#1 20.01.2005, 18:13
gabriel Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.01.2005
Beitršge: 10


Betreff: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Unsere Tochter (heute 10 Jahre) wurde im Alter
von 15 Monaten gegen Mumps-Maser-Röteln (MMR) geimpft.
Kurze Zeit später verlor sie fast vollständig das Hörvermögen und ist bis heute beidseitig Schwerhörig GdB100.
Wir k√§mpfen seit damals um die Anerkennung des Impfschadens, was sehr m√ľhsam ist.
Bitte Kontaktiert uns, wenn Euch ähnliche Fälle bekannt sind.
Virginia (unsere Tochter)hat gesund das Licht der Welt erblickt und trägt heute Hörgeräte Beidseitig.
Wir bitten nochmals um Kontaktaufnahme und danken im Voraus.

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#2 20.01.2005, 18:37
Andrea Heiker Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.07.2002
Beitršge: 3.039


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Hallo Gabriel,

es d√ľrfte schwierig nachzuweisen sein, dass es an der Impfung lag. Es gibt mehrere genetisch verursachte Syndrome, bei denen die Kinder normal h√∂rend oder aber auch mehr oder minder schwerh√∂rig geboren werden und dann ein pl√∂tzlicher H√∂rverlust bzw. eine schubweise progrediente Schwerh√∂rigkeit auftritt. Beim LAQ-Syndrom treten z.B. die H√∂rverluste nach oft nach St√ľrzen, Zahnbehandlungen oder sogar gr√∂√üeren Antrengungen bzw. Stress auf. Hat sie z.B. in dem Alter, in dem Eure Tochter ihr Geh√∂r verlor, auch etwas besonderes erlebt? Selbst wenn in Eurer Familie bisher noch kein Fall aufgetreten ist, kann es doch genetisch bedingt sein, da die Sachen alle rezessiv vererbt werden.

Wurde denn mal eine ausf√ľhrliche Ursachenforschung mit Gentests und CT durchgef√ľhrt? Ist das Geh√∂r √ľber den Verlauf der Jahre schlechter geworden? Ich kenne einige Leute, die durch die Krankheiten Masern, Mumps und R√∂teln h√∂rgesch√§digt wurden, aber keine Leute, die durch die Impfung h√∂rgesch√§digt wurden.

Gruß
Andrea
seit Geburt an Taubheit grenzend schwerhörig, im Alter von zwei Jahren mit zwei Hörgeräten versorgt, seit 2002 ein CI
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#3 22.01.2005, 15:33
gabriel Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.01.2005
Beitršge: 10


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Eingangs danke f√ľr die schnelle Antwort.

In der Tat wird es schwer es nachzuweisen, denn offizielle Fälle (zahlen) gibt es so gut wie nicht.

Trotz allerdem, es sind mittlerweile s√§mtliche Untersuchungen durchgef√ľhrt worden und keine dieser Untersuchungen k√∂nnte eine andere als Ursache ermitteln.
Von √Ąrztlicher seite ist "Beides" begutachtet worden.
Laut Uni Göttingen ist ein klausaler Zusamenhang zwischen Impfung und Schädigung vorhanden, laut MHH Hannover, wiederum nicht.
In letztem Schritt wird immerwieder auf die schon bekannte Häufigkeit der Fälle hingewiesen, woraus dann der Zusammenhang als "Unwarhscheinlich" und "nicht zutreffend" resultiert.

Wenn es uns gelingt einen √Ąhnlichen Fall zu dokumentieren, dann entwickelt sich die Wahrscheinlichkeit zu unserem Gunsten und unsere Tochter k√∂nnte geholfen werden.

Gabriel und Ewa
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#4 04.03.2005, 01:31
seltenergast Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 04.03.2005
Beitršge: 1


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
ich m√∂chte gerne hier noch eine antwort geben, obwohl der beitrag schon l√§ngerzur√ľck liegt.

es ist sehr wohl bekannt, dass MMR impfungen solche nebenwirkungen zur folge haben kann. Bitte klick mal auf http://www.impfkritik.de und suche dir dort die entsprechenden ansprechpartner heraus.

