#1 17.11.2020, 20:35
tvivlare Abwesend
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Beiträge: 3


Betreff: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Hallo,

zu meiner Person: bin männlich, Ende 50, hatte 2013 erstmals ein Hörgerät (Oticon Get). Meine Hörminderung ist auf dem rechten Ohr - wohl ca. 2011-2012 mir irgendwann beim Telefonieren aufgefallen (rechtes Ohr: alles sehr roboterartig im Klang).

Ich bin jetzt seit ein paar Monaten bereits wieder auf der Suche nach einem neuen Hörgerät. Mein Akustiker hat mir jetzt schon diverse Geräte zum Ausprobieren gegeben (von Oticon, Phonak, Signia, Bernafon), aus der Mittelklasse sozusagen. - Auch habe ich derzeit ein Kassengerät von Bernafon zum Testen - seltsamerweise meinte der Akustiker, dies sei das einzige Kassengerät, das er anbieten könne...!

Aus meiner Hörkurve sieht man wohl, daß die Hörminderung nicht extrem ist, jedoch macht sie sich dennoch im Alltag immerzu bemerkbar dadurch, daß ich Wörter falsch höre (z.B. Schiff statt Schliff, Fett statt Bett usw., kennt ja wohl jeder hier). Vor allem beim Fernsehen ist es sehr schwer, wenn dann auch noch Hintergrundmusik läuft (ist besonders bei deutschen, schlecht gesprochenen Filmen so - bei ausländischen, gut synchronisierten weniger).

Was immer ich auch ausprobiere, ich höre einfach rechts "verzerrt", zwar lauter, aber eben nicht deutlicher als ohne ein Gerät!

Was sind denn hier im Forum so die gängigen Empfehlungen an besonders oft "erfolgreichen" Hörgeräten, vor allem auch im Bereich der Kassengeräte oder zumindest nicht allzu teuren Geräte?

Ich hätte ungern ein weiteres Gerät, das wie 2013/2014 dann wieder in der Schublade verschwunden ist mangels Nutzwert für mich.

**
ACHTUNG Ergänzung:
Ich teste übrigens immer auch mit Zuhalten des linken Ohres, ob ich dann alleine mit dem Hörgerät und dem rechten Ohr etwas verstehe. Das klappt aber in der Regel erst, wenn ich den Ton am Fernseher ziemlich laut stelle, dann kann ich aber auch gleich das Hörgerät weglassen und den Ton ebenfalls verstehen, leiser dann zwar, aber weniger blechern.

Ich weiß nicht, ob andere auch die Qualität eines einzelnen Hörgerätes durch Zuhalten eines Ohres zusätzlich testen - eigentlich hört man ja mit beiden Ohren. Dennoch, finde ich, sollte man auch bei Zuhalten des "guten" Ohres trotzdem auf dem schlechten Ohr durch das Hörgerät einen positiven Effekt haben - oder sehe ich das falsch?
**


danke für die Aufmerksamkeit und ggf. ein paar Tips :-)

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#2 17.11.2020, 23:19
Akustik Alex Abwesend
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Beiträge: 76


Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Hallo,

also erstmal ist das falsch, dass es nur ein Kassensystem gibt. Letzlich werden diese Geräte durch die Krankenkassen vertraglich definiert. Ob die Akustiker wirklich "nur" die Anforderung erfüllen oder in dem Segment übertreffen, ist ihnen zwar selbst überlassen, aber es gibt wesentlich mehr als eins und es sollte auch jeder Akustiker mehrere bereithalten. Weißt du, wie dein aktuellen Bernafon Gerät heißt? Mir kommt da ein Verdacht...

