#1 08.07.2019, 13:11
RickyFitts Abwesend
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Beiträge: 3


Betreff: Erfahrung mit Versicherungen
Hallo,

ich habe erst seit kurzem HGs und habe mich für Widex Evoke 220er entschieden. Unsubventioniert von der KK je Gerät 1760,-.
Reparaturen werden von der KK und/oder Hersteller übernommen. Der Akustiker legt bei Verlust noch 450,- drauf.
Aufgrund des im Schadensfall hohen Eigenanteils bei Verlust oder selbst verursachten Schaden möchte ich insofern meine Geräte versichern lassen.

[Es gibt Versicherungsmodelle, die bei Neuerwerb den zu zahlenden Eigenanteil (bei teureren Geräten) übernehmen - das interessiert mich aber nicht.]
Im Netz habe ich aber entweder Seiten gefunden, die für ein Angebot sehr viele persönliche Daten von mir wollen (heutzutage kommt das für mich nicht mehr infrage)

oder wirklich nur eine Seite gefunden ( versicherdich.de - derselbe Tarifrechner mit identischen Angebot bei hoergeraeteversicherung-testsieger.de ) für 21,90 monatlich.

Hat jemand Erfahrung mit Versicherungen? Kann jemand seine Versicherung empfehlen?

Vielen Dank und viele Grüße!
Ricky
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#2 08.07.2019, 13:41
Ohrenklempner Abwesend
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Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
Hallo

um dir etwas zu empfehlen, würde ich gerne genau wissen, was es bei dir mit der KK auf sich hat. Du sagst, die Hörgeräte sind privat gekauft, aber Reparaturen übernimmt die KK? Was für eine Krankenversicherung hast du an deiner Seite?

Hintergrund: Im Verlustfall zahlt die gesetzliche Krankenversicherung den Festbetrag erneut; es würde also nur der Eigenanteil nochmals anfallen -- der faire Akustiker rechnet dir da aber einen schönen Rabatt mit ein, da ihm eine Menge Aufwand erspart bleibt. Er muss nur einen Kostenvoranschlag abschicken, das Gerät bestellen und die Programmierung übernehmen.

Darum sage ich immer, die effektivste Hörgeräteversicherung ist die Krankenkasse. Ob eine extra Versicherung überhaupt sinnvoll ist, kommt auf den Einzelfall an.
Allons-y!
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#3 08.07.2019, 19:25
RickyFitts Abwesend
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Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
Hallo Ohrenklempner,

vielen Dank für die rasche Antwort!
Ich habe -privat- den Eigenanteil für die HGs übernommen, die über den Anteil der KK gingen. In diesen Fall waren das immerhin 1080 Euro pro Gerät.

Übliche Reparaturkosten werden von der KK getragen. Dass die KK auch im Verlustfall den Festbetrag für ein Ersatzgerät zahlt, wusste ich nicht - vielen Dank für die Info .
Von meinen Akustiker habe ich für die ersten 3 Jahre ab Kauf eine Absicherung bei Verlust, Bruch oder Zerstörung und würde ein Ersatzhörsystem erhalten:
Bei einer Selbstbeteiligung von 450 Euro - das wären auf 3 Jahre 150 Euro/jährlich .
Da ich auf manchen Seiten las, man würde eine Versicherung für 60 bis 80,- Euro/jährlich erhalten - fand ich das finanziell interessanter. Jedoch fand ich wie gesagt nur ein Angebot für knapp 240 Euro/jährlich - was dann nicht interessant ist.
Hmm, ich denke Sie haben recht - die effektivste HGversicherung wird wohl die KK sein.
Nochmals vielen Dank und viele Grüße!
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#4 08.07.2019, 20:45
Ohrenklempner Abwesend
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Beiträge: 1.860


Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
Ok, das erklärt einiges. Smiling

Eine Sache muss ich noch richtigstellen: Die KK oder der Hersteller zahlen nicht für eine Reparatur. Die KK zahlt dem Akustiker bei Abschluss der Versorgung eine Reparaturpauschale, mit der sämtliche Serviceleistungen abgegolten sind. Das gilt aber nur für Geräte ohne Zuzahlung. Bei Reparaturen von Geräten mit Zuzahlung kann der Akustiker dir den Mehraufwand in Rechnung stellen.

