#1 07.07.2019, 12:09
xenia1959 Abwesend
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Betreff: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Hallo Zusammen,
nachdem ich seit längerer Zeit fleißig in diesem Forum gelesen habe möchte ich mich an Euch wenden und um Hilfe bitten.

Ich bin 60 Jahre und stehe vor dem Kauf meines ersten Hörgerätes. Ohne Hörgerät kann ich in ruhiger Umgebung meinem Gegenüber bei Gesprächen in der Nähe fast immer folgen. Probleme habe ich vor allem bei Telefonaten und Gesprächen ab ca. 1,00 m auch in ruhiger Umgebung. Ich höre alles undeutlich. Sehr wichtig sind bei einem Hörgerät für mich: das Hören am Telefon, das Teilnehmen an Gesprächen in Gruppen (arbeite am Empfang) und die Sicherheit im Straßenverkehr.
Fernseh-, Konzertprogramm und Smartphoneanbindung sind für mich unwichtig.

Nach dem Ausprobieren von Geräten verschiedenster Hersteller und Preisklassen stellt sich kaum eine Veränderung ein. Lediglich das Rascheln von Papier, Plastik und manche andere Dinge veränderten sich in Lautstärke und Klang. Ich habe im Alltag noch immer Probleme z. B. im Geschäft beim Einkauf.

Der Akkustikermeister ist sehr, sehr geduldig und verändert stets die "Punkte" die ich mir notiert habe. Ich bin zur Anpassung in einem inhabergeführten Geschäft, (erste Adresse der Stadt).

Ich probiere seit Monaten Geräte: Oticon OPN S2, Siemens Signa pur 312 7Nx, Starkey muse iQ 2400 ric , Phonak audeo 312 und habe zum Schluss als Testperson das neue Starkey ai ausprobiert habe aber bei keinem den "Oh - Effekt" gehabt. Am längsten trug ich jetzt das Oticon OPN S2.

Angeblich sind wir jetzt mehr oder weniger am "Ende der Fahnenstange" angekommen. ("Das Hörgerät ist nur ein Hilfsmittel"). Wie sollte ich am Besten weiter vorgehen? Über Tipps zum Kauf würde ich mich sehr freuen und danke Euch jetzt schon sehr.

Die Werte die ich anfüge sind die Werte, die kurz vor der Anpassung gemessen wurden.

Viele Grüße
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#2 07.07.2019, 12:35
AlfredW Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Hallo,

wie lange hast Du denn schlecht gehört ohne Hörgeräte?
Es dauert etwas, bis man sich an Hörgeräte gewöhnt.

Gruß

Alfred
Alfred Würzburger
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#3 07.07.2019, 13:05
svenyeng Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Hallo!

Zitat:
Probleme habe ich vor allem bei Telefonaten und Gesprächen ab ca. 1,00 m auch in ruhiger Umgebung. Ich höre alles undeutlich. Sehr wichtig sind bei einem Hörgerät für mich: das Hören am Telefon, das Teilnehmen an Gesprächen in Gruppen (arbeite am Empfang) und die Sicherheit im Straßenverkehr.

Also was das telefonieren betrifft, so kann man Telefone an HGs anbinden. Somit ist das Problem zu lösen.
In Gruppen kann man auch mit einem Mikrofon arbeiten, welches der jenige in die Hand bekommt, der grade spricht. Oder ein System bei dem jeder in der Gruppe ein Mikro angesteckt bekommt.
Es wird dann auf die HGs übertragen.

Vielleicht solltest Du noch weiter testen.
Resound, Widex, ... hast Du gar nicht aufgeführt.

Hast Du Othoplastiken und Ex-Hörer, oder Schlauchgeräte?

Gruß
sven
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#4 07.07.2019, 14:04
xenia1959 Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Hallo vielen Dank für Eure schnellen Antworten.

Das erste Mal war ich vor rd. 10 Jahren beim HNO Arzt, da ich und mein Umfeld bemerkten, daß ich schlecht höre. Dieser meinte damals ich höre für ein Hörgerät noch zu gut bzw. ein Hörgerät brächte in diesem Fall kaum etwas. Dies verunsicherte mich etwas.

Hörgeräte probiere ich seit September letzten Jahres aus und trage sie seit dieser Zeit auch ständig. Selbst in ruhiger Umgebung beim Lesen. Wie lange kann die Gewöhnung an eine Gerät maximal dauern? Könnte sich denn bei anderen Firmen eine entscheidende Verbesserung ergeben?
Ich habe nur diese Firmen ausprobiert.

Da ich eine Zusatzversicherung habe, wollte ich von mir aus gleich in einer "gehobenen Klasse" einsteigen.

