#1 14.01.2020, 16:34
handycappy Abwesend
Mitglied
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Beiträge: 2


Betreff: HG-Test Haftung verlangt
Hörgeräte 14 Tage kostenlos testen - so die Werbung des Akkustikers.

Ein Soniton Personal 3.2 (Aufschrift: Demo) hatte der Akkustiker nach den Hörtests auf mich eingestellt.

Leider wurde eine Haftung für alle Schäden das Demogeräts verlangt.
Der Haftung wurde der Neupreis von über € 3.100 für beide Geräte einschl. Reparaturpauschale zugrunde gelegt.

Leider konnte ich die Bedingungen nicht akezptieren. Auch die Testzeit mit über 3 Wochen war mir zu lang.
Ich hatte nur 1 Termin von etwa 1 Stunde für Einstellung und Anpassung des Geräts.

Ist das üblich mit der Haftung für DEMO-Geräte? Und das zum Neupreis?

Die Marke ist anscheinend unbekannt, da im Web nichts darüber zu finden ist.

Überhaupt erwartete ich ein Angebot verschiedener HG-Ausführungen, z.B. IDO wäre besser für meinen Bedarf geeignet. Auch ein Akkubetrieb ist für Sehbehinderte sinnvoller.

LG, handycappy
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#2 14.01.2020, 16:51
rabenschwinge Anwesend
Mitglied
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Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Ist es und Du warst da echt günstug. Ich hatte damals mit den Hightech HG´s von Phonak etwas mehr als 5.000 € :-) und den Test durchgezogen.
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#3 14.01.2020, 17:00
akopti Abwesend
Moderator
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1  Bewertung/en: 100 Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Hallo,

das man für einen Verlust haften muss ist eigentlich normal.
Aber
1.) ist es ein Demo-Gerät, so muss das der Akustiker dieses oftmals mit einem Betrag X kaufen. Es gibt auch es manchmal die Demo-Geräte kostenlos, wenn man eine Jahresabnahmeverpflichtung mit dem Hersteller vereinbart. Aber auch hier muss man Demo-Geräte bezahlen, wenn man über das Kontingent hinaus kommt. Nicht jeder Hersteller bietet Demo-Geräte an
2.) ist es ein Kommissions-Gerät, so bekommt der Akustiker das Gerät für einen Zeitraum zur Verfügung gestellt. Wenn er das Gerät nicht zurückschickt, dann muss er es bezahlen.
3.) In seltenen Fällen werden festgekaufte Hörsysteme, als HG's, die der Akustiker fest gekauft hat, angepasst. Gerade wenn HG neu auf dem Markt kommen, bekommt man Hörgeräte in den ersten Monaten nicht zur Kommission, sondern muss sie fest kaufen.

Jetzt kann man darüber streiten, wieviel man bei Verlust in Rechnung stellen darf, kann, sollte.

Es zeigt sich aber, dass wenn im Vorfeld der Originalpreis genannt wird, der Kunde dementsprechend sorgfältig mit dem Produkt umgeht. (Thema: Psychologie)

Bei einem kostenlosen Probetragen ist es üblich, dass man ein System dafür zur Verfügung gestellt wird.

Wenn der Kunde in die tatsächliche Anpassung übergeht, also eine HNO-Verordnung (oder Kopie) vorlegt, dann muss natürlich eine vergleichende Anpassung mit verschiedenen Hörgeräte durchgeführt werden.

Gruß
Dirk
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#4 14.01.2020, 17:13
NRE Abwesend
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Beiträge: 65


Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Also hafte ich z. B. für den Verlust beim Tragen eines Kommissionsgerätes. Hier wäre dann zu klären, ob man sich hiergegen versichern kann, oder ob die Privathaftpflichtversivherung im Schadenfall eintritt.
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#5 14.01.2020, 17:25
akopti Abwesend
Moderator
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Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Ich als Stichwort "Leihe" eingeben.
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#6 14.01.2020, 17:55
svenyeng Abwesend
Mitglied
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Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Hallo!

