#1 07.02.2010, 13:51
Papamanu Abwesend
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Betreff: Grundschule Rechte ?
Guten Tag,

unsere bilateral mit CI versorgte Tochter (5 Jahre) besucht zur Zeit einen Sprachheilkindergarten. Mit den bisher Erzielten Fortschritten bei der Sprachentwicklung sind wir mehr als zufrieden.
Doch irgendwann ist die Kiga Zeit zu Ende und sie soll zur Schule gehen. Unser Ziel ist es, sie in der dörflichen Regelgrundschule zu integrieren.
Jetzt die Frage: Wie komme ich an Informationen über die Rechte unserer Tochter in einer Regelschule. Ich meine gibt es irgendetwas kompaktes zu nachlesen. Z.B. Buch (nicht gerade ein Gesetzbuch, oder so was) ein Faltblatt, eine Broschüre, oder auch eine Seite im Internet zum Herunterladen. Und bitte auch nicht an das LBZ verweisen. Das für uns zuständige LBZ Osnabrück (ca. 2Std. Autofahrt entfernt) hat uns dermaßen enttäuscht, das ich es vermeiden möchte diese Instutition um Hilfe zu bitten. Die Frühförderin aus dem LBZ Osnabrück kann uns auch nicht mehr helfen denn sie ist leider plötzlich und unerwarten verstorben und wir werden derzeit seit ca. 9 Monaten gar nicht mehr betreut.
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#2 07.02.2010, 17:37
Momo Abwesend
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Betreff: Re: Grundschule Rechte ?
Hallo

guck mal hier
http://www.behindertenbeauftragter-niedersachsen.de/...schule.pdf
Aber das zuständige LBZH übernimmt normalerweise die Betreuung und die Vorabgespräche. Außerdem auch die "Begutachtung" bei Beantragen des Förderbedarfs Hören (dazu müsste dir aber jemand von der FF Stelle des LBZ was sagen können).

Gruß
Wiebke und Sohn (18 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
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#3 07.02.2010, 17:38
Momo Abwesend
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Betreff: Re: Grundschule Rechte ?
Was mir noch einfällt: bei 2 Stunden Autofahrt: ist das LBZH OS dann wirklcih für euch zuständig? Wo kommt ihr denn her?
Wiebke und Sohn (18 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
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#4 07.02.2010, 18:49
Uli R. Abwesend
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Betreff: Re: Grundschule Rechte ?
Hallo,
ich würde mich da mal mit der Schule in Verbindung setzen. Es hängt leider auch viel vom Entgegenkommen der Schule bzw. des Lehrers ab.
Soll der Lehrer z. B. einen Sender für die FM tragen muss er damit einverstanden sein. Braucht er aber nicht.
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#5 07.02.2010, 22:49
PetraAnett Abwesend
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Betreff: Re: Grundschule Rechte ?
Hallo -
wir sind zwar aus einem anderen Bundesland,
haben unseren Sohn im Sommer in eine Regelgrundschule einschulen können.
Er kommt gut mit.
Wir haben Hilfe bekommen über die Liga "gemeinsam leben - gemeinsam lernen", für Sachsen gibt es da auch ein Buch aus dem ich viel Infos habe - vielleicht gibt es die bei euch auch ?.
Außerdem haben wir Kontakt zur Integrationsbeauftragten des Schulamtes hergestellt und frühzeitig Gespräche mit der Grundschule geführt.

