#1 23.09.2018, 22:00
Pedigr - ohr Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 04.08.2018
Beiträge: 20


Betreff: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Liebe Interessierte,

ich überlege,

- Akkubatterien (2 für ca. 25 Eur?, Ladegerät für 125 Eur?) zu kaufen

Ich finde nichts, ob:
- wiederaufladbare Batterien wie meine "normalen" ca. 1 Woche halten
Mein Akustiker, dem ich bisher sehr vertraue, rät davon ab.

Ich wünsche eine schöne, wenn auch herbstliche Woche,

Pedigr-Ohr
↑  ↓

#2 23.09.2018, 22:23
EinOhrHase Abwesend
Moderator
Dabei seit: 28.06.2011
Beiträge: 616


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Hallo Pedigrohr / Pedigr-Ohr ;-)

welche Batterie- / Akkugrösse wäre das? Vermutlich die 13er?

Es raten die meisten Akustiker von Akkus ab, da diese recht schnell schlapp machen, wenn sie alle 5-6 Tage aufgeladen werden müssen, zumal die mAh (milliAmpereStunden) oft nicht ausreichend sind.
Die ZinkLuft-Batterien halten - je nach Grösse, Hörgerät und dessen notwendigen Verstärkung im Schnitt ca 5-7 Tage, manchmal auch etwas länger.
Die Preise für HG-Batterien sind etwas gesunken und somit auch über das Internet oft etwas günstiger zu bekommen wie beim Akustiker selbst.
Ist zwar nicht ganz so umweltfreundlich (der Aspekt, der hinter den Akkus idR steckt), aber auf lange Sicht "günstiger" für den Endverbraucher.

Gruss
Wer nicht hören will, sollte genauer hinsehen Wink
Manchmal ist das Hören von nichtgesprochenen Worten wichtiger als Gefasel.

BAHA-Träger seit 1998
↑  ↓

#3 23.09.2018, 22:46
Randolf Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.04.2017
Beiträge: 348


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Hallo,

eine gute Sache: Am Tage tragen, nachts aufladen.
Kein Mensch braucht nachts HG.

meint Randolf
↑  ↓

#4 23.09.2018, 23:00
Hörer2019 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 11.08.2018
Beiträge: 149


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Ich beherrsche die Suchfunktion in diesem Forum nicht so richtig. Über Akkus in HG hatte ich mich auch schon verbreitet.
Kritikfähig waren wohl nachträglicher Ersatz von Batterien durch Akkus. Wenn der Akku fest verbaut ist ab Neukauf, dann ist die elektrische Anpassung auch funktionsgerecht gegeben.
↑  ↓

#5 23.09.2018, 23:04
akopti Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 17.08.2016
Beiträge: 692


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Akkus halten in der Regel ca 12 bis 18 Stunden (13 Größe) wenn es um Akkus geht, die man in den normalen Batterieladen einsetzen kann.

Gruß

Dirk
↑  ↓

#6 24.09.2018, 01:31
Pedigr - ohr Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 04.08.2018
Beiträge: 20


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Liebe schnellantwortenden EinOhrHase, Randolf, Hörer2019 und akopti,

wow, vielen Dank für Eure aussagekräftigen Informationen! Ich werde wegen der

- kurzen "Haltedauer"(12 bis 18 Std.) und dem Nachlassen bei häufigem Aufladen wohl

erstmal bei normalen Batterien bleiben.

Aber langfristig, vielleicht wie Hörer2019, den Akustiker nochmal befragen nach einem fest verbauten.

Ich hoffe, Ihr startet gut in die Woche!
Liebe Grüße,

Pedigr-Ohr (einohrig mittel-hochgradig SH, opn1 seit 2018)
↑  ↓

#7 24.09.2018, 05:55
svenyeng Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 1.228


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Hallo!

Akkus in HGs machen keinen Sinn.
Das hatten wir früher schon mal und es hat sich nicht durchgesetzt.
Derzeit ist das wieder so ein Hype.

Fest verbaute Akkus würde ich nie wollen.
Wenn man mal unterwegs ist und das Ladegerät vergessen hat, wars das.
Batterien bekomme ich in jeder Stadt.
Oder man denkt nicht dran über Nach zu laden.
Die Nachteile überwiegen einfach.
Auch die Kosten stehen in keinem Verhältnus.
125 Euro + 25 Euro = 150 Euro.
Für das Geld bekomme ich für über 4 Jahre Batterien für 2 HGs.

