#1 11.10.2011, 20:49
Juvy Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 11.10.2011
Beiträge: 2


Betreff: Ein schwerer Start für unseren Sohn
Hallo,
ich heiße Sabrina und komme aus Hamm...
Wir haben am 24. Juli diesen Jahres unser 4. Kind bekommen...

Er kam 3,5 Wochen zu früh auf die Welt. Hatte bei der Geburt die Nabelschnur um den Hals gewickelt und zwei Knoten in der Nabelschnur.
Aufgrund der schnellen Geburt (weniger als 30 min) hatte er ein blaue angelaufenes Gesicht.
Da er auch 2Std nach der Geburt eine schlechte Sättigung hatte, wurde er auf die Intensivstation eines Kinderkrankenhauses verlegt.
Dort bekam er eine Atemunterstützung und kam in den Inkubator.
Er bekam direkt drei verschiedene Antibiotiker da man eine Infektion vermutete...
Später stellte sich heraus das er eine Blutvergiftung hervorgerufen durch A-Streptokokken hatte. Dann bekam er noch andere Antibiotika dazu und andere setzte man ab...
Später kamen dann noch Atemaussetzer (Abnoen) hinzu die sich dann aber bnach ein paar Tagen gut mit Coffein in den Griff bekommen ließen.

Kurz vor der Entlassung wurde dieser Neugeborenen Hörtest bei ihm gemacht der aber auffällig ausfiel, also wurde er noch 2 weitere Male wiederholt mit dem selben schlechten Ergebniss.

Die behandelnde Ärztin sagte zu uns wir brauchen uns da erstmal keine Gedanken machen, schwerhörige Kinder fallen da anders auf in ihrem Verhalten, sie glaubt nicht daran das er schwerhörig ist.

Als er 3 Wochen alt war wurde er entlassen und wir sollten aber nochmals zur Kontrolle zu einem Pädaudiologen gehen.
Dies taten wir dann auch und letztendlich wurde nun eine hochgradige Schwerhörigkeit festgestellt.
Ein Ohr hat wohl 80db und das andere 90db ...

Im Nachhinein haben wir nun erfahren das er 2 Medikamente in der Klinik bekommen hat, die dafür bekannt sind das sie ototoxisch wirken.

Ich bin so sauer auf die Ärzte der Klinik das wir darüber nicht informiert wurden, das die Medikamente solche extremen Nebenwirkungen haben , vorallem dann wenn der Hörtest schlecht ausfällt...

Naja das war erstmal so das erste von uns...

Grüße
Sabrina
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#2 11.10.2011, 23:17
santiago Abwesend
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Betreff: Re: Ein schwerer Start für unseren Sohn
Hallo!
Ob die Schädigung durch Antibiotika in eurem Fall vermeidbar gewesen wäre und die Ärzte euch richtig informiert haben kann ich aus der Ferne und als Laie nicht beurteilen.

Prinzipiell sind die möglichen Nebenwirkungen hoher Antibiotikadosierungen bekannt. Ich stand selbst mit 12 Jahren eine Haaresbreite vor Leukämie welche man damals nur mit der starken Anwendung von Antibiotika noch abwenden konnte. Meine Eltern wurden damals informiert das es mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einer Schädigung des Gehirns, der Augen oder des Gehörs kommen kann. In meinem Fall wurde ich dann praktisch über Nacht an Taubheit grenzend SH Innocent

Ob die Behandlung korrekt erfolgt ist oder nicht müssten dann die Sachverständigen und Gerichte klären. In diesem Falle würde es um sehr viel Geld gehen da sich eine starke SH natürlich auch sehr negativ auf die Karrierechancen und dem Verdienst auswirkt...

Gruß
santiago
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#3 11.10.2011, 23:41
karasi Abwesend
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Beiträge: 401


Betreff: Re: Ein schwerer Start für unseren Sohn
Zitat von santiago:
Ich stand selbst mit 12 Jahren eine Haaresbreite vor Leukämie welche man damals nur mit der starken Anwendung von Antibiotika noch abwenden konnte.

Ob die Behandlung korrekt erfolgt ist oder nicht müssten dann die Sachverständigen und Gerichte klären. In diesem Falle würde es um sehr viel Geld gehen da sich eine starke SH natürlich auch sehr negativ auf die Karrierechancen und dem Verdienst auswirkt...

