Isolation Schwerhöriger...

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fast-foot
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#26

Beitrag von fast-foot »

Ich möchte hier anknüpfen und ergänzend meine Sicht einbringen:
Delchen hat geschrieben:ich danke Dir für Deine Einwurf, Deine Meinung, die ich mit mir trage. Ich habe ebenfalls 2 HGs, die mich aber durch meinen chonischen Tinnitus - seit bald 18 Jahren manches gelehrt haben und mich von der anfänglichen - allgemeinen Technikgläubigkeit weggebracht haben.
Hilfsmittel sind gut und sinnvoll, wenn sie aber nicht mehr Raum einnehmen wie der Betroffene selber, noch immer sollte der Mensch als Mensch im Vordergrund stehen und auch, dass dieser mit ALLEM, seinen Einschränkungen und Talenten angenommen wird.
Dorena hat geschrieben:Kurzer Einwurf:genau das ist der Punkt,die Technikgläubigkeit,daher kommt es doch auch,dass die ärzte schon die Eltern hörgeschädigter Babys vom CI überzeugen wollen,statt das auf den Zeitpunkt zu verschieben,wenn das Kind mitreden kann und erstmal mit DGS anzufangen.........ich würde auch nicht auf Biegen und Brechen meinem kind unbedingt zum CI verhelfen wollen,wenn es auch ohne OP geht. wie ich klein war,musste es ohne diesen "schnickschnack" gehen und deswegen sind meine Kameraden nicht alle nur unglückliche Trauerklösse geworden. Also MUSS nicht jedes Kind CI bekommen.
Allerdings weiss ich auch,der Druck der Umwelt,vor allem im Beruf,perfekt funktionieren zu sollen,ist viel grösser als noch vor 35Jahren,als ich anfing.
Auch in Bezug auf Hörgeräte ist die Technik sehr begrenzt und kann auch nicht annähernd die Leistungsfähigkeit eines gesunden Gehörs wieder herstellen.

Ich fände es gut, wenn man akzeptieren könnte, dass einem pathologischen Gehör Grenzen gesetzt sind, die man respektieren sollte. Dies gilt nicht nur in Bezug auf die aktuelle Leistungsfähigkeit, sondern auch auf die langfristige, nachhaltige Erhaltung der noch vorhandenen Möglichkeiten.
ABBC3_OFFTOPIC
Leider wird gerade dem letzten Punkt viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und der Betroffene letztlich nicht ernst genommen. Eine Hörgeräteversorgung versucht vor allem, den momentanen Hörverlust zum aktuellen Zeitpunkt möglichst optimal auszugleichen. Hierbei bleibt die Sicht auf eine langfristige Entwicklung verdeckt. Es interessiert nicht wirklich, was für Folgeschäden durch die Versorgung auftreten können (a), und wie dadurch das Hörvermögen langfristig gesehen beeinträchtigt werden könnte.
Die Strategie einer Hörgeräteversorgung zielt fast ausschliesslich auf die Erzielung des kurzfristigen maximal möglichen Vorteils ab; eine so genannte gierige Strategie. Dass hiedurch das Innenohr Schaden nehmen kann, so dass immer höhere Verstärkung benötigt wird, welche wiederum eine noch höhere Gefährung des Gehörs bedeuten kann, ist hierbei nur von untergeordnetem Interesse, da, wie gesagt, der Blick statisch fast ausschliesslich auf die augenblickliche Situation gerichtet wird und die Philosophie vertreten wird, dass man so viel verstärkt, wie für einen maximalen Ausgleich des Hörverlusts aktuell gerade notwendig ist - so lange, bis die stärksten Hörgeräte nicht mehr viel ausrichten können. Und dann muss man halt auf CI umsteigen.

Die Vorgehensweise in Bezug auf die geschilderten Punkte wird nahezu auf alle Kunden angewendet. Individuelle Lösungen sind kaum ausfindig zu machen. Hierzu müsste erst ein Mal das Bewusstsein sowohl bei den Verantwortlichen als auch bei den Betroffenen vorhanden sein, wie auch der Wille, hier etwas zu ändern.

Ausserdem geht man offenbar davon aus, dass die medizinische Versorgung (und auch die Gewährleistung deren Finanzierung für jeden Einzelnen) immer weiter zunehmen oder zumindest in etwa gleich bleiben wird. Was aber ist, wenn aus irgend einem Grunde Hörgeräte (und auch Implantate etc.) nur noch für Leute möglich sind, welche über grosse finanzielle Mittel verfügen, oder die medizinische Versorgung gar ganz zusammenbricht (c)?
Was ist mit den Tinnitusbetroffenen, deren Ohrgeräusche nachts nicht mittels Hörhilfen maskiert werden können (d)?
Dies sind nur zwei Beispiele; viele weitere Aspekte sind denkbar und wurdenzum Teil schon genannt.

In beiden genannten Fällen ((c) und (d)) würde man das Entscheidungsfeld ausweiten und dadurch bedingt auch versuchen, den erweiterten hierfür notwendigen Informationsbedarf zu decken und sich vielleicht für eine andere Lösungsmöglichkeit seiner Hörproblematik entscheiden (die mehr auf die Erhaltung des noch vorhandenen Gehörs abzielt, wie auch immer man hier das Potential und den Zusammenhang zu einer Hörgeräteversorgung einstuft).
Doch leider besteht gar kein Interesse auf Seiten der Verantwortlichen, die hierfür notwendige Informationsgrundlage zu schaffen. So muss man sich auf das abstützen, was aus den allgemeinen Erkenntnissen über das Gehör abgeleitet werden kann, wobei auch die so gewonnenen Informationen bereits sehr aussagekräftig sind.

In Bezug auf (a) ist eigentlich schon länger (seit den Arbeiten von Dieroff) bekannt, welche Schallimissionen ein Gehör verträgt, ohne dass die Gefahr einer Schädigung besteht. Dieroff hat über Jahre und Jahrzehnte tausende von Ohren untersucht und hieraus die Zusammenhänge zwischen Schallbelastung und Gehörschädigung abgeleitet.
Basierend auf diesen umfassenden Arbeiten wurden Lärmgrenzwerte eingeführt, deren Einhaltung gesetzlich vorsgeschrieben sind (e) und die garantieren sollen, dass eine Schädigung des Gehörs ausgeschlossen werden kann.

Dieser Wert hielt sich lange Zeit bei 85 dB (A), die während acht Stunden pro Tag nicht überschritten werden dürfen, wobei dies natürlich ein Mittelungspegel ist, welcher durch ein bestimmtes Berechnungsverfahren eruiert wird.

Da inzwischen durch weiter führende Innenohrforschung die Erkenntnisse ergänzt und weiter differenziert werden konnten, hat man mittlerweile die Werte der als unbedenklich geltenden Belastungen weiter nach unten korrigiert.