Die Hörgeräte haben kleine Schläuche mit Schirmchen.

In der Anmeldung dauern die Gespräche zu kurz für ein Mikrofon aber wichtig sind natürlich auch alle Situationen im Alltag und sei es "nur" beim Bäcker.

Vielen Dank noch einmal
Xenia
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#5 07.07.2019, 21:21
Dani! Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Ich bin irritiert über dein Audiogramm:
Einerseits hast du eine extrem niedrige Lärmtoleranz (rechts nur 70dB) andererseits wurdest du einem Sprachtest bei 95dB ausgesetzt. War das dann nicht viel zu laut? Ich glaube, die 70 dB waren ein Messfehler. Hätte der Akustiker diese Messung berücksichtigt, dann ist der ausbleibende Erfolg nachvollziehbar.

Eine Gewöhnung an HGs sollte bei deiner Tragedauer mitlerweile vorliegen. Wobei die meisten Neulinge sich darüber beklagen, dass es zu laut wäre. Davon schreibst du nichts.
Und zu guter letzt ist deine Hörkurve sehr ungewöhnlich. Vielleicht ist der Akustiker tatsächlich überfordert (oder will jetzt nach so langer Testzeit einfach nicht mehr)?
Dominik
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#6 07.07.2019, 21:49
svenyeng Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Hallo!

Zitat:
Die Hörgeräte haben kleine Schläuche mit Schirmchen.

Das klingt nach Exhörern in Schirmchen.
Ich würde einfach mal Othoplastiken fertigen lassen und damit testen.
Die Othoplastiken musst Du erst zahlen wenn Du Dich für ein HG entschieden hast.
Von den Schirmchen bin ich irgendwie gar kein Freund.

Vielleicht wäre es Wechsel zu einem anderen Akustiker einen Versuch werden.
Wie Dani schon schreibt kann es wirklich sein, das der überfordert ist oder eben nicht mehr will.

Gruß
sven
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#7 07.07.2019, 22:44
xenia1959 Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Hallo vielen Dank für Eure Antworten

Die Lautstärke ist wirklich nicht mein Problem im Alltag oder bei den Hörgeräten. Ich kann selbst auf lautester Stufe alles nur undeutlich verstehen.

Von dem Akustiker bei dem ich die Geräte kaufen möchte liegen mir keine Werte vor.

Diese Werte wurden in einem anderen Geschäft kurze Zeit vorher gemessen.

Es klingt alles vielleicht unverständlich, aber ich gehe schon seit einiger Zeit jährlich zu verschiedenen Akustikern bzw. HNO-Ärzten um meine Werte messen zu lassen. Diese haben sich in all der Zeit wohl kaum verändert.

Meinungen sinngemäß: ich höre zu gut für ein Gerät (aber fragt mal mein Umfeld), ist schwer versorgbar und ähnliches.

Daß ich schlecht höre, die hohen Töne aber sehr gut höre, wurde mir von einem Akustiker auch schon vor längerer Zeit mitgeteilt.

Ich hatte dort vor Jahren auch einmal 2 Geräte für je 2 Wochen? ausprobieren dürfen.

Ich versuche mal 2 andere Hörtest anzufügen.

noch einmal vielen Dank
Xenia
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#8 08.07.2019, 20:47
xenia1959 Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Hallo und guten Abend,

leider ist mir das Einstellen der Messung gestern nicht gelungen. Ich hoffe, es gelingt mir heute.

Zur Lautstärke:
Bei der ersten Einstellung empfand ich, das Gerät äußerst laut, wenn unmittelbar neben mir
(z. B. im Auto) jemand sprach.
Plastik hörte ich im Geschäft noch in 3 Meter Entfernung. Am Anfang konnte ich auch nicht beurteilen wie laut "normal laut" ist und ob ich mich nur daran gewöhnen muß.

Inzwischen wurde die Einstellung der Geräte sehr häufig - nach meinen Notizen - verändert, so daß ich dies nicht mehr als so laut empfinde.

Allerdings höre ich Personen die unmittelbar neben mir sitzen in ruhiger Umgebung und im Auto) teilweise je nach Stimme noch etwas laut. Im Lokal allerdings habe ich den Eindruck, daß nur die Hintergrundgeräusche sehr verstärkt werden. Ich frage dann häufig, ob es alle so laut empfinden.

Es ist alles zwar etwas lauter, aber ab ca. 1,00 m Entfernung (z. B. am Ende des Tischs oder im Geschäft) hat sich kaum etwas verbessert, hier verstehe noch immer niemanden deutlicher.

