#1 10.02.2019, 18:02
kochharald Abwesend
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Betreff: Schwerhörigkeit/Morbus Meniere
Liebe Leidensgenossen, mein Name ist Harald, bin 72 Jahre alt und leide schon über 15 Jahre an Schwerhörigkeit. Anfänglich nur weniger aber zunehmend stärker, so dass ich jetzt beim HNO Verständigungstest ohne Hörgeräte nur 10% und mit 50% verstehe.
Zu dem kommt noch ein in unterschiedlichen Abständen auftretender Drehschwindel mit Erbrechen hinzu. Nach Aussage des Neurologen ein Morbus Meniere.
Seit 06.2018 höre ich keine Tiefen Frequenzen mehr, was für mich sehr schlecht ist, da ich bisher Bassgitarre spielte und mich jetzt nicht mehr, oder bei sehr hoher Lautstärke nur verzerrt höre.
Dazu kommt noch ein ständiger leiser und in Abständen ein anschwellender und wieder verschwindender Tinnitus dazu.
Ich habe schon alles, vom Hausarzt über HNO-Arzt und HNO-Klinik mit MRT, Neurologen mit allen möglichen Untersuchungen hinter mir.
Fazit: Altersschwerhörigkeit, Gleichgewichtsstörungen und Morbus Meniere.
Ich möchte mich jetzt malan Euch wenden um vielleicht neue Erkenntnisse zu gewinnen.
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#2 13.02.2019, 13:13
anhofi Abwesend
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Betreff: Re: Schwerhörigkeit/Morbus Meniere
Hallo Leidensgenosse,
mit Morbus Meniere hast du wirklich den Zonk gezogen. Ich habe seit 13 Jahren Probleme mit dem Gleichgewicht, vor 1,5 Jahren wurde Meniere diagnostiziert. Bei Miniere platzt eine Membran im Innenhor, dadurch spielt das Gleichgewicht verrückt. Eigentlich nur eine Fehlinformation ans Gehirn.
Dieses platzen der Membran geschieht vorwiegend an den dünnsten Stellen im Innenohr (Hörschnecke) und das sind die mit denen wir die tiefen Töne wahrnehmen.
Gegen den Hörverlust kann man nichts machen ausser Hörgeräte oder später eventuell CI.
Bei Schwindel ist das schwieriger. Ich kann empfehelen diese Seite aufzusuchen http://www.drhschaaf.de/
Dr. Schaaf leidet selber unter MM und schribet sehr gut und verständlich über die Krankheit und ihre Behandlung. Einiges kann und muss man aber selber dazu beitragen.

Lies es dir mal durch, gern können wir uns auch darüber unterhalten.
Mit freundlichen Grüßen Angela
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#3 13.02.2019, 19:06
kochharald Abwesend
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Betreff: Re: Schwerhörigkeit/Morbus Meniere
Hallo Angelika,
vielen Dank für deine Information. Was unternimmst du gegen den Schwindel ?
Ich habe bei Dr.Schaaf reingelesen, finde das sehr lehrreich und interessant. Natürlich erfordert es mehr Zeit, die Infos sind ja sehr umfangreich.
Als nächstes habe ich vor, die Schwindelambulanz von Dr.Schiffmann in 74 889 Sinsheim aufzusuchen.
https://www.leading-medicine-guide.de/...im-Elsenz-

Vielleicht findet man dort die Ursache, und ich kann was dagegen unternehmen.
Werde auf jeden Fall berichten.
Nochmals vielen Dank und viel Erfolg bei der Meniere Bekämpfung Grüße Harald
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#4 16.02.2019, 19:40
kochharald Abwesend
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Betreff: Re: Schwerhörigkeit/Morbus Meniere
hallo Angela,
ich habe heute das Buch "Gleichgewicht und Schwindel" von Dr. Helmut Schaaf bekommen. Ich finde es sehr lehrreich.So kann ich mich besser auf den Besuch in der Schwindelambulanz vorbereiten. Nochmals vielen Dank für den Tip.
Viele Grüße Harald
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#5 07.03.2019, 11:50
kochharald Abwesend
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Betreff: Re: Schwerhörigkeit/Morbus Meniere
hallo, ich war in der Schwindelambulanz in Sinsheim. Zwei Stunden gründlich untersucht. Kein Morbus Meniere, sondern Vestibularisparoxysmie.Es handelt sich um eine angeborene Krankheit bei der ein Kontakt zw. einer Ader und Hör und Gleichgewichtsnerv besteht welches Ursache der Beschwerden ist. Medikament und Gleichgewichtsübungen sollen Besserung bringen
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#6 07.03.2019, 15:44
Harry Gutmann Abwesend
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Beiträge: 2


Betreff: Re: Schwerhörigkeit/Morbus Meniere
Zitat von anhofi:
Hallo Leidensgenosse,
mit Morbus Meniere hast du wirklich den Zonk gezogen. Ich habe seit 13 Jahren Probleme mit dem Gleichgewicht, vor 1,5 Jahren wurde Meniere diagnostiziert. Bei Miniere platzt eine Membran im Innenhor, dadurch spielt das Gleichgewicht verrückt. Eigentlich nur eine Fehlinformation ans Gehirn.
Dieses platzen der Membran geschieht vorwiegend an den dünnsten Stellen im Innenohr (Hörschnecke) und das sind die mit denen wir die tiefen Töne wahrnehmen.
Gegen den Hörverlust kann man nichts machen ausser Hörgeräte oder später eventuell CI.
Bei Schwindel ist das schwieriger. Ich kann empfehelen diese Seite aufzusuchen http://www.drhschaaf.de/
Dr. Schaaf leidet selber unter MM und schribet sehr gut und verständlich über die Krankheit und ihre Behandlung. Einiges kann und muss man aber selber dazu beitragen.

Lies es dir mal durch, gern können wir uns auch darüber unterhalten.
Mit freundlichen Grüßen Angela

Ich trage seit 1973 beidseitig Hörgeräte, hatte auch Jahre lang mit Schwindel zu kämpfen. Ich 2 mal in einer pschosomatischen Klinik, danach war ich, bzw. bin ich den Schwindel los, vieleicht hilft das ja auch bei dir, sprech mal mit deinem Arzt darüber.LG Harry
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