So weise ich denn darauf hin, dass Ernst und Zenner bereits 1992 zeigen konnten, dass es deutliche interindividuelle Unterschiede in der Reaktion des Hörvermögens auf Lärm gibt. Bei manchen Menschen entsteht schon bei einer Lärmexposition unterhalb einer schädigenden Grenzlinie (Grenzpegeldiagramme nach Pfander) eine vorübergehende oder dauerhafte Schädigung des Gehörs (Pfander 1975, Dieroff und Bartsch 1986, Bartsch et al. 1989, Dieroff 1994). Man bezeichnet diese Prädisposition bei etwa 5 - 10 % der Normalbevölkerung als sogenanntes "vulnerables Innenohr" (Pfander 1975, Ernst und Lenarz 1997). Im Gegensatz zu Normalpersonen kommt es bei dieser Personengruppe nach Beschallung zu einem Schwellenschwund der Hörschwelle (TTS), der bei wiederholter Beschallung schneller als sonst üblich zu einem irreversiblen Hörverlust (PTS) führt (Pfander 1975, Melnick 1991).

Des Weiteren weise ich darauf hin, dass durch Extrapolation aus arbeitsmedizinischen Daten und bei Berücksichtigung von Sicherheitszuschlägen bereits vor längerer Zeit von der amerikanischen Environmental Protection Agency sogar ein Wert von Lm = 70 dB(A) für einen gehörunschädlichen 24h-Mittelungspegel formuliert wurde (Siervogel & Roche, 1982), der eindeutig als Schwellenwert bezeichnet werden kann (b) (etwas salopp ausgedrückt: Wenn die Belastung durch den Arbeitsweg an der Grenze liegt, die durch den Arbeitsplatz ebenfalls, dann noch die Lärmbelastung in der Freizeit hinzu kommt und das alles durch das Tragen von Hörgeräten noch verschärft wird, ist man eben schon "vierfach über" der kritischen Belastung, wobei viele Hörgeräte einen wesentlichen Anteil zur Erhöhung des Gefahrenpotentials beitragen dürften).

Bei ausgeprägten tonalen Komponenten (in diese Kategorie fallen z.B. die von Hörgeräten abgegebenen, durch Rückkoppelungen bedingte Pfeifgeräusche, aber auch generell die aus der Verwendung von Frequenzkanälen resultierenden schmalbandig abgegebenen Frequenzspektren) liegt die Schädigungsgrenze etwa 6 dB tiefer im Vergleich zu breitbandigen akustischen Ereignissen.

Auch bergen impulshaltige Schallereignisse ein erhöhtes Schädigungspotential in sich, welches besonders gewichtet werden musss. Und hier wird die Situation besonders durch Hörgeräte dadurch zusätzlich verschärft, dass die Elektronik zu langsam ist, um einen eh schon gefährlichen Knall genügend schnell herunter zu regeln, sondern diesen im Gegenteil noch verstärkt!

Hörgeräte könnte man also als für das Innenohr unbedenklich einstufen, wenn gewährleistet werden könnte, dass der unter (b) erwähnte, von der amerikanischen Environmental Protection Agency vorgeschlagene Wert von Lm = 70 dB(A) (für einen gehörunschädlichen 24h-Mittelungspegel) trotz Tragen von Hörgeräten eingehalten wird, wobei hier die Gruppe mit den besonders lärmschädigansanfälligen Ohren noch nicht ein Mal berücksichtigt sind, und gerade solche Leute dürften bei den für eine Högeräteversorgung in Frage Kommenden besonders häufig anzutreffen sein.
Zuletzt geändert von fast-foot am 3. Jan 2013, 14:55, insgesamt 1-mal geändert.
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fast-foot
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#27

Beitrag von fast-foot »

ABBC3_OFFTOPIC
Es ist offensichtlich, dass die Einhaltung dieses Grenzwertes auch nicht nur annähernd garantiert werden kann, zumal man wissen muss, dass durch einen Pegel von 112 dB, der während einer Minute auf das Ohr einwirkt, die Grenze (Tagesdosis) bereits erreicht wird (nach dem alten Grenzwert; besonders anfällige Ohren nicht ein Mal berücksichtigt) und man dem Ohr für den Rest des Tages Ruhe gönnen sollte.
Dass solche und auch weitaus höhere Pegel abgegeben werden, ist jedoch durchaus üblich und keine Seltenheit, zumal die stärksten Hörgeräte auf bis über 143 dB verstärken!

Ausserdem ist laut Dieroff nicht so, dass vorgeschädigte Innenohren weniger schädigunsanfällig sind; dieser Fall kann zwar eintreten; der gegenteilige Fall jedoch genau so gut, wobei man für das individuelle Gehör nur schwer eine Prognose erstellen kann.
Hier wäre also eine besondere Wachsamkeit und Sensibilität angezeigt, die ich allerdings über weite Strecken vermisse.

Natürlich gilt es, verschiedene Aspekte gegeneinander abzuwägen. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn man überhaupt erst ein Mal beginnt, gewisse, bisher nicht beachtete Begebenheiten näher zu betrachten und zu untersuchen und nicht einfach von Beginn weg sich dieser Untersuchung verschliesst und darüber (wie auch immer, nur nicht auf Grund von Untersuchungen und folgerichtigem Schliessen begründete) Annahmen trifft, die nicht zutreffen können und diese erst noch irreführenderweise als Fakten hin stellt.
Fazit (die Begründungen findet man im off-topic-Bereich):

Da 1. kein Mensch weiss (schon gar nicht ein Akustiker), wie viel ein individuelles Gehör verträgt, kann man höchstens durch Einhalten der oben erläuterten Grenzwerte das Risiko einer Innenohrschädigung reduzieren. Aber erstens weiss auch hier kein Mensch, welche Pegel in welcher Form die ganze Zeit über von den Hörgeräten auf das Gehör abgegeben werden, und zweitens ist es aber mit Sicherheit so, dass nicht ein Mal die Einhaltung der vom Gesetz vorgeschriebenen Grenzwerte (e), also einer nicht auf dem aktuellen medizinischen Stand basierende Vorschrift, garantiert werden kann (hier kann man sich auch fragen, ob die Lärmverordnung für Menschen mit Hörbehinderung nicht gilt (f), zumal sich in deren Reihen vermehrt Personen finden dürften, welche besonders anfällig auf Lärm sind).

Dies ist nur möglich (ob auch wirklich legal (wegen (f)), wurde vemutlich juristisch bis jetzt noch nicht untersucht), weil Hörgeräte medizinische Hilfsmittel sind und die Anforderungen, welche in qualitativer Hinsicht an ein solches Produkt gestellt werden, insbesondere in Bezug auf Nachhaltigkeit und Mininierung von gesundheitlichen Risiken (im Gegensatz zu den Anforderungen, welche an Medikamente und Therapien gestellt werden), äusserst minimal und völlig unzureichend sind.