Also wenn an den HGs etwas kaputt geht oder Du diese verlierst, hast Du ja jemand anderen einen Schaden zugefügt.
Und dafür gibts ja die private Haftpflicht.
Um da aber ganz sicher zu gehen würde ich empfehlen, das Du einfach Deinen Versicherungsmakler anrufst.

Musst Du denn irgendwas unterschreiben, wenn die die Kommissionsgeräte testest?
Bei mir ist es so, das ich bisher in über 20 Jahren mit HGs und 2 verschiedenen Akustikern nie etwas für Testgeräte unterschreiben musste.

Was soll aber letztendlich bei den Test-HGs schon kaputt gehen?
Und wenn, kann das nicht Dein Problem sein, es sei denn es ist sichtbar das Du mit nem Hammer auf die HGs gehauen hast. Der Akustiker müsste erst mal beweisen, das Du vorsätzlich die HGs beschädigt hast.
Letztendlich sollte ein Akustiker selber eine Versicherung für seine HGs haben, für den Fall des Falls.
Es ist immer wieder interessant was manche Akustiker alles den Kunden aufdrücken wollen.

3 Wochen testen ist an sich nicht zu lange. Eher noch länger testen. je nach dem wir man zurecht kommt. Aber, wenn irgendwas ist, direkt zum Akustiker gehen. Termine sind dann nicht nötig.
Wenn was nicht stimmt oder Du mit irgendwas nicht klar kommst, kannst Du nicht 2 Wochen oder so auf nen Termin warten.
Was anderes wäre es, wenn es um eine Erstanpassung mit Beratung etc. geht.
Dann kann man ja mal nach nem Termin fragen.

Gruß
sven
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 14.01.2020, 17:57 von svenyeng. ↑  ↓

#7 14.01.2020, 19:08
NRE Abwesend
Mitglied
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Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Ich bekomme Ende dieser Woche Kommissionsgeräte zum Testen. Mal schauen was mir zur Unterschrift vorgelegt wird. Mir ist eigentlich schon klar, ob Kommissionsgeräte oder Akustiker eigene Geräte, ich hafte für Verlust oder Beschädigung. Wäre daher schon wissenswert ob im Schadenfall meine PH eintritt. Werde mal mit dem Makler sprechen. Es geht immerhin um ca. 6.000 €. Wobei ich mir allerdings nicht vorstellen kann, dass der Schaden in dieser Höhe vom Akustiker verlangt werden kann. Ich meine, ich müsste dann doch nur die Hardware ersetzen.
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#8 14.01.2020, 19:28
martrix Abwesend
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Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Meine Erfahrungen sehen so aus:
Bei Test von Testgeräte musste ich bei den meisten Akustikern den Erhalt quittieren.
Auf der Quittung stand dann der "Normalpreis" der Geräte.
Fand ich soweit in Ordnung, der Akustiker muss ja auch ordentlich verbuchen wo er seine Geräte gelassen hat Smiling
Bei Kind musste ich für die Testphase eine Versicherung ab schlissen die Verlust und Beschädigung beinhalten soll. Das hat für maximal 6 Wochen ~20€ gekostet.
Ich bin der Meinung, dass man selbst in sechs Wochen nicht wirklich entscheiden kann, ob dass das richtige Geräte für einen ist, erst recht nicht, wenn man zwischendurch noch auf ein anderes Gerät wechseln sollte oder mehrer Anpassungen notwendig sind.
Martin
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#9 14.01.2020, 19:47
svenyeng Abwesend
Mitglied
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Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Hallo!

Zitat:
Bei Kind musste ich für die Testphase eine Versicherung ab schlissen die Verlust und Beschädigung beinhalten soll. Das hat für maximal 6 Wochen ~20€ gekostet.

Bitte was? Denen hätte ich was erzählt.
Wurde das denn beim Kauf verrechnet?
Nach 6 Wochen dann wieder 20 Euro, wenn man sich noch nicht entschieden hat?
Also ganz klar, KIND gehört boykottiert.
Jeder hat ne private Haftpflicht und damit ist das meiner Ansicht nach geregelt.

Meiner Meinung nach kann es nicht sein, das der Akustiker irgendwas in der Testphase berechnet. HGs testen ist immer kostenlos und unverbindlich.

