#41 28.12.2018, 23:41
fast-foot Abwesend
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Beiträge: 5.624


Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Hier meine Sichtweise:

Zitat von Wallaby:
Und das Wissen hast Du Dir gepachtet oder wie? Erfahrungen von Akustiker und Selbstbetroffene zählt nicht?

Bezüglich der von mir beantworteten Frage ehrlich gesagt nur sehr bedingt. Ich erachte sie nämlich als nicht wirklich geeignet, um diese (Frage) zu beantworten. Und ich finde nicht, dass ich nicht das Recht auf eine eigene Meinung habe (sondern die einer Mehrheit übernehmen soll - die Bildung von Wissen unterliegt nämlich keinem demokratischen Meinungsbilgungsprozess), insbesondere in einem Gebiet, wo es offensichtlich ist, dass sich kaum jemand einmal intensiv damit beschäftigt hat. Da wird einfach munter drauflos geschrieben, obwohl ich sicher bin, dass die Betreffenden nicht einmal wissen, welches die entscheidenden Kriterien sind, um die Sachverhalte beurteilen zu können, noch entsprechende Begriffe kennen (geschweige denn das ganze Wissen, welches damit im Zusammenhang steht) - das ist dann offensichtlich überhaupt kein Problem.


Zitat von Birkbot:
Genauso ists mit den Hörgeräten: Klar kann man aus Angst vor weiteren Schäden die HGs nicht anpassen und seine Hörschädigung nicht therapieren. Aber das hilft einem akut auch nicht, seinen Nachbarn zu verstehen.

Ob der Hörgeschädigte aus Angst vor weiteren Lärmschädigungen (zum Teil berechtigt), weil er schlicht keinen Bock hat, sich abzocken zu lassen, die Akustikerin eine doofe Tussi findet oder weshalb auch immer keine Geräte anpassen lässt, ist seine rein persönliche Sache und Entscheidung - deshalb erachte ich eine Gehirnwäsche (kommt mir persönlich oftmals so vor) als nicht angezeigt.


Zitat von Birkbot:
Und selbst wenn die Schädigung in 20 oder 30 Jahren eintritt und dann nicht zu therapieren ist: Dann hast du a) noch 20 oder 30 Jahre gehört und gelebt und b) bist du als klassischer Altersschwerhöriger dann eh vielleicht schon eines natürlichen Todes gestorben.

Es gibt jetzt bereits die Möglichkeit, viele Dinge anders zu machen. Aber das soll doch der Kunde selbst entscheiden (oder ist er etwa nicht fähig dazu?).


Zitat von Birkbot:
Selbst wenn deine Theorien deiner besseren HGs und -Anpassung stimmen, es GIBT DIE GERÄTE NICHT. Man kann sich damit nicht versorgen. Entweder du produzierst sie oder du bietest deine Strategien den Herstellern an (wenn sie so gut sind, werden die dir das schon abkaufen), aber bitte hör auf, "Anfängern" so Angst zu machen.

Ha ha ha, seit wann sind gute Hörgeräte gefragt? Klein, unsichtbar, billig in der Produktion, vielleicht noch modisch - das sind die Hauptanforderungen.

Und weshalb soll ich nicht auf Möglichkeiten hinweisen, auf überhöhte Preise, und vor allem Fragen nicht nach bestem Wissen und Gewissen beantworten?


Zitat von Birkbot:
Und auch wenn ich das schon mal geschrieben habe: das ist vergleichbar mit einer Strahlen- oder Chemotherapie bei Krebs: Beides erhöht das Risiko für Zweittumore, aber die akute Krankheit wird bekämpft. Was dann in 20 Jahren ist, weiß man nicht. Aber immerhin lebt der Patient (erfolgreiche Therapie vorausgesetzt) die 20 Jahre.

Wenn es schon vergleichbar sein soll: weshalb wird dann nicht über Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt? Ich finde, hier liegt das Problem.


Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#42 29.12.2018, 00:56
Birkbot Abwesend
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Beiträge: 90


Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
nun gut, Wallaby, "Eigenerfahrung" ist wenig wissenschaftlich und zeigt Schwächen, sonst gäbe es dieses Forum hier nicht: So viele von Hörgeräten frustrierte Menschen, wie es gibt, da sollte man es lassen, da noch was zu machen, denn das kann ja nix werden. Und diese Denke gibt es ja schon seitdem es HGs gibt.
Und dann gibts hier im Forum Leute, die sich wirklich gut mit der Materie auskennen und auch mit ihren HGs klar kommen. Das würde ja der "Eigenerfahrung" der Masse widersprechen.

Was ich mich bei fast-foot aber frage, ist a) woher kommt die Motivation, sich als nicht-Betroffener und nicht-Professioneller in ein Thema derart reinzufuchsen und b) (und das liegt wohl in erster Linie an meiner kurzen Zeit hier im Forum) höre ich von fast-foot bei der Frage nach Belegen "hab ich schon mal gepostet" und "kann man googlen". Ja klar, aber dann braucht man auch keine Doktorarbeiten zu schreiben, denn die Infos dazu kann man auch zu einem guten Teil googlen.