Es ist im Prinzip so, das alles vor allem ab ca. 1,00 m nicht unbedingt lauter aber unbedingt viel deutlicher werden muss.

Da ich zwar lauter höre, aber nicht besser verstehe, bin ich so unsicher, den Kauf betreffend. Die Geräte die ich ausprobiert habe, seien die neuesten sprachbetonten Geräte.

Viele Grüße
Xenia

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#9 08.07.2019, 20:49
xenia1959 Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Sorry leider gelingt es mir zuerst überhaupt nicht, und dann immer gleich mehrere Male
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#10 08.07.2019, 21:31
Ohrenklempner Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Ich würde mal Bernafon Viron 9 probieren. Die sind den Opn S sehr ähnlich, Bernafon hat aber die bessere Störlärmreduzierung. Zusätzlich regelt in den Viron 9 (bzw. Opn S 1) die Störlärmunterdrückung noch einmal 3 dB mehr zurück und die Umgebungsanalyse ist noch einen Zacken selektiver.
Die wiederaufladbare Variante hat übrigens einen Wechselakku. Das finde ich mal richtig praktisch. Wink
Allons-y!
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#11 09.07.2019, 00:14
AlfredW Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Hallo,

was mich irritiert, ist die Tatsache, dass der Akustiker, bei dem Du jetzt bist keine eigene Messung gemacht hat. Ich kenne das so, dass jeder Akustiker seine eigenen Messungen macht und die Geräte danach einstellt.

Gruß

Alfred
Alfred Würzburger
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#12 09.07.2019, 17:32
xenia1959 Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Hallo und vielen Dank für die Nachrichten,

Der Akustiker hat vor der Einstellung des Geräts die Werte selbst gemessen. Allerdings liegen mir dessen Werte nicht vor.

Da ich überhaupt keine Ahnung habe, noch folgende Fragen:

Ist es zuerst einmal wichtig, das richtige Gerät zu finden, da sonst der beste Akustiker wenig erreichen kann?
Welcher Zeitraum gilt als normal bis das Gerät eingestellt ist.

Es wäre sehr schön, wenn mir auch noch jemand etwas zu meiner Hörkurve sagen könnte.

Viele Grüße und schon jetzt vielen Dank.

Xenia
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#13 09.07.2019, 20:23
Ohrenklempner Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Ich würde sagen, es ist wichtiger, den richtigen Akustiker zu finden, da sonst mit dem besten Gerät wenig erreicht werden kann. Wink

Ein normaler Zeitraum, bis das Gerät eingestellt ist... gute Frage. Eine halbe Stunde dauert eine Erstanpassung, dann wird nach einigen Tagen/Wochen nochmals feinjustiert. Bestenfalls brauchst du erst ein paar Monate später die nächste Sitzung, wenn sich das Gehör akklimatisiert hat. Die einen gewöhnen sich innerhalb weniger Wochen dran, sodass man auf 100% gehen kann, die anderen kriege ich nach zwei Jahren mit Ach und Krach von 70% auf 75%. Wink
Allons-y!
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#14 10.07.2019, 13:43
Dani! Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Xenia,
nach deinem Sprachaudiogramm vom 7.12.2017 hörtest du bei 80dB noch 100%, am 7.7.2018 (vor 1 Jahr) immerhin 90 bzw. 95% bei 80dB, das kann durchaus auch eine übliche Schwankung sein, die Tagesform abhängig ist. Bei diesen Werten ist es erstaunlich, dass du dir heute schwertust, in deinem täglichen Umfeld gut zu verstehen. Soweit ich mich noch an das Tonaudiogramm erinnern kann, war im Dezember 2017 dein Hörverlust wirklich noch nicht geeignet für ein Hörgerät. Im Audiogram vom 7.7.2018 sind immerhin auch die Tiefen betroffen. Das gute "Loch" bei 1-3kHz (rechts) bzw. 1,5-4kHz (links) macht die Anpassung meines Wissens nach nicht leicht. Insbesondere in Verbindung mit deiner sehr niedrigen Lärmtoleranz vor allem rechts.
Solange es im Ohr nicht zum Pieksen anfängt, musst du dir wohl angewöhnen, dass es mit HG scheinbar unnötig laut ist.

Was das Verstehen auch verschlechtert sind z.B. dauerhafter Stress. Ich hoffe, du hast nicht auch noch damit zu kämpfen oder andere offene Baustellen? Zumindest macht es mir den Eindruck, wenn man so sensibel auf (moderaten) Lärm reagiert.
Dominik
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#15 01.03.2020, 19:16
xenia1959 Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Hallo Zusammen,
nach längerer Zeit möchte ich mich heute erneut an Euch wenden.