Also Santiago, diesen Beitrag find ich nicht sehr gelungen. Soryy, wenn ich das jetzt mal ganz deutlich sagen.

1. Seit wann kann man denn Leukämie mit Antibiotika behandeln. Das ist doch jetzt echt nonsense. Was auch immer Du meintest, wahrschinlich nicht, dass Deine Antibiotika die leukämie aufgehalten haben. Das wäre ne medizinische Neuigkeit.

2. Ich finde es unpassend, wenn Du einer Mutter hier schreibst, dass eine starke SH sich sehr negativ auf Gehalt und Karriere auswirken würde. So ein quatsch. MAn muss nicht unnötig Angst verbreiten. Es gibt genügend Beispiele, die das Gegenteil beweisen. Das war doch jetzt echt übertrieben.


3. Es ist doch oft aussichtslos ein Gerichtsverfahren zu führen. Und wir kennen den Fall nicht. Die Frage ist doch bei einer Sepsis, ob bei einem lebensbedrohlichen Zustand nur die entsprechenden Mittel angewendet werden konnten. Das kann man ja als Außenstehden gar nicht sagen. Ich verstehe den Zorn der Mutter und ich kenne auch die Problematik der ototoxischen Medikamente und dass sehr häufig die Eltern nur unzureichend aufgeklärt wurden. Aber hier steht zu wenig, um irgendetwas zu raten.
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#4 11.10.2011, 23:59
Zartesbitter Abwesend
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Dabei seit: 07.10.2011
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Betreff: Re: Ein schwerer Start für unseren Sohn
Hallo Juvy,

sehr traurig eure geschichte...ich finde allerdings, dass man als eltern sehr darauf achten sollte, was die ärtzte für angeblich "sinnvoll" zur behandlung eines kindes halten. ich bin auf eine ähnliche weise schwerhörig geworden. aufgrund einer mehrfachimpfung wurden bei mir toxische schäden im innenohr angerichtet. klar, dass das antibiotika ebenfalls kann -.-

fakt ist, dass es kaum eine möglichkeit gibt, es den betreffenden ärzten nachzuweisen!! im gegenteil, die behaupten dann einfach sie haben ihre pflicht getan. ich möchte nicht wissen, wie groß die dunkelziffer solcher verpfuschten "rettungsversuche" ist.
eins kann man aber tun: sich informieren, welche medikamente welche nebenwirkungen aufweisen. auch im nachhinein kann man noch schäden davontragen.. aber welcher arzt zeigt dem patienten die packungsbeilage einer impfdosis? keiner! weil pro impfung sehr viel geld verdient wird.

so ich schweife vom thema ab..aber, vielleicht hilft es dir, dass dein kleiner sohn, dennoch ein tolles leben haben wird! heutzutage gib es so tolle hörgeräte und jede menge möglichkeiten dennoch ein normales leben zu leben. behinderung heißt nicht verdamnis @santiago

LG und alles gute eurem kleinen!!
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#5 12.10.2011, 00:37
santiago Abwesend
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Beiträge: 734


Betreff: Re: Ein schwerer Start für unseren Sohn
Hallo!
Soweit ich es den späteren Erzählungen meiner Eltern verstanden habe ging es in meinem Fall darum durch die starke Anwendung von Antibiotika die hohe Anzahl der weißen Blutkörperchen wieder runterzudrücken damit eben keine Leukämie entsteht.

Das die Eltern in so einer Situation erstmals geschockt sind ist mir schon klar. Meine Eltern waren auch froh das ich überlebt habe und haben nie daran gedacht meine Behandlung zu hinterfragen. Ich rate auch nicht einen aussichtslosen Prozess zu führen und ob dem so ist können sowieso nur Sachverständige klären.

Das auch SH ein erfülltes Leben haben können ist doch völlig klar und darüber diskutiere ich nicht mal. Allerdings ist es wohl auch unbestritten das eine starke SH sehr wohl gravierende Einschnitte bezüglich der Berufswahl, den Karrieremöglichkeiten und dem Verdienst bedeuten.

Ich kenne viele SH und GL und trotzdem kenne ich KEINEN stark SH/GL der in der freien Wirtschaft eine höhere Position erreicht hat und mehr als Daume mal Pi 45.000.- Euro im Jahr verdient.