Das du blechern hörst ist natürlich der Gewöhnung geschuldet. Dein Ohr muss sich ja erstmal wieder an den Ausgleich deines aktuellen Hörverlustes gewöhnen. Das kann einige Zeit in Anspruch nehmen und das ist oft die Zeit, in der manch einer kapituliert.
Wenn dein Ohr aber tatsächlich "verzerrt", dann ist das bedingt durch das Innenohr. Bei Schallempfindungshörminderungen kann das durchaus auftreten. Mir sind da allerdings keine Rehabilitationmöglichkeiten bekannt. Da würde ich meine Kollegen hier mal um Erfahrungen bitten Wink

Eine pauschale Empfehlung zu geben ist schlichtweg leider nicht möglich. Die Frage kommt natürlich oft, aber ist sehr individuell. Da spielen anatomische-, akustische-, audiologische-, subjektive-, technische- usw. Faktoren eine Rolle und einfach zu sagen "Dieses HG klappt in der Regel ganz gut!" wäre völlig an einer Beratung vorbei.

Mit dem Zuhalten der Ohren ist auch immer so eine Sache. Im Grunde hast du natürlich recht und solltest auch mit dem versorgten Ohr etwas verstehen. Um einen Bezug herzustellen, müsstest du das mit dem gesunden Ohr natürlich genauso machen. Dann hast du einen, wenn auch nicht 100%igen, Vergleich.

Besten Gruß,
Alex

Edit:
Hat der HNO Sprache bei dir mit einsilbigen Worten oder mit Zahlen gemessen?
Kann klappen, muss aber nicht.
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#3 18.11.2020, 01:33
tvivlare Abwesend
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Beiträge: 3


Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Hallo, Akustik Alex, und herzlichen Dank für diese recht ausführliche Antwort!


Zitat von Akustik Alex:
Hallo,
Weißt du, wie dein aktuellen Bernafon Gerät heißt? Mir kommt da ein Verdacht...

Auf dem Gerät steht: Bernafon NE1 N. Ich weiß nicht, ob du näheres zu deinem Verdacht mitteilen möchtest...


Zitat:

Mit dem Zuhalten der Ohren ist auch immer so eine Sache. Im Grunde hast du natürlich recht und solltest auch mit dem versorgten Ohr etwas verstehen. Um einen Bezug herzustellen, müsstest du das mit dem gesunden Ohr natürlich genauso machen. Dann hast du einen, wenn auch nicht 100%igen, Vergleich.

Wenn ich das schlechte Ohr zuhalte, dann kann ich mit dem linken Ohr (entsprechende Lautstärke vorausgesetzt) problemlos alles hören und verstehen.



Zitat:

Edit:
Hat der HNO Sprache bei dir mit einsilbigen Worten oder mit Zahlen gemessen?

Das waren einsilbige Wörter.


Grüße zurück
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#4 18.11.2020, 09:56
Ohrenklempner Abwesend
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Beiträge: 3.278


Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Das Bernafon-Gerät ist ein Nevara 1 nano. Das ist ein sehr schönes Gerät und ich biete es auch zuzahlungsfrei an.

Die Messung der Einsilber mit Hörgerät ohne vertäubtes "gutes" Ohr ist natürlich voll für den Eimer. Selbst mit vertäubtem gutem Ohr ist diese Messung nur dafür geeignet, die Verbesserung des Sprachverstehens mit Hörgerät zu dokumentieren. Diagnostisch absolut sinnfrei.
Allons-y!
↑  ↓

#5 18.11.2020, 11:34
Akustik Alex Abwesend
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Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Hello again,

ok, das beruhigt mich. Das GET wurde bis vor Kurzem noch von einigen Akustikern als Kassensystem vertrieben. Bernafon gehört, wie Oticon, auch zur "William Demant Foundation". Die Technik ist ähnlich und manches Schlitzohr verkaufte nach 6 Jahren einfach das Bernafon Pendant. Das ist hier aber NICHT der Fall Wink

Wenn du ohne HG mit entsprechender Lautstärke alles unverzerrt hörst, kann natürlich durchaus ein Defekt am Hörgerät vorliegen. Hast du dieses "Verzerren" denn bei allen getesteten Geräten gehabt? Das würde wieder dagegen sprechen.