Mir fiel auf, mein erster Hörtest war 2006!, da ich damals schon längere Zeit schlecht hörte. Ich nehme seit 2004! Lamictal und seit ca. 40 Jahren Orfiril ein. Mein Neurologe meint, dass Orfiril die Ursache sein könnte. Der HNO sagte mir, dass zwar Medikamente zu Gehörschäden führen können, aber diese gehören nicht dazu. Vielleicht weiß jemand etwas hierzu?

Bei meinem letzten Arztbesuch im Oktober 2018 hatten sich die Werte kaum verschlechtert und ich höre für ein Hörgerät noch zu gut. Man könnte jedoch in einer Klinik noch weitere Untersuchungen durchführen.

Konzentriert kann ich in ruhiger Umgebung bei Gesprächen in der Nähe folgen. Ich höre jedoch nicht klar und deutlich und verstehe die Wörter häufig falsch.

Ich durfte bei einem Akustiker ohne Verordnung! sehr lange Zeit die verschiedensten - auch hochpreisige - Geräte ausprobieren und er hat jede Woche die "Punkte" die ich mir notiert habe geändert. Es hat sich jedoch kaum eine Verbesserung eingestellt, so habe ich mit sehr schlechtem Gewissen (er hat eine Menge! Meisterstunden investiert) nichts gekauft.

Nun war ich im Februar 2020 erneut bei einem (anderen) Akustiker zum Hörtest. Auch er, wie manche andere, Akustiker: "ich darf keine Diagnose stellen, aber eine Altersschwerhörigkeit sieht anders aus".

Vielleicht könnte mir jemand etwas zu meiner aktuellen Hörkurve sagen.

Ich füge noch einmal die aktuelle Hörkurve von 2020 hinzu.

Für Eure Mühe schon jetzt vielen Dank

Viele Grüße
Xenia

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#16 01.03.2020, 19:27
xenia1959 Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Leider gelingt es mir nicht alle Werte von 2006 anzufügen

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#17 01.03.2020, 20:03
dixi Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
ZItat"und ich höre für ein Hörgerät noch zu gut"

Das bezweifle ich. Die normale Altersschwerhörigkeit sieht anders aus im Audiogramm.

Wer sagt, dass du für ein Hörgerät zu gut hörst?
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#18 01.03.2020, 21:38
Ohrenklempner Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Zu gut würde ich auch nicht sagen. Laut Ton- und Sprachaudiogramm würdest du von der Krankenkasse zwei Hörgeräte bezahlt bekommen.

Was mich noch interessieren würde, wäre die Knochenleitung. Die wird mit so einem Puppel hinterm Ohr gemessen. Wurde das noch nicht gemacht? Bei so einem Verlauf der Luftleitungs-Kurve wundert es mich erst recht, dass das nicht auf dem Audiogramm eingezeichnet ist. Man muss doch wenigstens beurteilen können, ob nur die Schallempfindung oder auch die Schallleitung (oder vielleicht auch nur letzteres) betroffen ist.
Allons-y!
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#19 01.03.2020, 21:43
dixi Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
@ohrenklempner
was würde das eigentlich für einen unterschied fürs Hörgerät bedeuten?
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#20 01.03.2020, 22:22
xenia1959 Abwesend
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Betreff: Re: Erste Hörgeräte Anpassung - nicht erwartete Verbesserung durch Geräte
Herzlichen Dank für Eure schnellen Antworten.

Den Arzt besuche ich seit ca. 2011. Sinngemäß (wann genau?) meinte dieser, dass ich für ein Hörgerät zu gut höre. Irgendwann (auch hier wann?) hatte er mir "angeboten" eventuell eine Untersuchung in einer Klinik vornehmen zu lassen.

Dass beim Ausprobieren kein Hörgerät (ca. Mitte 2018) einen Erfolg brachte hatte ich Ihm mitgeteilt und ihn nach der eventuellen Verursachung der Medikamente Orifiril und Lamictal gefragt.

Nun besuchte ich am 21.02.2020 einen anderen Akustiker, dessen Werte (nur einfacher Test) ich angefügt hatte. Laut Aussage dieses Akustikers ("Ich darf keine Diagnose stellen"… auch hier keine Altersschwerhörigkeit) sind die Werte inzwischen ausreichend.

Ich kann nicht beurteilen, ob ich ständig schlechter höre oder ob es - je nach Tagesform - nur Schwankungen sind. Daher meine Frage nach meiner Hörkurve.
Es gelang mir leider nicht den Vergleich zum ersten Hörtest (Akustiker) von ca. 2006 anzufügen.

Noch einmal vielen Dank Xenia
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