Die 150 Euro jährlich für die Reparatur-/Verlustsicherung sind ein üblicher Preis für Geräte dieser Leistungsklasse. Ob man das investieren möchte oder nicht, muss jeder mit seinem Gewissen selbst vereinbaren. Bei mir im Geschäft biete ich so eine Absicherung nicht mehr an. Wer 1000 Euro für Hörgeräte zahlt, dem tun auch 50 Euro für einen neuen Hörer oder 150 Euro für eine Reparatur nicht weh. Zumal die Häufigkeit solcher Schadensereignisse überschaubar ist und gegen Null geht, wenn man die Geräte ordentlich pflegt und gut darauf aufpasst.
Allons-y!
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#5 09.07.2019, 08:48
svenyeng Abwesend
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Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
Hallo!

Ich rate von der HG Versicherung ab. Das macht überhaupt keinen Sinn.
Viele Akustiker, vor allem Ketten, schwatzen dem Kunden das gerne auf.
Klar, denn daran verdient der Akustiker ja eine Prämie.

Wie Ohrenklempner schon gesagt hat, muss der Kunde die Reparaturkosten zahlen. Das gilt vor allem für Reparaturen durch den Hersteller.
Bei Reparaturen die der Akustiker selber in seiner Werkstatt erledigen kann, kommt es drauf an wie er das handhabt.
Mein Akustiker ist da sehr serviceorientiert. Alles was er selber machen kann kostet mich nichts, das ist Servceleistung.
Und ich habe sehr teure HGs.
Die Ex-Hörer werden bei meinem Akustiker auch komplett kostenlos getauscht, wenn Defekt.

Jetzt kommt noch hinzu, das ich auf meine HGs 6 Jahre Garantie von Haus aus bekommen habe.
Somit fällt in den 6 Jahren alles unter Garantie, falls Reparaturen anstehen.
Frage lieber mal nach wie es mit der Garantie aussieht. Oft kann man die auch gegen Zahlung kleiner Summe verlängern.
Das kommt eben auf den Hersteller an. Bei Oticon musste ich dafür zahlen, Bei meinen aktuellen Resound war das direkt mit drin,

Was Verlust betrifft, so muss ich sagen, das ich in den über 25 Jahren als HG Träger nie ein HG verloren habe.
Und wenn, das hat Ohrenklempner ja schon erwähnt, bekommt man bei Verlust auch vor Ablauf der 6 Jahre den Zuschuss von der KK.

Ach ja und Ersatz Hörsystem für die Zeit wo Deine HGs in Reparatur oder so sind, ist eine Selbstverständlichkeit und immer kostenlos.
Wenn Dein Akustiker dafür diese Absicherung von 450 Euro braucht, ist das Geldmacherei.
Sollte mir ein Akustiker mit sowas kommen, wäre der für mich Geschichte.

Wenn nun sagen wir mal nach 4,5 Jahren Deine HGs defekt sind und die Reparatur sehr teuer ist, muss man eben schauen was man tut. Den KK Zuschuss bekommt man dann ja noch nicht.
Das lässt sich aber mit dem Akustiker regeln. Man fängt dann einfach an neue HGs zu testen. Den Test kann man ja zusammen mit dem Akustiker in die Länge ziehen. Notfalls behält man dann eben Testgeräte etwas länger. Ein guter Akustiker macht sowas.
Er möchte ja HGs verkaufen.

Also, lass Dir den Unsinn mit der Versicherung nicht aufschwatzen. Es rechnet sich einfach nicht.
Daran verdient nur der Akustiker und das nicht schlecht.