Viel Erfolg
und LG
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#6 08.02.2010, 12:08
Edeltraud Abwesend
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Betreff: Re: Grundschule Rechte ?
hallo,
also unser sohn nils hat zwar kein ci sondern ein knochenleiterhörgerät ist aber vor 2 jahren in unsere regelschule(dorfschule) eingeschult worden.
wir werden auch durch das lhzh hildesheim betreut. was für euch wichtig ist, ihr solltet einen antrag für eine förderkommission stellen. das passiert eigentlich auch beim lbzh. so ist es bei uns gelaufen. das hat den grund und vorteil, wenn ihr diese förderkommission beantragt könnt ihr mitbestimmen welche wegbegleiter von eurem kind, außer natürlich die lehrer bzw. rektor der regelschule, in dieser kommission sein sollen. das seit sicherlich erstmal ihr als eltern (halte ich für wichtig, denn man will ja wissen wann über sein kind gesprochen wird) und eventuelle logopäden ect. mit in dieser kommission die vor schulbeginn das erste mal tagt. dort wird ein antrag auf sonderpädagogischen förderbedarf gestellt. klinkt kompliziert aber ihr solltet es tun auch wenn ihr im augenblick davon kein gebrauch machen müsst, weiss man ja nicht ob man es in der schulzeit nicht doch irgendwann einmal braucht.
ihr solltet den antrag vor schulbeginn stellen, da nach schulbeginn es durch die schule erfolgen kann und ihr dann davon nichts mitbekommt weil ihr dann auch nicht unbedingt dazu eingeladen werdet.
uns war das sehr wichtig. nochdazu wissen ja immer alle über unsere kinder bescheid (zumal glauben sie das).
ihr könnt euch aber auch an das örtliche gesundheitsamt wenden. dort sind wir auch zu einem ausführlichen einschulungstest gewesen, der natürlich unseren kindern zu gute kommt.

übrigens hatte bei uns das lbzh in hildesheim seminare für eltern von künftigen schulkindern angeboten. vielleicht ist das eine lösung für euch. wir konnten dort kontakt zu eltern aufbauen dessen kinder das vorjahr eingeschult wurden.
Wink
Edeltraud mit Nils (10)beidseitige Gehörgangsatresie und Ohrmuscheldysplasie
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#7 08.02.2010, 22:00
Papamanu Abwesend
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Betreff: Re: Grundschule Rechte ?
Hallo,

zunächst vielen Dank für die schnellen Antworten.
Ich denke wir sind jetzt um einiges schlauer, wo und wie wir uns Informationen einholen können.
Eine Antwort an momo bin ich auch noch schuldig.
Wir kommen aus dem Kreis Nienburg / Weser und ja LBZ Osnabrück ist für uns zuständig, die Grenze der Zuständigkeit Osnabrück / Hildesheim ist ca. Neustadt / Rbge. Allein das herauszufinden hat damals fast eine Woche und unendlich viele Telefonate gedauert.
Glücklicherweise haben wir gute Kontakte in Richtung Hannover, sodass wir ab und an Infomaterial über bekannte aus Hildesheim erhalten. Dort haben wir auch schon an einer guten Tagesschulung teilnehmen können. Allein die Angebotspallette an Seminaren / Schulungen, Workshop scheint dort viel umfangreicher zu sein. Ich kann es nur so sagen, da wir aus Osnabrück bisher nur Einladungen zum "gemütlichen Kaffetrinken" erhalten haben (bei ca. 4 Std. fahraufwand absoluter Irrsinn). Die Einrichtung dort ist schon o.K. wir haben uns dort vor Ort an einem Tag der offenen Tür mal umgesehen, schlecht ist aus unserer Sicht die Betreuung. Wie gesagt seit ca. 9 Monaten haben wir keinerlei Betreuung wir sind noch nicht einmal offiziell vom LBZ informiert worden das die Frühförderin verstorben ist. Das hat uns auf anfragen der Kiga mitgeteilt. Das soll an dieser Stelle zu dem Thema reichen, natürlich ist dies nur unsere Sichtweise, es gibt bestimmt auch Leute die positives berichten können. Wir gehören eben nicht dazu. Nochmal vielen Dank für die Antworten, ich werde die Seite weiter verfolgen und hoffe auf viele weitere Anregungen. Smiling
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#8 09.02.2010, 09:16
Momo Abwesend
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Beiträge: 5.158


