RemyRiver 22.11.2017, 08:41
Betreff: Richterin soll über Implantation eines 2jährigen Kindes gehörloser Eltern entscheiden

Kurz und knapp das Braunschweiger Klinikum hat sich dazu entschlossen, Patienten die bei ihnen vorstellig werden zu ihrer OP zu zwingen. Wenn die Kundschaft nicht von alleine kommt, noetigt man sie durch Gerichtprozesse?

http://gehoerlosenzeitung.de/...engericht/

https://www.kestner.de/...tation.htm

https://www.kestner.de/...tion_2.htm

svenyeng 22.11.2017, 09:07
Betreff: Re: Richterin soll über Implantation eines 2jährigen Kindes gehörloser Eltern entscheiden

Hallo!

Ich habe davon gestern im Radio gehört.

Das ist ein zweischneidiges Schwert.
Auf der einen Seite bin ich der Meinung das die Eltern ganz klar entscheiden sollen was mit Ihrem Kind gemacht wird und was nicht.
Ich kann auch die Eltern verstehen, da alle in der Familie taub sind, aber ist das wiederum ein Grund dem Kind die Chance zu verwehren wieder zu hören?

Auf der anderen Seite ist es aber auch wieder so, das das Kind große Chancen hat zu hören und zu sprechen. Das Kind ist zu jung, das selber zu entscheiden.
Mit 18 ist es vermutlich zu spät für so eine OP.
Da stellt sich halt die Frage, ob man dem Kind so eine Chance verbauen soll.

Ich bin echt gespannt wie die Richter da urteilen.
Weil das ein weitreichendes Urteil werden wird.

Gruß
sven

fast-foot 22.11.2017, 09:36
Betreff: Re: Richterin soll über Implantation eines 2jährigen Kindes gehörloser Eltern entscheiden

Beitrag vorerst gelöscht...