#1 06.06.2006, 14:27
jasmin Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 30.09.2004
Beiträge: 11


Betreff: Innenohr-Hörgeräte
Hallo,
ich möchte euch um Rat bitten. Gib es Hörgeräte für mittel-bis hochgradige Schwerhörigkeit die nicht so sehr sichtbar sind - zb. im Ohr getragen - oder sind diese Hörgeräte nicht stark genug.
Vielen Dank,
Jasmin


[Editiert von jasmin am: Dienstag, Juni 6, 2006 @ 14:28]
↑  ↓

#2 06.06.2006, 14:45
Andrea Heiker Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.07.2002
Beiträge: 3.039


Betreff: Re: Innenohr-Hörgeräte
Wenn Du eher mittelgradig sein solltest, reicht IdO vielleicht noch aus, wenn Du eher hochgradig sh bist, nicht mehr. Sehen tut man die aber auch und ich finde die ehrlich gesagt häßlicher und auch auffälliger als die heutzutage üblichen kleinen HdOs. Auch bei leichteren Hörschäden geht der Trend weg vom IdO hin zu kleinen HdO mit Microschläuchen.

Aber warum soll man Hörgeräte nicht sehen dürfen??? Brillen darf man doch auch sehen!

Gruß
Andrea
seit Geburt an Taubheit grenzend schwerhörig, im Alter von zwei Jahren mit zwei Hörgeräten versorgt, seit 2002 ein CI
↑  ↓

#3 06.06.2006, 15:27
Boudoir
Gast


Betreff: Re: Innenohr-Hörgeräte
Es kommt auch darauf an, ob das Gerät für Dich ist, oder ein Kind. Bei Kinder macht man normalerweise keine Imohr-Geräte.
Zudem haben Imohrgeräte gegenüber den Hinterohr-Modellen etliche Nachteile wie höhrere Unterhltskosten (Batterie), grössere Reparaturanfälligkeit, je nach Hörverlust und Wahrnehmung starkes Hören der Kaugeräusche und der eigenen Stimme uvm. Wenn es vom Hörverlust her passen würde, ist es sinnvoll, sowohl Imohr- als auch Hinterohrgeräte Probezutragen, um die Vor- und Nachteile realistisch abwägen zu können.
↑  ↓

#4 06.06.2006, 16:17
jasmin Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 30.09.2004
Beiträge: 11


Betreff: Re: Innenohr-Hörgeräte
Vielen Dank für eure Antwort!
Das HG ist für meinen Sohn, er ist 18 Jahre und versucht es momentan mit verschiedenen Hörgeräten. Er hat eine einseitige Schwerhörigkeit.
Kennt ihr das HG Oticon Delta? Der Akustiker meint es sei für leichte- bis mittelgradige Schwerhörigkeit und deshalb nicht stark genug. Eine Nachfrage bei der Firma Oticon ergab dass man es ausprobieren sollte wenn man vor allem die hohen Töne verstärken muss.
Er hat momentan ein Problem mit einem sichtbaren Hörgerät, deshalb die Idee mit Oticon Delta, das relativ klein ist.
Viele Grüße,
Jasmin


[Editiert von jasmin am: Dienstag, Juni 6, 2006 @ 16:18]
↑  ↓

#5 06.06.2006, 19:36
Nina M. Abwesend
Moderator
Dabei seit: 09.07.2002
Beiträge: 1.513


Betreff: Re: Innenohr-Hörgeräte
Hallo!

Es sollte schon ein Hörgerät sein, dass für den Hörverlust geeignet ist!! Ein Hörgerät nur deswegen auszuwählen, weil es klein ist, ist Quatsch.

Du musst auch bedenken, dass ein Hörgerät idealerweise noch etwas Reserven bieten sollte, denn eine Schwerhörigkeit kann sich immer mal ein bisschen verschlechtern und außerdem sollte kein Hörgerät permanent am äußersten Limit laufen. Sucht euch lieber ein HG aus mit dem dein Sohn wird gut hört und versteht!

Gruß,
Nina
Schwerhörig seit dem 11. Lebensjahr, beidseitig mit CI's versorgt (1. CI 6/2003, 2.CI 10/2006)
↑  ↓

#6 07.06.2006, 07:49
Boudoir
Gast


Betreff: Re: Innenohr-Hörgeräte
Das Delta würde ich bei dem von Dir beschriebenen Hörverlust nicht testen, es ist wirklich zu schwach. Aber das neue MicroPower- Gerät von Phonak könnte gut hinkommen, es ist auch Hinter dem Ohr zu tragen, ist aber sehr klein und hat auch einen dünnen Schallschlauch, ist aber viel Leistungsstärker als das von Oticon. Mit 18 kann er aber auch schon gut Imohr-Geräte tragen. Wenn er die Wahl hat, würde ich aber eher auf Hinterohr gehen.
↑  ↓

#7 09.06.2006, 19:17
jasmin Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 30.09.2004
Beiträge: 11


Betreff: Re: Innenohr-Hörgeräte
Dankeschön für euren Rat!
Jasmin
↑  ↓

Seiten (1): 1

Interessantes für Gäste und User ohne Beitrag in den letzten 100 Tagen ...



Alle Zeitangaben in GMT +01:00. Aktuelle Uhrzeit: 06:16.