#1 24.06.2008, 23:23
zweifachemami Abwesend
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Betreff: ich versteh die Ärzte nicht
Warum gibts da so unterschiedliche Meinungen...wie ihr ja wisst und die HÖrkurven gesehen habt, wäre es ja für meinen Sohn wohl gut wenn er mit einem HG versorgt wird. Da er ja einen Hochtonabfall hat..(die Geschichte kennt ihr ja)...nur versteh ich nicht, dass der HNO Arzt meint dass er das nicht meint, dass ein HG gebruacht wird und die Uni-Klinik zu der er ja gemailt hat meint es auch...

versteh ich nicht, es gibt doch klare Ergebnisse...nur weil das linke ohr gut ist..ist da nicht dann das eine Überbelastung für das Kind?? Ich spür es doch wie er teils auch Probleme hat. Und er ist momentan so motiviert und will ein HG haben, klar seine Freunde haben das auch, aber gerade weil er motiviert ist, ist das nicht der richtige Zeitpunkt??

Wie schon geschrieben werde trotzdem die Testphase machen und dass genau beobachten ob eine besserung gibt, ob es notwendig ist oder nicht, kann man doch am besten sehen wenn man das erprobt. Oder seh ich das falsch?

Ach man....weiß echt nicht mehr weiter, ständig mit ihm zu Ärzten zu gehen ist auch nicht gerade ungeheuer für ihn..die ständigen HÖrtests...sie haben doch schon ein klares Ergebnis, und jetzt wo der Erguss ja sogut wie geheilt ist und trotzdem ein schlechtes HÖrergebnis gibt, kann da doch nicht mehr im WEG stehen...

Lt. Akustiker und Gesundheitsamt meinten sie, dass er am besten ein HG bekommt, wenn der Abfall über 30dB liegt, da das im Sprachbereich liegt. Was nun??
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#2 25.06.2008, 08:55
Momo Abwesend
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Betreff: Re: ich versteh die Ärzte nicht
Also solange die Akustikerin euch testen lässt ist das doch super.
War bei meinem Sohn damals auf dem guten Ohr auch so, Doc meinte alles ok wir waren anderer Meinung (er hatte einen ähnlcihen Abfalls im Hochtonbereich auf der einen Seite). Jedenfalls haben wir damals getestet und es war goldrichtig.
Bin dann mit meinem Sohn und Testgerät wieder zum Doc um mir das HG dann verordnen zu lassen und habe ihm geschildert wie tolle Fortschritte mein Sohn seitdem macht. FF und Aksutikerin haben auch einen Kurzbericht dazugeschrieben. Und siehe da- ohne Probleme gab es eine Verordnung (warum nicht gleich so?).
Mittlerweile denke ich das war gut so, denn so ist er es gewohnt beidseitig (andere war damals schon hochgradig sh) ein HG zu tragen, denn mittlerweile ist auch die "gute" Seite hochgradig sh..

Also mein Rat- wenn es geht testet!

LG
Wiebke und Sohn (17 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
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#3 25.06.2008, 12:36
zweifachemami Abwesend
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Betreff: Re: ich versteh die Ärzte nicht
danke das bestätigt immer wieder dass ich den richtigen weg gehe...werde es jetzt so machen..auch die frühförderin mit der ich heute sprahc meinte ich soll es testen lassen, sie sagte das oft die Ärzte so handeln, da es häufiger vorkommt dass die Kinder aufgrund des einen guten ohrs die HG nicht tragen...
aber ein Versuch ist es wert und das Kind soll von alleine entscheiden ob es braucht oder nicht ganz meiner MEinung
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#4 25.06.2008, 12:54
Pam Abwesend
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Betreff: Re: ich versteh die Ärzte nicht
Ich kann dich nur bestätigen, mit dem was du unternimmst! Gerade wenn Kinder motiviert sind, von sich aus, ein HG zu tragen, sollte man das ausnutzen!
Arbeitet eure Akustikerin denn mit einem HNO zusammen? Eventuell könntest du einen Termin kriegen, bei dem gleich klar steht, dass du von deinem Akustiker zwecks HG-Verordnung kommst.
Falls nicht ist es super, wenn du einen Akustiker hast, der euch testen lässt. Dann würd ich auch wie zweifachemami es schon gesagt hat vorgehen.