Anyway, zurück zum Thema: Bitte, liebe Fornarina, lass dich nicht verunsichern. Wenn du Hörgeräte brauchst, probiere es aus, nutze die Möglichkeiten, die es gibt: Es gibt Schwerhörige, die vereinsamen, weil sie nicht mehr kommunizieren (können);
man verlernt das selektive Hören und wenn die Schwerhörigkeit so weit fortgeschritten ist, dass Hörgeräte absolut nötig sind, ist die Welt für den Schwerhörigen schnell viel zu laut;
es gibt Vermutungen, dass durch nicht-Hören dementielle Erkrankungen nicht ausgelöst, aber gefördert werden können (auch klar, das Gehirn ist wie ein Muskel und muss trainiert werden. Wenn du das nicht mehr machst, weil du keinen Input oder weniger Input bekommst (weil ein Sinn wegfällt), leidet das Hirn möglicherweise).
Wie du siehst, fast-foot, Angst machen geht auch in die andere Richtung. Auch wenn du das nur als Verkaufsargument der HG-Hersteller abtust.

Und noch mal der Tip für dich, Fornarina: Probier es aus. Zu verlieren hast du nichts, gewinnen kannst du viel.
↑  ↓

#43 29.12.2018, 01:22
Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
birkbot hat recht, Fornarina.

Ich kann Dir auch nur raten: Probiere es aus und teste aus, wie sich das Hören mit Hörgeräten gestaltet.

Für mich persönlich sind sie im sozialen Kontakt mit meiner Umwelt inzwischen auch durch meine hochgradige Schwerhörigkeit unverzichtbar geworden.

Verlieren kannst Du nichts- wohl aber eine ganze Menge hinzugewinnen. Nur Mut!
↑  ↓

#44 29.12.2018, 09:06
fast-foot Abwesend
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Beiträge: 5.624


Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Hier meine Sichtweise:

Zitat von Birkbot:
Was ich mich bei fast-foot aber frage, ist a) woher kommt die Motivation, sich als nicht-Betroffener und nicht-Professioneller in ein Thema derart reinzufuchsen und b) (und das liegt wohl in erster Linie an meiner kurzen Zeit hier im Forum) höre ich von fast-foot bei der Frage nach Belegen "hab ich schon mal gepostet" und "kann man googlen". Ja klar, aber dann braucht man auch keine Doktorarbeiten zu schreiben, denn die Infos dazu kann man auch zu einem guten Teil googlen.

Weshalb fragst Du Dich nicht, wie Du selbst bessere Beiträge verfasst? Vielleicht schaust Du für Dich selbst (allerdings: für aus fachlicher Sicht klar begründete Argumente bin ich immer offen)!
Ich frage mich auch nicht (bzw. thematisiere ich dies nicht), woher die Motivation kommt, Beiträge zu Themen zu verfassen, von welchen man offensichtlich keine Anhnung hat. Ich versuche einfach, es selbst besser zu machen.
Ausserdem: wie kommst Du darauf, dass ich Nicht-Betroffener bin? Kannst Du dies beweisen? Und wenn ja: ein HNO ist oftmals Nicht-Betroffener, nur als Beispiel. Betroffenheit alleine ist noch kein Qualitätsmerkmal.
Zu den Belegen: ja, die habe ich geliefert (oder auch Begründungen - um diese zu verstehen, muss man sich im Thema allerdings schon sehr gut auskennen - und für einige Themen, zu welchen ich schreibe, trifft dies für die Meisten hier leider nicht zu).
Ausserdem kann ich leider nicht nachvollziehen, weshalb ich für getroffene Aussagen Belege liefern soll (was ich in der Regel eh getan habe), User, welche das Gegenteil davon behaupten, jedoch nicht.
Und darüber hinaus ist jeder für seine Bildung selbst verantwortlich. Ich sehe meine Aufgabe hier nicht darin, andere zu schulen.


Zitat von Birkbot:
Anyway, zurück zum Thema: Bitte, liebe Fornarina, lass dich nicht verunsichern.

Wodurch genau? Durch fundierte Aussagen?


Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#45 29.12.2018, 09:15
Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Stell den Föhn ab und komm.mit belastbaren Argumenten, ff.

Schreiben um des Schreibens Willen sowie subtile Verunsicherung und Ängstigung von neuen Usern kennen wir von Dir hinreichend.

By the way: Durch Deine naiven Formulierungen outest Du Dich bei erfahrenen Betroffenen ganz von selbst.
↑  ↓

#46 29.12.2018, 09:18
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
No comment...
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#47 29.12.2018, 09:20
Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Zitat von fast-foot:
Rülps...


Ja nett
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#48 29.12.2018, 19:40
SonnePeace
Gast


Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Hallo Leute

Muss auch mal meinen Senf abgeben.:-) Erstens, für wen ist es hier wichtig, wer er oder sie beruflich macht oder betroffen ist oder nicht? Es muss hier keiner sich rechtfertigen! Solange die Netiquette eingehaltet wird und keiner andere beleidigt ist es im grünen Bereich. Und ja, ich geniesse die viele Meinungen und wir sind mündig und können selber filtern was für einem selbst stimmt! Wie die HG was filtern, naja so grundverschieden ist die Schwerhörigkeit. Was für ein leichtschwerhörigen hilft , muss nicht gleich dem hochgradigen gefallen oder umgekehrt.
Die TE kann es selber entscheiden, und keineswegs ist sie verunsichert eher im Gegenteil, denn sie kann es für sich mitnehmen und hat viele Blickwinkel gewonnen.