Offensichtlich hat im Moment niemand ein Interesse, etwas daran zu ändern*. Ich denke, dies zeigt auf, welchen Stellenwert das Gehör in der Gesellschaft zur Zeit einnimmt.

Gruss fast-foot

*) nur schon an der Erzeugung, Beschaffung und Kommunikation der Informationen, die unabdingbar sind auch für eine viel umfassendere Bewertung und Abwägung weitaus umfassender, eine weit grössere Anzahl von Aspekten berücksichtigende Alternativen (die auch kaum genannt bzw. in Betracht gezogen werden), aus welchen dann die otpimale (aus indivdidueller Sicht des Kunden; auf Grund von Kriterien, die IHM wichtig sind) ausgewählt werden kann.
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Dorena
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#28

Beitrag von Dorena »

SveaS. hat geschrieben:Hey Pevau,

nett nochmal von dir zu lesen!

Du magst recht haben, mit deiner Frage ob ich momentan in einem Tief bin... Es gibt Zeiten da komme wirklich um einiges besser mit der Situation klar aber mir wird momentan alles zu viel... Mir wird es zuviel in der Hinsicht, dass ich einfach Nächte lang schon keinen richtigen Schlaf mehr bekomme weil ich nur noch nachdenke, was ist, wenn es noch immer und immer schlechter wird, ich habe richtig Angst davor... Angefangen hat es eigentlich nach der Tonaudio im August, aber so richtig Gedanken mache ich mir nun seit der Bera im September, ich weiß, es ist schwachsinnig, aber ich mache es trotzdem.

Seit dem Tag an, nehme ich die HG's auch nur noch zum duschen raus, ich habe die sonst 24 std. am Tag drin, auch beim Schlafen, sonst fühle ich mich sowas von unsicher...

Dann kommt eben noch das dazu, dass sich auch niemand bemüht irgendwie nur ansatzweise zu beachten, etwas deutlicher zu werden wenn ich dabei bin und auch im Internat lief ja in der letzten Zeit nicht alles glatt und am liebsten würde ich auch wider Zuhause zur Schule gehen, dabei weiß ich ja, dass es genau das falsche wäre und es ja eig. auch nur noch bis Sommer ist...

Es freut mich aber, dass dein Sohn sich da noch keine großen Gedanken drum macht aber ich kann das verstehen, dass dir die Haare zu Berge stehen, wenn mal wieder i-welche Termine schief gehen weil er Hörgeschädigt ist...

Liebe Grüße

Svea
Vielleicht findest Du eine Gruppe vom Schwerhörigenverein oder selbsthilfegruppe ? Das kann manchmal auch helfen,wenigstens eine Zeit lang.Gruss Dorena
:) Dorena seit 4.Lebensjahr bds. an Taubheit grenzend sh.,
fast-foot
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#29

Beitrag von fast-foot »

Edith irrt...
Zuletzt geändert von fast-foot am 2. Jun 2014, 21:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Mihaui
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#30

Beitrag von Mihaui »

Hallöchen an alle^^

ich wollte gerne etwas zu Fast-Food´s Anmerkungen sagen,
bestimmt hast du mit einigen Punkten recht in deinen Aussagen, gerade die auf wissenschaftlicher Ebene basierenden Punkte des dB (A) Lärmbelästigungspegels oder die Jahrelangen Forschungen der oben genannten netten Herren.
Alles sehr wohl in irgend einem Buch niedergelegt und sicher haben diese genannten Werte Ihre Bedeutung.

Ich möchte allerdings anmerken das man als Akustiker deinen Text doch sehr skeptisch gegenüber tritt.

Ich selber bin aus Leidenschaft Akustikerin, ich habe nicht nur einen Job, NEIN ich lebe meinen Beruf.
Ich weiß, dass es in meiner Branche ebenso viele "Verkaufsgeile Akustiker" gibt genauso wie es einige "Technik Verkäufer" gibt.

Kar kann man an den Falschen geraten, und natürlich wissen viele das die Technik die in den Hörgeräten angepriesen wird nicht bei jeder man eine Wirkung erzielt.
Was ich und meine langjährigen Kollegen beobachten können (und das über einen Zeitraum von 20 Jahren) ist das es keine Vorfälle gab, bei denen eine Hörgeräte Versorgung einen Menschen geschadet hat(im Bezug auf einen weiteren Hörschaden durch zu laute Hörgeräte!).ich finde auch nicht das man über meinen bzw den Beruf des Akustikers so eilige Schlüsse ziehen sollte.

Vieles was wir hier am Tag leisten Hilft Menschen mit Hörproblemen im Alltag.Jeder Mensch ist anders weckt andere Bedürfnisse bei einer Hörgeräteversorgung und man muss ein wahnsinnig gutes Charaktergefühl für den jeweiligen Kunden entwickeln.
Einfach ein Hörgerät aussuchen und sagen:"Hier ist Ihr Hörgerät, das macht alles für sie, es enthält die beste Technik damit kommen sie bestimmt zurecht und achso das kostet dann übrigens 4100€ Eigenbeteiligung" entspricht keinesfalls meines Berufsstandes!
Jeder der an einen solchen Akustiker gerät rate ich schleunigst sich anderweitig umzusehen.

Man kann keinem leichtgradig schwerhörigen Kunden ein SuperPower Gerät mitgeben. Es muss auf seine Bedürfnisse abgestimmt sein, damit meine ich keine Technischen Fertigkeiten, sondern seine kopfliche Fitness, seine Motorischen Fähigkeiten, sein Bedürfnis zu Kommunizieren.

Das gesunde gehör kennt keine Impulsschallunterdrückung, es kennt keine Störgeräusch Reduktion, und auch keine Phasenkomprimierende Technik, es kann sich nicht vor einem Böllerknall schützen.Es arbeitet nicht nach einer auf Mathematik basierenden Formel, es ist einfach Menschlich.

Und genau das ist der Knackpunkt: ES IST MENSCHLICH!
Es gibt kein Geheimrezept für das optimale Hören/Hörgerät, es gibt keine passende universelle Lösung.

Das ganze Thema Hörgeräte steht und fällt mit der Bereitwilligkeit und der Einsicht das es nie eine zufrieden stellende Lösung für die oben von dir Zitierten oder Argumentierten Denkweisen geben wird.(bzw eine die wir nie mehr miterleben werden...)