Auch das sollten Eltern ohne Erfahrung mit SH wissen...

Gruß
santiago
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#6 12.10.2011, 02:10
fast-foot Abwesend
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Betreff: Re: Ein schwerer Start für unseren Sohn
Hallo Juvy,

Zitat von Juvy:
Dies taten wir dann auch und letztendlich wurde nun eine hochgradige Schwerhörigkeit festgestellt.
Ein Ohr hat wohl 80db und das andere 90db ...

Was für Messungen waren denn das?

Dein Kind war da um ca. 3 Monate alt. Der Hörtest sollte in einer hervorragenden Pädaudiologie oder (auch) für Kinder in diesem Alter spezialisierten Klinik durchgeführt werden und ist trotzdem nicht all zu aussagekräftig.

Aus den verschiedensten Gründen können sich die Werte auch noch verbessern.

Eine Hörschädigung ist allerdings sehr gut möglich.

Gruss fast-foot
Ausgewiesener Spezialist* / Name: Wechselhaft** / Wohnsitz: Dauer-Haft (Strafanstalt Tegel) / *) zwecks Vermeidung weiterer Kollateralschäden des Landes verwiesen / **) Name fest seit Festnahme
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#7 12.10.2011, 09:44
Momo Abwesend
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Beiträge: 5.157


Betreff: Re: Ein schwerer Start für unseren Sohn
hallo sabrina

erstmal herzlcih willkommen hier.

ich dneke den vorwurf den man den ärtzen hier machen kann, ist das sie euch nicht darüber aufgeklärt haben, dass die (sicher notwenidg) verabreichten medikamente évtl. ototoxisch wirken könnten. noch trauriger finde ich, dass auch nach einem negativen screening nicht darauf hingewiesen wurde.

ich denke kein elternteil würde eine entsprechnde medikamentengabe ablehnen, wenn es um leben oder tod geht (was bei einer sepsis meist der fall ist). nur sollte auch aufgeklärt werden was die folgen sein könnten, damit dann entsprechen reagiert werden kann (HG versorgung, gehörüberprüfung usw.).

ich denke nachzuweisen, dass die ab gabe fahrlässig war ist schwieirig und war hier auch nicht thema wenn ich dich richtg verstehe?

wo seid ihr jetzt in behandlung?

zum akustikerthema im anderen thread.

lg
Wiebke und Sohn (17 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
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#8 25.10.2011, 22:21
Mima Abwesend
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Beiträge: 66


Betreff: Re: Ein schwerer Start für unseren Sohn
hallo Juvi, das mit dem Streptokokkeninfekt kann eine lebensgefährliche Sache sein und da muss es mit Antibiotika sehr schnell gehen. Da kann man nicht erst rumexperimentieren, welches wirkt. Daher gibt es ein Mittel "Gentamycin", das sofort anschlägt und den Keim gezielt bekämpft. Es ist bekannt, dass dieses Mittel Hörschädigend sein kann (nicht muss). Aber wie in eurem Fall, wo ein Leben auf dem Spiel steht, gibt es keine Alternative. Es ist ein gängiges Antibiotika, das in der Frühgeborenen Intensivstation nicht wegzudenken ist. Du kannst gerne nachgoogeln, aber die Klinik verklagen würde nichts nützen.
LG Mima
Helpless
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#9 26.10.2011, 09:22
Rosemarie Abwesend
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Betreff: Re: Ein schwerer Start für unseren Sohn
Liebe Sabrina,
ich kann Deine Wut gut verstehen, denn auch ich bin völlig ertaubt durch das Aminoglycosid Gentamycin. Ich bekam es gegen Pneumokokken, die allerdings resistent dagegen waren, es so überhaupt nicht half. Bereits nach 24 Stunden haben sie eine Vergiftung imInnenohr gemacht, alle Haarzellen sind hinüber und meine beiden Gleichgewichtorgane auch.
Nur durch 2 CI´s bin ich heute in der Lage, wieder was zu hören, aber längst nicht alles zu verstehen, da zu viel Zerstörung im Innenohr passierte. Da dies Medikament aber nicht die Pneumokokken zerstörte, kam noch eine Vaskulitis dazu, aller kleinen Gefäße im Kopf und es folgten 3 Schlaganfälle. Als ich aus dem Koma wieder erwachte, war ich völlig taub und dazu noch halbseitig gelähmt. Auch ich habe überlegt, ob ich die Klinik verklage, denn das Gentamycin hörschädigend ist, ist seit über 40 Jahren bekannt, da war ich damals noch Kinderkrankenschwester. Da ich aber mich erst einmal mit der Ertaubung und den Folgen, dem Nichtmehrgleichgewicht und den Schlaganfällen beschäftigen mußte, habe ich nicht geklagt, denn sowas dauert Jahre und die Ärzte haben eh immer Recht. Ich habe dem Professor der Klinik allerdings einen nicht gerade netten Brief geschrieben, da war er tödlichst beleidigt. Verstehen kann er mich nicht, machte mir noch Vorwürfe, weil ich so komische Blutergebnisse hatte. Ja ich habe noch eine Krebserkrankung, was die aber in der Klinik wußten, nur nicht damit umgehen konnten. Da sind eben auch die Blutwerte ganz anders.

