wie oben angedeutet bin ich inzwischen Rentnerin (68), mache aber noch aktiv Musik (Bass, ein bisserl Gitarre), in einer Rockband.
Bereits vor 20 Jahren wurde bei mir links ein leichter Hörschaden gemessen, der wohl viel älter sein musste (Schulorchester, und die Violine wird regelmäßig dur die Trompeten übertönt, die ebenfallls volle Kanne ins linke Ohr pusteten...). Rechts war alles perfekt.
Das hat sich über die Jahre hinweg schleichend verschlechtert, vor allem seit ich die 60 überschritten habe. Auch hier deutet alles auf eine Schädigung durch zu viel zu lautes Musikmachen mit zu wenig Schutz hin. 9dB Elacins reichen halt in einem kleinen Proberaum nicht.
Meine Tochter (selbst
Im November letzten Jahres erlitt ich dann ein massives Lärmtrauma ausschließlich auf dem linken Ohr. Der Arzt schickte mich ins Krankenhaus, damit ich dort hochdosiert mit Cortison versorgt werden könne. Das hat zwar geholfen, aber es bleibt leider ein sehr merklicher zusätzlicher Schaden.
Die Audiogramme zeigen jetzt auf dem besseren rechten Ohr einen "badewannigen" Verluf zwischen -35 und -55 dB, auch via Knochenleitung und auf dem linken Ohr zusätzlich einen Abfall zu den hohen Frequenzen.
Und jetzt: Sprache verstehe ich kaum noch, Musik hören klingt ebenfalls nur noch seltsam. Weniger wegen der Höhen ... der Grund- und Obertonbereich klingt merkwürdig.
Jetzt habe ich natürlich die bei Musikbegeisterten üblichen Fragen, die über das Thema Verbessern der Sprachverständlichkeit hinausgehen, also Verbessern der Wahrnehmung von Musik.
Und vor allem: wie finde ich einen Akustiker, der mit diesen zusätzlichen Fragen (also der Kür, Sprache ist in meinen Augen Pflicht) umgehen kann und auch möchte? Und wie finde ich heraus, dass er auch wirklich motiviert dazu ist und wie viel Erfahrung er damit hat?
LG
Beate
