Komplettes Thema anzeigen 16.05.2018, 10:50
Ohrenklempner Abwesend
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Betreff: Re: Störanfälligkeit von Hörgeräten
High-End-Geräte machen die Situationsanpassung und Programmumschaltung automatisch. Wenn man das lieber von Hand macht oder die Automatiken nicht das machen, was man will, schaltet man eben von Hand. Ich denke, ich wäre auch eher derjenige, der gerne am Hörgerät selbst was schaltet. Das ist ne rein subjektive Sache.

Wegen der Reparaturanfälligkeit: Ja, irgendwann geben die Mikrotaster einfach mal nach. Das ist nun mal so. Siemens und Widex haben sich da bei mir am robustesten erwiesen; das mag aber daran liegen, dass bei Siemensgeräten tendenziell weniger geschaltet wird und bei Widex die meisten die kleine RC-Dex-Fernbedienung benutzen. Aber sonst: Unitron, Phonak, Oticon, Bernafon... da sind bei exzessiver Nutzung die Taster irgendwann hinüber. Dass das relativ zeitgleich auftritt, ist Zufall.
Zu der Verschmutzung: Man kriegt eine schleichende Verschlechterung der Klangqualität nicht so einfach mit. Irgendwann merkt man einfach, dass es nicht mehr so ist wie am Anfang. Die Klangeinbußen geschehen aber (abgesehen von akuten Verstopfungserscheinungen) nicht von jetzt auf gleich sondern je mehr Dreck sich im Hörgerät sammelt, desto mieser wird auch der Klang. Mit der Saugrichtung von Vakuumgeräten hat das weniger zu tun. Bei Reparaturen tauschen die Hersteller die Komponenten oder kompletten Hörgeräte einfach aus.
Allons-y!