Soweit hier nur kurz: impfen erzeugt eine horrende kette an leid, da es ein starker eingriff in das immunsystem ist. Die Impfbef√ľrworter sorgen f√ľr Milliardenums√§tze und die kinder√§rzte sind abh√§ngig davon. Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass Impfungen wenig zur Immunisierung beitragen, im gegenteil, mehr schaden als nutzen. Man sollte damit sehr sehr vorsichtig sein. Man f√§hrt besser.
Meine Kinder sind √ľberhaupt nicht geimpft und erfreuen sich bester Gesundheit. Sie haben alle Kinderkrankheiten gehabt. Man muss wirklich nicht alles glauben was die medizinlobby uns verkauft.
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#5 04.03.2005, 10:14
Momo Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.07.2002
Beitršge: 5.158


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Ich wäre da sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung sehr vorsichtig: denn es gibt -auch in diesem Forum- Kinder denen durch eine Krankheit, die man mit einer Impfung hätte verhindern können, schweres Leid erfahren haben mit irreperablen Folgen! Es gibt also immer zwei Seiten und ich denke Extreme sind nie gut, sonder eine individuelle Impfentscheidung wichtig.
Gruss


[Editiert von Momo am: Freitag, März 4, 2005 @ 10:14 AM]

Wiebke und Sohn (18 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
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#6 04.03.2005, 11:10
Andrea Heiker Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 10.07.2002
Beitršge: 3.039


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Hallo Momo,

genau. Ich kenne sehr viel mehr Schwerhörige und Gehörlose, die durch Masern, Mumps, Röteln (im Mutterleib) behindert sind. Nicht zu vergessen die Meningitis, die eine extrem hohe Rate von beleibenden Hörschäden aufweist. Dagegen kenne ich persönlich KEINEN EINZIGEN, der aufgrund eines Impfschadens schwerhörig/gehörlos geworden ist.

Dadurch, dass Seltender Gast seine Kinder nicht impft, riskiert er sogar noch andere Kinder. Es gibt Kinder, die aufgrund bestimmter Krankheiten oder Behinderungen nicht geimpft werden k√∂nnen. Diese Kinder profitieren davon, dass der Rest geimpft ist. Wenn jedoch militante Impfgegner ihre Kinder nicht impfen und dadurch geschw√§chte nicht geimpfte Kinder anstecken, werden diese Kinder in Lebensgefahr gebracht. Ich kannte ein Kind, das nicht geimpft werden konnte und an Masern verstorben ist. Ich w√ľrde mir w√ľnschen, dass Impfgegener auch das mit in Ihre √úberlegungen einbeziehen.

Gruß
Andrea
seit Geburt an Taubheit grenzend schwerhörig, im Alter von zwei Jahren mit zwei Hörgeräten versorgt, seit 2002 ein CI
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#7 04.03.2005, 11:47
Nina M. Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 09.07.2002
Beitršge: 1.513


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Hallo!

Mir stellt sich auch die Frage... (Bitte nicht √ľbel nehmen!) Ist es denn soooo wichtig, dass anerkannt wird, dass die SHigkeit durch die Impfung entstanden ist?

Ich meine, was bringt euch das dann konkret? Die SHigkeit selbst ist ja nun mal so oder so nicht r√ľckg√§ngig zu machen und viel wichtiger ist es doch, daf√ľr zu sorgen, dass eure Tochter mit der SHigkeit ein gl√ľckliches Leben hat, die SHigkeit akzeptiert und sich damit zurechtfindet.
Wenn ihr seit damals daf√ľr k√§mpft frage ich mich ob da nicht auch Energien verschwendet werden?

Gruß,
Nina
Schwerhörig seit dem 11. Lebensjahr, beidseitig mit CI's versorgt (1. CI 6/2003, 2.CI 10/2006)
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#8 04.03.2005, 12:14
hadhami Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.06.2003
Beitršge: 87


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Hallo Nina,

es ist nicht sooo wichtig den grund der schwerhörigkeit herauszufinden, es ist aber schon wichtig!
wenn die schwerh√∂rigkeit z.B. durch eine √§rztliche fehlentscheidung (z.B. zu sp√§t kaiserschnitt => unterversorgung des kindes die vermeidbar w√§re), dann ist eine entsch√§digung des kindes das mindeste was man erreichen sollte. Ausserdem m√ľssen diese √Ąrzte zur rechenschaft gezogen werden. wenn ein arzt eine bestimmt anzahl von fehlenscheidungen (oder gar fehler) getroffen hat, dann kann er vor dem strafgericht verklagt werden.
ich kenne pers√∂nlich einen fall von MMR-impfschaden. der MMR-impfstoff war damals (vor mehr als 10 jahren) neu auf dem markt und nicht gen√ľgend getestet. der wurde nach kurzer zeit vom markt wieder genommen. Die familie hat den prozess gewonnen :-)

ich bin absolut f√ľrs impfen, denke aber, dass die eltern nicht gen√ľgend von den kinder√§rzten beraten werden. Es gibt z.B. studien in den USA √ľber Autismus als folge der MMR-Impfung! Die entscheidung bleibt nat√ľrlich dann bei den eltern.

