#1 08.09.2018, 17:44
binjetztda Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 08.09.2018
Beiträge: 6


Betreff: Hörgerätepreise
was stimmt hier nicht:
http://www.warenvergleich.de/hoergeraete
sehr gut Bestseller VHP- 702
RCA Symphonix Oparu Digetseli
RPSA 10
bei Amazon € 265.- € 86.-
ebay € 397.- € 13,99
sind dies keine Hörgeräte ?
Mir ist schon klar, es ist eine online- Bestellung und keinerlei Beratung dabei.
Trotzdem wäre die Preisdifferenz enorm.
↑  ↓

#2 08.09.2018, 18:13
akopti Anwesend
Mitglied
Dabei seit: 17.08.2016
Beiträge: 603


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Hallo,

es sind keine Hörgeräte, sondern Hörverstärker, die nicht auf deinen individuellen Hörverlust angepasst werden können und somit preislich nicht vergleichbar.

Mit freundlichen Gruß

Dirk
↑  ↓

#3 09.09.2018, 16:56
binjetztda Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 08.09.2018
Beiträge: 6


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Hallo Dirk !
Danke für die Aufklärung.
Es wäre interessant, welche Personen "nur" Hörverstärker benötigen. Wenn die Hörkurven links und rechts nicht weit auseinander gehen und der Hörverlust insbesondere wegen fortgeschritten
Alter besteht, könnte doch der H.Verstärker ausreichen. Ich meine da wird zu wenig darauf hingewiesen. Vom HNO- Arzt und vom Akustiker.
Fazit: es gibt einen gewissen Prozentsatz von Hörgeschädigten, die mit einem Hörverstärker
(z.B. unter € 100.-) ohne weiters auskommen würden. Nur weiß es der Betroffene nicht.
Gruß
Peter (binjetztda) mir ist in der Eile nichts besseres eingefallen
↑  ↓

#4 09.09.2018, 17:27
akopti Anwesend
Mitglied
Dabei seit: 17.08.2016
Beiträge: 603


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Alles geht, nur der Frosch hüpft.

Jedes Hörsystem, ohne privaten Eigenanteil ( also nur für 10 Euro pro Ohr gesetzliche Zuzahlung) kann individuell an die Ansprüche des Schwerhörigen angepasst werden. Diese Möglichkeit bieten Hörverstärker nicht.

Gruß

Dirk
↑  ↓

#5 09.09.2018, 18:03
svenyeng Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 912


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Hallo!

Hier stimme ich akopti 100%ig zu.
Jedes zuzahlungsfreie HG ist besser als die komischen Hörverstärker und können auch sehr viel mehr.
Es gibt also keinerlei Gründe für einen Hörverstärker.

Gruß
sven
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#6 11.09.2018, 15:12
binjetztda Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 08.09.2018
Beiträge: 6


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Hallo Sven !
Das Eine kann man noch bedenken: auch ein komischer HV kann dezent sein und man
kann den um ca.30-50.-€ kaufen. Auch bei einem zuzahlungsfreien HG zahlt die Krankenkasse ihren Beitrag und dann mußt du 6 Jahre warten bist du dir wieder ein HG
zulegen kannst. Mit dem HV bist du unabhängig und hast für die endgültige Entscheidung
etwas Zeit gewonnen.
Gruß
Peter
↑  ↓

#7 11.09.2018, 15:24
rabenschwinge Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 22.11.2017
Beiträge: 896


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Jahaaaa, nur ein Hörgerät kann sehr gut auf meine Hörbehinderung eingestellt werden und verstärkt gut eingestellt da, wo ich es brauche und bietet mir verschiedene Programme für meine Hörsituationen. Zudem bremst es Störlärm auf meine Bedürfnisse angepasst gut aus.

Sprich ich habe etwas vernünftiges und auf meine Bedürfnisse und Ansprüche angepasstes anstatt ein Behelfsdingens, was mir im Zweifelsfall mehr Schaden zufügt als es denn nützt.
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart. Wink
↑  ↓

#8 11.09.2018, 15:36
Treehugger Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.08.2017
Beiträge: 189


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Der Grundlegende Unterschied ist aber ein HV verstärkt einfach alles was am Micro ankommt.
Ein HG verstärkt nur da wo was fehlt, gezielt nach Frequenzen.