Grüsse, SonnePeace.
↑  ↓

#49 29.12.2018, 19:46
Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Moni, warum bist Du eigentlich überall da, wo ff verunsichert, ängstigt und sich daneben benimmt? Natürlich an seiner Seite.....
↑  ↓

#50 30.12.2018, 09:03
fast-foot Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 12.10.2008
Beiträge: 5.624


Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Hallo SonnePeace,

hier meine Sichtweise:

Zitat von SonnePeace:
Muss auch mal meinen Senf abgeben.:-) Erstens, für wen ist es hier wichtig, wer er oder sie beruflich macht oder betroffen ist oder nicht?

Ich denke, für die, welche

1. nicht in der Lage sind, die Qualität eines Beitrags zu beurteilen (da sie zu wenig qualifiziert sind hierzu) und die

2. davon ausgehen, dass Professionalität nur dann vorhanden sein könne, wenn damit Geld verdient wird bzw. jemand eine entsprechende Ausbildung absolviert hat (das Gegenteil kann der Fall sein (Flaschen findet man überall - ausserdem kann die finanzielle Abhängigkeit dazu verleiten, nicht im Interesse des Patienten/Kunden zu handeln).

3. Aehnliches gilt auch für das Kredo der Betroffenheit. Und rabenschwinge masst sich an, zu wissen, wie das bei mir aussieht. Hier zeigt sich deutlich, dass die Fakten keine Rollen spielen - sondern nur das, was sie glaubt. Ich finde das ziemlich anmassend und möglicherweise auch aus rechtlicher Sicht problematisch (wie auch andere Aussagen von ihr).
Und von Anstand sprechen, mich jedoch auch nach meiner expliziten Bitte nicht mit meinem korrekten Nickname ansprechen, geht für mich gar nicht (dass die Moderation selbst hier noch mit schlechtem Beispiel vorangeht bzw. dieses Verhalten sogar noch initiiert hat, erst recht nicht).
Abgesehen davon ist der Inhalt der Aussagen von rabenschwinge für mich so etwas von irrelevant (wenn es sich gerade nicht um Mobbing handelt), dass ich ihr gar nicht mehr antworte.


Zitat von SonnePeace:
Es muss hier keiner sich rechtfertigen!

Nur schon das Aeussern einer abweichenden Meinung wird hier von vielen bereits als so etwas wie eine Todsünde betrachtet, habe ich jedenfalls den Eindruck gewonnen. Ich frage mich, was solche Leute in einem Diskussionsforum verloren haben. Ganz witzig finde ich die, welche sich zu einem von mir eingestellten Inhalt äussern, mir meinerseits dann jedoch dieses Recht absprechen wollen.


Zitat von SonnePeace:
Solange die Netiquette eingehaltet wird und keiner andere beleidigt ist es im grünen Bereich.

Tja, das Einhalten der Nettiquette gilt wohl nicht für alle... vor allem scheinen sich hier gewisse Leute anderen gegenüber moralisch überlegen zu fühlen* - anders kann ich mir diese Vorgehensweisen nicht erklären.

*) insbesondere, wenn diese Inhalte vertreten, welche ihnen nicht genehm sind (aus welchen Gründen auch immer)


Zitat von SonnePeace:
Und ja, ich geniesse die viele Meinungen und wir sind mündig und können selber filtern was für einem selbst stimmt!


Die Präsentation einer Meinungsvielfalt wäre meiner Ansicht nach im Sinne eines (Diskussion-) Forums. Weshalb gewisse Aussagen (und erst noch meiner Ansicht nach sehr fundierte) tabuiesiert werden sollen, leuchtet mir nicht ein.
Ich soll verunsichern? Womit sollen denn die neuen Forenuser versichert werden? Mit Unwissenheit bzw. Falschinformationen (bezüglich der betreffenden Themen)?
Wobei ich es natürlich als nicht ganz unproblematisch ansehe, wenn jemand die Meinung vertritt, dass 2 + 2 = 5 gelte...


Zitat von SonnePeace:
Die TE kann es selber entscheiden, und keineswegs ist sie verunsichert eher im Gegenteil, denn sie kann es für sich mitnehmen und hat viele Blickwinkel gewonnen.

Offenbar wird andern nicht zugetraut, sich selbst eine Meinung zu bilden oder aber gerade befürchtet, dass dies geschehen könnte (meiner Ansicht nach letzteres nicht ganz zu Unrecht).


Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
↑  ↓

#51 30.12.2018, 10:53
akopti Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 17.08.2016
Beiträge: 696


1  Bewertung/en: 100 Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Lieber fast-foot,

du meinst, dass man eine andere Meinung nicht diskutieren kann.

Dann schau mal deine Antworten an.