liebe gr√ľ√üe
Hadhami
Hadhami
Sohn Taha, geb. 04.09.02, gehörlos, 1 CI seit 11/03, 2tes CI seit 02/07
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#9 04.03.2005, 15:56
Momo Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.07.2002
Beitršge: 5.158


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Was mir noch eonf√§llt. Impfgegner kritisieren ja immer dass die Bef√ľrworter Angst machen und so zum Impfen "zwingen", aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass genau diese Gegner des Impfens auch genau das machen nur eben andersherum!
Es gibt sicher Impfungen, die man vielleicht weglassen kann oder sollte, aber ich denke, dass sollte immer eine ganz individuelle Entscheidung sein und nicht ein Extrem weder in die eine noch in die andere Richtung. Wenn ich erlebt habe wie ein Kind beinahe an einer Meningitis, die durch Pneumokokken verursacht wurde, gestorben w√§re und daran ertaubt ist, kann ich eine Impfentscheidung pro Pneumokokkenimpfstoff sehr gut verstehen. Wenn ich andersherum den Verdacht habe, meinem Kind durch eine Impfung geschadet zu haben, dann kann ich auch verstehen, wenn ich diese Impfung nicht wiederhole oder eben kritischer Impfungen gegen√ľber werde. Also alles eine frage des Blickwinkels.
Und ich kenne einige nicht geimpfte Kinder die st√§ndig krank sind, Asthma, Bronchitis, Erg√ľsse und Rotznasen haben (obwohl das Nicht-Impfen das ja nicht f√∂rdern soll) und andersherum kenne ich viele vollgeimpfte Kinder, die ganz gesund und robust sind (was ja von Impfgegnern oft so bezweifelt wird).
Also ich bin beiden Seiten gegen√ľber kritisch und versuche abzuw√§gen, was f√ľr uns das beste ist.

In diesem Sinne allen Gesundheit!
Gruss Momo

P.S. aber ich kann Hadhami da voll zustimmen, die Impfberatung ist echt gleich null. Man wird nicht objektiv informiert und Zeit f√ľr eine richtige Beratung hat wohl kaum ein Arzt. Das sollte sich sicher dringend √§ndern!
P.P.s. Bis dahin informiere ich mich eben selber
Wink

[Editiert von Momo am: Freitag, März 4, 2005 @ 03:58 PM]

Wiebke und Sohn (18 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
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#10 04.03.2005, 16:42
gabriel Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.01.2005
Beitršge: 10


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Hallo alle zusammen,

ich empfinde es jetzt schon als Erfolg, dass so viele Menschen zum Nechdenken gebracht werden und auf unseren Beitrag antworten.
Allerdings sollte man wirklich nichts verschönern bzw. verschlechtern.
Es ist tatsächlich eine traurige und verletzende Angelegenheit. Virginia ist 10 und die Fragen werden immer
intensiver. (völlig zur Recht)
Wir kämpfen um die Anerkennung, weil die Ursache nicht einfach im Raum stehengelssen werden darf.
In erster Linie k√ľmmern wir uns "nat√ľrlich" darum, dass Virginia froh und zufrieden ist, in weiterer Instanz ist uns, aber (wie ich glaube selbsverst√§ndlich) daran gelegen
die Herkunft dessen herauszubekommen.

Nicht zuletzt möchte ich meiner Tochter später sagen können
-ICH HABE NICHTS UNVERSUCHT GELASSEN UM DIR ZU HELFEN, SCHATZ-

Wir danken Euch f√ľr Eure Beitr√§ge und bitten weiterhin um Hilfe in der Angelegenheit.

Herzliche Gr√ľsse an Alle aus Hildesheim

Danke
Gabriel
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#11 05.03.2005, 00:11
Jerry Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 30.01.2003
Beitršge: 142


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Zitat:
Erstellt von Momo
denn es gibt -auch in diesem Forum- Kinder denen durch eine Krankheit, die man mit einer Impfung hätte verhindern können,


Auch ich gehöre zu denjenigen, die ohne eine Masernerkrankung in der Kindheit heute wohl nicht schwerhörig wären... Wenn die Schwerhörigkeit wirklich daher kommt hätte sie durch eine Impfung wohl verhindert werden können.

Aber ich kenne aber auch 2 Leute persönlich, die durch Impfungen Schaden genommen haben. Die eine hat eine hochgradige Schwerhörigkeit und die andere eine geistige Behinderung davongetragen... (Ob das jetzt MMR war weiß ich nicht...)

Ist alles nicht so einfach und egal wie man sich als Eltern entscheidet, es kann immer der falsche Weg sein.

