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Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 17. Jan 2018, 20:36
von Shoshan
Hallo, ich bin seit heute neu hier und ratlos ich verstehe einiges bei meiner schwammigen Diagnose nicht.
2010 erstmals rechts Tinnitus, Monate später auch links. HNO Diagnose Tinnitus ( zentral) mit Hochtonschwerhörigkeit.
Reinaudigramm Stapediusreflexe Auslösbar.
2012 Reinaudigramm Stapediusreflexe beidseits negativ (?) bedeutet?...
OTOAKUSTISCHE Emissionen nachweisbar über das gesamt Frequenzspektrum.
Diagnose: Innenohrschwerhörigkeit / Schallempfindungschwerhörigkeit beidseits mit Chronischem Tinnitus
Leider kann ich meine Befunde und Diagramme nicht hochladen und einstellen
Könnt ihr mir bitte etwas zu den Otoakustischen Emissionen und den Stapediusreflexen sagen ( das passt meines Erachtens nicht ganz zusammen :help:
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 17. Jan 2018, 20:39
von Shoshan
Das hatte ich noch auf dem PC und hab es schnell rüber kopiert vllt hilft das ein klein wenig weiter beim beurteilen
2009 Befunde HNO
Anteriore Rhinoskopie, leichte nasenseptimdeviation, schleimhäute gerötet, ödematös, deutlich angeschwollene untere nasenmuscheln, ohrmikroskopie:Cerumen beidseits,die Trommelfelle sind beidseits geschlossen und reizlos.
Paukenhöllen sind lufthaltig.Gehörgänge beidseits mittelweit,von reizloser Haut ausgekleidet.
Im Tonaudiagramm zeigt sich AUF beiden Seiten eine normale Trommelfellbeweglichkeit.
Die ipsilateralen Stapediusreflexe sind beidseits auslösbar. Elektroakustische Tongehörschwellprüfungie Kurven für Luft und Knochenleitung verlaufen auf beiden Ohren nahezu deckungsgleich.Es zeigte sich eine gering bis mittelgradige Innenohrschwerhörigkeit beidseits es entsteht kein anhalt für eine Schallleitungschwerhörigkeit.Im Test zeigt sich im Freifeld für einsilbige Wörter bei 65dB eine verstädlicheit von 80 %
Diagnosen:Innenohrschwrhörigkeit und Tinnitus Aurium Grad 1 dekompensiert.
Tonaudigramm Notfall klinik 2010 Rechts ein abfall bei 20dB links fast gleich
Befund 2010 Neuer HNO
Audiometrie:
Reinaudiadramm : Bds, ab 2 kHz Hochtonabfall auf 50dB ( an dem Tag war mein TT mega laut ) Hörverlust nach Röser 1980:0%
Impedanz: Bds.regelrechte Compliance,bei regelrechtem Paukendruck, Stapediusreflexe bds.negativ
Sprachaudiagramm: zahlenverlust re. 19 db , links 8db
Einsilbenverständniss bds. 100% 60dB
Otoakustische Emissionen:
Beidseits über gesamte Frequenzspektrum evozierbare Emissionen,bei stabilem Stimulus und signifikanter Reproduzierbarkeit.
BERA: Bds. Regelrechte Latenzen J1-J5 sowie Interpeaklatenzen J1-J3.es ergeben sich kein anhalt für retrocochleäre Läsion.
Diagnosen:Hochtonschwerhörigkeit bds (Lärm )
Kompensierter chronischer Tinnitus bds.
Zervikozephales Syndrom
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 11:57
von Der Akustiker
Shoshan hat geschrieben:
Könnt ihr mir bitte etwas zu den Otoakustischen Emissionen und den Stapediusreflexen sagen ( das passt meines Erachtens nicht ganz zusammen :help:
Hallo, vereinfacht ausgedrückt:
Otoakustiksche Emissionen heißt, im Gehirn kommt es an, also wird eine retrocochleare Schwerhörigkeit ausgeschlossen.
Stapedius Reflex auslösbar heißt, dass die Schallleitung (Mittelohr) in Ordnung ist.
Nicht auslösbar heißt, dass etwas bei der Schallleitung nicht in Ordnung ist.
=> höchstwahrscheinlich Innenohrschwerhörigkeit ggf. mit Schallleitungsanteil.
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 14:09
von Shoshan
Hallo und danke erstmal für deine Antwort.
Ich kann iwie keine Diagramme hochladen

Sonst würde ich diese mal zeigen die besagen eine Schallempfindungschwerhörigkeit.