Du diskutierst nicht, sondern du stellst deine Meinung als absolut unfehlbarer Fakt dar.

Wenn dann Betroffene oder Anpasser ihre Meinung darstellen, werden diese von dir abgebügelt. Den Anpassern wird schlechte Aussbildung und Unwissenheit vorgeworfen. Den Betroffenen wird fehlende Intelligenz und Ahnungslosigkeit durch Gehirnwäsche der Werbung und der Anpasser unterstellt.

Falls es dir nicht aufgefalles ist, es ist fast kein Akustiker mehr in diesem Forum aktiv, da sie keine Lust mehr haben von dir ständig als habgierige Flaschen oder sonst wie subtil herablassend behandelt zu werden. Denen du immer wieder unterstellst, dass sie jeden Betroffenen nur schädigen und das Geld aus der Tasche ziehen.

Aber es ist echt egal was ich schreibe. Jemand der sich für unfehlbar hält, ist eh nicht in der Lage Fehler zu erkennen oder sie gar zu zugeben.

Ich weiß aber, das ich einen großen Fehler begangen habe, als ich mich als zweites mal in diesem Forum angemeldet habe.

Tschüß

Akopti, der früher mal als Akudi unterwegs war.

Dirk

PS: Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 30.12.2018, 10:54 von akopti. ↑  ↓

#52 30.12.2018, 11:15
SonnePeace
Gast


Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
.. kein Kommentar.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 30.12.2018, 12:02 von SonnePeace. ↑  ↓

#53 30.12.2018, 17:39
Birkbot Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 25.07.2018
Beiträge: 90


Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Nochmal, fast-foot, ich persönlich verbiete dir keine Meinung und auch nicht die Äußerung derselben (warum sollte ich und mit welchem Recht sollte ich das dürfen). Ich finde lediglich, dass deine Wertung dieser möglichen Verschlechterung des Gehörs (auf welcher Grundlage auch immer das geschieht) völlig irrelevant ist gegenüber den Vorteilen, die man sich mit den HGs erkauft.
Die andere Sache ist, dass ich in deine bisherigen Posts reininterpretiert habe, dass du eben nicht als Betroffener, Akustiker, Angehöriger oder HNOler bzw. in anderer Form im Themengebiet involviert bist. Mag sein, dass meine Interpretation deiner Aussagen falsch ist, mag sein, dass sie stimmt, letztenendes kann es mir egal sein, da hast du Recht.
Ich habe nicht das Gefühl, hier irgendjemanden gehirnzuwaschen oder worden zu sein. Ich habe aus meiner Hörhistorie gelernt, dass mir Hörgeräte was bringen - und ich kenne viele Leute, die immer noch Berührungsängste gegenüber der Technologie und dem Stigma, was viele damit verbinden, haben. Diese Berührungsängste abzubauen ist eines meiner persönlichen Ziele.
Und dann kommt jemand, der eloquent bis hochgestochen über die großen Gefahren schreibt. Das trägt dann natürlich nicht zur Offenheit gegenüber dem Thema bei, sondern bestärkt die Leute dahingehend, dass sie diese Hördinger wohl doch nicht brauchen.
Wenn ich dann meinen Teil der Dinge schreibe kommt
Zitat von fast-foot:

Ob der Hörgeschädigte aus Angst vor weiteren Lärmschädigungen (zum Teil berechtigt), weil er schlicht keinen Bock hat, sich abzocken zu lassen, die Akustikerin eine doofe Tussi findet oder weshalb auch immer keine Geräte anpassen lässt, ist seine rein persönliche Sache und Entscheidung
Dass sich das so liest, als wäre es dir nur wichtig, dass der User sich keine HGs anpassen lässt, ist dir aber auch klar, oder?
Wenn also Kontra kommt, ist es alles plötzlich Sache des Hörgerschädigten, wenn ich den Patienten zur Therapie bestärke, ein
Zitat:
Ich frage mich auch nicht (bzw. thematisiere ich dies nicht), woher die Motivation kommt, Beiträge zu Themen zu verfassen, von welchen man offensichtlich keine Anhnung hat.
Na schönen Dank auch.
↑  ↓

#54 30.12.2018, 17:59
Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Ich sagte es ja bereits und wiederhole es durchaus:

Du ff bringst naive und unwissende Formulierungen, die ganz einfach aufzeigen, dass Du nicht betroffen bist und auch keinen Betroffenen in Deinem unmittelbaren interagierenden Umfeld hast.

Du wirfst mit pseudowissenschaftlichen Phrasen um Dich, die alle einer genauen Überprüfung und Belastung nicht standhalten.

Machst einen auf wichtig und im Endeffekt willst Du nur beunruhigte und verunsicherte User weiter verunsichern wie auch ängstigen.

Zudem zeigst Du keinen Alternativweg auf sondern verweist vielleicht noch auf Karin Kestner und damit auf DGS.

Dumm nur das DGS in der Bevölkerung weder wirklich bekannt ist noch genutzt wird.

Sprich Betroffene können sich nicht artikulieren und das muss so nicht sein!