↑  ↓

#12 06.03.2005, 12:43
gabriel Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 20.01.2005
Beitršge: 10


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Hallo Jerry und alle anderen,

ich denke man sollte es nicht so depressiv bertrachten.
Es gibt immer Etwas f√ľr das es sich zu "k√§mpfen" lohnt.

In Virginia`s Fall sind wir jedoch √ľberzeugt, dass sie ohne MMR-Impfung heute gesund w√§re.
Im ihren gelben Untersuchungsheft ist klar zu erkennen, dass Virginia bis zur Impfung gesund und hörend war
und erst 2-3 Wochen dannach das Gehör zur 90% verlor.

Grunds√§tzlich sind Imfungen nur dann empfehlenswert, wenn der Nutzen das Risiko vielfach √ľbersteigt und nicht wenn das Verh√§ltnis gerade mal bei 1:1 liegt.

Also, weiterhin w√ľnsche ich Euch Gesundheit
und bitte hiermit weiterhin um Hilfe in Virginia`s Fall.

Danke
GP

↑  ↓

#13 06.03.2005, 13:43
Sabine Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.07.2002
Beitršge: 824


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Hallo Gabriel,

f√ľr Euren Kampf w√ľnsche ich Euch alles Gute und viel Erfolg.

Ich möchte nur zu Deiner Aussage, dass aus dem U-Heft hervorgeht, dass Virginia bis zur Impfung hörend war, etwas sagen.
Die Art, wie normalerweise das Hörvermögen im Rahmen dieser Us untersucht wird, ist einfach lächerlich (ab der U8 wird's ja dann etwas besser mit dem Kopfhörer-Test).
Diese Feld-, Wald- und Wiesentests (ausladende Armbewegungen hinter dem Kind, um zu klatschen -> deutlicher Luftzug) beweisen mir persönlich gar nix.
Wir haben es mit unserem Sohn auch hinter uns. Er ist n√§mlich als normalh√∂rendes (haha) Kind aus dem KH entlassen worden nach √ľberstandener Meningitis, obwohl ich gleich den Verdacht hatte, dass er ertaubt war.
Das haben wir auch schriftlich, sowohl im U-Heft als auch im Entlass-Bericht.

Wichtig ist, dass Ihr das tut, was f√ľr Euch gut und richtig ist. Wenn Ihr Euch von dem sicherlich nicht einfachen Kampf zur Anerkennung des Impfschadens etwas f√ľr Euch und f√ľr Eure Tochter versprecht (finanzielle Entsch√§digung) und Ihr die Ressourcen f√ľr diesen Kampf habt, dann ist es vielleicht f√ľr Euch das Richtige.

Als bei uns einmal f√ľr kurze Zeit im Raume stand, dass unser Sohn evtl. mit dem falschen bzw. einem nicht unbedingt erforderlichen Antibiotikum behandelt worden ist zu Beginn der Meningitis und durch dieses eben ertaubt sei, haben wir auch kurz √ľberlegt, ob wir klagen wollten/sollten.
F√ľr unsere Familie w√§re es ganz klar nicht der richtige Weg gewesen. Wir haben ganz einfach einen Punkt erreicht, an dem wir gut klarkommen mit der Situation so, wie sie ist.
Wir sind nicht mehr auf der Suche nach einem Schuldigen (weder in Form eines Arztes noch in Form eines evtl. falsch verabreichten Medikamentes), und uns geht es seitdem soviel besser.
Der Unterschied kann nat√ľrlich auch darin bestehen, dass man nach so einer Meningitis-Erfahrung die Einstellung hat: Zum Gl√ľck, das Kind ist "nur" taub.
Wir sind so dankbar und suchen nicht mehr nach "Genugtuung".
Aber wir haben eben auch nicht das Gef√ľhl, dass uns durch die H√∂rbehinderung unseres Kindes etwas genommen wurde. F√ľr uns war die Meningitis der Feind. Dass wir unser Kind noch haben, ist ein Geschenk. Zwar ist es jetzt taub, aber das macht nix Smiling

Ich w√ľnsche Euch, dass Euch der Kampf nicht aufreiben wird, dass Ihr den f√ľr Euch gew√ľnschten Erfolg haben und am Ende Ruhe finden werdet.

