#1 19.02.2020, 10:44
Claudi1511 Abwesend
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Beiträge: 1


Betreff: hier bin ich
Hallo!

ich bin 45 Jahre alt. Meine Schwerhörigkeit begann sicherlich schon in der Kindheit - jedenfalls habe ich in der Schule nie gerne geflüstert...

Als Jugendliche war ich beim HNO. Der hat mich geschockt mit der Aussage, dass ich sehr schlecht hören würde und am besten keinen Beruf lernen sollte, bei dem ich mit Menschen zu tun habe, da sich mein Hörvermögen noch verschlechtern würde. Das Thema Hörgeräte war damit erstmal abgehakt. Einen Beruf, bei dem ich mit Menschen zu tun habe, habe ich trotzdem gelernt...

Mitte 20 startete ich einen neuen Versuch mit einem HNO. Der war nett und informativ. Er machte mich auch darauf aufmerksam, dass ich sehr gut von den Lippen ablesen kann. Er empfahl mir dennoch zu beobachten, ob das im Alltag nicht sehr anstrengend ist und zu überlegen, Hörgeräte zu tragen.

Das habe ich dann auch gemacht. "Damals" war die Technik noch eine andere als heute... Mit meinem ersten Akustiker gabs gleich mal Zoff. Für mein Hörproblem gebe es nur Geräte, die eben technisch so aufwendig sind, dass eine Zuzahlung von ca. 1000 € unumgänglich sei. Meine KK war dann auf meiner Seite und ich lernte, dass es keine "Kassengeräte" gibt, sondern dass ich ein Recht auf Geräte habe, die mein max. mögliches Hörvermögen wiederherstellen.

Umzugsbedingt kam ich zu einem neuen HNO und Akustiker. Da bin ich zufrieden, lediglich ist es auch nach Jahren immer noch so, dass das Fremdkörpergefühl bleibt und ich zu Hause dazu neige, die HG gleich rauszunehmen. Was mein Mann und mein Sohn nicht so gut finden...

Aktuell bin ich an dem Punkt, dass ich merke, dass ich die Schwerhörigkeit im Alltag gut kompensiere - aber es kostet ganz schön Energie. Deshalb habe ich mich mit dem GdB und den Leistungen beschäftigt (5 Tage mehr Urlaub im Jahr, RF-Gebührenbefreiung, das wär schon was) und bin so auf das Forum hier gestoßen.

Der GdB-Rechner hier errechnet mit dem ca. 4 Jahre alten Audiogramm meines Akustikers einen GdB von 50 mit Merkzeichen RF. Nun habe ich ein Audiogramm meines HNO angefordert, das vom Vorjahr stammt - dabei kommt nur 30 raus. Schon seltsam, da sich gefühlt mein Hören in den letzten Jahren eher verschlechtert hat. Oder wurden hier versch. Sachen gemessen? Jedenfalls habe ich einen aktuellen Termin beim HNO ausgemacht.

Werte HNO: rechts: 500 Hz/ 30 db; 1000/ 55; 2000/ 55; 4000/ 55
links: 500/ 30; 1000/ 50; 2000/ 55; 4000/ 50

Werte Akustiker: rechts: 500/ 40; 1000/ 60; 2000/ 60; 4000/ 55
links: 500/ 35; 1000/ 55; 2000/ 60; 4000/ 55

Soweit erstmal, liebe Grüße,
Claudi
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#2 20.02.2020, 12:05
Bert667 Abwesend
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Dabei seit: 19.11.2019
Beiträge: 117


Betreff: Re: hier bin ich
Da ein Hörtest manuell gemacht wird (du drückst auf das Knöpfchen), sind diese geringen Abweichungen ganz normal. Tagesform, andere Kopfhörer, weniger konzentriert etc.... 5 db Unterschied sind ja praktisch nichts bei diesen Werten.

Darum wird bei HGs ja auch eine Feinanpassung gemacht. Die initiale Einstellung nach der Hörkurve ist immer erstmal nur eine "ungefähr"-Einstellung.

Wenn es bei dem kommenden Test nur um den GdB geht... Dann habe an diesem Tag besser eine schlechte Tagesform Grinning
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