#1 06.07.2010, 22:08
Kirstin Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 19.01.2005
Beiträge: 211


Betreff: Pädaudiologe nötig? Oder "nur" normaler HNO
Hallo Ihr Lieben!

Ich überlege ob ich den Arzt wechsele.

Ich bin bei einem Pädaudiologen, den ich für sehr kompetent halte und mit dem ich gut klarkomme.
Die Praxis ist allerdings nicht hier vor Ort (ca 45 Min Fahrt)

Wenn "spontan" etwas ist (MOE zum Beispiel Angry ) fahre ich zu einem HNO Arzt hier im Ort. Dieser ist m.E. auch sehr kompetent und wir kommen auch gut klar.

Beide Ärzte wissen vom jeweils anderen und finden das okay so.
Trotzdem ist es immer mal wieder so, dass es ein bisschen kompliziert ist, weil ich dem einen Doc erzählen muss, was der andere in der zwischenzeit gesagt hat usw.

Dazu kommt auch, dass ich in der letzten Zeit sehr sehr angetan von einigen Dingen war, die hier in der normalen HNO-Praxis gelaufen sind.
Und ich würde eigentlich gerne nur noch da hin fahren.

Ich denke wie gesagt, dass der HNO-Technisch sehr fit ist. Er hat allerdings wenig (oder keine?) Erfahrung mit anderen schwerhörigen Kindern.
und ein vernünftiger Hörtest ist dort unmöglich. Den müsste ich dann beim Akustiker machen. Und ich glaube dass der auch dann zwar okay aber nicht sooooo gut wie bei dem Pädaudiologen wäre.

Was meint ihr?
Reichts das?
Neue Hörlis, Hilfsmittel etc kann mir doch auch der normale HNO verordnen, oder?

Ach so: Mein Sohnikind ist fast sechs Jahre alt
Jannik * 2004 Er trägt Hörgeräte, seit er vier Monate alt ist.
Sinje * 2009
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#2 06.07.2010, 22:28
Gabi Abwesend
Mitglied
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Beiträge: 63


Betreff: Re: Pädaudiologe nötig? Oder "nur" normaler HNO
Hallo Kirstin

Wir haben unsere drei immer beim normalen HNo vorgestellt, allerdings nur zum Ohren putzen und um die Überweisung in die Klinik zu holen..Einmal jährlich sind wir in die Klinik zur Kontrolle, erst in Heidelberg in der Uni, dann bei Prfs. Uttenweiler.
Als der in Rente ging sind wir mit CI Verordnung nach Freiburg.Und selbst da wird der Sohn heute noch einmal jährlich kontrolliert.

Meine Empfehlung, hol die eine Überweisung, wenn du bei dem einen warst und dein Haus-/Kinderarzt einen Bericht hat,lass ihn dir aushändigen und mach 2 Kopien.
Eine für dich und die andere für den anderen Arzt.

Aber lass mal genau abklären wie viel dein Sohn hört, dein Satz das er ...oder so...sh ist hat mich ein wenig verwundert.
Wie sieht denn die Hörkurve aus?

Liebe Grüße
Gabi



Diese Regelmäßigkeit war uns sehr wichtig, zumal unser Pä
-Theresa, 17; beidseits CI;- Lorenz 15 HG beids. und Sophia,12 HG u. CI Hybrid L und Iris Kolobom.
http://abenteuer-hoeren.blogspot.com/
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#3 06.07.2010, 22:31
birgit j. Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.08.2002
Beiträge: 155


Betreff: Re: Pädaudiologe nötig? Oder "nur" normaler HNO
Hallo Kirstin,
wir gehen für die "normalen" Dinge in unserer Stadt zum HNO. Die Hörtests machen wir immer bei unserem Akustiker. Das machen wir schon länger so, ca. seit dem mein Sohn 6 Jahre alt war. Das ist für uns die beste Lösung, und Akustiker wie auch HNO sind damit einverstanden.

Viele Grüße
Birgit mit Sohn (*99 links HV 89% - rechts HV 79% - mit Cassia M H2O versorgt)
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#4 06.07.2010, 22:40
JND Abwesend
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Beiträge: 286


Betreff: Re: Pädaudiologe nötig? Oder "nur" normaler HNO
Hallo Kirstin,

Für etwas Spontanes wie MOE würde ich zum normalen HNO fahren. Aber nur, wenn der Sohneman auch gut mitarbeitet, (und nicht schlecht gelaunt ist und dann wochenlang erstmal keinen Hörtest machen will)! Zur Kontrolle (z.B. zwei Wochen nach einer MOE) würde ich dann aber doch zum Pädaudiologen fahren. Der Akustiker hat auch keine besseren Messbedingungen für einen Hörtest als ein HNO-Arzt! (verhältnismässig lauter Rechner, Kunden (beim Pädakustiker auch tobende Kinder)). (Nach Norm darf gerade einmal zwei (!) dB Störlärm bei Knochenleitungsmessung in solch einer Messkabine herrschen, das schafft man wirklich nur eigens dafür eigerichteten Räumen)

Und wie Gabi auch schon geschrieben hat, am besten von jedem Hörtest Kopien machen lassen und dann dem jeweiligen Arzt geben. Berichte nach Möglichkeit auch. Und auf jeden Fall einmal jährlich zur Kontrolle beim Pädaudiologen, auch in Hinblick auf Aussprache, Altergemäße Entwicklung etc., das kann ein normaler HNO nicht ohne weiteres einschätzen! (Auch hat der Pädaudiologe bessere Möglichkeiten, Therapien etc. durch die Krankenkassen zu kriegen)
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 07.07.2010, 09:10 von JND. ↑  ↓

#5 07.07.2010, 14:32
Kirstin Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 19.01.2005
Beiträge: 211


Betreff: Re: Pädaudiologe nötig? Oder "nur" normaler HNO
@ Gabi
Das "oder so" wird sofort entfernt. es ist etwas älter. Wir hatten etwas Pech mit den "objektiven" Beras...
Inzwischen haben wir natürlich eine vernünftige Hörkurve.

Ich sehe wir sind uns darin einig, dass man auf den normalen HNO nicht verzichten kann.

Was den Hörtest angeht ist der beim Akustiker schon deutlich besser als beim HNO, aber eben nicht so gut wie beim Pädaudiologen.

Die Idee mit der Kontrolle wegen der gesamtentwicklung oder so ist ganz gut finde ich.

Ich könnte ja normalerweise immer zum HNO fahren und einmal im Jahr zum Hörtest und zum Generalcheck zum Pädaudiologen.

ich würde dann wegen Kontrolle MOE etc allerdings gar nicht mehr zum Pädaudiologen fahren.
Ich habe das bislang häufig so gemacht wie JND schreibt. das ist aber auch häufig doof, weil man dann berichten muss was wer gemacht hat etc.
Ich glaube ich werde versuchen diese Situation zu verhindern
Jannik * 2004 Er trägt Hörgeräte, seit er vier Monate alt ist.
Sinje * 2009
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