Viele Gr√ľ√üe,

↑  ↓

#14 06.03.2005, 14:10
Sabine Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.07.2002
Beitršge: 824


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Hallo nochmal, Gabriel,

habe nochmal alle Beiträge gelesen.
Ja, es stimmt, zum Nachdenken hat mich dieser Beitrag wieder gebracht.
So oft gerät man in Situationen, in denen es "so oder so" ausgehen kann. Ich denke da an Hadhamis Beispiel mit dem Kaiserschnitt. Unser viertes Kind wurde nur durch das beherzte Eingreifen einer Medizinstudentin im Praktikum gerettet, der das zögerliche Verhalten einiger Hebammen unerträglich wurde und die - trotz Angst und Unsicherheit - als "kleines Rädchen im Getriebe" zum Chefarzt rannte. 10 Minuten später wurde gerade noch rechtzeitig ein Notkaiserschnitt gemacht.
Das war sehr traumatisch, aber es ist eben gutgegangen.
Ja, ich habe in Gedanken auch die andere "Möglichkeit" durchgespielt ... und ich glaube, in dem Fall hätten wir auch einen Kampf durch alle Instanzen durchgezogen - zur eigenen Genugtuung, vielleicht, aber auch, um anderen dann eine ähnliche Situation womöglich zu ersparen.

Aber wie ist das denn bei m√∂glichen Impfsch√§den? Was genau kann man da den √Ąrzten bzw. der Pharma-Industrie vorwerfen? Mangelnde Aufkl√§rung? Impfen z.B. in einen Infekt hinein? Ich frage mich jetzt wirklich. Ich kenne mich mit der Anerkennung von Impfsch√§den nicht aus, obwohl ich einige Familien kenne, die den Kampf letztlich gewonnen haben.
Wen der gängige Impfstoff einem vermeintlich infektfreien Kind verabreicht wird (in Absprache mit den Eltern), wo liegt dann der Fehler? Wer kann dann zur Rechenschaft gezogen werden?

>Es ist tatsächlich eine traurige und verletzende Angelegenheit. >Virginia ist 10 und die Fragen werden immer
>intensiver. (völlig zur Recht)

Euere Anfrage lässt mich nicht mehr los, seit ich sie hier gelesen haben. Ihr seid fest entschlossen, weiterzukämpfen, sonst wäret Ihr ja nicht schon seit Jahren dabei.
Aber ich frage mich eben auch, warum genau Ihr diesen Kampf durchziehen wollt/m√ľsst.
Es scheint mir, dass Ihr noch nicht Euren inneren Frieden mit der Tatsache geschlossen habt, dass Virginia (vielleicht) ohne Impfung heute noch normalhörend wäre. Dieser Gedanke tut Euch weh und nagt an Euch.
Wir haben das durch mit dem Gedanken an das evtl. falsche Antibiotikum (siehe meinen vorigen Beitrag).
Gerade ich war eine Zeitlang zutiefst verzweifelt und hasserf√ľllt auf ... ja, auf wen denn? Auf die √Ąrzte, die nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hatten? Die mein Kind letzlich gerettet hatten?
Je mehr Fortschritte Christian machte, je mehr er uns zeigte, dass die Situation, sein Leben, f√ľr ihn so in Ordnung ist, wie es ist, desto mehr konnte ich mich aus diesen negativen Gef√ľhlen l√∂sen.
Es war ein steiniger Weg.

>Nicht zuletzt möchte ich meiner Tochter später sagen können
>-ICH HABE NICHTS UNVERSUCHT GELASSEN UM DIR ZU HELFEN, SCHATZ-

Zu helfen inwiefern? Indem sie eine finanzielle Absicherung bek√§me? Ich glaube, dass f√ľr Virginia in erster Linie z√§hlen wird, dass Ihr sie so angenommen habt, wie sie eben ist - h√∂rbehindert durch welche Ursache auch immer.

>In Virginia`s Fall sind wir jedoch √ľberzeugt, dass sie ohne MMR->Impfung heute gesund w√§re.

Ich finde es ganz wichtig zu sehen, dass Virginia (so wie auch Christian und die vielen anderen Kinder, deretwegen wir mitschreibenden Eltern √ľberhaupt hier sind) gesund ist. Unsere Kinder h√∂ren anders oder in einigen F√§llen auch gar nicht. Sie sind h√∂rbehindert, aber doch gesund (wenn sie nicht gerade erk√§ltet oder sonstwie krank sind).

Mich besch√§ftigt Eure Anfrage sehr. Leider kann ich keine sachdienlichen Hinweise geben, aber emotional bin ich doch sehr ber√ľhrt.
Ich m√∂chte besser nachvollziehen k√∂nnen, was Euch veranlasst, diesen Weg zu gehen, auch wenn ich, selbst wenn ich es w√ľsste, Euch ja auch nicht helfen kann.