Das ich nichts unterschreiben muss bei Testgeräten liegt sicherlich daran, das ich schon ewig Kunde bei dem Akustiker bin. Allerdings musste ich das auch nicht, als ich das erste mal bei ihm war. Daher bin ich über diese Unterschriftenaktionen recht verwundert.

Gruß
sven
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#10 14.01.2020, 20:02
Ohrenklempner Abwesend
Mitglied
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Beiträge: 2.378


Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Laut BGB ist man wie bei anderen geliehenen Sachen auch Schadenersatzpflichtig. Das bedeutet, dass man den entstandenen Schaden ersetzen muss. Keinesfalls den Verkaufspreis der Hörgeräte.
Allons-y!
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#11 14.01.2020, 20:11
svenyeng Abwesend
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Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Hallo!

Zitat:
Laut BGB ist man wie bei anderen geliehenen Sachen auch Schadenersatzpflichtig. Das bedeutet, dass man den entstandenen Schaden ersetzen muss. Keinesfalls den Verkaufspreis der Hörgeräte.

Das ist glasklar. Das würde ich auch tun, bzw. würde ich dann meine Versicherung einschalten. Aber das Kind dem Kunden da 20 Euro / 6 Wochen berechnet, das geht meiner Meinung nach nicht.

Gruß
sven
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#12 14.01.2020, 20:15
akopti Abwesend
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Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Zitat von svenyeng:
Hallo!

Zitat:
Bei Kind musste ich für die Testphase eine Versicherung ab schlissen die Verlust und Beschädigung beinhalten soll. Das hat für maximal 6 Wochen ~20€ gekostet.

Bitte was? Denen hätte ich was erzählt.
Wurde das denn beim Kauf verrechnet?
Nach 6 Wochen dann wieder 20 Euro, wenn man sich noch nicht entschieden hat?
Also ganz klar, KIND gehört boykottiert.
Jeder hat ne private Haftpflicht und damit ist das meiner Ansicht nach geregelt.

Meiner Meinung nach kann es nicht sein, das der Akustiker irgendwas in der Testphase berechnet. HGs testen ist immer kostenlos und unverbindlich.

Das ich nichts unterschreiben muss bei Testgeräten liegt sicherlich daran, das ich schon ewig Kunde bei dem Akustiker bin. Allerdings musste ich das auch nicht, als ich das erste mal bei ihm war. Daher bin ich über diese Unterschriftenaktionen recht verwundert.

Gruß
sven

Es wid ja nicht die Anpassung berechnet, sondern der Verlust einer geliehenen Sache. Wenn Kind sich absichert liegt es wahrscheinlich daran, das genügend HG verloren gegangen sind. So eine Entscheidung wird ja nicht aus der Luft gegriffen.
Eine Leihe ist nach DGB ein Vertrag, den man üblicher Weise unterschreibt.
Leihe ist nicht automatisch in der Haftpflichtversicherung beinhaltet.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 14.01.2020, 20:17 von akopti. ↑  ↓

#13 14.01.2020, 20:18
NRE Abwesend
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Dabei seit: 09.03.2018
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Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Nach meinen bisherigen Recherchen tritt im Schadenfall die Privathaftpflichtversicherung ein. Allerdings sollte jeder seinen Vertrag prüfen, da es auch noch Policen bzw. Versicherer gibt, welche das Risiko Leihgeräte ausschließen.
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#14 14.01.2020, 20:34
NRE Abwesend
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Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Was Kind macht, finde ich nicht grundsätzlich falsch. Es ist ja auch zur Sicherheit für den Kunden. Es soll ja auch noch Leute ohne Privathaftpflichtversivherung geben bzw. Versicherungen die es ausschließen.
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#15 14.01.2020, 21:26
svenyeng Abwesend
Mitglied
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Beiträge: 1.590


Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Hallo!

Zitat:
Es soll ja auch noch Leute ohne Privathaftpflichtversivherung geben bzw. Versicherungen die es ausschließen.

Ja und?
Wenn, dann soll Kind die 20 Euro übernehmen und damit selber ne Versicherung für die Leihgeräte abschließen.
Kind hätte da bei mir schlechte Karten, wenn die mir damit kommen würden.
Ich würde mich umdrehen und gehen und nicht "Auf Wiedersehen" sagen.
Dann ab zum nächsten Akustiker.
Das ist einfach kein Service.