Gerade in Zeiten von recht guten Hörgeräten und CI nicht.
↑  ↓

#55 30.12.2018, 20:37
fast-foot Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 12.10.2008
Beiträge: 5.624


Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Hier meine Sichtweise:

Zitat von akopti:
Du diskutierst nicht, sondern du stellst deine Meinung als absolut unfehlbarer Fakt dar.

Hier hat einfach noch niemand Argumente eingestellt, welche meine Aussagen (die hier Thema sind) widerlegen. Fehler kann auch ich machen. Hier wurde ich auch schon (zur Recht) korrigiert. Dafür habe ich mich bedankt.


Zitat von akopti:
Wenn dann Betroffene oder Anpasser ihre Meinung darstellen, werden diese von dir abgebügelt. Den Anpassern wird schlechte Aussbildung und Unwissenheit vorgeworfen.

Es ist ja wohl klar, dass in der Ausbildung der Akustiker weder die Patholophysiologie des Gehörs noch die ganze Lärmproblematik gross thematisiert wird (mir ist auch nicht aufgefallen, dass sich ein Akustiker hier selbst weitergebildet hätte). Darauf beziehen sich allfällige Aussagen. Ich finde es wichtig, dass dies die User wissen (ist nichts anderes als eine Reaktion auf die Aussage, dass ich keine Fachperson sei). Und bezüglich "abgebügelt": meine Theorien (Thesen, Hypothesen, Aussagen) als "bekloppt" zu bezeichnen, finde ich jetzt nicht unbedingt sehr wertschätzend.


Zitat von akopti:
Den Betroffenen wird fehlende Intelligenz und Ahnungslosigkeit durch Gehirnwäsche der Werbung und der Anpasser unterstellt.

Von fehlender Intelligenz habe ich nicht geschrieben (natürlich kommt dies auch vor) - aber was will man vom Informationsgehalt der Werbung erwarten? Und zur Aussage, dass mir vieles wie Gehirnwäsche vorkommt, stehe ich - ich meine damit einerseits die (ich schreibe jetzt einmal) Propaganda der Hörakustikbrache, aber auch, dass ich es so empfinde, dass hier viele User nur schwer akzeptieren können, wenn jemand sich dazu entscheidet, keine Hörgeräte zu tragen. Das muss nicht unbedingt ein unwissender Sturkopf sein (wie es mitunter dargestellt wird), sondern kann ganz einfach auch ein selbstbestimmt lebender Mensch sein (auch sehr intelligent (oder auch dumm - spielt das eine Rolle in Bezug auf sein Recht auf Selbstbestimmung?), der sich (aus welchen Gründen auch immer) entschieden hat, keine Hörgeräte zu tragen.


Zitat von akopti:
Falls es dir nicht aufgefalles ist, es ist fast kein Akustiker mehr in diesem Forum aktiv, da sie keine Lust mehr haben von dir ständig als habgierige Flaschen oder sonst wie subtil herablassend behandelt zu werden. Denen du immer wieder unterstellst, dass sie jeden Betroffenen nur schädigen und das Geld aus der Tasche ziehen.

Nur als Beispiel: Ohrenklempner, ein Akustiker, den ich sehr schätze, ist nicht wegen mir gegangen, sondern wegen dem Verhalten vieler User hier (einige sind in diesem Thread auch aktiv).
Wo bezeichne ich Akustiker als "habgierig"? Ich habe klar gemacht, dass ich die Einstandspreise für Hörgeräte für überteuert halte (und einen Link mit entsprechenden Informationen eingestellt). Dass die Dienstleistung des Akustikers nicht anständig bezahlt werden müsse, habe ich nie geschrieben.
Abgesehen davon gehe ich (und im Uebrigen auch Akustiker) davon aus, dass einige Akustiker darauf aus sind, wohlhabenden Kunden möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen.


Zitat von Birkbot:
Ich finde lediglich, dass deine Wertung dieser möglichen Verschlechterung des Gehörs (auf welcher Grundlage auch immer das geschieht) völlig irrelevant ist gegenüber den Vorteilen, die man sich mit den HGs erkauft.

Ich weise zunächst einmal lediglich auf ein Risiko/eine Gefahr hin, welche meiner Ansicht nach zu Unrecht verschwiegen wird. Als völlig irrelevant würde ich diese jedoch nicht bezeichnen. Ein sich verschlechterndes Sprachverstehen ist nämlich ein nicht irrelevanter Nachteil aus meiner Sicht. Es gibt Studien, welche den Schluss nahelegen, dass sich durch das Tragen von Hörgeräten das Sprachverstehen zusätzlich verschlechtert (habe ich in diesem Forum verlinkt - und nein, ich suche sie jetzt nicht).


Zitat von Birkbot:
...und ich kenne viele Leute, die immer noch Berührungsängste gegenüber der Technologie und dem Stigma, was viele damit verbinden, haben. Diese Berührungsängste abzubauen ist eines meiner persönlichen Ziele.

Je nachdem, auf welche Weise dies geschieht, könnte mir das wie Gehirnwäsche vorkommen (der sture Alte, der nicht hören will, und dem die Geräte viel zu laut sind, soll endlich vernünftig werden und das machen, was ich/wir will/wollen).