Wenn das einsilbige Worte waren, dann machen die Messungen auf der Verordnung auch weniger Sinn. Eigentlich misst man diese Einsilber ab einem Startpegel (Lautstärke) von 65dB. Davor wird nur mit Mehrsilbern (Zahlworten) gemessen. Das hat mehrere Gründe, dient primär aber zur Abklärung der Indikation, da ein Einsilber-Sprachverstehen bei 65dB unter 80% als indikativ gilt. Alle weiteren Messungen sind da eher für den Akustiker interessant. Dennoch würde ich dir eine Zweitmeinung eines anderen HNO empfhlen.

Also nochmal die elementaren Fragen zu deiner Problematik:
- Hast du die Verzerrungen bei allen Hörgeräten gehabt?
- Verzerrt der Ton auch ohne Hörgerät?
- Hast du die Messungen deines Akustikers? Die wären auch interessant zur Einschätzung.

Besten Gruß,
Alex
Kann klappen, muss aber nicht.
↑  ↓

#6 18.11.2020, 11:42
Ohrenklempner Abwesend
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Dabei seit: 20.02.2015
Beiträge: 3.278


Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Iih, ja, das Oticon Get ist wirklich grausam. Aber selbst das Pendant von Bernafon (Inizia 1) hatte wenigstens neun Kanäle (Get hat nur vier) und ich hab es sehr gerne angepasst, bis das Nevara kam. Bis heute ist das Nevara im Basissegment für mich die Nummer Eins.
Allons-y!
↑  ↓

#7 18.11.2020, 18:51
Edda Abwesend
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Beiträge: 43


Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Hallo Alex

hab ein bischen mitgelesen, uns in einer Antwort steht, das Ohr muß sich erst wieder an die Töne gewöhnen.
Dazu eine Frage, bin seit vielen Jahren hörgeschädigt, sogar ziemlich heftig, hab lange keine Möglichkeit gehabt bzw genutzt , Hörgeräte zu tragen, bzw mich an Sie zu gewöhnen.
Hatte bei den Versuchen massive Probleme mit Ohrgeräuschen. Aus gesundheitlichen Gründen hab sehr zurückgezogen gelebt.
Nun gehts mir besser, jetzt wird mir das ganze Ausmaß bewußt.
Hab Montag Vorgespräch mit Akustiker, ob es überhaupt Sinn macht.
Mir wurde gesagt, dass der Hörnerv wieder hochtrainiert werden kann, hast Du Erfahrung damit bzw schon erlebt, dass man " das Verstehen " wieder erlernen kann?
Mit intensiven Training.
Wie und von wem kann man feststellen lassen, dass Nerv überhaupt noch aktiv ist?

Lg
Edda
↑  ↓

#8 18.11.2020, 19:46
Ohrenklempner Abwesend
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Dabei seit: 20.02.2015
Beiträge: 3.278


1  Bewertung/en: 100 Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Ob das Gehör überhaupt noch funktioniert, kann mit einer einfachen Audiometrie beim Akustiker oder HNO-Arzt festgestellt werden.
Schwieriger ist es, das Gehör wieder für die Wahrnehmung und Verarbeitung von Sprache und Geräuschen zu trainieren. Das klappt nur, wenn die Hörgeräte entsprechend eingestellt sind und auch regelmäßig getragen werden.
Ich vergleiche es gerne mit Fahrrad fahren.
Steigt man zum ersten Mal auf ein Fahrrad, kippt man wahrscheinlich um. Darum fängt man vorsichtig an, fährt nicht zu schnell und nur auf gerader Strecke. Eventuell sind Stützräder hilfreich. Erst mit viel Training und Übung klappt es gut. Und auch mit einem teuren Fahrrad braucht man Übung. Wink
Allons-y!
↑  ↓

#9 18.11.2020, 23:06
Akustik Alex Abwesend
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Dabei seit: 30.10.2020
Beiträge: 76


Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Hallo Edda,

ich schließe mich da dem Ohrenklempner an. Es gibt auch extra Hörtrainings für diesen Zweck. Es ist also möglich das Verstehen und die dafür nötigen Nervenverbindungen wieder zu trainieren und aufzubauen.