Also ich habe nicht geklagt, was ich manchmal heute bereue, denn es kommen immer wieder Kosten auf mich zu.Allerdings hätte eine Klage auch meine letzten Nerven geraubt.

Dank meiner Wut, die ich hatte und auch immer wieder habe, wenn ich dran denke, was mit mir geschah, habe ich wenigstens das Laufen wieder gelernt, habe täglich geübt und geübt und geübt.
Manche Ärzte können sich absolut nicht in den Patienten versetzen, wissen nicht, welche Lebensqualität sie rauben .

Ja und es gibt andere Antibiotika, die nicht so ototoxisch wirken, wie dies Gentamycin. Ich mußte ja auch dann ein anderes bekommen, weil Gentamycin nicht half.
Leider, leider wird dies Mittel aber gerade auch in der Kinderheilkunde ziemlich schnell eingesetzt.
Ich finde es auch schlimm, dass die Ärzte euch nicht aufgeklärt haben, weshalb nun dies Hörscrenning so schlecht ausgefallen war. Können sie dann nicht ehrlich zugeben, das Gentamycin hoch ototxisch wirkt?

Es gibt eine Tabelle, was alles ototoxisch ist, vor allem jedes Medikament, was auf " cin" endet. Da müßt ihr schwer aufpassen, was euer Kind später alles verschrieben bekommt. Sonst kann es zu weiteren Schäden im Innenohr kommen. Auch Aspirin, was immer so harmlos hingestellt ist, ist tabu. Ich glaube, ich habe diese Tabelle hier auch mal in einem Thread über Gentamycin reingestellt, schaut einfach mal nach dem Stichwort Gentamycin,
Meiner Hausärztin habe ich die Tabelle ausgedruckt, vieles wußte sie überhaupt nicht, wie schwer es schädigen kann. Sie war mir aber sehr dankbar, schaut heute erst immer, ob es schaden kann oder nicht.

@ Santiago
Ach ja, also Leukämie mit Antibiotika behandeln, ne das is twohl vollkommen neu, das wird so nicht behandelt. Ja und wenn die Leukos sehr hoch sind, heißt das auch nicht, man hat eine Leukämie, sondern eine schwere Entzündung im Körper.
Leukämie ist Blutkrebs und da hilft kein Antibiotikum!!!!

Gruß, Rosemarie.
↑  ↓

#10 26.10.2011, 09:45
Momo Abwesend
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Betreff: Re: Ein schwerer Start für unseren Sohn
Hallo
anbei der link zur Tabelle der ototoxischen Medikamente
http://www.schwerhoerigen-netz.de/...abelle.htm

http://www.schwerhoerigen-netz.de/...edikamente

und noch ein aktueller link zur Ototoxizität von Schmerzmitteln
http://www.schwerhoerigen-netz.de/...IN/2010-01

Gruß
Wiebke und Sohn (17 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
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#11 26.10.2011, 11:53
santiago Abwesend
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Betreff: Re: Ein schwerer Start für unseren Sohn
Hallo!

