#1 24.07.2019, 20:53
JaMei Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 01.04.2015
Beiträge: 3


Betreff: Hörkurven interpretieren, evtl. GdB-Antrag
Hallo zusammen,

ich lese hier schon einige Zeit eifrig mit und hätte jetzt mal eine Frage zu meinen Hörkurven: macht es Sinn hier einen GdB-Antrag zu stellen, also erreicht man einen GdB 50?
Meine HNO-Ärztin meint ja auf jeden Fall, ich bin mir da aber nicht so sicher. Habe die Werte vom Ton-Audiogramm in den GdB-Rechner eingegeben, da kommt ein Wert von 40 heraus.
Die Werte vom Sprachaudiogramm kann ich irgendwie nicht richtig interpretieren. Es wäre schön, wenn mich hier im Forum jemand unterstützen könnte.

Schon mal herzlichen Dank dafür.

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#2 25.07.2019, 11:43
muggel Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 19.06.2013
Beiträge: 696


Betreff: Re: Hörkurven interpretieren, evtl. GdB-Antrag
Hallo,
das Sprachaudiogramm entspricht nicht den Vorgaben für das Versorgungsamt zur Bestimmung des GdB.
Auch wenn ich ein Sprachverstehen von Wörtern bei 60 dB auf beiden Seiten von 0 annehme, dann komme ich auf maximal einem GdB von 40.

Grüße,
Miriam
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#3 02.08.2019, 20:15
JaMei Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 01.04.2015
Beiträge: 3


Betreff: Re: Hörkurven interpretieren, evtl. GdB-Antrag
Danke Miriam, schon mal für die Antwort.

Ich weiß jetzt nicht, warum das Sprachaudiogramm nicht den Vorgaben entspricht. Vielleicht könntest Du nochmal näher darauf eingehen. Anscheinend fehlt ein Wert oder eine Kurve bei 60 db.
Aber selbst wenn diese Werte da wären, käme wahrscheinlich ein GDB von 40 heraus, verstehe ich das richtig?
Ich wundere mich nur etwas, weil meine HNO-Ärztin davon überzeugt ist, dass ich einen Antrag stellen soll und ich damit durchkomme. Ich habe demnächst wieder einen Termin bei ihr, was soll ich bezüglich des Sprach-Audiogrammes, das ja wohl nicht den Vorgaben entspricht, noch ansprechen? Gibt es sonst vielleicht noch Tips oder Hinweise, um den gewünschten GDB 50 zu erreichen?

Danke und schönes Wochenende.
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#4 03.08.2019, 12:45
muggel Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 19.06.2013
Beiträge: 696


Betreff: Re: Hörkurven interpretieren, evtl. GdB-Antrag
Hallo,

das Sprachaudiogramm muss das Einsilberwortverstejen bei 60,80 und 100 dB aufweisen, sowohl rechts als auch lonks getrennt.

Ärzte sind in der Regel nicht firm in der versorgungsmedizinischen Begutachtung und Interpretation der Hörkurven. Daher würde ich das, was die Ärzte zum GdB etc sagen, nicht zu sehr auf die Goldwaage legen.

Entweder hört man ausreichend schlecht, um einen GdB von 50 zu erhalten oder nicht. Tricks gibt es da nicht - da gerade bei Hörschädigung die versorgungsmedizinischen Grundsätze sehr genau sind.
Wenn du noch andere Einschränkungen hast, neben der Schwerhörigkeit, empfiehlt es sich, diese auch anzugeben.
Einen Antrag stellen schadet nicht, vielleicht hast du auch einen Sachbearbeiter, der dir mehr GdB gibt als die versorgungsmedizinischen Grundsätze besagen. Die versorgungsmedizinischen Grundsätze sind sozusagen das Minimum.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 03.08.2019, 12:48 von muggel. ↑  ↓

#5 05.08.2019, 18:29
Randolf Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.04.2017
Beiträge: 387


Betreff: Re: Hörkurven interpretieren, evtl. GdB-Antrag
Hallo,

ich würde den Antrag seelenruhig stellen und abwarten, zumal es die Ärztin empfielt.
Ab 30% ist man "gleichgestellt", vielleicht wird es auch mehr.

LG Randolf
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