Viele Grüße Pam
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Das schönste an Taubheit ist die Gebärdensprache=)
Resthörig: links 120dB, rechts 110dB, LS DGS ASL kompetent.
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#5 25.06.2008, 13:07
birgit j. Abwesend
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Betreff: Re: ich versteh die Ärzte nicht
Hallo Zweifachemami,
unser HNO hier vor Ort, war nach den Hörtests letztes Jahr im Sommer auch nicht dafür, dass Sohnemann auch auf dem 2. Ohr ein HG bekommt. Er meinte auch, dass er für ein HG dort zu gut hören würde. Wir haben aber gemerkt, dass er vermehrt grosse Probleme hatte. Wir haben allerdings trotzdem eine Verordnung von ihm erhalten (vielleicht auch, weil Sohnemann privat Krankenversichert ist). Unser Akustiker hat unser Meinung wie bei Euch geteilt. Schon sehr schnell war klar, dass das 2. HG für unseren Sohn eine starke Erleichterung ist. Von unseren Schilderungen hat sich der HNO dann letztlich auch überzeugen lassen und die Verordnung dann auch unterschrieben, damit wir die neuen HG bei der Kasse abrechnen konnten. Er hat uns sogar noch eine Bescheinigung für unser KV geschrieben, da für das andere Ohr eine Neuversorgung erfolgen musste.

Das die Uni Klinik Euren HNO wegen der einseitigen Versorgung unterstützt verstehe ich nicht. Wenn ich mich richtig erinnere kommst Du doch aus Köln. Wir waren zu Beginn auch in Köln, und die 1. Versorgung meines Sohnes hat die Uni Klinik in Köln gemacht. Damals war sein Hörverlust auch "nur" einseitig und im leicht bis mittelgradigen Bereich. Uns wurde damals von vielen Seiten gesagt, das gerade die Kölner Uni Klinik eine einseitige HG-Versorgung sehr unterstützt.
Birgit mit Sohn (*99 links HV 89% - rechts HV 79% - mit Cassia M H2O versorgt)
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#6 25.06.2008, 15:23
zweifachemami Abwesend
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Betreff: Re: ich versteh die Ärzte nicht
Hallo

danke euch allen...

ja viell liegt es daran, dass in der Uni KLinik nicht immer die selbe Ärztin shawnee untersuchte. Jedenfalls bekam ich von der Akustikerin noch einen anderen HNO mit der sie eng zusammenarbeitet empfohlen. Daher werde ich jetzt auch so vorgehen, morgen ist der termin in der Pädaudiologie beim Akustiker und dann Otoplastik. Dann am 7. Juli wird wohl erst angepasst. Dann eine Probezeit mit Hörgeräte und werde dann von ihrem Gutachten zum HNO gehen.
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#7 26.06.2008, 17:24
zweifachemami Abwesend
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Betreff: Re: ich versteh die Ärzte nicht
Versteh es wirklich nicht...ich mein man sieht es doch deutlich an den HÖrkurven dass ein Problem vorliegt..von den alten sowie jetzt bei dem neuem..bekam vorhin nochmal ne Mail von der Uni Klinik, weil ich ihnen schrieb, dass wir jetzt erstmal die Hörgeräte erproben wollen. AUf ihre Antwort hab ich dann noch das ergebnis von heute zugeschickt, hoffe sie werden wohl dann auch der Einsicht sein dass ich richtig gehandelt habe...sonst weiß ich echt nicht was nun Sache ist...blick schon gar nicht mehr durch hier.

Liebe Frau Schmitt,

also, ich habe jetzt noch mal Rücksprache gehalten mit Frau .....
Wir haben uns den Hörtest von Shawnee noch mal angeschaut. Es ist uns nicht klar wer und wo und warum Hörgeräte empfohlen worden
sind. Der letzte Hörtest, den wir hier gemacht haben, der ziegt nicht, dass Hörgeräte indiziert sind.