Grundsätzlich ist das ein ganz andere Technik.

Das risiko bei ein HV einen irreparablen Schaden zu erleiden, weil einfach nur alles verstärkt wird ist nicht zu unterschätzen.
Das ist wie die ganze Zeit volle Drohung Musik auf die Ohren, in einer Lautstärke die nicht gut ist.

Treehugger
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#9 11.09.2018, 20:57
fast-foot Abwesend
Mitglied
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Beiträge: 5.493


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Nein, denn der Nutzer ist ja kein Idiot und stellt es natürlich so ein, dass es ihm nicht zu laut ist*. Der Akustiker macht mit dem Hörgerät auch nichts anderes - es sei denn, er sage "Sie müssen sich an die eingestellte Lautstärke gewöhnen, da Ihr Gehör entwöhnt ist".

*) gut für die Ohren ist es je nachdem trotzdem nicht


Auch aus anderen Gründen kann die Verwendung eines Hörverstärkers - gerade, weil er nicht all zu individuell angepasst werden kann - allenfalls weniger schädlich sein als die eines Hörgeräts:

1. wird er vermutlich eher nur selektiv getragen und nicht permanent (wie viele Hörgeräte).

2. kann gerade die nicht besonders frequenzspezifische Anpassung dazu führen, dass weniger hoch verstärkt wird - da die Unbehaglichkeitsschwellen bei gewissen Frequenzen (bei welchen man besser hört) niedriger liegen (man stellt ja nur so laut ein, dass es nicht unangenehm wird).

Uebrigens: auch beim Musikhören "stellt kaum jemand so laut ein", dass es ihm unangenehm wird. Trotzdem ist bekannt, dass dies zu Hörschädigungen führen kann. Hörgeräte werden auch nach der subjektiven Lautstärkeempfindung eingestellt. Seltsamerweise leuchtet den meisten nicht ein, dass es hier genau so gut zu Lärmschädigungen kommen kann.

Einen gewissen Nachteil sehe ich darin, dass der maximale Schalldruckpegel von Hörverstärkern wohl kaum begrenzt ist. Wenn es schnell geht, können eingermassen hohe Schalldruckpegel abgegeben werden, die so nicht gewollt waren. Möglicherweise reicht die Leistung aus, um (eigentlich nicht besonders problematische) Knalle (bspw. das Platzen eines Ballons) so zu verstärken, dass es gefährlich werden könnte (liegen aber immer noch deutlich unter den ganz gefährlichen Pegeln) etc.

Aber abgesehen davon sind sie ja zugelassen - wie Hörgeräte auch (also völlig unbedenklich Laughing ).

Ich habe die Sachverhalte etwas vereinfacht aus meiner Sicht dargestellt.


Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#10 11.09.2018, 22:13
akopti Anwesend
Mitglied
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Beiträge: 603


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Und täglich grüßt das Murmeltier.
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#11 11.09.2018, 22:42
Umherwandernde Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 02.08.2018
Beiträge: 16


Betreff: Re: Hörgerätepreise
mmmhhh ich würde mal sagen: das ist das gleiche, wie wenn man in einem Sehbehinderten-Forum schreibt:

Warum teure Brillen? Kauft euch doch einfach 2 Lupen....... Laughing
Entmutige niemanden, der unablässig Fortschritte macht, egal wie langsam. (Platon)
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#12 12.09.2018, 07:35
svenyeng Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 912


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Hallo!

@umherwandernde:
Das ist ein sehr guter Vergleich.
Nicht ganz so krass ausgedrückt: Vergleichbar mit Lesebrillen aus dem Aldi.

@all:
Diese Hörverstärker machen ja nur laut, also werden die Dinger niemals natürlich und gut klingen.
Ich kann hier nur vor so nem Unsinn warnen!
Diese Geiz ist geil Mentalität ist oft wirklich schlimm.
Wer sich einen solchen Umsinn kauft legt auf gutes Hören und Verstehen keinen Wert.

Es gibt einfach keinen Grund Hörverstärker zu kaufen.
Zum einen ist jedes zuzahlungsfreie HG x-fach besser als ein Hörverstärker,
zum anderen hinters 0% Finanzierung Bus Max. 3 Jahre.