Gruß
sven
↑  ↓

#8 24.09.2018, 12:07
Hörer2019 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 11.08.2018
Beiträge: 149


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Es ist ein bisschen Luxus mit fest eingebauten Akkus im HG.
Die ewigen Krauter erkennen die Vorteile nicht an und werden nicht müde, Akkus schlecht zu reden.
Chaqun a son gout.
↑  ↓

#9 24.09.2018, 14:46
svenyeng Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 1.228


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Hallo!

Was ist bei eingebauten Akkus Luxus?
Die Nachteile überwiegen.
Akkus muss man wechseln können.

Ein guter Vergleich ist ein Akkuschrauber.
Da kauft man auch keinen ohne Wechselakku.
Akku leer, Feierabend. Das will niemand.

Gruß
sven
↑  ↓

#10 24.09.2018, 14:49
Randolf Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.04.2017
Beiträge: 348


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Hallihallo,

hier geht es doch nicht um FEST eingebaute Akkus, sondern um wieder aufladbare.
Solche Akkus lassen sich sehr oft wieder laden, aber nicht ewig.
Wenn sie keine Ladung mehr annehmen, kommen die Akkus weg.
Ansonsten braucht man jedes Jahr neue HG, ein teurer Spass!

meint Randolf
↑  ↓

#11 24.09.2018, 14:52
Hörer2019 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 11.08.2018
Beiträge: 149


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
So ein Quatsch! Fest eingebaute werden jährlich gewechselt.
↑  ↓

#12 24.09.2018, 15:50
Renarde Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 01.04.2018
Beiträge: 50


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Hallo,

die Entscheidung mit oder ohne Akkus ist, sofern man sie nicht aus dem Umweltschutzgedanken heraus trifft, eine rein wirtschaftliche.

Wenn wir bei den 125,- Euro für die Ladestation z. B. mal von der Connexx Smart Power ausgehen, ist dort zusätzlich zur Ladefunktion eine Trockenfunktion implementiert. Ein elektrisches Trockengerät kostet ca. 90,-, ist eine sehr empfehlenswerte Anschaffung und käme bei normalem Batteriebetrieb an Kosten noch dazu.

Wenn wir nun optimistisch davon ausgehen, dass eine Batterie 10 Tage hält, sind wir bei einer beidseitigen Versorgung bei

6 Batterien / 1 Päckchen im Monat / 12 Päckchen im Jahr / 72 Päckchen im Versorgungszeitraum (im optimalen Fall)

hierzu kommt das Trockengerät für ca. 90,- (wir gehen von einer 6jährigen Funktion aus)

Jetzt kann jeder für sich ausrechnen, welche Kosten das in Abhängigkeit zum Batteriepreis ergibt.

Beim Akkubetrieb hat man

die Ladestation, in der Frage für 125,- (auch hier gehen wir von 6jähriger Funktion aus)
1 Paar Akkus (Haltbarkeit bei sachgerechter Nutzung ca. 2 Jahre, dann lässt die Ladekapazität noch und die Nutzungsdauer verringert sich) = 3 Paar Akkus im Versorgugszeitraum

Für das Fragebeispiel ergibt das:
125,- + (25x3) = 200,- in 6 Jahren

Umgerechnet auf den Batteriebetrieb:
200,- - 90,- Trockenbox = 110,-
110,- ÷ 72 Päckchen Batterien = 1,52...

Wer also seine Batteriepäckchen zu diesem Preis kauft oder günstiger, für den lohnt sich der Umstieg auf Akkus zu den Konditionen der Fragestellung nicht.

Wer seine Batterien teurer kauft, also beim Akustiker ;-), für den lohnt es sich auch wirtschaftlich. Es ist komfortabel, da man nachts lädt UND trocknet. Und wenn man mal flexibler sein möchte oder eine lange Nacht vor sich hat, kann man immer noch ein Päckchen normale Batterien einpacken und bei Bedarf wechseln.

Bei meinen Kunden werden Akkus sehr gerne genutzt. Allerdings mache auch ich die Erfahrung, dass sie sich nicht von festverbauten abhängig machen möchten.
↑  ↓

#13 24.09.2018, 16:08
Renarde Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 01.04.2018
Beiträge: 50


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Ach, sorry, war gar nicht die Frage. Die hatte akopti ja schon beantwortet.
↑  ↓

#14 24.09.2018, 16:57
Randolf Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.04.2017
Beiträge: 348


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Hallo,

wenn man den Akku selber wechseln kann, dann ist das O. K.,
ansonsten ist das Mist, weil unterwegs die Stromversorgung ausfällt.
Berechnungen sind Milchmädchenrechnungen, weil Batterien sehr lange halten können,
Akkuleistungen lassen dagegen nach.