Wenn Ihr Euch auf einer "pers√∂nlichen Mission" befindet, dann kann ich den Sinn der Klage noch eher verstehen. So haben wir es uns z.B. zur Aufgabe gemacht, u.a. daf√ľr zu k√§mpfen, dass nach durchgestandener Meningitis die Kinder richtig weiterbehandelt und entsprechend auf evlt. H√∂rbehinderung etc. untersucht werden.
Aber wir klagen nicht r√ľckwirkend, sondern versuchen eben, im Hier und jetzt etwas zu √§ndern.

Ich w√ľnsche Euch und vor allem Virginia, dass es sich f√ľr Euch nicht so anf√ľhlt, als sei ihre H√∂rbehinderung ein gro√ües Pech, das ihr Leben auf eine Weise ver√§ndert hat, die Euch sehr weh tut.
Wir hatten uns f√ľr Christian auch ein anderes Leben vorgestellt (6 Monate lang, bis er eben so krank wurde).
Aber es ist jetzt in Ordnung. Manchmal nimmt das Leben andere Wege.
Viele Eltern stellen sich f√ľr ihre Kinder das Abitur vor und werden dann damit konfrontiert, dass das Lernen ihnen schwerf√§llt, dass sie vielleicht eher handwerklich begabt sind etc.

Ich w√ľnsche Euch von Herzen, dass Ihr Eure Tochter beobachten k√∂nnt, ohne dauernd denken zu m√ľssen: was w√§re denn, wenn ...

Wie auch immer es f√ľr Euch weitergeht, ich w√ľnsche Euch viel Erfolg und viel Kraft,

↑  ↓

#15 06.03.2005, 14:33
hadhami Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.06.2003
Beitršge: 87


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
liebe sabine,
der fall von virginia scheint dich wirklich zu beschäftigen ;-)
mich besch√§ftigt er auch... mich l√§√üt der gedanke, dass Taha bis zur geburt gesund war, nicht los... ob die unterversorgung, die eindeutig bewiesen ist, der grund seiner geh√∂rlosigkeit ist, werden wir wohl nie wissen. eins wissen wir aber mit 100%iger sicherheit: die √§rzte haben nicht ihr bestes gemacht, im gegenteil sie haben meiner ansicht nach viele fehler gemacht. trotz pathologisches CTG, trotz 2 erfolglose geburtseinleitungen, trotz 11 tage √ľber termin, trotz dass sie 14 stunden vor der geburt kein fruchwasser auf dem ultraschall sehen konnten, haben sie insgesamt 24 stunden bis zum kaiserschnitt gewartet!!!
du weisst ja, dass wir Taha √ľber alles lieben und ihn akzeptieren so wie er ist. wir sind stolz auf den s√ľ√üen kleinen, der trotz aller schlimmsten diagnosen, seinen weg sicher und zufrieden weiter geht.

manchmal möchte ich aber wenigstens eine erkärung der oberärztin, die solange gewartet hat. wir hätten ihn verlieren können, er hätte schwerstbehindert sein können, er ist "nur" taub...
dass er vielleicht bis zur geburt hörend war, macht mich manchmal doch traurig... könnte vielleicht auch erklären, warum er seine taubheit nie azeptiert hat?!!
wir m√∂chten momentan unsere ressourcen (geld, zeit und nerven) lieber f√ľr die f√∂rderung von Taha sparen, f√ľr den kampf (im positiven sinne) gegen die behinderung und das hat sich bis jetzt gelohnt :-)

liebe gr√ľ√üe
Hadhami
Hadhami
Sohn Taha, geb. 04.09.02, gehörlos, 1 CI seit 11/03, 2tes CI seit 02/07
↑  ↓

#16 06.03.2005, 14:45
Sabine Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.07.2002
Beitršge: 824


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Liebe Hadhami,

allerdings beschäftigt mich das ...
Wir sind ja eben auch durch so eine Phase gegangen, haben dann aber f√ľr uns einen anderen Weg gew√§hlt, der f√ľr UNS richtig war. Nichtsdestotrotz kann ja f√ľr jeden ein anderer Weg richtig sein, und deshalb besch√§ftigt mich das so.

Aber was meinst Du damit, dass Taha seine Taubheit nicht akzeptiert hat? Das beschäftigt mich nun auch ;-)

Viele Gr√ľ√üe,

↑  ↓

#17 06.03.2005, 15:01
hadhami Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.06.2003
Beitršge: 87


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
liebe sabine,

antwort folgt per mail

liebe gr√ľ√üe
Hadhami
Hadhami
Sohn Taha, geb. 04.09.02, gehörlos, 1 CI seit 11/03, 2tes CI seit 02/07
↑  ↓

#18 06.03.2005, 17:49
Maike Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 29.07.2002
Beitršge: 516


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Liebe Hadhami, lieber Gabriel, liebe Sabine,

jetzt beschaeftigen mich Eure Beitraege auch...