Übrigens:
Die Leute die das meiste Geld haben sind die geizigsten.
Die geben Ihrer Friseurin z.B. auch nie Trinkgeld.
Das krasse Gegenteil sind die Leute die jeden Euro dreimal umdrehen müssen.
Die legen ohne mit der Wimper zu zucken gutes Trinkgeld hin.

Gruß
sven
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 12.09.2018, 18:00 von svenyeng. ↑  ↓

#13 12.09.2018, 09:11
Hörer2019 Anwesend
Mitglied
Dabei seit: 11.08.2018
Beiträge: 54


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Willst du kochen lernen, geh zu armen Leuten.
Willst du sparen lernen, geh zu reichen Leuten!
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#14 12.09.2018, 09:17
rabenschwinge Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 22.11.2017
Beiträge: 896


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Hmm, will ich was wirklich gutes, dann leg ich dafür auch gern Geld auf den Tisch.
Geld, das ich mir durchaus auch zusammenspare.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass vermeintlich günstige Ware oftmals Treteimerware ist welche schnell kaputt ist und nur bedingt für den Zweck taugt für den sie geschaffen wurde.
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart. Wink
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#15 12.09.2018, 10:06
Dani! Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 09.03.2012
Beiträge: 296


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Zitat von fast-foot:
1. wird er vermutlich eher nur selektiv getragen und nicht permanent (wie viele Hörgeräte).
Was dann dazu führt, dass man nie lernt, Geräusche, die man ohne HV nicht hört, richtig zu interpretieren. Ich bin beispielsweise nach 4 Monaten immer noch dabei, bei unbekannten Geräuschen nachzufragen, was das war, obwohl ich ganztägig die HGs trage. Gut, mit meiner Frequenzverschiebung, damit ich die Höhen überhaupt noch wahrnehme, ist das auch so eine Sache.

Zitat von fast-foot:
2. kann gerade die nicht besonders frequenzspezifische Anpassung dazu führen, dass weniger hoch verstärkt wird - da die Unbehaglichkeitsschwellen bei gewissen Frequenzen (bei welchen man besser hört) niedriger liegen (man stellt ja nur so laut ein, dass es nicht unangenehm wird).
Klar, in deiner einfachen Welt ist das so. In meinen besser gehörten Frequenzen bin ich toleranter gegen laute Geräusche als bei hohen Frequenzen, so absurd das auch für dich klingen mag.
Andererseits sind HVs für Leute nicht verwendbar, die in den unterschiedlichen Frequenzen unterschiedlich gut hören, da ja alles gleichmäßig stark verstärkt wird.

Zitat von fast-foot:
Seltsamerweise leuchtet den meisten nicht ein, ...
Wie kommst du auf dieses schmale Brett? Es ist eine Abwägungssache.


Zitat von svenyeng:
... Kesebrillen ...
Grinning
Aber sooo gut finde ich den Vergleich mit Lesebrillen nicht. Denn diese haben meiner Meinung nach sehr wohl eine Daseinsberechtigung: Sie gleichen den Mangel aus, dass die körpereigenen Linsen nicht mehr auf Dinge in kurzer Distanz fokussieren können. Für die Fernsicht brauchen diese Leute keine Brille. Da finde ich rabenschwinges Vergleich besser.

Zitat von svenyeng:
Die Leute die das meiste Geld haben sind die geizigsten.
Die geben Ihrer Friseurin z.B. auch nie Trinkgeld.
Wenn du wüsstest, wieviel Trinkgeld mein Frisör bekommt. Schade, dass du alle in denselben Topf wirst.
Bezogen auf die Anschaffung von HVs statt HGs ist man allerdings sich selbst gegenüber zu geizig, das ist dann jedem sein eigenes Problem.
R+L: 125Hz/10dB 250Hz/20dB 500Hz/35dB 1k/80dB 2k/90dB >=3k/--
Seit 2018: Phonak Naida B70-SP
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#16 12.09.2018, 15:29
tan Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 03.12.2016
Beiträge: 55