Wenn ein Hörverlust da ist, dann kann die heute Medizin keine Wunder bewirken. Ich habe noch nie erlebt das ein Hörgeschädigter das Wunder der Regenerierung seines Ohres erleben durfte.(auch ein CI ist keine 100% Regeneration des Hörverlusts)

Solange es keine Wunder gibt die hier greifen bin ich für die Menschen mit Hörschwächen da!!!
Ich gebe jeden Tag alles damit meine Kunden raus gehen können und von sich behaupten können wieder spaß an Gesprächen, an Konzerten an Vogelstimmen und am Leben zu haben! Ich vertraue auf eine Kommunikation zwischen meinem Kunden und mir, nicht der vom Hersteller vorgegebenen Technischen Ausstattung des Hörgerätes.
Kommunizieren und vor allem das Leben in allen Facetten erleben können ist mein ganz persönlicher Auftrag.

Ich möchte hier niemanden persönlich angreifen, ich lege einfach meine Einstellung dar.

Liebste grüße an alle Höris da draußen :heart:

Mihaui :jump:
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#31

Beitrag von fast-foot »

ABBC3_OFFTOPIC
Hallo Mihaui,
Mihaui hat geschrieben:Alles sehr wohl in irgend einem Buch niedergelegt und sicher haben diese genannten Werte Ihre Bedeutung.
Ja. Dank ihnen wird in einem gewissen Ausmass gewährleistet, dass nicht jeder beliebig die Umwelt mit gesundheitsschädigenden Emissionen belasten darf. Leider besteht in Bezug auf Hörgeräte eine Gesetzeslücke.
Was ich und meine langjährigen Kollegen beobachten können (und das über einen Zeitraum von 20 Jahren) ist das es keine Vorfälle gab, bei denen eine Hörgeräte Versorgung einen Menschen geschadet hat(im Bezug auf einen weiteren Hörschaden durch zu laute Hörgeräte!).
Wie beurteilst Du, welcher Anteil bei den progredient verlaufenden Hörstörungen durch Hörgeräte zu Stande kommt?
Du kannst mir einen allfällig vorhandenen Bericht (oder gar Deine diesbezügliche Forschungsarbeit) gerne zukommen lassen (mit sämtlichen Rohdaten), dann sehe ich mir das gerne ein mal etwas genauer an.
Mihaui hat geschrieben:ich finde auch nicht das man über meinen bzw den Beruf des Akustikers so eilige Schlüsse ziehen sollte.
Welche voreiligen Schlüsse?
Mihaui hat geschrieben:Das gesunde gehör kennt keine Impulsschallunterdrückung, es kennt keine Störgeräusch Reduktion, und auch keine Phasenkomprimierende Technik, es kann sich nicht vor einem Böllerknall schützen.Es arbeitet nicht nach einer auf Mathematik basierenden Formel, es ist einfach Menschlich.
Du weisst vermutlich nicht sehr viel über das menschliche Gehör, sondern vor allem über Hörgeräte Bescheid. Und hier liegt das Problem: Um beurteilen zu können, welche Schäden welche (bspw. von Hörgeräten abgegebene Schallemissionen) bewirken können, müsstest Du Dich in der Pathophysiologie des Gehörs auskennen. Diese ist jedoch kaum Bestandteil der Ausbildung eines Akustikers.

Das menschliche Gehör verfügt über eine "Impulsschallunterdrückung". Für Gewehrknalle bspw. ist sie jedoch zu langsam (sie entfaltet ihre Wirkung erst nach Grössenordnung 10 Millisekunden).

Es verfügt auch über eine Störgeräuschreduktion. Durch den (wie auch immer zu Stande kommenden) Fokus auf selektionierte Geräusche (bspw. Sprachanteile) können Geräusche, welche nicht in diesem Fokus liegen, sogar vom Innenohr aktiv unterdrückt werden.
Miauhi hat geschrieben:Es arbeitet nicht nach einer auf Mathematik basierenden Formel, es ist einfach Menschlich
Jemand, der sich nicht mit den Gesetzen der Gravitation auskennt, würde sagen: Die Gravitation richtet sich nicht nach einer auf Mathematik basierenden Formel, sie ist einfach natürlich.

Offensichtlich kann man aber in der klassischen Physik die Gesetze der Graviation sehr gut mit Hilfe der Mathematik modellieren und auch Vorhersagen treffen, welche sich gut nutzen lassen.

In Bezug auf das Gehör ist es so, dass es sehr gute mathematische Modelle gibt, welche seine Verhaltensweise relativ gut abbilden. Auch diese kann man sich zu Nutze machen.
Mihaui hat geschrieben:Man kann keinem leichtgradig schwerhörigen Kunden ein SuperPower Gerät mitgeben. Es muss auf seine Bedürfnisse abgestimmt sein, damit meine ich keine Technischen Fertigkeiten, sondern seine kopfliche Fitness, seine Motorischen Fähigkeiten, sein Bedürfnis zu Kommunizieren.
Das hat rein gar nichts mit meinen Ausführngen zu tun. Bewusste Vernebelungstaktik?
Mihaui hat geschrieben:Und genau das ist der Knackpunkt: ES IST MENSCHLICH!
Es gibt kein Geheimrezept für das optimale Hören/Hörgerät, es gibt keine passende universelle Lösung.
Hier verstehe ich den Zusammenhang zu meinen Ausführungen nicht ganz. Dort geht es um Schädigungspotentiale. Diese bezeichenen immer ein Risiko. Und ein Risiko bezeichnet vom Prinzip her die Wahrscheinlichkeit, mit welcher (oder allenfalls Möglichkeit, dass) ein bestimmtes Ereignis eintreten wird.
Man kann also keine individuelle Prognose erstellen. Wobei gerade dies das Problem ist. Da man keine individuelle Aussage darüber, welche Immissionen ein Gehör ohne Schaden übersteht, treffen kann, ist eine individuelle Lösung nur dann möglich, wenn sie in Bezug auf bestimmte Parameter universell ist.
Diese Parameter habe ich erwähnt. Da bei einer Hörgeräteversorgung nicht gewährleistet wird, dass diese Parameter nicht überschritten werden, besteht eben ein Schädigungspotential für das Innenohr.
Das ist in der Tat der Knackpunkt!

Deine Argumentation mit der "Menschlichkeit" greift nicht. Man kann sie auch als "faule Ausrede" bezeichnen. Anders ausgedrückt: Gerade weil das Ohr "menschlich" ist (und ein Akustiker (sogar zugegebenermassen) nciht weiss, wie es auf die vom Hörgerät abgegebenen Emissionen reagieren wird, kann schon gar nicht garantieren, dass es keinen Schaden nehmen wird (es sei denn, er berücksichtigt die von mir erläuterten Zusammenhänge; so ist das Risiko immerhin sehr stark minimiert).
Mihaui hat geschrieben:Das ganze Thema Hörgeräte steht und fällt mit der Bereitwilligkeit und der Einsicht das es nie eine zufrieden stellende Lösung für die oben von dir Zitierten oder Argumentierten Denkweisen geben wird.(bzw eine die wir nie mehr miterleben werden...)
Ich habe ein umfassendes Konzept für eine Hörgeräteversorgung entwickelt, welches die Pathophysiologie* des Gehörs berücksichtigt, so weit sie sich mathematisch erfassen lässt.