Wenn Kind schlau wäre, würden sie das einfach mit in den HG Kaufpreis einkalkulieren.
Wenn das HG nachher 20 Euro teurer ist, interessiert das kaum jemanden.
Bzw. als Akustiker bindet man sich die 20 Euro ans Bein, denn bei Verkauf hat man das eh dicke wieder drin.

Aber mal eben beim Test für 6 Wochen 20 Euro berechnet macht auf den Kunden keinen guten Eindruck. Was ist wenn ich 1/2 Jahr teste? Dann sind das 80 Euro.

Gruß
sven
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#16 14.01.2020, 21:39
NRE Abwesend
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Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Also wie gesagt, grundsätzlich finde ich den Ansatz nicht falsch. Es sollte dann für mein empfinden nicht teurer sein als 20 € und auch nicht obligatorisch und für die gesamte Testphase ohne die Beschränkung auf 6 Wochen.

Gruß
Norbert
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#17 15.01.2020, 10:36
urlaubsreif Abwesend
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Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Ich schließe grundsätzlich eine HG Versicherung ab, wenn ich Geräte teste.

Kostet für beide Geräte 11 Euro über einen Zeitraum von 6 Wochen.
Das ist verschmerzbar, wenn dafür das Risiko des Verlustes abgedeckt ist. 20 Euro erscheint mir etwas viel.

Einer Freundin von mir wurde mal beim Fensterwechsel in ihrer EG Wohnung die Handtasche aus dem Schlafzimmer geklaut. Die darin befindlichen Hörgeräte im Wert von knapp 6.000 Euro futsch. Aber glücklicherweise versichert.
_Hz 125 250 500 1000 2000 3000 4000 6000 8000
dbR 55__55__60__60__65___55__70___85__90
dbL 65__75__75__80__75___65__75___70__70
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#18 15.01.2020, 11:11
svenyeng Abwesend
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Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Hallo!

@urlaubsreife:
Hast Du denn keine Privathaftpflicht?

Gruß
sven
↑  ↓

#19 15.01.2020, 12:08
akopti Abwesend
Moderator
Dabei seit: 17.08.2016
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Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Wie oft denn noch, nicht alle Privathaftplichtversicherungen treten bei Leihe ein.
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#20 15.01.2020, 13:06
handycappy Abwesend
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Dabei seit: 14.01.2020
Beiträge: 2


Betreff: Re: HG-Test Haftung verlangt
Danke für Eure zahlreichen, informativen Beiträge.

Es geht also beides: mit oder ohne Haftung.

Auch von einer Bekannten erfuhr ich inzwischen, dass sie drei nagelneue Hörgeräte bei einem Akkustiker testen durfte. Sie entschied sich für eines von Kind und musste für keines dieser Geräte eine Haftung übernehmen.

Transparenz wäre in dieser Branche wünschenswert.

Ungeklärt bleibt:
Bekommt der Akkustiker keine Garantie, wenn er so ein Gerät beim Hersteller kauft?
Falls ja, bräuchte er nur bei mutwilliger Zerstörung oder unsachgemäßer Behandlung eine Kostenerstattung verlangen und nicht "bei allen Schäden".

Überhaupt - bei einem Versicherungsbetrag von 11 €/6 Wochen könnte der Akkustiker aus Kulanz die Aufwändungen für die Versicherung übernehmen.
Das wäre Psychologie!

Und eine Rechnung des Herstellers mit Kaufdatum wäre für die Versicherung auch interessant.
Es soll ja der Schaden ersetzt werden, der dem Akkustiker entstanden ist.

Aber ein Demo-Gerät - es steht auch "DEMO" drauf - ist so etwas wie ein Vorführgerät, evtl. schon zig-mal gebraucht, überholt, gereinigt und gewartet.
Warum auch nicht? Nur dass dann mit dem Neupreis gehaftet werden muss, kann ich nicht nachvollziehen.

Lieben Gruß und vielen Dank an Euch,

handycappy
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