Gruß
sven
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#6 09.07.2019, 09:47
Ohrenklempner Abwesend
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Beiträge: 1.860


Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
Ersatzgeräte sind eine Selbstverständlichkeit. Das schreiben sogar die Verträge mit den KKs vor:

z.B. §7 aus dem BIHA-Vertrag mit der AOK:

Zitat:
(4) Sofern Reparaturarbeiten an den Hörsystemen erforderlich werden, stellt der Leistungserbringer dem Versicherten auf Wunsch kostenlos geeignete Ersatzgeräte in HdO-Bauform für die Dauer der Reparatur zur Verfügung.

Nochmal ein paar Tipps zur Vermeidung von Reparaturen:
- nach jedem Tragen das Gerät auf Verschmutzung prüfen und mit einem geeigneten Tuch abwischen. Feuchte Reinigungstücher sind super. Gibt's beim Akustiker, man kann auch feuchte Brillenputztücher nehmen oder Ähnliches. Hauptsache, es ist Wasser- und Fettfrei, also bitte keine Babytücher oder sowas. Wink
- Gehäuseöffnungen und -schlitze regelmäßig reinigen und abbürsten, evtl. abpusten. Bei manchen Geräten kann man die Mikrofonabdeckung abclipsen und kontrollieren, ob darunter alles sauber und trocken ist.
- Bei Exhörergeräten regelmäßig darauf achten, dass das Sieb am Hörer sauber und frei ist. Bei Notwendigkeit wechseln. Lieber rechtzeitig wechseln und nicht erst warten, bis nichts mehr aus dem Hörer kommt.
- Schallschläuche regelmäßig mit einem Reinigungsfaden durchziehen (Dünnschlauch) oder über Nacht in Reinigungslösung baden (Standardschlauch mit Otoplastik; Reinigungssets gibt's beim Akustiker). Darauf achten, dass keine Flüssigkeit im Schlauch bleibt: ordentlich durchpusten!
- Trocknen, trocknen und trocknen! Erst recht bei feuchtem Wetter, wenn man geschwitzt hat etc... Feuchtigkeit ist der Todfeind! Es macht nichts, wenn man mal mit einem Hörgerät ins Wasser springt, aber Langzeit-Feuchtigkeitseinfluss verträgt auf Dauer kein noch so wasserfestes Hörgerät. Trockendosen mit Trockenkapseln reichen im Grunde aus, effektiver sind Trockengeräte mit Warmluft. Geräte mit UV-Licht sind nur in Einzelfällen sinnvoll.
- Exhörer sollten beim herausnehmen nicht am Draht gezogen werden, da irgendwann das Kabel oder die PVC-Ummantelung brechen wird. Bei einer Otoplastik den Entnahmefaden benutzen.
- Halbjährlichen Servicetemin beim Akustiker wahrnehmen. Der erkennt Baustellen bei der Reinigung/Pflege und kann zusätzliche Tipps geben.
- Wenn man zu starker Ohrenschmalzbildung neigt, regelmäßig die Ohren spülen. Entweder beim HNO oder mit Mittelchen aus der Apotheke.

Generell kann man sagen, dass man mit Schallschlauch-HdOs bei guter Pflege so gut wie nie Probleme hat. Die anfälligsten Komponenten sind der Exhörer (bei Exhörergeräten) und Mikrofon/Hörer bei IdO-Geräten. Wer wenig Aufwand bei der Wartung und Pflege betreiben will, nimmt lieber ein Gerät mit Schlauch.
Allons-y!
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#7 09.07.2019, 11:31
svenyeng Abwesend
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Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
Hallo!

Das Ersatzgeräte selbstverständlich sind ist ja irgendwie klar.
Ein HG Träger käme ja gar nicht zurecht, wenn seine HGs 2 Wochen oder so in Reparatur sind.
Es ist auch niemandem zuzumuten dafür zuzahlen oder selber Ersatzgeräte für solche Fälle vorzuhalten.