*) eben die "Menschlichkeit", welche in der Akustik einfach ignoriert wird; Akustiker betrachten das Gehör vorwiegend als technischen Apparat, bei welchem bei dieser Frequenz bei so und so viel Input so und so viel zu wenig herein kommt, was durch eine entsprechende Verstärkung des Inputs ausgeglichen werden muss. Inwiefern dieser Apparat durch diese Korrektur langfristig geschädigt wird, ist schlicht kein Thema. Das ist zumindest deshalb etwas befremdend, weil man einen Schaden korrigieren möchte, aber nicht bedenkt, ob man ihn dabei gerade noch schlimmer macht.
Mihaui hat geschrieben:Wenn ein Hörverlust da ist, dann kann die heute Medizin keine Wunder bewirken.
Nein, aber zusätzliche Schäden. Diese könnten reduziert werden (mittels meines Konzepts). Auf jeden Fall aber müsste zumindest darüber aufgeklärt werden.
Mihaui hat geschrieben:Solange es keine Wunder gibt die hier greifen bin ich für die Menschen mit Hörschwächen da!!!
Ich gebe jeden Tag alles damit meine Kunden raus gehen können und von sich behaupten können wieder spaß an Gesprächen, an Konzerten an Vogelstimmen und am Leben zu haben! Ich vertraue auf eine Kommunikation zwischen meinem Kunden und mir, nicht der vom Hersteller vorgegebenen Technischen Ausstattung des Hörgerätes.
Kommunizieren und vor allem das Leben in allen Facetten erleben können ist mein ganz persönlicher Auftrag.

Ich möchte hier niemanden persönlich angreifen, ich lege einfach meine Einstellung dar.
Du greifst mich nicht persönlich an, sondern lenkst von den möglichen Schäden durch Hörgeräte ab, über welche aufgeklärt werden müsste.

Wenn ich bei einem Auto nach dem Schadstoffaustoss frage, will ich vom Verkäufer auch nicht hören, was für einen tollen Job er macht und wie bequem und schnell etc. das Auto sei.

Gruss fast-foot
Zuletzt geändert von fast-foot am 5. Jun 2014, 20:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Pfefferminze
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#32

Beitrag von Pfefferminze »

Hallo fast-food,
mein Gehör hat sich, wahrscheinlich auch durch die hohe Lärmbelastung durch HG, verschlechtert. ABER: Ich brauche sie!!! Die HG und auch die Verstärkung. Ich habe angefangen HG zu tragen, da war ich mittel- bis hochgradig sh. Jetzt nach 20 Jahren bin ich fast taub und bekomme ein CI. Also, genauso wie du schreibst. Aber, die HG waren damals meine letzte Rettung, auch wenn ich oft unter der Lärmbelästigen gelitten habe und heute noch leide.

Ich finde deinen Bericht sehr langatmig und habe es nicht geschafft, bis zum Schluss durchzuhalten :shy: . Ich habe mir immer schon gedacht, dass der HG-Lärm mein Gehör verschlechtert, aber dies in Kauf genommen. Erst vor Kurzem hat mir das ein Arzt bestätigt. Welche Alternative zum HG, bzw. der lärmschädigenden Verstärkung siehst du denn? Meinst du, auch bei einer hochgradigen SH kann man HG so einstellen, dass keine Lärmschädigung eintritt und man trotzdem genauso gut versteht? Oder meinst du, man müsse sich dann als SH mit weniger Verstärkung zufrieden geben und das schlechtere Verstehen in Kauf nehmen :help: ? Bitte erklär mir dass mal in max. 10 Sätzen und nicht so vielen Fremdwörten, bzw. Fachbegriffen. Es interessiert mich wirklich. Bist du selbst auch SH oder GL?

Vielen Dank
Pfefferminze
li. Taub mit CI MED-EL Sonnet, EA am 25.07.14
re. an Taubheit grenzend SIEMENS INTUIS PRO DIR :wilma:
fast-foot
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#33

Beitrag von fast-foot »

Hallo Pfefferminze,

hier ein paar dumme Antworten auf Deine intelligenten (ernst gemeint) Fragen :lol:
Pfefferminze hat geschrieben:Welche Alternative zum HG, bzw. der lärmschädigenden Verstärkung siehst du denn?
Danke für das Interesse. Aber mein Konzept möchte ich zur Zeit nicht verraten, so lange ich noch nicht weiss, was ich damit anfangen werde.
Meinst du, auch bei einer hochgradigen SH kann man HG so einstellen, dass keine Lärmschädigung eintritt und man trotzdem genauso gut versteht?
Das kann in einigen Fällen möglich sein, ist aber sicher in der Mehrheit der Fälle schwieriger als bei weniger stark ausgeprägten Schwerhörigkeiten. Ein Punkt ist aber (leider weiss ich nicht, wie entscheidend), dass man bereits früh zumindest den durch Hörgeräte entstehenden Anteil vermeiden könnte, wodurch es gar nicht oder später zu einer hochgradigen Schwerhörigkeit kommen könnte.
Pfefferminze hat geschrieben:Oder meinst du, man müsse sich dann als SH mit weniger Verstärkung zufrieden geben und das schlechtere Verstehen in Kauf nehmen?
Müssen tut man gar nichts.

Gruss fast-foot
Zuletzt geändert von fast-foot am 5. Jun 2014, 21:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#34

Beitrag von Pfefferminze »

Hallo fast-food,

vielen Dank, jetzt habe ich inhaltlich alles verstanden. Schade, dass du nicht so recht mit der Sprache rausrücken willst :'( . Es scheint so, als sei dein Konzept eine bahnbrechende Erfindung. Da bin ich mal gespannt ;) .

Über den Zustand deines Gehörs möchtest du also Stillschweigen
bewahren - ok akzeptiert.

Gruß
Pfefferminze
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#35

Beitrag von fast-foot »

Als bahnbrechend würde ich sie nicht bezeichnen. Aber immerhin als innovativ.
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#36

Beitrag von Mihaui »

Moin Moin Fast-Food,
Ich will gar keine deiner genannten Aufführungen wiederlegen, kann ich auch nicht und wir Akustiker haben sehr wohl Ahnung von der Funktion des Ohres und ich mir ist bewusst das es einen Schutz gegen impulsartige getäusche liefert...der allerdings wohl nicht wirklich wirksam ist.