Vielleicht könnten Sie uns da weiterhelfen, wie es zu dieser Idee kam. Wenn Sie unsicher sind, dann bringen Sie doch einfach Shawnee
noch einmal mit, wenn Sie mit der Kleinen kommen.

Mit herzlichen Grüßen
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#8 26.06.2008, 18:05
Pam Abwesend
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Betreff: Re: ich versteh die Ärzte nicht
Ich denke vorerst kannst du deinem Sohn diesen Arztbesuch ersparen. Ist ja nicht so, dass er auf diesem Gebiet bisher keine Erfahrungen gemacht hat.

Du wirst selbst sehen, ob er aus den HG einen nutzen zieht, oder nicht. Ich denke, dass du auf dem richtigen Weg bist!

Viele Grüße Pam
-------------------
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Resthörig: links 120dB, rechts 110dB, LS DGS ASL kompetent.
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#9 26.06.2008, 20:55
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Betreff: Re: ich versteh die Ärzte nicht
Hallo liebe Zweifachmammi,

Du solltest Dich von solchen Ärzten trennen und Dir in Zukunft einen anderen Arzt suchen. Denn ganz ehrlich, wovon reden wir denn hier? Es ist eindeutig, dass Dein Sohn Hörprobleme hat. Das zeigen die Kurven. Und auch wenn es grenzwertig auf der einen Seite ist...es klingt ja fast so, als wenn Du auf keinsten Fall HGs anpassen lassen solltest, weil Du dann etwas falsch machen könntest. Aber Du kannst nichts falsch bei Deinem Sohn machen. Insofern verstehe ich nicht, warum man Dich so verunsichert. Ich würde Dir nicht zu etwas raten, wenn ich nicht hundertprozentig sicher wäre. Ich weiß, dass Ärzte oft zögern und ich finde es auch nicht immer falsch, wenn man die Eltern nicht gleich "heiß" macht und diesen nur einen Weg aufzeigt. Und es gibt auch Ärzte, die aus gutem Grund nicht zu HGs raten, bzw, dies nicht als den einzigen Weg sehen. Aber Dein Sohn hat auf beiden Seiten Probleme. Und Du hast ihn ja nicht umsonst in einen anderen Kiga geschickt, nehme ich mal an Smiling . Insofern sollten Dich die Ärzte mal ernst nehmen! Ich hätte zu solchen Ärzten kein VErtrauen mehr. Und manch Pups-Assistenzarzt (sorry Wink ), der noch super jung ist, der schießt gern mal schnell über das Ziel hinaus, nur um einen wichtigen Kommentar abzugeben. Viele sehen die kinder in ihrer Sprechstunde, allerdings nicht im Alltag. Schwerhörigkeit ist für sie nur aus medizinischer Sicht verständlich und dann kommen eben mal solche Briefe zustande. Ich würde natürlich nicht nochmal mit meinem Sohn dort hingehen. Er möchte ja nun auch sein kleines Leben genießen und hat ja auch keine Lust sich immer beim Arzt aufzuhalten.

Beste Grüße!
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#10 27.06.2008, 11:26
zweifachemami Abwesend
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Betreff: Re: ich versteh die Ärzte nicht
hab ja auf die mail der ärztin nochmal geschrieben, dass ich die Hörgeräte jetzt teste, dass ich sie bekomme. Daraufhin schreiben sie mir, dass wir dann wenigstens eine Kontrolle machen sollen wie die Ergebnisse mit HG dann aussieht. Wenigstens eine Akzeptanz und habe dann mit ihr abgemacht, wenn er bis Sep/Okt die HG geprobt hat, dass wir dann einen Test machen können wie das mit den HG nun läuft, oder ist das zu kurz wie lange sollte ein Kind denn überhaupt testen, um ein Ergebniss zu bekommen??

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#11 27.06.2008, 14:21
Momo Abwesend
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Betreff: Re: ich versteh die Ärzte nicht
Ich finde das klingt doch gut.
Es ist nicht soo lange hin, aber ihr habt Zeit zu testen, also meiner Meinung nach super.

Ich wünsche euch jedenfalls viel Erfolg beim Testen.
Gruß
Wiebke und Sohn (17 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
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