit dem linkenHG , die Schallunterdrückung fand schon bei Geräuschen wie z. B. einem laufenden Wasserhahn statt. Das Gerät wurde ohne Probleme ausgetauscht, seitdem ist alles o. k.
Ich habe mich von Anfang an fürOtoplastiken entschieden und nach kurzer Zeit welche aus Titan anfertigen lassen. Mein Akustiker hatte inzwischen auch einen Scanner für den Gehörgang und ich muss feststellen, dass mir die nach dem Scan gefertigten besser passen als die auf der Abformung basierenden. Aber wie geschrieben, das ist meine Erfahrung, ich habe hier auch schon andere gelesen.
DieHG trage ich vom Aufstehen bis zum Ins-Bett-Gehen und nehme sie meist nicht mehr wahr. Dass viele in meinem Freundeskreis das "toll" finden, dass ich keine Probleme damit habe, welche zu tragen, weil sie sich davor scheuen würden, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Puh, ich hoffe, euch nicht mit Details überfordert zu haben.
Viele Grüße
James
ich bin der James, in wenigen Tagen werde ich 56 Jahre und ich lebe südlich von Rosenheim.
Nach gut 10 Jahren Arbeit als Schreiner (für die nördlicheren Mitglieder: Tischler
Vor ca. 7 Jahren blieb nach einer Erkältung, während der mein Hörvermögen auch etwas eingeschränkt war, ein leichtes Rauschen im Ohr. Wegen diesem leichten Tinitus bin ich zum HNO und der führte auch einen Hörtest durch. Er meinte, dass ich einen leichten Hörverlust hätte und mir über kurz oder lang Gedanken machen solle, ob ein Hörgerät in Frage käme.
Diese Aussage habe ich erst einmal so stehen lassen. Der Tinitus ist übrigens immer noch da, wurde aber zum Glück nicht stärker.
Als ich aber im Lauf der Jahre feststellte, dass ich während des Unterrichts immer öfter in Richtung der Schüler ging, die sich meldeten, wurde mir bewusst, dass der Hörverlust wohl doch stärker wurde. Vorsichtshalber habe ich ab und an die Schüler*innen in der ersten Bankreihe gefragt, ob sie die Leute aus der hinteren Reihe verstehen würden, schließlich gibt es ja auch welche, die auch für andere im Raum zu leise reden. Aber meistens hieß es, die Beiträge seien gut zu verstehen.
Also ging's vor fast drei Jahren auf zum HNO mit dem Ergebnis, dass Hörgeräte durchaus zu empfehlen seien aufgrund Hörverlusts vor allem bei höheren Tönen.
Ich habe das Glück, dass in 1 km Entfernung meiner Wohnung ein Akustiker ist, der noch dazu laut Aussage einer mir bekannten Hörakustikermeisterin zu empfehlen sei.
Zur Versorgung: Der Akustiker bietet das Terzo-Hörtraining an, das ich gerne angenommen habe. Währenddessen habe ich insgesamt drei verschiedene Geräte probiert und habe mich schlussendlich für Resound one 9 entschieden. Aber nicht, weil ich unbedingt Hightech haben wollte, sondern weil ich mit ihnen in den Klassenzimmern am besten hörte. Ihr könnt euch vorstellen, dass die Akustik in jedem Raum anders ist und dass der Geräuschpegel sich auch ständig ändert. Außerdem fahre ich auch gerne Rad und daher ist mir eine gute Unterdrückung des Windgeräuschs wichtig, welche aber auch die anderen Geräte gut hinbekamen. Und ich höre eben wieder die Vögel zwitschern etc., es ist durchaus eine Steigerung der Lebensqualität. Ohne
Im ersten halben Jahr gab es dann ein Problem mit dem linken
Ich habe mich von Anfang an für
Die
Puh, ich hoffe, euch nicht mit Details überfordert zu haben.
Viele Grüße
James