...ich habe naemlich als Lehrerin fuer Gehoerlose mehrfach
SchuelerInnen, die anklagend sagen, wenn etwas nicht so oder so
gelaufen waere, waeren sie heute noch hoerend.

Mir ist aufgefallen: Es waren fast immer solche SchuelerInnen,
deren Eltern selbst immer wieder Schwierigkeiten hatten, ihre
Behinderung so zu akzeptieren, wie sie ist. - Bei anderen
SchuelerInnen, deren Eltern Frieden gefunden hatten mit der
Situation (selbst wenn Fehler passiert sein sollten), hatten die
Kinder diese Probleme kaum oder gar nicht.

ich habe immer wieder mit den SchuelerInnen reden muessen, dass
selbst eine lueckenlose Aufklaerung, woher genau die
Hoerbehinderung kaeme, nichts an der Behinderung selbst aendert.
Und dass der Kampf um die Frage, WARUM einer behindert ist, (und
da gebe ich Euch, Sabine und Hadhami, absolut Recht!!!) vom
eigentlichen Kampf ablenkt: Die Behinderung so zu akzeptieren, wie
sie nun mal ist.

Die Kinder werden es den Eltern eines Tages sehr danken, wenn sie
wirklich so, wie sie sind, akzeptiert worden sind, egal, durch
welche Umstaende sie hoerbehindert geworden sind. - Mit den
betroffenen SchuelerInnen habe ich zum Teil ueber Jahre immer
wieder dasselbe Thema besprochen, ehe sie wirklich Frieden mit
ihrer Hoerbehinderung fanden. (Eine mittlerweile junge Frau hatte
es hier besonders schwer: Sie ertaubte im Alter von 2 Jahren an
Meningitis und sagte: Wenn ihre Eltern sich damals doch fuer ein
CI entschieden haetten... (es gab das CI damals gerade...) - Heute
hat sie Frieden damit, dass sie taub ist und weiss auch, dass ihre
Eltern damals die beste Entscheidung fuer sie treffen wollten
(damals war man sehr unsicher, ob es ueberhaupt richtig ist,
kleine Kinder zu implantieren... - und sie hatten Angst, das
Falsche zu tun).

Hallo Gabriel, ich wuerde wirklich Sabines und Hadhamis Posting zu
Herzen nehmen (mich beruehrt das Ganze sehr) und mir gut
ueberlegen, was Du evtl. machen kannst, um Deiner Tochter zu
helfen, ihre Hoerbehinderung zu akzeptieren.

Mir faellt ein, dass ich auch im Alter von ca. 8-12 Jahren immer
wieder mit meiner Gehoerlosigkeit haderte. Meine Eltern haben mir
hier am meisten geholfen, indem sie mich wirklich so, wie ich bin,
akzeptierten. Sie haben mir immer versucht, Antworten zu geben udn
mich darin unterstuetzt und ermutigt, meine Hoerbehinderung zu
akzeptieren.

Vielleicht waere es der Weg, der zu einer Befreiung fuehren
koennte, der dazu fuehrt, dass Ihr wirklcih Frieden mit der
Hoerbehinderung Eurer Tochter findet. - Ich kann und will mich
nicht einmischen in Euren Kampf, aber ob er wirklich zu dem
Frieden fuehrt, koennt nur Ihr beantworten. Insofern wuensche ich
Euch auch alles Gute dafuer.

Maike
von Geburt an gehörlos, lautsprachlich aufgewachsen (kann aber auch DGS), 2 CI's seit Dez 2000 und Juli 2003
↑  ↓

#19 06.03.2005, 19:36
Karin Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 18.10.2002
Beitršge: 1.783


Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
"Wenn ihre Eltern sich damals doch fuer ein
CI entschieden haetten..."

Genau dieser Satz wäre nicht gekommen, wenn alle Beteiligten die Gehörlosigkeit akzeptiert hätten! Stimmt genau!
Hätte und was wäre gewesen wenn - sollte man nicht fragen, keiner weiß was hätte Schlimmeres passieren können oder ob das Leben anders besser gewesen wäre....

Nur kann man hier nicht unterstellen, dass es nicht akzeptiert wurde, dass Virginia geh√∂rlos ist. Wenn ein Vater f√ľr eine bessere Zukunft f√ľr sein Kind k√§mpft, so ist das v√∂llig legitim. Und wenn es nur eine kleine Zusatzrente oder √§hnliches ist.

