Komplettes Thema anzeigen 20.12.2016, 01:28
4ohren Abwesend
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Betreff: Re: Innenohrschwerhörigkeit - links oder rechts, Ergebnisse widersprüchlich? Bitte um Hilfe.
Hallo fast-foot,

Zitat von fast-foot:
Bei einer Schallempfindungsstörung kann die Ursache auch in einer Störung der retrocochleären Hörbahnen begründet liegen.

Ein MRT hatten wir vor anfertigen zu lassen, um z.B. Akustikneurinom auszuschließen. Doch wie sind denn die Wahrscheinlichkeiten für eine Störung der retrocochleären Hörbahnen, wenn bei beiden Kindern das Hörvermögen beeinträchtigt ist. Kann auch diese Störung erblich bedingt sein?

Zitat von fast-foot:
Schwankungen wurden keine fest gestellt in dem Sinne, dass auch mal eine Besserung eingetreten ist?

Doch, wir haben das Gefühl, dass es stark variiert. Zwischen Januar und Oktober war es zeitweise deutlich besser, unterschiedlich stark. Auch unser Sohn berichtete davon, es ist nicht nur unser Beobachten. Unsere Beobachtungen wurden jedoch eher abgetan, als könne es nicht sein. (Okay, ein Morbus Meniere wurde einmal fallengelassen, sei aber nicht bei einem 4-jährigen in Erwägung zu ziehen.)

Vergessen habe ich, dass er im Dezember auch zum wiederholten Male Störgeräusche beschrieb. Er sagte ganz erschrocken, er würde auf dem linken Ohr nichts mehr hören. Bei näherem Nachfragen beschrieb er das, was er doch noch hörte einmal als Flugzeuggeräusch, einmal als mittelhohes Pfeifton und ein drittes Mal als Rauchen. Ist das als Tinnitus in Verbindung mit einer Hörstörung zu sehen, oder vielleicht zu vernachlässigen, weil unser Sohn von den Untersuchungen vielleicht zuviel mitbekommt und sensibilisiert wird?

Zitat von fast-foot:
Wenn "nur" eine Dysfunktion der OHCs im Innenohr die Ursache für den Hörverlust ist, kann man davon ausgehen, dass der Hörverlust die Grössenordnung von 50 dB nicht übersteigen wird.

Wenn ich das richtig verstehe, meinst du damit die Schädigung der äußeren Haarzellen. Stimmt es, dass ein Tinnitus dafür spricht, dass diese Haarzeller weniger geschädigt sind als bei Schwerhörigen ohne Tinnitus?

Wie können wir denn verifizieren oder ausschließen, ob "nur" diese Dysfunktion der OHCs vorliegt, oder ob noch eine über 50db hinausgehende Schwerhörigkeit droht. Er ist erst 4 Jahre alt!

Lieben Dank für dein Engagement, fast-foot,

und viele Grüße an alle.


P.S.: Entschuldigt bitte, wenn ich hier viel Halbwissen zusammentrage und vielleicht unsinniges frage. Ich muss dieses Thema mir erst einmal erschließen.
Papa von "ihm" (4 Jahre 10 Monate, einseitige mittelgradige Hörminderung) und "ihr" (7 Monate, VA beidseitige Hörminderung)
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 20.12.2016, 01:31 von 4ohren.