Ausserdem plädiere ich für grosse, aber (von der Signalverarbeitung und der Singnalqualität her gesehen) leistungsstarke Geräte. Die Hörgeräteindustrie wirbt jedoch mit Unsichtbarkeit - trägt also selbst zur Stigmatisierung bei.


Zitat von Birkbot:
Und dann kommt jemand, der eloquent bis hochgestochen über die großen Gefahren schreibt. Das trägt dann natürlich nicht zur Offenheit gegenüber dem Thema bei, sondern bestärkt die Leute dahingehend, dass sie diese Hördinger wohl doch nicht brauchen.

Schreibe ich über grosse Gefahren? Ich schreibe, dass das Risiko besteht, zusätzlichen Hörverlust zu erleiden. Weil dies erstens zutrifft und ich es zweitens nichts als fair finde, wenn potentielle Kunden darüber aufgeklärt werden - wie es bei anderen Behandlungen/Therapien etc. vorgeschrieben ist. Es ist nun an den potentiellen Kunden, zu entscheiden, wie sie das einordnen. Einfach verschweigen ist für mich keine Option.
Und weshalb sollte es nicht zur Offenheit beitragen, wenn auf etwas hingewiesen wird, was (sonst) verschwiegen wird?
Und ob jemand Hörgeräte wirklich braucht, entscheidet wohl der Betroffene selbst* (und nicht irgend eine Indikation (diese ist lediglich relevant in Bezug auf die Frage, ob sie überhaupt einen Vorteil bringen könnten bzw. bezahlt werden), ein Arzt oder ein Akustiker).

*) zumindest gemäss dem Modell des aufgeklärten Patienten/Kunden


Zitat von Birkbot:
Dass sich das so liest, als wäre es dir nur wichtig, dass der User sich keine HGs anpassen lässt, ist dir aber auch klar, oder?

Finde ich nicht. Man muss den Kontext beachten. Ich wollte damit sagen, dass man eine Entscheidung von jemand anderem (letztlich) akzeptieren muss - auch wenn man sie selbst noch so unverünftig findet - da es dem freien Willen eines Menschen überlassen ist, ob er Hörgeräte tragen will (er muss dies nicht so begründen, dass die Forenuser hier es als verünftigen Entscheid wahrnehmen).


Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#56 30.12.2018, 22:09
akopti Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 17.08.2016
Beiträge: 696


Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Zitat von fast-foot:
Hier meine Sichtweise:

Zitat von akopti:
Du diskutierst nicht, sondern du stellst deine Meinung als absolut unfehlbarer Fakt dar.

Hier hat einfach noch niemand Argumente eingestellt, welche meine Aussagen (die hier Thema sind) widerlegen. Fehler kann auch ich machen. Hier wurde ich auch schon (zur Recht) korrigiert. Dafür habe ich mich bedankt.

Nur dass Erfahrungen aus der Praxis für dich keinerlei Bedeutung haben so lange da kein wissenschaftlicher Link dabei steht.




Zitat von fast-foot:

Zitat von akopti:
Wenn dann Betroffene oder Anpasser ihre Meinung darstellen, werden diese von dir abgebügelt. Den Anpassern wird schlechte Aussbildung und Unwissenheit vorgeworfen.

Es ist ja wohl klar, dass in der Ausbildung der Akustiker weder die Patholophysiologie des Gehörs noch die ganze Lärmproblematik gross thematisiert wird (mir ist auch nicht aufgefallen, dass sich ein Akustiker hier selbst weitergebildet hätte). Darauf beziehen sich allfällige Aussagen. Ich finde es wichtig, dass dies die User wissen (ist nichts anderes als eine Reaktion auf die Aussage, dass ich keine Fachperson sei). Und bezüglich "abgebügelt": meine Theorien (Thesen, Hypothesen, Aussagen) als "bekloppt" zu bezeichnen, finde ich jetzt nicht unbedingt sehr wertschätzend.


Da täuscht du dich, während meiner Zeit an der Akademie für Hörakustik wurde ich von Prof. Dr. Peter Plath unterrichtet. Er hat einige Bücher zu dem Thema Ton und Sprachgehör bei Lärmschäden des Ohres veröffentlicht.
Zudem besuchen jährlich hunderte von Akustikern den Kongress und die EUHA-Vorträge. Hier werden von Wissenschaftlern aus aller Welt Vorträge über wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema Hören gehalten. Es werden Ergebnisse aus der medizinischen Grundlagenforschung erörtert. (ja es sind wissenschaftliche Arbeiten)

Zitat von fast-foot:

Zitat von akopti:
Den Betroffenen wird fehlende Intelligenz und Ahnungslosigkeit durch Gehirnwäsche der Werbung und der Anpasser unterstellt.

Von fehlender Intelligenz habe ich nicht geschrieben (natürlich kommt dies auch vor)
Ne, ich weiß, du machst es subtiler, aber du meinst es so.

Zitat von fast-foot:

Zitat von akopti:
Falls es dir nicht aufgefalles ist, es ist fast kein Akustiker mehr in diesem Forum aktiv, da sie keine Lust mehr haben von dir ständig als habgierige Flaschen oder sonst wie subtil herablassend behandelt zu werden. Denen du immer wieder unterstellst, dass sie jeden Betroffenen nur schädigen und das Geld aus der Tasche ziehen.

