#1 15.11.2018, 11:28
Boglius Abwesend
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Betreff: Dann stelle ich mich (Hörsturz und angeborener Tinnitus) auch mal vor
Hallo Forenmitglieder,

mein Name ist Marco und ich bin 38 Jahre alt. Ich erzähle am besten erstmal, wie ich in dieses Forum kam. Durch eine Spam Mail :-) Dort wurde mit irgendwelchen Tropfen geworden, die das Gehör wiederherstellen würden etc. Natürlich glaubte ich nicht dran, wollte aber mal nach dem dort genannten Professor in Google schauen. War ja klar, dass es ihn nicht gab (auch wenn er angeblich für den Nobelpreis vorgeschlagen wurde). Aber ein Link war dieses Forum. Ich schaute über die Rubriken und entschloss mich hier anzumelden.

Nun zu meinen Leiden bzw. was mich zu dem Thema brachte. Ich habe von Geburt an einen recht starken Tinnitus. Auf beiden Ohren sogar verschiedene Töne. Dadurch, dass ich es nicht anders kenne, komme ich damit recht gut klar.

Dann vor ca. 5 Jahren, stand ich unter extremsten Stress. Die mittlerweile Ex Freundin und die Arbeit. Alles prasselte auf mich ein. Ich sass im Büro und hörte auf einmal so gut wie nichts mehr. Als hätte ich dicke Wattepolster auf den Ohren. Ich bin dann Heim und habe mich schlafen gelegt. Als ich wach wurde, hörte ich wieder normal. Also dachte ich... dann rief ich mit dem Handy irgendwo an (damals noch auf dem rechten Ohr). Ich wunderte mich über den Ton des Freizeichens. Ganz anders als sonst... Hm vielleicht wurde da was umgestellt, dachte ich. Als ich dann mit dem Festnetz auch einen anderen Ton hörte, wechselte ich den Hörer aufs andere Ohr. Siehe da, der Ton klang wie früher.

Abends lag ich dann im Bett und hörte einen langsam wummernden Bass. Ich dachte mir noch, welcher Idiot steht solange mit laufender Musik im Auto vor dem Haus.

Am nächsten Tag war das Wummern weg, kam aber wieder, sobald es lauter wurde. Ich erzählte es einem Kollegen und er meinte, ich hätte einen Hörsturz. Ich kam in eine Gehörklinik und wurde mit einem H Rezeptor Medikament behandelt. Dazu wurden viele Gehörtests gemacht. Es kam raus, dass ich auf dem rechten Ohr gewisse Frequenzen nicht mehr höre. Ich wurde länger krank geschrieben und zog mich in den Keller meines Hauses zurück, weil es dort ruhig war.

Ich dachte dann, dass wieder alles gut sei. Das Wummern war weg und nur der gewohnte Tinnitus war noch da. Vom Empfinden her, war mein Gehör wieder hergestellt.

Mir kam es nur so vor, dass ich etwas schlechter höre als früher. Der Fenrser musste etwas lauter gestellt werden, helle Stimmen verstand ich viel schlechter etc.

Dann war ich in einem Rechenzentrum (IT) und dort wurde ein Alarm getestet. Ich hielt mir die Ohren zu, wegen des Lärms. Als ich dann nur das Linke zuhielt, konnte mein rechtes Ohr den Alarm gar nicht hören. Das machte mir dann Angst.

Nun die Frage (vermutlich an die falschen Personen gerichtet), kann man nach den Jahren überhaupt noch was am Gehör in Ordnung bringen? Oder sind die Hörnerven durch einen Hörsturz irreparabel geschädigt? Ich müsste einfach mal zum Ohrenarzt gehen und mit ihm darüber reden. Aber vielleicht kennt sich hier jemand damit aus, oder hat die gleiche bzw. vergleichbare Situation?

Ich wäre über jede Hilfe sehr dankbar.

Viele Grüße
Marco
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#2 15.11.2018, 12:11
Hörer2019 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 11.08.2018
Beiträge: 149


Betreff: Re: Dann stelle ich mich (Hörsturz und angeborener Tinnitus) auch mal vor
Bei solch ernsten Sachen: Geh erst zu Schmitt, dann zu Schmidtchen.
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#3 15.11.2018, 14:05
Betreff: Re: Dann stelle ich mich (Hörsturz und angeborener Tinnitus) auch mal vor
Hörer hat recht. Ab zum HNO das das abklären lassen. Was sich in Deinen Ohren mit welchen Folgen abgespielt hat kann Dir nur der Doc sagen und dementsprechend dann auch weiterverfahren.

Alles andere wäre meines Erachtens nach ein sehr übler Schuss ins Blaue mit fragwürdigen folgen für Sich.
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