Ob das ganze aber eine Aussicht auf Erfolg hat, wage ich zu bezweifeln. Impfschäden treten auf. Genauso wie Nebenwirkungen bei Medikamenten oder technischen Protesen wie dem CI auftreten können.

Gabriel, hatte eure Tochter zum Beispiel hohes Fieber nach der Impfung? K√∂nnte es daraus resultieren? Ja, und ich w√ľrde nach USA schauen, dort werden sicher mehr F√§lle wie der eure aufgetaucht und dokumentiert sein.

Dann gibt es sicher noch die Möglichkeit beim statistischen Bundesamt nachzufragen, vielleicht haben die Fälle...
oder dort beim Bundesamt f√ľr Arzneimittel: http://www.bfarm.de/de/index.php

Viele Gr√ľ√üe
Karin


http://www.kestner.de/ - alles rund um die Gebärdensprache
↑  ↓

#20 06.03.2005, 21:35
Sabine Abwesend
Mitglied
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Betreff: Re: Schwerhörig infolge MMR-Impfung?
Hallo Gabriel,

ich hoffe, es ist nicht so bei Dir angekommen, dass ich Dir "unterstelle", Du w√ľrdest Virginias H√∂rbehinderung nicht akzeptieren.
Unterstellen klingt so negativ, und so sind meine Zeilen mit Sicherheit nicht gemeint.
Ich möchte Denkanstöße geben. Immerhin schreibe ich als jemand, der selber durch sämtliche Tiefen gegangen ist, die man eben erleben muss, bevor man dann wirklich den inneren Frieden finden kann, wenn das Kind plötzlich "anders" ist. Das ist ein schmerzhafter Prozess.
Eine Zeitlang habe ich auch unser Heil in einem Prozess gesehen. Und dann haben wir uns eben anders entschieden.

Nein, Gabriel, ich unterstelle Dir nicht, dass Du Eure Situation noch nicht akzeptiert hast. Aber vielleicht denkst Du einfach doch nochmal dr√ľber nach, ob vielleicht nicht doch noch ein Funken Bitterkeit, Traurigkeit, Wut, Fassungslosigkeit in Dir/Euch ist. Das ist nicht verwerflich. Es gibt ja keinen genauen "Fahrplan", wann genau der innere Frieden erreicht sein soll.

Mit Sicherheit bin ich auch daf√ľr, "Pfuschern" das Handwerk zu legen, ggf. auch durch einen langwierigen Prozess etc.
Aber ich weiß eben nicht (wie oben schon gesagt), wie das denn bei einem Impfschaden aussieht. Wer wäre da Euer "Feind"?

"Wenn ein Vater f√ľr eine bessere Zukunft f√ľr sein Kind k√§mpft, so ist das v√∂llig legitim. Und wenn es nur eine kleine Zusatzrente oder √§hnliches ist."

Das macht mich so stutzig. Ich kenne Kinder, die durch anerkannte Impfschäden schwermehrfachbehindert sind (auch diese Kinder haben die 100% im SBA, wie unsere, aber die Lebenssituation kann man nicht vergleichen). In diesen Fällen sehe ich es auch so, dass jeder Euro zählt.
Aber im Falle einer Hörschädigung? Dieser Gedanke war mir bisher zumindest völlig fremd.
Ist es so, dass Du, Gabriel, wirklich das Gef√ľhl hast, f√ľr eine bessere Zukunft Deiner Tochter k√§mpfen zu m√ľssen?

Gabriel, Deine Ausgangsfrage hat wirklich viel ausgel√∂st. Ich hoffe, Du nimmst das nicht √ľbel.
Aber die Frage der Akzeptanz, bzw. wann diese denn nun erreicht ist, ist doch f√ľr uns alle wichtig.
Bei mir z.B. wurde es in den zwei Jahren nach der Diagnose immer besser, der Schmerz, die Wut, das ganze Gef√ľhlswirrwarr wurden langsam ertr√§glicher und meldeten sich nur noch seltener.
Aber erst nach ca. zwei Jahren habe ich ganz deutlich gemerkt, dass es jetzt "wirklich gut" war.

Bei anderen geht es sicher schneller, bei wieder anderen dauert es länger.

Offensichtlich ist es Dir wichtig, die Sache durchzuziehen, denn sonst wärest Du ja nicht nach all' den Jahren immer noch am Ball.
Ich w√ľnsche Eurer Familie aber von Herzen, dass Ihr irgendwann zur Ruhe kommt - entweder vor weiteren rechtlichen Schritten oder aber sp√§testens danach, egal wie es ausgeht.

Viele Gr√ľ√üe,

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