Nur als Beispiel: Ohrenklempner, ein Akustiker, den ich sehr schätze, ist nicht wegen mir gegangen, sondern wegen dem Verhalten vieler User hier (einige sind in diesem Thread auch aktiv).
Wo bezeichne ich Akustiker als "habgierig"? Ich habe klar gemacht, dass ich die Einstandspreise für Hörgeräte für überteuert halte (und einen Link mit entsprechenden Informationen eingestellt). Dass die Dienstleistung des Akustikers nicht anständig bezahlt werden müsse, habe ich nie geschrieben.
Abgesehen davon gehe ich (und im Uebrigen auch Akustiker) davon aus, dass einige Akustiker darauf aus sind, wohlhabenden Kunden möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen.
Ohrenklempner ist einer von vielen und woher meinst du zu wissen, dass es an anderen lag?
Dein Link zu den Einstandpreisen zeigt auf, dass Großkunden wie die Amerikanische Kriegsveteranenministerium die Geräte zum Preis X bekommen. Da du dass so stehen lässt, suggerierst du dem Leser auf subtile Art, dass auch der deutsche Einzelakustiker zu diesem Preis einkauft. Das dies nicht der Fall ist und sein kann ignoriertest du.


Zitat von fast-foot:

Ausserdem plädiere ich für grosse, aber (von der Signalverarbeitung und der Singnalqualität her gesehen) leistungsstarke Geräte. Die Hörgeräteindustrie wirbt jedoch mit Unsichtbarkeit - trägt also selbst zur Stigmatisierung bei.
Leider finde ich im Netz keinen Link, aber es gab vor vielen Jahren eine Kundenbefragung von einem unabhängigen Institut zum Thema, was Schwerhörigen an einem Hörgerät am wichtigsten sei. (Liegt wohl daran, dass damals das Internet noch nicht als Medium so genutzt wurde wie heute)
Ich war damals selbst von der Auswertung geplättet. An zweiter Position war gutes Sprachverstehen in Geräuschvoller Umgebung. Der erste Platz war die Baugröße.

Gruß

Dirk
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#57 30.12.2018, 22:20
Dani! Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 09.03.2012
Beiträge: 797


Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Zitat von fast-foot:
Ich weise zunächst einmal lediglich auf ein Risiko/eine Gefahr hin, welche meiner Ansicht nach zu Unrecht verschwiegen wird.
Deine "Hinweise" lesen sich aber jedesmal so, als ob die Gefahr grundsätzlich und zwingend eintreten MUSS. Das hab ich in diesem Thread schon versucht zu relativieren und trotzdem haust du nochmal einen drauf. Birkbot und ich sind in diesem Punkt ganz sicher nicht die einzigen, die dich deiner Aussage nach missinterpretieren. Es kommt nicht nur darauf an, was du sagen willst, sondern vor allem auch WIE du es formulierst (wenn du es denn tatsächlich anders meinst). Daher eckst du regelmäßig an.
VG Dominik
R+L: 125Hz/10dB 250Hz/20dB 500Hz/35dB 1k/80dB 2k/90dB >=3k/--
Seit 2018: Phonak Naida B70-SP
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#58 30.12.2018, 22:21
Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Dirk, die Auswertung der Kundenbefragung wundert mich nicht wirklich. Hier im Forum wird doch auch vorrangig klein und unauffällig gewünscht ( wobei blue tooth Fähigkeit und Handykompatibilität dem grad den Rang abläuft ) und erst viel später kommt Sprachqualität.

Dani, ja, dem schließe ich mich an.
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#59 31.12.2018, 12:10
fast-foot Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 12.10.2008
Beiträge: 5.624


Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Hier meine Sichtweise:

Zitat von akopti:
Nur dass Erfahrungen aus der Praxis für dich keinerlei Bedeutung haben so lange da kein wissenschaftlicher Link dabei steht.

Weshalb sollte dies so sein? Ich verfüge ja selbst über praktische Erfahrung.


Zitat von akopti:
Zitat von fast-foot:
Zitat von akopti:
Wenn dann Betroffene oder Anpasser ihre Meinung darstellen, werden diese von dir abgebügelt. Den Anpassern wird schlechte Aussbildung und Unwissenheit vorgeworfen.

Es ist ja wohl klar, dass in der Ausbildung der Akustiker weder die Patholophysiologie des Gehörs noch die ganze Lärmproblematik gross thematisiert wird (mir ist auch nicht aufgefallen, dass sich ein Akustiker hier selbst weitergebildet hätte). Darauf beziehen sich allfällige Aussagen. Ich finde es wichtig, dass dies die User wissen (ist nichts anderes als eine Reaktion auf die Aussage, dass ich keine Fachperson sei). Und bezüglich "abgebügelt": meine Theorien (Thesen, Hypothesen, Aussagen) als "bekloppt" zu bezeichnen, finde ich jetzt nicht unbedingt sehr wertschätzend.