Zitat von Rosemarie:
@ Santiago
Ach ja, also Leukämie mit Antibiotika behandeln, ne das is twohl vollkommen neu, das wird so nicht behandelt. Ja und wenn die Leukos sehr hoch sind, heißt das auch nicht, man hat eine Leukämie, sondern eine schwere Entzündung im Körper.
Leukämie ist Blutkrebs und da hilft kein Antibiotikum!!!!

Hast Du eigentlich auch gelesen was ich geschrieben habe? Helpless

Ich bin kein Arzt und habe in meinem Beitrag #5, so gut ich konnte, versucht zu erklären warum ich damals Antibiotika bekommen habe.
Weiters habe ich nirgendwo behauptet das ich schon Leukämie hatte sondern nur das ich wegen den stark ansteigenden Leukos knapp davorstand...

Zitat von Rosemarie:
Also ich habe nicht geklagt, was ich manchmal heute bereue...

Mir ist auch klar das mein 1. Beitrag ziemlich drastisch war und mir ging es keineswegs darum den Eltern einen chancenlosen Prozess zu empfehlen.

Eine Prüfung der Behandlung scheint mir trotzdem eine Überlegung wert zu sein damit niemand irgendwann später etwas bereut...

Gruß
santiago
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 26.10.2011, 14:18 von santiago. ↑  ↓

#12 26.10.2011, 12:20
Rosemarie Abwesend
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Betreff: Re: Ein schwerer Start für unseren Sohn
Hallo Santiago,
selbst wenn die Leukos drastisch ansteigen, bekommt man keine Leukämie. Das ist eine eigenständige Erkrankung, wo eben viele Blasten erzeugt werden.
Ich schreibe das hier auch nur, damit kein falsches Bild entsteht und jeder denkt, oh je, die Leukos steigen, ich bekomme eine Leukämie.
Ich bin auch kein Arzt, aber ein bißchen Ahnung habe ich schon, durch meine früheren Beruf und durch eigene Krebserkrankungen.
Gruß, Rosemarie.
↑  ↓

#13 26.10.2011, 13:06
santiago Abwesend
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Betreff: Re: Ein schwerer Start für unseren Sohn
Hallo!
Ich kann natürlich nur wiedergeben was die Ärzte meinen Eltern und diese später mir erzählt haben. Ob dies medizinisch korrekt ist kann ich nicht beurteilen.

Wenn nicht könnte man dann nicht auch hinterfragen ob die Antibiotika damals wirklich die optimale Behandlung gewesen sind und meine Eltern richtig informiert wurden?

Belassen wir es einfach dabei. Solche Fragen müssen zeitnah geklärt werden, 35 Jahre später macht es keinen Sinn mehr...

Gruß
santiago
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 26.10.2011, 13:09 von santiago. ↑  ↓

#14 26.10.2011, 15:31
karasi Abwesend
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Betreff: Re: Ein schwerer Start für unseren Sohn
Zitat von santiago:
Ich stand selbst mit 12 Jahren eine Haaresbreite vor Leukämie welche man damals nur mit der starken Anwendung von Antibiotika noch abwenden konnte.

Santiago, das ist Müll. Da brauch man auch nicht diskutieren und da musst du Rosemarie auch nicht so eine Antwort schreiben. Natürlich hat sie recht und so wie du das schreibst, ist das vollkommen falsch. Es gibt keine Situation, in der man eine Leukämie mit Antibiotika abwenden kann. Das ist quatsch und genauso hast du es geschrieben. Muss man auch mal zugeben können, wenn man so einen Schrott verfasst. Beste Grüße und lass mal gut sein mit den manchen medizinischen Ratschlägen. Die Antwort kann ich (und einige andere hier) mir im übrigen auch schon denken. Brauchst keine Antwort zu schreiben ...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 26.10.2011, 15:35 von karasi. ↑  ↓

#15 26.10.2011, 16:02
santiago Abwesend
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Betreff: Re: Ein schwerer Start für unseren Sohn
Hallo karasi!
Soll ich jetzt schreiben "Du bist ein kleiner Rechthaber aber brauchst eh keine Antwort darauf schreiben"? Laughing

Was zu diesem völlig unnötigen Hickhack zu sagen war habe ich versucht in meinem Beitrag #13 zu sagen. Mehr kann/will ich nicht mehr tun und ich hoffe Du fühlst Dich nach Deinem Beitrag jetzt wieder besser Cool

Gruß
santiago
↑  ↓

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