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Selbst wenn die HV einigermaßen was taugen würden, werden wohl die Hörer und die nicht vorhandenen, aber bei größerer Verstärkung zur Vermeidung von Rückkopplungen erforderlichen Otoplastiken die Brauchbarkeit sehr einschränken.
0250 0500 1000 2000 3000 4000 6000 8000 Hz
..10...15...25...30...55...60...55...60 links OPN 2, 85er Hörer
..50...55...85...95..100..110..115...95 rechts OPN 2, 105er Hörer
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#17 12.09.2018, 16:28
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Hörgerätepreise
Hier meine Sichtweise:

Zitat von Dani!:
Was dann dazu führt, dass man nie lernt, Geräusche, die man ohne HV nicht hört, richtig zu interpretieren. Ich bin beispielsweise nach 4 Monaten immer noch dabei, bei unbekannten Geräuschen nachzufragen, was das war, obwohl ich ganztägig die HGs trage. Gut, mit meiner Frequenzverschiebung, damit ich die Höhen überhaupt noch wahrnehme, ist das auch so eine Sache.

Für Verwender des Hörverstärkers, für welche dies nicht gilt, trifft auch Deine Aussage nicht zu.
Der Nutzer wird ja selbst merken, ob (bzw. in welchen Situationen) ihm der Hörverstärker etwas bringt und ihn entsprechend tragen - oder es auch bleiben lassen. Letzteres (das bleiben Lassen, wenn ihm der Nutzen zu gering erscheint) ist ja bei den Hörgeräten auch nicht anders (dieser Fall kann auch dort eintreten).
Darüber hinaus behauptest Du, dass es nur möglich sei, die Fähgigkeit des Herausfilterns von Störgeräuschen durch das Gehör zu verbessern, wenn man die Hörhilfen den ganzen Tag trage. Das ist meines Wissens nicht erwiesen (eine Studie zu diesem Thema, welche ich mir angesehen habe, hat die Frage nur unzureichend untersucht).


Zitat von Dani!:
Klar, in deiner einfachen Welt ist das so. In meinen besser gehörten Frequenzen bin ich toleranter gegen laute Geräusche als bei hohen Frequenzen, so absurd das auch für dich klingen mag.

Das ist nicht absurd, sondern Tatsache für viele Leute mit Schäden an den OHCs. Andererseits gibt es viele Ursachen für Hörverlust, somit kann das von mir geschilderte Szenario durchaus eintreten - zumal ich ja explizit das Wort "kann" verwendet habe. Wenn nun der Frequenzgang des Hörverstärkers nicht eingestellt werden kann (und linear verläuft), so kann auch eine niedrige Unbehaglichkeitsschwelle bei einer bestimmten Frequenz dazu führen, dass die Verstärkung generell nicht all zu hoch eingestellt wird - im Gegensatz zur Situation bei einem Hörgerät. Es kommt auf den individuellen Fall an - genau aus diesem Grunde habe ich das Wort "kann" verwendet.
Mir ging es vor allem darum, der "einseitigen Verteufelung von Hörverstärkern" Argumente für diesen (die es durchaus auch gibt) entgegen zu setzen.


Zitat von Dani!:
Andererseits sind HVs für Leute nicht verwendbar, die in den unterschiedlichen Frequenzen unterschiedlich gut hören, da ja alles gleichmäßig stark verstärkt wird.

Das stimmt nicht. Es gibt Hörverstärker mit Verstärkungskurven, welche für häufig auftretende Verläufe der Hörschwellen voreingestellt sind. Ausserdem gibt es auch solche, welche individuell einstellbar sind (wie differenziert im Maximum, weiss ich nicht). Sogar mit Störschallunterdrückung und Dynamikkompression in 10 Kanälen etc. Laut Angabe des Herstellers soll die Leistung der Störschallunterdrückung sogar besser sein als die von den üblichen Hörgeräten (ob dies zutrifft, weiss ich nicht - ich halte es jedoch für möglich, wie auch bei einem Produkt von Phonak - da ein anderes Konzept dahinter steht).


Zitat von Dani!:
Wie kommst du auf dieses schmale Brett? Es ist eine Abwägungssache.