Betreff: Re: Grundschule Rechte ?
hallo papamanu

die quantität der betreuung hat das lbzh bzw. die lbzhs in niedersachsen leider nicht selbst zu verschulden. ich will jetzt niemanden in schutz nehmen. dass eine frühförderin verstirbt und man wird nicht informiert geht natürlcih nicht. das problem in niedersachsen ist aber -leider- dass die 4 lbzhs unabhängig von der kinderzahl die sie betreuen müssen mit dem gleichen geld auskommen müssen (so wurde es mir zumindest erklärt). naja und da liegt es auf der hand, dass ein lbzh was ein wirklich kleineren umkreis mit weniger kindern betreuen muss natürlich mehr leisten kann als eines was mit dem gleichen budget viel mehr kinder betreuen muss.
auch bei meinem sohn war es damals so, dass die frühförderin (wenn man das dann überhaupt so nennen kann) einmal im monat kam (wenn überhaupt). als sie dann schwer erkrankte gab es über ein halbes jahr gar keine mehr. immerhin wurde bei uns alle zwei wochen eine krabbelgruppe angeboten, in der man sich austauschen konnte mit anderen eltern und vor allem wo uns auch etwas zum thema hörschädigung erzählt wurde. man konnte sich beraten lassen, spielideen bekommen und es wurden regelmäßig hörtests gemacht. immerhin.
als die ff dann wieder gesund war, habe ich eine weitere betreuung abgelehnt- nicht weil ich sie(die frau) nicht gut fand, sondern eher weil ich für meinen sohn andere effektivere fördermöglichkeiten in form einer wirklich guten logopädin gefunden hatte. das ist natürlich nicht sehr toll, zumal das dann über die kk und nicht über die eingliederungshilfe finanziert wurde.
also müsste sich da grundlegend was ändern in sofern als dass die lbzhs geld pro betreutem kind erhalten und damit auch eine wirkliche frühförderung, wie sie ja immer gefordert wird von allen bildungsexperten, gewährleistet werden kann. aber wie immer- es fehlt das geld für gute (frühe) bildung!
leider ist es hier immer noch so, dass anfangs viel zu sehr gespart wird und im nachhinein immer festgestellt wird- man hätte vielleicht mehr in die frühe förderung stecken sollen.... da kommen kinder in die schule, die kaum sprechen können, aber auch nie gebärden gelernt haben. wie will man die unterrichten. und die schule soll es dann richten.
mir scheint auch, dass hildesheim am meisten bieten kann was eltern-kind seminare, wokshops und vorträge angeht. warum das so ist kann ich eben nur (siehe oben) vermuten. bei uns gibt es so etwas gar nicht. zweimal im jahr finden seminare für eltern von regelschülern statt (über den mobilen dienst). für alle anderen..... nix.
auf der anderen seite ist es leider so, dass viele eltern einfach gar kein interesse haben. das sieht man immer wieder auf elternversammlungen, schulfesten usw. es kommen immer die wenigen (!) gleichen. und das ist ein problem, das auch die schule nicht regeln kann. und aus wirtschaftlicher sicht ist es dann den (finaziellen) aufwand für die hanvoll engagierter und interessierter eltern nicht wert- leider.
zum thema schule: ich hoffe die infobroschüre konnte ein wenig helfen. ansonsten ist eben die zuständige grundschule ansprechpartner und der mobile dienst des lbzhs. mit den rechten ist das so eine sache. im prinzip sollten die räume entsprechend ausgestattet sein (teppich etc), eine gute sitzordnung/ sitzplatz fürs sh kind, nutzen einer fm anlage, gute absprachen zwischen den lehrern und eltern, 3 förderstunden die woche usw., aber ob und wie gut das durchgeführt wird hängt sehr viel vom willen der schule, dem engagement der (klassen) lehrer und vor allem vom geldbeutel der gemeinde ab. daher würde ich eben eine zeitige kontakaufnahme zur wunschschule empfehlen, um die bereitschaft/ engagement abzuklären.