Mir wird nicht klar warum dein Konzept nicht schon öffentlich ist,bzw wenn es so ausgereift und wirksam ist, es nicht schon angewandt wird!?
Übersteigt es die Möglichkeiten der hier vorhandenen PotentIale?

Manchmal glaube ich du verstehst nicht sehr viel von dem was ich dir übermitteln möchte, genau so wenig wie ich manchmal deine Seite nicht verstehe.
Ich meine alles was du sagst hat seine Wichtigkeit, jedoch fehlt bei dir irgendwie der Faktor Persönlichkeit und Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen.
Das sind Dinge die kann man nicht über die Anatomie und Funktion eines Ohres bestimmen.

Ich werde das mal so alles sacken lassen und bin gespannt was deine Pläne in weiterer Zukunft in meinem Berufsfeld für Änderungen hervor rufen...

Liebste Grüße Mihaui
Mihaui
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#37

Beitrag von Mihaui »

Ganz kurz noch lieber Fast-Food,
Für so ein Konzept wendet man sich doch an die Hersteller weil es geht ja um die Hörgeräte für die Ohren, wieso organisierst du das nicht? Und stellst es nicht mal vor???
Ich denke das würde ein große Interesse der hörgerätebranche wecken!!!

Grüße Mihaui
fast-foot
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#38

Beitrag von fast-foot »

ABBC3_OFFTOPIC
Mihaui hat geschrieben:Ganz kurz noch lieber Fast-Food,
Für so ein Konzept wendet man sich doch an die Hersteller weil es geht ja um die Hörgeräte für die Ohren, wieso organisierst du das nicht? Und stellst es nicht mal vor???
Ich denke das würde ein große Interesse der hörgerätebranche wecken!!!
Nur kurz zur letzten Frage:

Nehmen wir an, bei Anwendung meines Konzeptes könnten Gehörschäden durch Högeräte stark reduziert werden. Hast Du das Gefühl, dies läge im Interesse der Hörgerätehersteller?
Wenn sie nicht ein mal ernsthaft die schädigenden Auswirkungen von Hörgeräten erforschen geschweige denn darüber aufklären?
Sie verdienen ja einfach gesagt desto mehr, je grösser eine Gehörschädigung ausfällt.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die führenden Hersteller eine gute Lösung mit allen Mitteln bekämpfen würden.

Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
skylinequeen
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#39

Beitrag von skylinequeen »

..fast - foot geht es Dir jetzt plötzlich um das Wohl der Hörgerätehersteller ? Deinen Beiträgen entsprechend sprichst Du seit Jahren von einer innovativen Erfindung , die Du vorliegen hast. Jedesmal werden fadenscheinige Gründe vorgeschoben, warum Du diese Erfindung nicht präsentieren möchtest.

Wenn es auch nur minimalst dazu beitragen könnte, die Versorgung zu optimieren, dann solltest Du nicht davor zurück schrecken, eben diese Innovation an die Stellen heranzutragen, an welche Sie gehören- nämlich zur Vorstellung, Begutachtung und weiteren Entwicklung bei Experten.

Und solange Du nicht aktiv wirst und Dein Pröjekt präsentierst sondern Dich hinter Aussagen versteckst kann es Dir einfach nicht um das Wohl der Patienten gehen.Denn jeder, der wirklich eine Erfindung und gute Idee hat wird alles daran setzen, dass diese umgestezt wird.

Grüße !
Zuletzt geändert von skylinequeen am 6. Jun 2014, 13:11, insgesamt 1-mal geändert.
fast-foot
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#40

Beitrag von fast-foot »

ABBC3_OFFTOPIC
skylinequeen hat geschrieben:..fast - foot geht es Dir jetzt plötzlich um das Wohl der Hörgerätehersteller ?
Nein, es geht mir um mein Wohl. Und falls ich nicht hauptbefuflich Erfinder bin, müsste ich mich in meiner Freizeit um mein Konzept kümmern (Präsentation etc.), was sehr aufwändig wäre und meinen Zeitrahmen übersteigen würde.
Und wenn ich hauptberuflich Erfinder bin, habe ich sehr viele Projekte augearbeitet und insbesondere vielleicht andere, welche mir wichtiger sind, wobei ich nicht alle gleichzeitig verfolgen kann (und vielleicht könnte man in Bezug auf jedes so argumentieren wie Du).
skylinequeen hat geschrieben:Und solange Du nicht aktiv wirst und Dein Pröjekt präsentierst sondern Dich hinter Aussagen versteckst kann es Dir einfach nicht um das Wohl der Patienten gehen.Denn jeder, der wirklich eine Erfindung und gute Idee hat wird alles daran setzen, dass diese umgestezt wird.
Ich verdiene ja nichts damit (wenn ich nichts damit anfange, bezahlt mir auch niemand Geld dafür), also brauche ich mich ja auch nicht um das Wohl der Patienten zu kümmern.

Niemand verlangt von einem HNO, Akustiker etc., dass er umsonst arbeitet.

Aber ich hätte es besser gar nicht erwähnt (da habe ich einen Moment lang zu wenig überlegt).

Gruss fast-foot
Zuletzt geändert von fast-foot am 6. Jun 2014, 13:55, insgesamt 2-mal geändert.
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skylinequeen
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#41

Beitrag von skylinequeen »

...und genauso ist es... es geht um DEIN Wohl.... das ist selbsterklärend und bedarf keiner weiteren Worte....
skylinequeen
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#42

Beitrag von skylinequeen »

...und genauso ist es... es geht um DEIN Wohl.... das ist selbsterklärend und bedarf keiner weiteren Worte....
serik
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#43

Beitrag von serik »

ABBC3_OFFTOPIC
Hallo skylinequeen,

zuerst stellst du eine pseudo-sinnvolle Frage:
skylinequeen hat geschrieben:..fast - foot geht es Dir jetzt plötzlich um das Wohl der Hörgerätehersteller ? Deinen Beiträgen entsprechend sprichst Du seit Jahren von einer innovativen Erfindung , die Du vorliegen hast. Jedesmal werden fadenscheinige Gründe vorgeschoben, warum Du diese Erfindung nicht präsentieren möchtest.
Deren (ironische) Beantwortung du zwar erhältst:
fast-foot hat geschrieben:Nein, es geht mir um mein Wohl. Und falls ich nicht hauptbefuflich Erfinder bin, müsste ich mich in meiner Freizeit um mein Konzept kümmern (Präsentation etc.), was sehr aufwändig wäre und meinen Zeitrahmen übersteigen würde.
Und wenn ich hauptberuflich Erfinder bin, habe ich sehr viele Projekte augearbeitet und insbesondere vielleicht andere, welche mir wichtiger sind, wobei ich nicht alle gleichzeitig verfolgen kann (und vielleicht könnte man in Bezug auf jedes so argumentieren wie Du).
Jedoch bewusst ignorierst, dafür aber irreführende, gar sinnverdrehende Schlussfolgerung abgibst:
skylinequeen hat geschrieben:...und genauso ist es... es geht um DEIN Wohl.... das ist selbsterklärend und bedarf keiner weiteren Worte....
Da du so "mutig" bist, magst du sicher meine Frage beantworten:
Kannst du beweisen, dass es Dir mehr um das Wohl anderer Patienten als um das Übel eines bestimmten Users geht? Diese Frage wäre nämlich nicht selbstbeantwortend, da du ja inzwischen in bald vier Jahren so viele und hilfreiche Beiträge verfasst hast, sodass man keinen eindeutigen Eindruck mehr haben könnte.