2010 waren meine Stapediusreflexe noch nachweisbar, 2 Jahre später fehlten sie dann beidseitig.
Schallleitung wurde wohl auch mehrfach ausgeschlossen.
----> welche Ursachen kann das haben innenohrschwerhörigkeit mit schallleitungsstörung Anteil?
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 14:12
von Shoshan
Shoshan hat geschrieben:Hallo und danke erstmal für deine Antwort.
Ich kann iwie keine Diagramme hochladen

Sonst würde ich diese mal zeigen die besagen eine Schallempfindungschwerhörigkeit.
2010 waren meine Stapediusreflexe noch nachweisbar, 2 Jahre später fehlten sie dann beidseitig.
Schallleitung wurde wohl auch mehrfach ausgeschlossen.
----> welche Ursachen kann das haben innenohrschwerhörigkeit mit schallleitungsstörung Anteil?
Eine kombinierte Schwerhörigkeit?
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 14:15
von fast-foot
Hallo Shoshan,
es wäre einfacher, wenn man die Diagramme sehen könnte (insbesondere die Ergebnisse von Reintonaudiometrie und TEOAEs bzw. DPOAEs).
Es scheint keine Schallleitungs- (also Mittelohr-) Problematik vor zu liegen.
Dann hierzu:
Shoshan hat geschrieben:2012 Reinaudigramm Stapediusreflexe beidseits negativ (?) bedeutet?...
OTOAKUSTISCHE Emissionen nachweisbar über das gesamt Frequenzspektrum.
Diagnose: Innenohrschwerhörigkeit / Schallempfindungschwerhörigkeit beidseits mit Chronischem Tinnitus
Die Diagnose ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, da
1. eine Schallleitungsstörung ausgeschlossen wird,
2. die otoakustischen Emissionen unauffällig sind und
3. die Stapediusreflexe nicht auslösbar sind (hier stellt sich noch die Frage, ob ipsi- oder kontralateral).
Wenn der Hörverlust wirklich innenohrbedingt wäre (auf Grund von Lärm), dann wären die otoakustischen Emissionen auffällig. Dies hätte jedoch (insbesondere bei intaktem Mittelohr) keinen Einfluss auf die Auslösbarkeit der Stapediusreflexe bzw. auf die Schwellen (Stichwort Recruitment).
Die Ursache könnte mit der Diagnose eines Zervikozephalen Syndroms zusammen hängen.
Die Ergebnisse der BERA deuten nicht auf ein retrocochleäres Problem hin bzw. lässt sich daraus nicht auf ein solches schliessen.
Laut Reintonaudiometrie liegt ein Hochtonhörverlust ab 2 kHz vor. Dies kann lärmbedingt sein. Weshalb aber wird die Diagnose einer Lärmschwerhörigkeit gestellt (es könnte auch andere Ursachen haben)?
Es wäre aufschlussreich, wenn Du sämtliche Untersuchungsergebnisse (insbesondere die Potentialkurven der BERA ("Zick-Zack-Linien") anonymisiert hier hochladen könntest, so dass ich mir ein genaueres Bild der Hörstörung machen könnte.
Vielen Dank.
Gruss fast-foot
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 14:27
von Shoshan
Hallo fast-food
Danke für deine Antwort, ich bin etwas beruhigter muss ich gestehen.
Zu den Stapediusreflexen die waren im test von 2010 noch Auslösbar, 2012 dabb wie gesagt nicht mehr und dieser HNO machte auch Bera und da wurden die OAE nachgewiesen.
Zervikozephales Syndrom stand mit als Diagnose da, was genau ist das und an welchen Arzt wende ich mich bei Sowas?
Hat das mit dem Hws und Nacken zu tun? Damit habe ich nämlich tatsächlich Tag täglich Probleme und extreme schmerzen. Ich nehme jeden Tag eine Ibu 400 dagegen dann ist es weg.
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 14:36
von fast-foot
Zum Zervikozephalen Syndrom hier ein Link:
https://de.wikipedia.org/wiki/Barr%C3%A9-Lieou-Syndrom
Ich denke, dass die Informationen recht brauchbar sind.
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 15:12
von Shoshan
diagramme
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 15:13
von Shoshan
also tut mir leid ich bekomme das nicht hin. Mein programm am Laptop macht das auch nicht kleiner als 500kb von 2MB
Schade, nun stehe ic wieder da mit fragezeichen im kopf.
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 15:16
von Shoshan
Mein Laptop iat zu alt und hat den Geist nun völlig aufgegeben
Kann mir jemand für s Handy ein Programm empfehlen welches Fotos verkleinert meine Fotos sind alle MB und das ist viel zu gross für hier drin.