Ich habe Treehugger geantwortet. Aus dem Kontext ist ganz klar ersichtlich, dass er davon ausgeht, dass nur der Hörverstärker gefährlich sein könne (und die Gefahr, welche von Hörgeräten ausgeht, wird hier sogar von gewissen Akustikern als nicht existent dargestellt etc. etc. etc.).
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 12.09.2018, 16:33 von fast-foot. ↑  ↓

#18 12.09.2018, 16:53
Treehugger Abwesend
Mitglied
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Beiträge: 189


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Zitat von fast-foot:

Zitat von Dani!:
Wie kommst du auf dieses schmale Brett? Es ist eine Abwägungssache.

Ich habe Treehugger geantwortet. Aus dem Kontext ist ganz klar ersichtlich, dass er davon ausgeht, dass nur der Hörverstärker gefährlich sein könne (und die Gefahr, welche von Hörgeräten ausgeht, wird hier sogar von gewissen Akustikern als nicht existent dargestellt etc. etc. etc.).

Nein, das habe ich nicht geschrieben.

Zitat von Treehugger:

Das risiko bei ein HV einen irreparablen Schaden zu erleiden, weil einfach nur alles verstärkt wird ist nicht zu unterschätzen.
Das ist wie die ganze Zeit volle Drohung Musik auf die Ohren, in einer Lautstärke die nicht gut ist.

Treehugger

Immer zu laut ist nicht gut fürs Ohr, das habe ich geschrieben und das HV genau das machen.

Aber dennoch ist es ist richtig, das ich deiner Grundsätzlichen These nicht folge, das HG für den Träger schädlich sind.
Respektive sehe ich teilweise keine Alternative für HG Träger. Schlussendlich ist es ja kein Lifestyle Gadget, sondern notwendig um besser hören zu können, teilweise für viele sogar überhaupt hören können.

Treehugger
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#19 12.09.2018, 17:16
rabenschwinge Abwesend
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Dabei seit: 22.11.2017
Beiträge: 896


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Den letzten Satz von Treehuger unterstreiche ich ganz dick. Was ist denn die Alternative zum Hörgerät?

Die deutsche Gebärdensprache? Blöd nur, dass die nur ein Bruchteil der Bevölkerung nutzt und mich dadurch nicht versteht. Das heißt klipp und klar, ich kann Missstände nicht benennen und bin ohne Sprache etlichen Dingen machtlos ausgeliefert.

Merke: Die Apartheid in Südafrika funktionierte deshalb so gut, weil die schwarze Bevölkerung nur Afrikaans, die Sprache der Buren, sprach und sprachlich komplett isoliert waren.
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart. Wink
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 12.09.2018, 17:47 von rabenschwinge. ↑  ↓

#20 14.09.2018, 09:10
fast-foot Abwesend
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Dabei seit: 12.10.2008
Beiträge: 5.493


Betreff: Re: Hörgerätepreise
Ach so, ich habe vergessen, beispielhaft einen Link zu einem der Hörverstärker ein zu stellen, von welchen ich geschrieben habe:

https://revaer-shop.de/...erstaerker

Die Vorteile dieses Produkts gegenüber Hörgeräten können darin liegen:

- guter Klang (Frequenzgang ab 40 Hz* und bis 10 kHz! etc.)

*) beim Hörgerät reicht er im besten Falle bis um die 100 Hz

- hochwertige Kopf- oder Einsteckhörer etc.

- die Störschallunterdrückung ist besser als die von Hörgeräten (laut Produktinformation und Kundenmeinung)

- ist sofort einzetzbar und einfach in der Handhabung

- man spart sich die Rennerei zum Akustiker

- kostet (effektiv) weniger etc.


Ich finde, eine Ueberprüfung könnte sich lohnen insbesondere auch für Leute, welche sich am Ende der Testphase von Hörgeräten befinden und die alles andere als zufrieden sind (deren Geräte wahrscheinlich in der Schublade landen würden, falls sie überhaupt welche kaufen sollten).

Ein Problem könnte allenfalls darin liegen, dass die Begrenzung des Schalldruckpegels nicht optimal eingestellt werden kann. Dies ist jedoch auch so bei Hörgeräten, welche nicht mittels in-Situ-Messung o.ä. angepasst werden.
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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