Schöne Grüße,
Sergej
Wie manipuliert man einen Menschen?
Man erzählt ihm nur die halbe Wahrheit.
Hugo
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#44

Beitrag von Hugo »

Hi Skylinequeen,
Er hat es mit Sicherheit schon versucht zu vermarkten, aber keiner wollte was davon wissen.
Ein Computerprogamm das Lautstärkenregulierung restriktiv betreibt unterbindet gleichzeitig auch optimale Hörerfolge damit. Nur wer jemals aufgrund von SH vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen war ist in der Lage nachzuvollziehen welche Einschränkung und Frustration damit verbunden ist.
Daher riskieren viele SH lieber eine Progression, die auch ohne Hörgeräte wahrscheinlich wäre, um solange wie möglich einen Hörerfolg zu haben der Kommunikation ermöglicht. Im Zeitalter von EAS und CI sind sich viele darüber im Klaren dass es Alternativen gibt. Wie sinnvoll das im Einzelnen ist mag dahin gestellt sein, aber wir haben in Deutschland eben das Prinzip der Selbstbestimmung.
Weil sich aber kein Mensch für die "grandiose Innovation" interessierte resultierte daher eine wahnsinnige narzistische Kränkung , die sich in Wut auf Akustiker und alle anderen die mit schlechtem Hören Geld verdienen kanalisiert, da ja das eigentliche“ Genie“ der Branche unerkannt bleibt. Das Serik "Alter Ego" von FF ist, ist doch seit langem klar.
Gruß Hugo
Zuletzt geändert von Hugo am 9. Jun 2014, 11:37, insgesamt 1-mal geändert.
skylinequeen
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#45

Beitrag von skylinequeen »

Serik- oder besser fast-foot - das können alle die bestätigen die mich kennen . Und mit Personen dir ihr alter ego herausholen wenn sie nicht weiter wissen kommuniziere ich nicht.

Davon abgesehen handelt es sich bei der Aussage von fast foot nicht um Ironie sondern den einzigen wahren Satz seit langem.

Hinsichtlich der Patienten noch eines - ich BIN ein Patient im Gegensatz zu usern die hier ein Doppelleben führen und nichts besseres zu verbreiten haben als Angst vor Hg / Ci weil sie angeblich so tolle Lösungen haben. Und im übrigen stellst Du hier etwas zu Diskussion - ob es mir um Patienten geht- was nichts zur Sache tut. ICH prahle nicht mit neuen Erfindungen die nie auf den Markt kommen werden sondern engagiere mich in Selbsthilfegruppen. Taten statt leerer Worte...ein riesiger Unterschied. ..
Zuletzt geändert von skylinequeen am 9. Jun 2014, 11:56, insgesamt 2-mal geändert.
fast-foot
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#46

Beitrag von fast-foot »

ABBC3_OFFTOPIC
Hugo hat geschrieben:Daher riskieren viele SH lieber eine Progression, die auch ohne Hörgeräte wahrscheinlich wäre, um solange wie möglich einen Hörerfolg zu haben der Kommunikation ermöglicht.
Dies kann nur schon deshalb lange nicht für alle stimmen, weil viele ja gar nicht über die Risiken aufgeklärt werden (siehe meine vorher gehenden Beiträge) und deshalb gar nicht eine bewusste Entscheidung fällen können:
Hugo hat geschrieben:aber wir haben in Deutschland eben das Prinzip der Selbstbestimmung.
Das ist genau in meinem Sinne (genau so, wie ich nicht bestimmen kann (und auch nicht möchte), ob und wie etc. jemand bspw. Hörgeräte nutzt, sich ein CI implantieren lässt (oder wann er scheissen geht*; das ist alles seine Sache), muss dies auch für alle am Patienten/Kunden Verdienenden gelten).
Damit dieses Prinzip nicht einfach eine Farce ist, ist die seriöse Wahrnehmung der Aufklärung (und hierzu gehört eben auch die Aufklärung über Risiken, wie ich dargelegt habe) zwingende Voraussetzung.

Wir haben hier gar keine Differenz, das möchte ich vehement klar stellen!

Eine Differenz besteht höchstens dann, wenn Du in Wahrheit andere Interessen vertrittst, als Du vorgibst.

*) vielleicht nur so lange, wie niemand daran verdient. Im anderen Falle behauptet dieser Niemand plötzlich, je mehr man scheisse, desto besser sei es
Hugo hat geschrieben:Weil sich aber kein Mensch für die "grandiose Innovation" interessierte...
Zwei kleine Hinweise:

1. Du stellst hier potentiell verleumderische Behauptungen ins Forum (ich habe bspw. nie geschrieben, ob ich mein Konzept je vorgestellt habe). Dies kann man leicht nachprüfen.
Somit kann man davon ausgehen, dass die Glaubwürdigkeit Deiner Beiträge nicht unbedingt sehr hoch sein muss (I).