Besten Gruß,
Alex
Kann klappen, muss aber nicht.
↑  ↓

#10 19.11.2020, 20:53
Edda Abwesend
Mitglied
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Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Hallo Alex, hallo Ohrenklempner,

danke für die Rückmeldung, werd am Montag Akustiker drauf ansprechen.
Es wäre mir schon wichtig, ob eine Hörgeräteanpassung überhaupt noch sinnvoll ist.
Weil ich schon solange gewartet hab.

Lg
Edda
↑  ↓

#11 19.11.2020, 21:00
Blümle Abwesend
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Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
[quote=Akustik Alex] Es gibt auch extra Hörtrainings für diesen Zweck. /quote]

Das interessiert mich sehr! Gibt es dazu Tipps, Infos, Empfehlungen?
↑  ↓

#12 20.11.2020, 21:00
Akustik Alex Abwesend
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Dabei seit: 30.10.2020
Beiträge: 76


Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Zitat von Blümle:
Das interessiert mich sehr! Gibt es dazu Tipps, Infos, Empfehlungen?
Hallo Blümle,

ich kenne persönlich nur einen Akustiker, der aktiv mit Hörtrainings arbeitet. Das ist die letzten Jahre irgendwie etwas ausgestorben. Das bekannteste bzw. umfangreichste mir bekannte Hörtraining ist von Renova:
https://renova-hoertraining.de/

Besten Gruß,
Alex
Kann klappen, muss aber nicht.
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#13 21.11.2020, 17:53
Alexsandra Abwesend
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Dabei seit: 03.02.2019
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Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Die Firma Geers bietet eine Gehörtherapie an. Früher hieß das Programm Terzo. Es wurde weiterentwickelt und es gibt die Möglichkeit das Programm 1 Woche kostenlos zu testen. Einfach auf der Homepage in der Suche "Gehörtherapie" eingeben. Dort ist auch ein kleiner Film hinterlegt.
125-250-500 -1k - 1,5 - 2k - 3k - 4k - 6k - 8k
80 - 85 - 70 - 75 - 75 - 75 - 75 - 70 - 70 - 80 re
80 - 85 - 75 - 75 - 70 - 70 - 70 - 65 - 70 - 75 li
↑  ↓

#14 21.11.2020, 18:12
Blümle Abwesend
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Dabei seit: 03.09.2020
Beiträge: 65


Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Dankeschön, Akustik Alex und Alexsandra!
↑  ↓

#15 21.11.2020, 22:27
AndiT Abwesend
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Beiträge: 12


Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Hallo Edda und Blümle,
ich habe das "Terzo"-Programm mitgemacht (nicht bei Geers). Ich fand es eine sehr hilfreiche Erfahrung. Ziel ist dabei, soweit ich es verstehe, dass das Gehirn sich daran gewöhnt, das fürs Verstehen Wesentliche herauszufiltern, wenn bei einem Hörgeräte-Neuling plötzlich weider sehr viele Geräusche und Klänge ankommen.

Bei vielen Übungen muss man Wörter oder Zahlen oder Silben vor einem störenden Hintergrund (Gemurmel, Straßenverkehr, ...) verstehen. Wenn das irgendwann gut gelingt, bist du im Alltag vielleicht weniger abhängig von den Störschallfiltern deiner Hörgeräte.

Sehr schwer - aber zugleich spannend - fand ich Übungen, bei denen zwei Sprecher gleichzeitig reden. Man soll dann allein durch Konzentration den einen verstehen und den anderen überhören - das ist gar nicht so leicht!