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 15:37
von Shoshan
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 16:16
von fast-foot
Vielen Dank.
Nun, die Ergebnisse der otoakustischen Emissionen und die Potentialkurven der BERA hast Du offenbar nicht erhalten?
Einerseits könnte auf Grund der Reintonaudiometrie von einer Lärmschwerhörigkeit ausgegangen werden (insbesondere auch wegen der Senke bei 6 kHz und der Belastung des Gehörs durch hohe Schalllimmissionen) - normalerweise wären dann jedoch die TEOAE-Ergebnisse auffällig, was sie laut Bericht jedoch nicht sind.
Es fällt auch auf, dass die Stapediusreflexe (ipsi-lateral, wenn ich mich richtig erinnere) nicht auslösbar sind. Zu erwarten wäre bei einer typischen Lärmschwerhörigkeit, dass sie auslösbar sind, sogar bei einer unauffälligen Reizschwelle (da man von einem Recruitment ausgehen müsste).
Dies vorerst.
Gruss fast-foot
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 16:34
von Shoshan
Das sind alle 11 Dokumente die ich hochgeladen habe die ich besitze. BERA ist doch das mit den Wellen das liegt bei.
Ich werde nicht schlau und habe auch keine wirklich gesicherte Diagnose. Ich merke nur das es schlimmer wird was immer das auch ist

Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 16:59
von fast-foot
Betreffend BERA sind zwei Bilder vorhanden - "das mit den Kurven" ist das Pegel-Latenz-Diagramm; ich meinte jedoch die Potentialkurven (offenbar hast Du dieses nicht erhalten).
Shoshan hat geschrieben:Ich werde nicht schlau und habe auch keine wirklich gesicherte Diagnose. Ich merke nur das es schlimmer wird was immer das auch ist
Es ist nicht einfach, eine eindeutige Aussage zu treffen. Für eine Lärmschwerhörigkeit spricht das Reintonaudiogramm und die Lärmbelastung, welcher Du ausgesetzt warst. Dagegen die unauffälligen TEOAE-Ergebnisse (schade, dass Du kein Diagramm erhalten hast) und die ipsilateral nicht auslösbaren Stapediusreflexe.
Ersteres spricht erher gegen eine Lärmschwerhörigkeit, letzteres möglichwerweise für eine retrocochleäre Komponente.
Beispielsweise könnte man noch die Stapediusreflexe genauer untersuchen (Auslöseschwellen ipsi- und kontralateral ermitteln) und auch untersuchen, ob eine kontralaterale Suppression der OAEs statt findet. Auch könnte die Ermittlung von DPOAEs noch gewisse Informationen liefern.
Bezüglich Lärmschwerhörigkeit noch folgendes: Wenn die Lärmexposition nicht mehr statt findet, ist es eher typisch, dass der Hörverlust nicht mehr weiter fortschreitet (muss jedoch auch nicht immer so sein).
Gruss fast-foot
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 17:07
von Shoshan
Retrocochleär da sprechen die positiven OAE dagegen.
Meine Angst jedoch ist es auch das es etwas Hörnerv technisch ist oder Richtung Gehirn.
An defekte äussere haarzellen glaube ich nicht " nun nicht mehr "
Wenn ein retrocochleär Schaden besteht was ich ja selbst iwie vermute, was heisst das dann für mich? Ist das ein Tumor oder Gehirn Schäden? Retrocochleär bedeutet hinter der Schnecke gelegen, was wäre dann mein nächster Schritt denn diese ganzen Ohr Symptome beeinträchtigen mein Leben immer mehr und mir geht's immer schlechter damit.
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 17:11
von Shoshan
Auf dem letzten Bericht steht das eine retrocochleär Läsion ausgeschlossen ist.
Du meintest ja vorher aus das die positiven OAE nicht für einen retrocochleär Schaden sprechen.
Im Internet finde ich zu solch Schäden leider auch nur Tumore oder ich suche falsch.
V. a. retrocochleäre Schwerhörigkeit (hinter der Hörschnecke gelegen): Bei Schädigungen der retrocochleären Strukturen (z. B. des Hörnervs) bleibt der Stapediusreflex aus oder der Abstand zwischen Hör- und Reflexschwelle vergrößert sich.
Zentrale Läsionen (Schädigungen): Durch Hirntumoren oder Hirnblutungen kann der zentrale Reflexbogen unterbrochen werden, so dass der Stapediusreflex ausbleibt
Na super

das sind ja Aussichten..


Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 17:13
von fast-foot
Shoshan hat geschrieben:Retrocochleär da sprechen die positiven OAE dagegen.
Nein, eher dafür.
Shoshan hat geschrieben:Wenn ein retrocochleär Schaden besteht was ich ja selbst iwie vermute, was heisst das dann für mich? Ist das ein Tumor oder Gehirn Schaden
Ein Problem ab dem Hörnerv, kann also auch im Hirn liegen. Eine Dysfunktion des Hörnervs, geschädigte Hirnzellen (bspw. durch Läsion bedingt, Degeneration, Tumor (dieser kann auch den Hörnerv schädigen).
Uebrigens habe ich jetzt die Potentialkurven der BERA gefunden. Mir fällt nichts Besonderes auf, ausser, dass sie für eine Click-BERA erstaunlich unruhig aussehen.
Gruss fast-foot
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 17:16
von Shoshan
Die sind unruhig weil ich mir in meiner Panik 3 abgerissen hatten
Und soeben sehr unruhig dort lag mit Herzrasen etc!
Was willst du mir hier damit sagen? Das ich Nen Tumor habe?
Laut Befunde wurde retrocochleär ausgeschlossen und auch das Bera ergab keinen anhalt auf ein
AK
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 17:18
von Shoshan
Akustiker schrieb:
Otoakustiksche Emissionen heißt, im Gehirn kommt es an, also wird eine retrocochleare Schwerhörigkeit ausgeschlossen.
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 17:21
von fast-foot
Shoshan hat geschrieben:Laut Befunde wurde retrocochleär ausgeschlossen...
Würde ich nicht ausschliessen (aus den bereits genannten Gründen).
Shoshan hat geschrieben:Was willst du mir hier damit sagen? Das ich Nen Tumor habe?
Nein. Es kommen viele Ursachen in Frage (welche es ist, kann ich nicht sagen - aber, welche Untersuchungen ich noch durchführen würde - was ich ja bereits getan habe).
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 17:24
von fast-foot
Allenfalls auch eine Schädigung der inneren Haarzellen im Innenohr. Ist dann nicht retrocochleär und würde die (eher; genaues habe ich nicht gesehen) Resultate der TEOAEs erklären. Auch die erhöhten Schwellen der Stapediusreflexe (wären dann vermutlich ab einem bestimmten Level (bei welchem jedoch nicht mehr gemessen wird) auslösbar).
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 18. Jan 2018, 23:34
von fast-foot
Shoshan hat geschrieben:Akustiker schrieb:
Otoakustiksche Emissionen heißt, im Gehirn kommt es an, also wird eine retrocochleare Schwerhörigkeit ausgeschlossen.
Dieses Zitat habe ich erst jetzt gesehen. Dem muss ich widersprechen. Die Resultate der genannten Untersuchungen sagen lediglich etwas aus über die Funktion der äusseren Haarzellen im Innenohr. Wenn die Mittelohrfunktion intakt ist (wie bei Dir), bedeuten auslösbare OAEs, dass die äusseren Haarzellen im Innenohr noch funktionieren. Diese ermöglichen ein differenziertes Hören mit hoher "tonaler Trennschärfe" und tiefen Hörschwellen.
Gruss fast-foot
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 19. Jan 2018, 08:39
von fast-foot
Uebrigens: das Vorhandensein eines Akustikusneurinoms halte ich wegen der "beidseitigen Ausprägung des Hörverlusts" für unwahrscheinlich.
Re: Ich bin die neue, bitte um Hilfe
Verfasst: 19. Jan 2018, 09:42
von Der Akustiker
fast-foot hat geschrieben:Shoshan hat geschrieben:Akustiker schrieb:
Otoakustiksche Emissionen heißt, im Gehirn kommt es an, also wird eine retrocochleare Schwerhörigkeit ausgeschlossen.
Dieses Zitat habe ich erst jetzt gesehen. Dem muss ich widersprechen. Die Resultate der genannten Untersuchungen sagen lediglich etwas aus über die Funktion der äusseren Haarzellen im Innenohr. Wenn die Mittelohrfunktion intakt ist (wie bei Dir), bedeuten auslösbare OAEs, dass die äusseren Haarzellen im Innenohr noch funktionieren. Diese ermöglichen ein differenziertes Hören mit hoher "tonaler Trennschärfe" und tiefen Hörschwellen.
Gruss fast-foot
Ist Richtig, sollte auf den Absatz bezogen sein. Hatte ich aber nicht so geschrieben. Ich versuche immer zwischendurch hier zu schauen und zu schreiben, aber ist halt sehr voll.