2. Die Oelmultis interessieren sich nicht für eine Erfindung, welche bei stark mit Oel verschmutzes Wasser die schädlichen Stoffe so binden kann, dass man es ohne Gesundheitsgefährdung trinken kann (wäre bspw. sehr hilfreich gewesen nach der Katastrophe vor der Küste von Florida), aber auch für die Zukunft.
Hugo hat geschrieben:Das Serik "Alter Ego" von FF ist, ist doch seit langem klar.
Selbst wenn das so wäre und hier der Straftatbestand der Verleumdung nicht erfüllt wäre, wäre trotzdem immer noch nicht klar, was Deine Rolle hier in diesem Forum ist (Du brauchst auch gar keine Rolle wahr zu nehmen, oder kannst auch eine einnehmen, welche nicht klar ist; dies nur als Hinweis für "Dritte").
Hugo hat geschrieben:Daher riskieren viele SH lieber eine Progression, die auch ohne Hörgeräte wahrscheinlich wäre, um solange wie möglich einen Hörerfolg zu haben der Kommunikation ermöglicht.
Nur die, welche über die Risiken aufgeklärt wurden. Im anderen Falle entscheiden andere daüber, was für sie gut sein soll. Dies kann nicht im Sinne der Selbstbestimmung und des mündigen Patienten/Kunden sein. Es sei denn, er wünsche dies explizit (oder wenn er nicht mehr für sich selbst entscheiden kann).
Hugo hat geschrieben:...resultierte daher eine wahnsinnige narzistische Kränkung...
Da nur schon für die Voraussetzung für diese Schlussfolgerung keine Beweise gibt, ist auch die (einigermassen belastende und öffentlich gezogene) Schlussfolgerung selbst (na ja, von Freud mag man halten, was man will (kann man gut für seine eigenen Zwecke instrumentalisieren, wie es einem gerade passt)) nicht möglich.
Gehst Du generell mit Deinen mit Deinen Mitmenschen so leichtfertig um?
Dann erstaunt es auch nicht, wenn dies auch in Bezug auf deren Gesundheit zutreffen würde.
Skylinequeen hat geschrieben:Serik- oder besser fast-foot - das können alle die bestätigen die mich kennen . Und mit Personen dir ihr alter ego herausholen wenn sie nicht weiter wissen kommuniziere ich nicht.
Kannst Du diese potentiell verleumderische Aussage beweisen? Sie bestätigt lediglich, wie genau Du und Deine Bekanntschaft es mit der Wahrheit nehmen.
Skylinequeen hat geschrieben:Davon abgesehen handelt es sich bei der Aussage von fast foot nicht um Ironie sondern den einzigen wahren Satz seit langem.
Ich habe kein Problem mit dieser Aussage. Deshalb habe ich auch nicht mehr geantwortet (ich wäre ja bescheuert, wenn es mir nicht um mein Wohl ginge; es gibt nämlich meiner Ansicht nach sehr viele "Helfer", welche besser für sich schauen würden, als bei anderen Schaden anzurichten).

Fazit:

Wir sind einen Schritt weiter (nun wird endlich zugegeben, was vor ein paar Jahren noch vehement bestritten* wurde) :lol:

*) na ja, halb so wild; Leute mit einer extrem langen Leitung findet man überall (I)

Natürlich geschah dies nur zum Wohle des Patienten :angel:

Gut wäre allerdings, wenn diese vorwiegend in weniger verantwortungsvollen Berufen und Positionen anzutreffen wären; ganz im Sinne des Wohles und der Gesundheit der Patienten.

Der nächste Schritt wird nun darin bestehen, die Patienten konsequent aufzukären. Dies ist die abslolut notwendige Grundvoraussetzung dafür, dass sie die von Hugo (und natürlich erst recht von mir) angestrebte Selbstbestimmung auch in jedem (möglichen) Falle wahr nehmen können, sofern sie dies möchten.

Wegen (I) ist auch hier viel Geduld angezeigt :lol:

Eine Hochhaltung der Gutes der Selbstbestimmung bei gleichzeitiger Verhinderung einer konsequenten Aufklärung ist jedoch scheinheilig :angel:

Gerade die letzte Entscheidung ist jedoch von jedem selbst zu treffen (sofern möglich) - genau so, wie nicht darum gehen kann, dass eine sich als Mehrheit wahr nehmende Minderheit ihre eigene Entscheidung (ev. auch die Entscheidung, Entscheidungen zu delegieren) als absolut, alleine gültig, richtig und für alle anderen verbindlich einstuft; sich also über das Recht auf Selbsbestimmung aller anderen (welche eine andere Meinung vertreten) hinweg setzt.

Selbstbestimmung heisst in letzter Konsequenz eben, dass jeder selbst bestimmt. Diese Anmerkung mag ziemlich witzlos klingen; in Anbetracht einiger Beiträge hier ist sie jedoch zwingend notwendig (was eigentlich auch schon fast ein Witz ist).

Aber über Dogmen diskutieren zu wollen macht bekanntlich wenig Sinn und ist Zeitverschwendung...

Gruss fast-foot
Zuletzt geändert von fast-foot am 9. Jun 2014, 15:14, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#47

Beitrag von franzi »

Erst mal müsste man auch erst heraus finden ab welchem pegel für wenn hörschädigen ist. Klar wird gesagt ab 85db wird es langsam gefährlich fürs gehör aber bei einem liegt die db zahl tiefer beim anderen höher und dem nächsten spielt das kaum ne Rolle. Es gibt ja schwerhörige leute die von kind an den ein und selben hv haben, beim anderen ändert sich das ständig. Zu dem kommen soviele andere Faktoren hinzu den das Gehör verschlechtern können.

Ein hochgradig bis an Taubheitgrenzden schwerhöriger hat entweder die wahl zwisachen Hgs tragen und gehör gefährden oder aber so gut wie taub durch die Wel zugehen. Mehr oder minder taub durch die Welt zugehen führt wenn man nicht gerade viele kennt die gebärdensprache können und man es nicht selber kann in die Isolation. Jenach hv ist man auch mit hgs in der Isolation das will ich nicht bestreiten.
seit geburt schwerhörig. erste Hörgeräte mit 11jahren, mittlerweile Hochgradig sh bis an taubheitgrenzende schwerhörig
Links seit 12.2010 CI , re-implantation Mai.2011 und recht oktober.2014 CI.
Chocolate
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#48

Beitrag von Chocolate »

ABBC3_OFFTOPIC
Fast Foot,
da war doch mal ein Thread, bei dem du selbst gesagt hast, das du dich etwas zurückhalten willst....

es ist schön zu sehen wie sehr du dich an dein wort hältst

ich find das schade das das scheinbar immer so endet, muss das sein?

ich erwarte keine Antwort, aber vielleicht denkst du mal drüber nach
Beidseits mittlerweile bis an Taubheit-grenzend SH
(Progredient, "Wannen"kurve)
Momentan versorgt mit Phonak Naida B70 SP
KatjaR
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#49

Beitrag von KatjaR »

Danke Schoki, hier sollte eben ein Forum sein für Betroffene und keine Darstellungsbühne für profilierungswütige Laien.
Langjährige CI-Trägerin (AB) Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.
(Rainer Maria Rilke)
fast-foot
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Re: Isolation Schwerhöriger...

#50

Beitrag von fast-foot »

ABBC3_OFFTOPIC
Hallo KatjaR,

hier stimmen wir zu 100 % überein, vielen Dank für Deine Unterstützung (auch wenn wir sonst ab und an verschiedener Meinung sind, aber dies soll ja in einer Gesellschaft, in welcher eigenständiges Denken erlaubt ist, auch so sein)!
Zuletzt geändert von fast-foot am 9. Jun 2014, 18:52, insgesamt 3-mal geändert.
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