Leider wissen das die wenigsten und so machen viele Akustiker mit diesem Nichtwissen gute Geschäfte in Form von Servicepaketen oder Versicherungen.
Mit jeder Versicherung die über den Akustiker abgeschlossen wird, bekommt dieser Provisionen und das jährlich. Die

Gruß
sven
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 09.07.2019, 11:32 von svenyeng. ↑  ↓

#8 10.07.2019, 08:03
RickyFitts Abwesend
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Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
Hallo,
nochmals vielen Dank für die fundierten Antworten. Okay, das mit den Reparaturen ist mir klar und ich gebe Ohrenklempner recht: "Wer 1000 Euro für Hörgeräte zahlt, dem tun auch 50 Euro für einen neuen Hörer oder 150 Euro für eine Reparatur nicht weh." Bin ich absolut dabei. Und mit den Ratschlägen von Ohrenklempner zur Pflege sollte vielleicht dieser Fall auch niedrig gehalten werden.

Nur sollte bspw. durch ein Sturz beim Sport (ist schon -folgenlos- vorgekommen) ein Gerät komplett zerstört werden (also dass auch mit Reparatur nichts mehr zu holen ist) bzw. wirklich mal eines oder beide verloren gehen (es gibt Situationen z.B. beim Schwimmen, als ich mal die Box mit den vestauten HGs glücklicherweise im Gras wiederfand, als sie mir aus der Tasche fielen. Ich weiss, durchaus mehr als schusslig...) - hätte ich die 450 Euro meines Akustikers schon schmerzhaft empfunden.

Ich fand meinen Akustiker bei der Anpassung sehr aufmerksam (ein Jahr lang durfte ich verschiedene Modelle probieren und die wurden auch immer wieder akustisch angepasst - und er hat mir auch keine Versicherung angeraten) - aber vielleicht probiere ich nach den 6 Jahren einmal einen anderen Akustiker aus und prüfe vorab die Höhe der Absicherung der Geräte.

Vielen vielen Dank - das war mir wirklich eine große Hilfe bei der Entscheidungsfindung bezüglich Versicherung!
Alles Gute!
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#9 10.07.2019, 10:51
svenyeng Abwesend
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Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
Hallo!

Zitat:
(es gibt Situationen z.B. beim Schwimmen, als ich mal die Box mit den vestauten HGs glücklicherweise im Gras wiederfand, als sie mir aus der Tasche fielen. Ich weiss, durchaus mehr als schusslig...) - hätte ich die 450 Euro meines Akustikers schon schmerzhaft empfunden.

Nun, vielleicht ist in solchen Situationen gut, wenn man dann selber zahlen muss. Wenn es ans Geld geht, tut es weh und man passt in Zukunft besser auf.

Klar, passieren kann irgendwie immer was, aber man kann sich auch nicht für jede Kleinigkeit versichern.

Was ich allerdings versichert habe, ist mein iPhone XS Max.
Ich finde das da schneller mal was passieren kann. HGs fallen normalerweise nicht einfach aus den Ohren.
Ein Handy hat man ja ständig in der Hand etc.
Für 199 Euro habe ich da einen Hardwareschutz abgeschlossen.
Da ist alles drin von Diebstahl bis ins Klo fallen.
Die Reparaturen bei Apple sind halt sehr teuer, so das man diese Summe bei einem Schadensfall schon wieder raus hat. Lediglich 49 Euro Eigenanteil fallen an.

Vielleicht wäre folgendes auch eine Alternative zur Versicherung:
Jeden Monat 50 Euro auf ein separates Konto zu packen.
In einem Jahr hat man sei schon 600 Euro zusammen.
Wenn man das 6 Jahre macht und es tritt kein. Schadensfall auf, kann man das Geld für neue HGs nutzen.
1 Jahr hat man ja eh Garantie, also sind die 600 Euro schon relativ sicher.