LG Randolf
↑  ↓

#15 24.09.2018, 16:58
Hörer2019 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 11.08.2018
Beiträge: 149


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Du darfst auch nicht Autofahren, weil unterwegs der Sprit ausgeht.
↑  ↓

#16 24.09.2018, 20:02
svenyeng Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 1.228


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Hallo!

Die Rechnung passt für mich nicht.
Man darf z.B. die Trockenbox nicht mit einrechnen, da man de einmalig kauft und quasi ewig nutzen kann.
Außerdem gibts ne elektrische Trockenbox auch schon für 60 Euro.
Ich bekam meine sogar vom Akustiker geschenkt, als ich ich noch die Oticon HGs hatte die ja ständig defekt waren.

Meine Berechnung hatte ich oben ja schon gemacht.

Wenn die HGs trotz Akkus auch mit Batterien betrieben werden können, dann wäre es eine Alternative um auch was für den Umweltschutz zu tun.
Denn dann kann man immer Batterien in Reserve haben und notfalls damit die HGs betreiben.

Gruß
sven
↑  ↓

#17 24.09.2018, 20:23
Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Für mich passt die Berechnung von Renarde schon.

War bei mir bei den neuen HG´s ebenfalls eine Überlegung - allerdings rechnet sich das bei mir nicht wirklich.
↑  ↓

#18 24.09.2018, 20:28
Selene Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 21.03.2014
Beiträge: 348


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Der Thread-Starter trägt doch die opn1,
für diese gibt es wahlweise Akkus/Batterien.
Einfach mal hier nachlesen: https://www.oticon.de/...aring-aids
Tinnitus (früher Morbus Meniere), durch Hörstürze beidseits ca. 50-70 dB Schwerhörig.
Seit dem 11. Oktober 2017 Trägerin von Oticon opn 1 mit T-Spule Ex-Hörer mit geschlossenen Schirmchen. Idee
↑  ↓

#19 24.09.2018, 21:29
svenyeng Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.06.2013
Beiträge: 1.228


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Hallo!

Da die OPN 1 Akkus und Batterien können, ist das ok.
So tut man was für die Umwelt und für den Fall der Fälle kann man trotzdem noch Batterien nutzen.

HGs die nur mit festverbautem Akku genutzt werden können würde ich wohl niemals kaufen wollen.

Gruß
sven
↑  ↓

#20 26.09.2018, 08:59
Dani! Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 09.03.2012
Beiträge: 691


Betreff: Re: Jemand Erfahrung mit Akkubatterien für's Hörgerät?
Fest verbaute Akkus in HGs finde ich unpraktisch. Genauso wie festverbaute Akkus im Smartphone. Oh, moment. Wink
Vor 30 Jahren hatte ich schon mal Akkus (damals in 675er Größe). Täglich laden war für mich schon lästig, teilweise auch untertags. Allerdings hat sich die gespeicherte Kapazität und der Strombedarf der HGs mitlerweile dramatisch verbessert.
Meine derzeitigen HGs haben einen so geringen Verbrauch, dass ich die 13er-Batterie jedes Hörgeräts nur alle 17 Tage wechseln muss. DAS finde ich sehr komfortabel, dass ich praktisch nie ans Laden oder Wechseln denken muss. Schlimm genug, dass ich hin und wieder nach dem zu-Bett-gehen nochmal aufstehen muss, weil ich vergessen habe, meine Hörgeräte vor meinen Katzen zu schützen. Nicht auszudenken, wenn ich vergesse fest eingebaute Akkus zu laden. Batterien habe ich immer dabei, genauso wie meine Hausschlüssel. Wechselakkus sollten nach 500 Tagen (1 1/2 Jahre) täglich Laden und Entladen immer noch etwa die Hälfte der ursprünglichen Kapazität haben. Das muss dann jeder für sich entscheiden, ob man dann mit 6-9h überhaupt noch auskommt. Ich jedenfalls schon lange nicht mehr.
R+L: 125Hz/10dB 250Hz/20dB 500Hz/35dB 1k/80dB 2k/90dB >=3k/--
Seit 2018: Phonak Naida B70-SP
Über mich
↑  ↓

Seiten (2): 1, 2

Interessantes für Gäste und User ohne Beitrag in den letzten 100 Tagen ...



Alle Zeitangaben in GMT +02:00. Aktuelle Uhrzeit: 06:05.