lg
Wiebke und Sohn (18 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
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#9 09.02.2010, 21:03
Benedikt Abwesend
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Betreff: Re: Grundschule Rechte ?
Hallo,

unser Kind ist mit einer mittelgradigen SH auf einer Regelschule.
Das zuständige LBZH hat hinter unserem Rücken der Regelschule vor der Einschulung mitgeteilt,
unser Kind sei in dessen Betreuung - war falsch, richtig, unser Kind war mal betreut worden, befindet sich zum betreffenden Zeitpunkt noch als "betreutes Kind" in der Kartei vermerkt -
die Schule am LBZH sei die zuständige Förderschule - ebenfalls falsch, da noch niemand einen Antrag auf Feststellung besonderen Förderbedarfs gestellt hat, wozu in unserem Fall bis jetzt kein Anlass besteht.
Bei der Regelschule wurde erfolgreich der Eindruck erweckt, sie sei für unser Kind eben ganz gewiss nicht zuständig.

Es sind dann noch mehrere Dinge geschehen, die den Eindruck sehr verstärkt haben, dass das LBZH aktiv versucht, Schüler für die eigene Schule zu gewinnen, weniger, herauszufinden, welche Schule für das Kind am besten geeignet ist.

Fazit: ich käme nicht mehr auf die Idee, bevor das Kind auf der Regelschule ist, beim LBZH um Rat zu fragen.

Ich wünsche mir, dass mein Eindruck trügt.
Außerdem habe ich Arbeit unseres LBZH in anderer Beziehung durchaus schätzen gelernt.

Grüße

Benedikt
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#10 10.02.2010, 09:31
Uli R. Abwesend
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Betreff: Re: Grundschule Rechte ?
Hallo Benedikt,
das bestätigt nur das was ich auch schon erfahren habe. Darum habe ich auch geschrieben, dass man sich zuerst mit der Schule in Verbindung setzen soll.
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#11 10.02.2010, 19:46
Papamanu Abwesend
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Betreff: Re: Grundschule Rechte ?
Hallo,

wie ich gelernt habe scheint es also sehr wichtig zu sein, schon vor der Einschulung Kontakt zur Schule auf zu nehmen. Das sollten wir hinkriegen, da zwei Grundschullehrerinnen aus unserer Schule zu unserem privaten Bekanntenkreis gehören, eine könnte evtl. die Klassenlehrerin werden, das wissen wir aber noch nicht ganz genau. Auf jeden Fall werden wir diese Leute mal Kontaktieren und sehen was die schon darüber wissen.
An dieser Stelle noch mal vielen Dank an alle Beteiligten, macht bitte weiter so, so viel Resonanz hätte ich im Traum nicht erwartet, aber das Thema scheint doch nicht nur mich zu beschäftigen.

Gruß
Manuel
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#12 10.02.2010, 20:55
Momo Abwesend
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Betreff: Re: Grundschule Rechte ?
Zitat von Benedikt:

Das zuständige LBZH hat hinter unserem Rücken der Regelschule vor der Einschulung mitgeteilt,
unser Kind sei in dessen Betreuung - war falsch, richtig, unser Kind war mal betreut worden, befindet sich zum betreffenden Zeitpunkt noch als "betreutes Kind" in der Kartei vermerkt -
die Schule am LBZH sei die zuständige Förderschule - ebenfalls falsch, da noch niemand einen Antrag auf Feststellung besonderen Förderbedarfs gestellt hat, wozu in unserem Fall bis jetzt kein Anlass besteht.
@ benedikt: bist du sicher, dass ihr da bewusst hintergangen bzw. übergangen wurdet? (so klingt das für mich). vielleicht ist es quasi routineablauf, dass schulpflichtige kinder, die eben in der kartei sind gemeldet werden. und zwar nicht um nicht die beste schule fürs kind zu finden, sondern die unterstützung möglcihst frühzeitig anzubieten?