Vielleicht bietet das ja auch ein Akustiker in eurer Gegend an?

Viele Grüße
AndiT
↑  ↓

#16 22.11.2020, 07:40
Blümle Abwesend
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Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Oh, das mit den zwei Sprechern klingt interessant! Da „hängt“ es bei mir noch extrem, - das ist mit HG jetzt eher noch schlimmer als vorher, weil ich jetzt ja alle besser höre.
(Mal abgesehen von der kommunikativen „Ungezogenheit“ während laufender Gespräche in andere reinzuplatzen Wink ). Aber das wird man den meisten Menschen wohl leider nicht anerziehen können, - drum muss man mit ihnen leben, wie sie eben so sind)
-> wenn man allerdings mit Training diesbezüglich was erreichen kann, dann ist das ja nicht schlecht!
Mein letzter AK-Termin war mal wieder so programmgefüllt, dass ich vergessen habe, danach zu fragen. -> Kommt auf den Themenzettel für den nächsten Termin! Happy
↑  ↓

#17 22.11.2020, 15:42
Edda Abwesend
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Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Hallo AndiT

vielen dank für den Hinweis. Bei meinen vergangenen Versuchen mit Hörgeräte zurechtzukommen, was jetzt schon ein paar Jahre zurückliegt, hab ich von keinem Akustiker diesen Hinweis bekommen. Das Verstehen ist wie bei so vielen anderen das Hauptproblem.
bei mir kommt eigentlich nur ein " Summton " an, ich höre die Menschen, aber keine Silben mehr, nur mit Hilfe von Lippenlesen, kann ich mich dann in etwa zurechtfinden.
Das Hauptproblem ist dann nach wie vor, dass das HG alles lauter macht , aber am Verstehen scheitert es wieder. Deshalb hab ich mich gegen Hörgeräte entschieden, ich wäre verrückt geworden, wenn alles so laut gewesen wäre. Das mit so einem Training hab ich angesprochen gehabt, wurd aber immer abgewertet.
Bin gespannt, was ich morgen für Info bekomm. Hab mir auf alle Fälle eure Infos rausgeschrieben, mal sehen, vielleicht hab ich diesmal Glück und werd ernst genommen.

Lg
Edda
↑  ↓

#18 22.11.2020, 16:17
AndiT Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 17.10.2020
Beiträge: 12


1  Bewertung/en: 100 Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Hallo Edda,
ein paar Wochen solche Übungen können keine Wunder bewirken. Aber wenn damit ein Prozess angestoßen wird, bei dem du am Ende dann doch etwas besser aus den vielen Klängen der Hörgeräte ausfiltern kannst, wäre das ja auch schon mal ein Schritt.

Auf lange Sicht das beste Training ist sicher das tägliche Hörgerätetragen in Alltagssituationen. Hoffentlich gelingt es dir, dass du durch Gewöhnung mit neuen oder neu eingestellten Geräten an einen Punkt kommst, an dem du das im Alltag aushalten kannst. Eigentlich egal ob mit oder ohne Trainingsprogramm. Dahin zu kommen ist bei einer gravierenden Gehörschädigung bestimmt kein ganz einfacher Weg – ich wünsche dir gutes Durchhaltevermögen und viel Erfolg!
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#19 24.11.2020, 03:42
tvivlare Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 17.11.2020
Beiträge: 3


Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Vielen Dank für die rege Diskussion. Weitere Beiträge sind mir natürlich trotzdem sehr recht. :-)
↑  ↓

#20 Gestern, 18:20
ATC747 Abwesend
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Dabei seit: 09.01.2019
Beiträge: 52


Betreff: Re: Keine (nennenswerten) Verbesserungen durch Hörgeräte
Darf ich noch meine alte Geschichte beisteuern:
https://www.schwerhoerigenforum.de/...&q=ATC747
Ich bin noch immer ohne.
↑  ↓

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