#1 15.04.2019, 07:50
Simone_239 Abwesend
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Beiträge: 1


Betreff: 3 Wochen altes Baby - Hochgradiger V. a. Taubheit links
Hallo zusammen,

Unsere kleine Sophia ist jetzt 3 Wochen alt und wir wurden mit einem hochgradigen Verdacht auf Taubheit links in die Uni-Klinik überwiesen (warten noch auf einen Termin). Die Diagnose ist für uns natürlich ein Schock und ich will es immer noch nicht so ganz wahr haben. Unsere Geschichte:

Das Neugeborenen Hörscreening war 2 Tage nach der Geburt in der Entbindungsklinik beidseitig auffällig. Wir sollten am 9. Lebenstag noch einmal kommen um den Test zu wiederholen, leider wieder beidseitig auffällig. Man gab uns eine ganze Liste von HNO Ärzten, wo wir einen erweiterten Hörtest machen könnten. Nachdem wir mehrere abtelefoniert haben, nahmen wir den mit dem ehesten Termin.

Dort wurde eine BERA gemacht, rechts war direkt alles i.O. aber links war auch nach 2 Stunden herumdoktern das Ergebnis auffällig. Wir sollten uns keine großen Sorgen machen und nach 14 Tagen nochmal wiederkommen. Auch hier war rechts wieder alles ok, links wollte die Linie aber einfach nicht nach oben gehen. Danach wurden noch die Frequezen gemessen, auf dem rechten Ohr war alles normal aber links wurde gar kein Wert festgestellt.
Mit einem anderen Test (dessen Namen ich leider nicht weiß) wurde noch gemessen ob das Trommelfell Schallwellen zurückgibt. Das hat funktioniert. Gleiches wurde mit dem Innenohr getestet, da kam leider nichts zurück, woraufhin der Arzt davon ausgeht dass ihr Innenohr nicht ausgebildet ist und sie deshalb Taub ist.
Bei mir dreht sich natürlich das Gedankenkarusell. In unserer Familie gibt es keinen Fall von angeborener Taubheit.
Im Internet habe ich gelesen dass das Risiko einseitig Taub geboren zu werden bei unter 0,1 % liegt. Meine Schwangerschaft war unkompliziert und ich habe keine Medikamente genommen.
Meine Fragen:
1. Was wird in der Uniklinik gemacht?
2. Gibt es noch Hoffnung, dass die Taubheit vielleicht eine Fehldiagnose ist? Sie ist ja erst 3 Wochen alt, kann es nicht doch noch an Fruchtwasser oder Käseschmiere im Ohr liegen?
3. Wie würdet ihr weiter vorgehen?

Vielen Dank für Eure Hilfe und Antworten!
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#2 15.04.2019, 17:25
Fibi Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 07.06.2006
Beiträge: 265


Betreff: Re: 3 Wochen altes Baby - Hochgradiger V. a. Taubheit links
Hallo Simone,

erst einmal noch herzlichen Glückwunsch zu eurem Nachwuchs :-) !

Ob sich am Gehör nach der Geburt noch etwas ändert weiß ich nicht.
An eurer Stelle würde ich versuchen erst einmal die Ruhe zu bewahren und euren Zwerg genießen. Wartet den Termin in der Uni ab ( ich hoffe, Dort gibt es eine Kindersprechstunde) und versucht das ganze ruhig anzugehen.

Ich denke, in der Uni werden noch einmal verschiedene Untersuchungen gemacht ( Bera, evt auch Bildgebung wie MRT/CT usw.) und dann werdet ihr eine Empfehlung zur Versorgung bekommen. Dann könnt ihr immer noch tätig werden und müsst nichts überstürzen.

Und die Fragen danach könnt ihr hier loswerden!

VG Fibi
Fibi und Sohn *02, rechts: an Taubheit grenzend schwerhörig, links: CI von Cochlear
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