Gruß
sven
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#10 10.07.2019, 18:10
Randolf Abwesend
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Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
Hallo,

warum soll man ein Handy versichern, das in 1/2 Jahr ganz alter Frost ist?
Eine Haftpflicht sollte man abschließen.
Es gibt zwar Versicherungen für Haushaltsgeräte, z. B. Wertgarantie, da kann auch TV, Waschmaschine, Kühlschrank mit versichert werden, ist aber Blödsinn.

LG Randolf
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#11 10.07.2019, 18:37
svenyeng Abwesend
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Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
Hallo!

Zitat:
warum soll man ein Handy versichern, das in 1/2 Jahr ganz alter Frost ist?

Es geht ja nicht um ein billiges Android Handy, sondern um ein teures iPhone XS Max mit 256GB Speicher (1419 EUro). Das nutze ich auch 3 Jahre. Bei Apple Hardware gibts auch noch gutes Geld für gebrauchte Geräte.
Fällt mir das Ding mal runter und das Display ist hin, wären das mal eben 360 Euro Reparaturkosten. Damit habe ich den Hardwareschutz dicke raus und zahle nur nen Eigenanteil von 49 Euro.
Dazu kommt, das ich kostenlos ein Ersatzhandy bekomme, für die Zeit wo mein Gerät in der Werkstatt ist.

Beim nächsten MacBookPro, also wenn es mal wieder so weit ist, würde ich das genauso machen.

Klar, man könnte jetzt sagen die HG's sind ja sehr viel teurer und warum da keine Versicherung.
Nun, ich habe 6 Jahre Garantie, damit bin ich sorgenfrei.

Gruß
sven
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#12 10.07.2019, 21:57
Randolf Abwesend
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Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
So ein Handy braucht kein Mensch unterwegs.
Hier geht es um Versicherungen für HÖRGERÄTE!
↑  ↓

#13 10.07.2019, 21:59
Ohrenklempner Abwesend
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2  Bewertung/en: 100 Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
Das Hörgerät braucht man nur abends zum Fernsehen, könnte ich jetzt behaupten. Grinning
Allons-y!
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#14 16.07.2019, 10:17
Treehugger Abwesend
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Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
Mal ein Erfahrung aus der Schweiz dazu,
ich weiss aber nicht wie es in Deutschland aussieht.

Ich habe jetzt meine HG gegen Verlust, Diebstahl und selbstverschuldete Zerstörung bei meiner Hausratversicherung mitversichert.
Das ganze kostet mich ca. 30 CHF im Jahr.
Das finde ich akzeptabel, zudem ich durch einen ähnlichen Fall weiss, dass tatsächlich der Neupreis ausgezahlt wird, sollten sie wirklich kaputt gehen oder geklaut werden und das auch noch in 5 Jahren.

Und HG sind nicht unbedingt günstiger in der Schweiz, daher ist es OK weniger als 1% des Kaufpreises im Jahr in ein Versicherung zu stecken.


Treehugger
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#15 16.07.2019, 11:33
svenyeng Abwesend
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Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
Hallo!

Die 30 CHF, rund 28 Euro / Jahr sind völlig ok, vor allem weil die Versicherung Jacken vollen Kaufpreis im Fall des Falles übernimmt.
Das rechnet sie allemal.

Generell ist das interessant mit der Hausrat.
Müsste ich bei meiner Versicherung mal nachfragen.

Gruß
sven
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#16 16.07.2019, 14:25
Randolf Abwesend
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Betreff: Re: Erfahrung mit Versicherungen
Hallo,

genau, gute Idee, immer zum Neupreis versichern! Auch Ergo und Wertgarantie bieten Versicherungen, man kann auch weitere Hausgeräte mit einbeziehen!

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass eine spezielle Versicherung für HG weder erforderlich noch sinnvoll ist, zumal die KK bei Verlust zahlt. Auch wurde hier von "Garantien" durch Akustiket berichtet, die aber offenbar nur dann bestehen, wenn die HG zuzahlungsfrei und vollumfänglich von der KK übernommen wurden.

Gruß
Randolf
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 16.07.2019, 17:03 von Randolf. ↑  ↓

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