Da täuscht du dich, während meiner Zeit an der Akademie für Hörakustik wurde ich von Prof. Dr. Peter Plath unterrichtet. Er hat einige Bücher zu dem Thema Ton und Sprachgehör bei Lärmschäden des Ohres veröffentlicht.
Zudem besuchen jährlich hunderte von Akustikern den Kongress und die EUHA-Vorträge. Hier werden von Wissenschaftlern aus aller Welt Vorträge über wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema Hören gehalten. Es werden Ergebnisse aus der medizinischen Grundlagenforschung erörtert. (ja es sind wissenschaftliche Arbeiten)

Das habe ich tatsächlich nicht ganz korrekt dargestellt. Da Schädigungen des Gehörs durch die Verwendung von Hörgeräten möglichst ausgeglichen werden sollten, muss die Pathologie des Gehörs natürlich einen etwas höheren Stellenwert haben.
Aber: ich habe in der Literatur über Hörgeräte immer nur gelesen, wie man eine Gehörschädigung möglichst gut ausgleicht - noch nie jedoch, wie man dies tut und dabei langfristig gesehen die Entstehung weiterer Schädigungen möglichst vermeidet - ich erinnere mich jedenfalls nicht.
Und auch nicht, welche Schädigungen auftreten können, und wie hoch die Risiken sind. Ich plädiere dafür, dies endlich umfassend zu untersuchen, auch wenn es teuer ist. Geld ist vorhanden.


Zitat von akopti:
Ne, ich weiß, du machst es subtiler, aber du meinst es so.

Ich meine, dass man sich in die Materie reinknien und auch über eine gewisse Intelligenz verfügen muss, wenn man sich durch die Werbung etc. nicht blenden lassen will. Es ist klar, dass beide Voraussetzungen gleichzeitig selten erfüllt sind. Das ist ja wohl logisch. Wenn es nicht so wäre, würde jeder Kunde genau gleich viel von der Sache verstehen wie bspw. der Akustiker.


Zitat von akopti:
Ohrenklempner ist einer von vielen und woher meinst du zu wissen, dass es an anderen lag?

Weil er das so geschrieben hat.


Zitat von akopti:
Dein Link zu den Einstandpreisen zeigt auf, dass Großkunden wie die Amerikanische Kriegsveteranenministerium die Geräte zum Preis X bekommen. Da du dass so stehen lässt, suggerierst du dem Leser auf subtile Art, dass auch der deutsche Einzelakustiker zu diesem Preis einkauft. Das dies nicht der Fall ist und sein kann ignoriertest du.

Nein. Wenn ich schreibe, dass die Einstandspreise zu hoch sind, meine ich natürlich, dass die Einstandspreise zu hoch sind (der Akustiker zu viel für die Geräte bezahlt). Wie kommst Du auf so seltsame (und für mich nicht nachvollziehbare) Ideen?


Zitat von Dani!:
Deine "Hinweise" lesen sich aber jedesmal so, als ob die Gefahr grundsätzlich und zwingend eintreten MUSS.

Ja logisch ist die Gefahr bei allen vorhanden. Das heisst aber nicht, dass eine zusätzliche Schädigung zwingend eintreten muss. Ich habe meine Formulierungen nochmals gelesen (zumindest der ersten beiden Seiten) und finde, dass sie klar sind (zum besseren Verständnis habe ich einige Worte nun GROSS geschrieben:

Zitat von fast-foot:
"Ich würde eher davon ausgehen, dass Hörgeräte langfristig gesehen eine zusätzliche Verschlechterung des Gehörs bewirken KOENNEN..."

"Nein, ich meine, dass nicht ausgeschlossen werden KANN, dass das Tragen von Hörgeräten* zu einer zusätzlichen Schädigung des Gehörs führen KANN (I)."

"Ich kenne nämlich keine Studie, welche belegt, dass bei bestimmten Hörverlusten eine zusätzliche Schädigung des Gehörs durch das Tragen von Hörgeräten ausgeschlossen werden KANN..."

"...Untersucht wurde nur, ab welchen Schalldruckpegeln bzw. Lärmdosen das Gehör Schaden nehmen KANN. Ich habe mich bei meiner Antwort an die entsprechenden Erkenntnisse gehalten.
Gemäss der Ergebnisse von umfangreichen Studien KANN ein vorgeschädigtes Gehör sogar noch schädigungsanfälliger werden* - anders, als Du es Dir offenbar vorstellst.

*) das MUSS allerdings NICHT sein - nur gibt es bisher (kaum) eine Möglichkeit, dies für das individuelle Gehör herauszufinden"


Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#60 31.12.2018, 13:17
Betreff: Re: Schwerhörig oder nicht?
Anmerkung: Ohrenklempner ging im Zusammenhang mit dem Ausschluß vom Gewichtl aus diesem Forum.

Ihm passte es nicht, das auch bei Ralph das Ende der Fahnenstange erreicht war und das Gewichtl keine erneute Chance mehr bekam sowie die Form des Ausschlusses.

ff, Dein Akubashing geht mir sowas von auf den Sender. Heiße Luft in Tüten und Unhöflichkeiten- mehr kommt bei Dir nicht.
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