und es stimmt schon, dass das lbzh dann die zuständige förderschule wäre, wenn ihr einen antrag auf sonderpädagogischen fb gestellt hättet (habt ihr ja scheinbar nicht). ich kenne hier einge kinder, deren eltern froh gewesen wären, wenn das hiesige lbzh der zuständigen grundschule das gesagt hätte. dann nämlich hätten diese kinder keinen förderbedarf "lernen" sondern einen förderbedarf "hören (oder hätten letzteres gleich bekommen ohne große komplikationenen). das ist nämlcih die kehrseite, wenn sie nicht handeln....

trotzdem ist es natürlcih auch nicht ok, nicht vorher kontakt zu euch aufzunehmen und zu fragen, ob überhaupt betreuung/ unterstüzung gewünscht wird. keine frage.


@ papamanu: ich würde auch kontakt zur zuständigen gs aufnehmen. wenn ihr dort jemanden kennt noch besser. dann kann man gemeinsam überlegen was machbar ist und welche unterstüzung erwünscht/ benötigt wird.
im prinzip fände ich es schon sinnvoll den mobilen dienst des lbz mit ins boot zu holen, da dieser bei problemen gut vermitteln kann. einmischen wird er sich sonst nicht wirklcih, weil die gar keine zeit haben. wenn da einmal im jahr jemand kommt ist das schon viel.
außerdem kann man (muss nicht) sonderpädagogsichen fb beantragen im bereich hören mit dem wunsch beschulung an der regelschule. dann bekommt das kind eine gewissen anzahl an förderstunden, die nach bedarf in einzelförderung oder aber auch in der gruppe oder in doppelbesetzung stattfinden (je nach bedarf). beim förderschwerpunkt hören sind das in der regel 3 stunden pro woche.

ansprechpartner außer dem lbz und der zuständigen schule wäre sonst vielleicht noch die landesschulbehörde.

viele grüße
Wiebke und Sohn (18 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 10.02.2010, 20:57 von Momo. ↑  ↓

#13 11.02.2010, 01:30
Benedikt Abwesend
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Betreff: Re: Grundschule Rechte ?
Hallo Momo,

ich unterstelle dem LBZH durchaus auch gute Absichten, nämlich sicherzustellen, dass auch Kinder von Eltern, die Trantüten sind, nicht durchs Raster fallen. Ob dem LBZH bewusst war, dass mit dem tatsächlichen Vorgehen krass geltendes Datenschutzrecht umgangen wird, weiß ich nicht. Ich weiß aber verlässlich, dass das LBZH auch nach einem Gespräch mit mir in anderen Fällen analog vorgegangen ist. Das LBZH darf niemandem ohne Weiteres mitteilen, wer als sh in der Kartei steht. Genau das tut es aber, wenn es die Schule informiert.
So etwas kann und darf auch nicht aus Versehen passieren.

Der richtige und vermutlich bis zur Stellung eines Antrags auf Feststellung besonderen Förderbedarfs rechtlich einzig mögliche Weg wäre: LBZH empfiehlt den Eltern, der Schule über die SH zu berichten und klärt die Eltern auf über die Möglichkeit eines Antrags auf Überprüfung/Feststellung besonderen Förderbedarfs und die Konsequenzen daraus.
Perfekt wäre es dann, wenn das LBZH der Schule ggf. noch Angst vor SH-Schülern nehmen würde und Hilfestellung anbietet. Genau damit würde sich das LBZH aber um eigene Schüler bringen und außerdem viel Arbeit aufhalsen.
Nichts davon geschah bei uns. Stattdessen der Brief an die Schule, Achtung, das Kind ist SH, LBZH ist zuständig.

Grüße

Benedikt
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