Einseitige Hörminderung, HNO-Arzt findet nichts
Verfasst: 16. Jul 2013, 09:40
Hallo, ich hab mich jetzt mal hier angemeldet, vielleicht kann ich ja brauchbare Tipps bekommen:
Ich bin jetzt Ende 30 und höre seit ca. 20, wenn nicht sogar 30 Jahren schlechter auf einem Ohr. Aus Angst habe ich dieses Thema lange vor mir hergeschoben, allerdings habe ich seit ca. 4-5 Jahren den Eindruck, dass es schlechter geworden ist (insofern man so einen Eindruck nach so vielen Jahren überhaupt haben kann). Letzte Woche bin ich jetzt zu einem HNO-Arzt gegangen. Dieser kam mit Hörtest, Drucktest und ERA zu dem Ergebnis, dass alles okay ist.
Doch es ist nicht alles okay, denn ich höre auf einem Ohr wesentlich dumpfer und leiser (selbst diese scheußlichen Töne bei ERA waren dort leiser). Ich hab gestern mal einen Selbsttest gemacht und stundenweise nur auf dem schlechteren Ohr gehört (Ohropax im anderen), das Ergebnis war ernüchternd: Ich verstehe schon irgendwie fast alles, aber es ist leiser, dumpfer und auf jeden Fall extrem anstrengend; Musik hören hat gar keinen Spaß gemacht. Auch das Telefonieren war schwieriger, auch wenn es funktionierte. Mit dem besseren Ohr ist das nicht so (und ich kann mich auch nicht daran erinnern, schon jemals vorher mit dem schlechteren Ohr telefoniert zu haben).
Ich war in den letzten Jahren trotz Ignorieren des Problems 2x beim Ohrenarzt (wegen Pfropf bzw. Konzertbesuch). Bei den jeweiligen Hörtests kam auch nie was raus, allerdings bin ich mir relativ sicher, da auch ein bißchen geschummelt zu haben (aus Angst). Diesmal habe ich mir größte Mühe gegeben, wahrheitsgemäß zu drücken.
Evtl. sollte ich auch noch erwähnen, dass ich vor fast 20 Jahren einen Autounfall hatte mit der Folge einer Nasenbeinfraktur (aufs Lenkrad geknallt ohne Airbag) und einer ganz kleinen beeinträchtigt fühlenden Stelle in der Nähe der Wirbelsäule. Mein größeres Nasenloch bekommt seitdem nur wenig Luft (es ist die Seite des schlechten Ohres), zu der Wirbelsäule meinte meine Hausärztin allerdings, dass diese nichts mit den Ohren zu tun hat. Es kann sein, dass das mit meinem Ohr erst kurz danach losging, aber sicher bin ich mir nicht, weil es ja doch schon ein bißchen länger her ist.
Der Vollständigkeit halber sei hier auch noch hinzugefügt, dass mein gutes Ohr mir auch wirklich gut vorkommt und daher auch mein Gesamthören okay ist. Tinnitus, Gleichgewichtsstörungen, usw.... sind mir auch nicht bewusst.
Ich frage mich halt, was ich jetzt tun sollte, denn ich bilde mir das schlechtere Hören nicht ein und ich habe auch nach wie vor Angst um mein Ohr, daher möchte ich schon herausfinden, was es ist, um ggf. dagegen vorgehen zu können. Und natürlich überlege ich, zu welchem Spezialisten ich als nächstes gehen könnte: Neurologe, anderer HNO,...
Vielleicht hat hier ja jemand Tipps?
Viele Grüße
Ich bin jetzt Ende 30 und höre seit ca. 20, wenn nicht sogar 30 Jahren schlechter auf einem Ohr. Aus Angst habe ich dieses Thema lange vor mir hergeschoben, allerdings habe ich seit ca. 4-5 Jahren den Eindruck, dass es schlechter geworden ist (insofern man so einen Eindruck nach so vielen Jahren überhaupt haben kann). Letzte Woche bin ich jetzt zu einem HNO-Arzt gegangen. Dieser kam mit Hörtest, Drucktest und ERA zu dem Ergebnis, dass alles okay ist.
Doch es ist nicht alles okay, denn ich höre auf einem Ohr wesentlich dumpfer und leiser (selbst diese scheußlichen Töne bei ERA waren dort leiser). Ich hab gestern mal einen Selbsttest gemacht und stundenweise nur auf dem schlechteren Ohr gehört (Ohropax im anderen), das Ergebnis war ernüchternd: Ich verstehe schon irgendwie fast alles, aber es ist leiser, dumpfer und auf jeden Fall extrem anstrengend; Musik hören hat gar keinen Spaß gemacht. Auch das Telefonieren war schwieriger, auch wenn es funktionierte. Mit dem besseren Ohr ist das nicht so (und ich kann mich auch nicht daran erinnern, schon jemals vorher mit dem schlechteren Ohr telefoniert zu haben).
Ich war in den letzten Jahren trotz Ignorieren des Problems 2x beim Ohrenarzt (wegen Pfropf bzw. Konzertbesuch). Bei den jeweiligen Hörtests kam auch nie was raus, allerdings bin ich mir relativ sicher, da auch ein bißchen geschummelt zu haben (aus Angst). Diesmal habe ich mir größte Mühe gegeben, wahrheitsgemäß zu drücken.
Evtl. sollte ich auch noch erwähnen, dass ich vor fast 20 Jahren einen Autounfall hatte mit der Folge einer Nasenbeinfraktur (aufs Lenkrad geknallt ohne Airbag) und einer ganz kleinen beeinträchtigt fühlenden Stelle in der Nähe der Wirbelsäule. Mein größeres Nasenloch bekommt seitdem nur wenig Luft (es ist die Seite des schlechten Ohres), zu der Wirbelsäule meinte meine Hausärztin allerdings, dass diese nichts mit den Ohren zu tun hat. Es kann sein, dass das mit meinem Ohr erst kurz danach losging, aber sicher bin ich mir nicht, weil es ja doch schon ein bißchen länger her ist.
Der Vollständigkeit halber sei hier auch noch hinzugefügt, dass mein gutes Ohr mir auch wirklich gut vorkommt und daher auch mein Gesamthören okay ist. Tinnitus, Gleichgewichtsstörungen, usw.... sind mir auch nicht bewusst.
Ich frage mich halt, was ich jetzt tun sollte, denn ich bilde mir das schlechtere Hören nicht ein und ich habe auch nach wie vor Angst um mein Ohr, daher möchte ich schon herausfinden, was es ist, um ggf. dagegen vorgehen zu können. Und natürlich überlege ich, zu welchem Spezialisten ich als nächstes gehen könnte: Neurologe, anderer HNO,...
Vielleicht hat hier ja jemand Tipps?
Viele Grüße